Gutes Netzteil oder lieber Akku

  • Ich hab mitlerweile ein paar 18V DC Geräte (PhonoPre & SpeedBox), nur wie wir ja wissen sind diese Stecker Netzteile naja <X


    Nun bin ich am überlegen ob ich ein Netzteil mit guter Glättung und Siebung aufbaue

    oder ein Lademodul für PB oder Lipos Akkus baue um eine 18V Akkuspannung zu haben.


    Hat da schon jemand was in der richtung aufgebaut bzw am laufen?

    MfG

    Sven

  • Also Preis Leistungstechnisch bin ich auch bei PB Akkus, der Platz war halt noch mit im Hinterkopf aber das geht.

    Hast du deine Reglung selbst gebaut oder was fertiges gekauft


    Die Talentcell Powerbank ist das Geld nicht wert daher uninteressant :sorry:

    MfG

    Sven

  • Ich nehme halt ein kleines Motorradbatterieladegerät dafür.

    Für meine 6,12 und 24 Volt Akkus reicht das.

    Ein Ladegerät oder Netzteil könnte ich nicht selbst entwerfen ;) .

    LG Andreas

    Wer Rost nicht mag sollte IRON MAIDEN. Glück Auf !

  • Die Akkuladerei "nervt" mich! Darum bediene ich mich für rauscharme und stabile Netzteile bei Herrn Funk in Berlin. Weniger Rauschen und Störungen dürfte eine (wahrscheinich teurere) Akkulösung auch nicht machen, speziell wenn hinter dem Akku noch Spannungsregler angeordnet sind ;)


    Grüße und viel Erfolg!

    Winfried


    PS: Ein Anruf bei Herrn Funk, der extrem versiert, sehr auskunftsfreudig und seriös ist, um seine Empfehlung für die Applikation zu bekommen und auch die Vor-/Nachteile der Netz- und Akkulösungen zu verstehen, könnte sehr erhellend sein! :meld:

    Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind nicht Krankheiten und Katastrophen, sondern menschliche Dummheit, Angst und Gier!

  • Hi,


    hab noch ne Schaltung für genau sowas irgendwo auf dem Rechner.

    War mal ein Entwurf für einen Plattenspielerhersteller.

    Den Schaltplan könnte ich vielleicht hier einstellen.

    Sehe das aber ähnlich wie Winfried.

    Akku-Lösungen sind highendig verbrämt und überbewertet.

    Die einzigen faktisch belegbaren Vorteile sind die galvanische Trennung und Mobilität.

    Gibt es da kein Problem -und als Antriebsenergiequelle für den Motor ist das problemlos- spricht herzlich wenig für einen Akku.

    In den wichtigsten technischen Parametern für Stromversorgungen sind Akkus jedenfalls nicht die Spitzenreiter.


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo Calvin,

    würde mich auch interessieren die Schaltung mal zu sehen, kann man darüber hinaus die Spannung evtl. sogar auch leicht anpaßen?

    Viele Grüße Tobias.

    "Ich habe von Jugend an geahnt, daß es mit der Musik noch eine andere Bewandtnis als die nur künstlerische haben müsse... daß sie eine Welt für sich sei... etwas geheimnisvoll Jenseitiges, das mir tief das Herz bewegte" Bruno Walter

  • Hallo zusammen


    in meinen Konfigurationen war Akku immer hörbar besser.


    um das zu testen empfehle ich unbedingt,

    das mit einem Adapter für 18 Volt Bohrschrauberakkus

    an eigener Anlage selbst zu testen.


    hier gibt es die Adapter für fast alle Markenakkus:


    https://www.ebay.de/sch/palode…ksid=p2047675.m3561.l2562


    viele Grüße


    Josef


    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer Erlebnisberichte

    "Und warum ist nicht schon viel früher jemand darauf gekommen ?" :)

  • Moin,


    alle denken immer das der Akku die bessere Versorgung ist. Damit ist ja letztlich Schluss wenn man danach wieder einen Spannungsregler braucht....


    Ich denke, der größte Vorteil liegt in in der fehlenden Außenanbindung! Da gibt es keine Masseschleifen, Antennen oder sonstige Möglichkeiten Störungen einzuleiten.


    LG Winnie.

    Liebe analoge Grüße von Winnie.


    Thorens TD 1601 mit TAS 1600, Lundahl 1931, EAR 834P - Split Clone,

    als analog oder digital Volumio Primo / Allo Nirvana,

    passiver Switch mit Volumecontrol und weiter auf Reisong A12, Klipsch RP-600M.

  • Spannungsregler richtig eingesetzt bedeuteten keine Verschlechterung der DC-Versorgung, das Gegenteil ist der Fall. Wohlgemerkt: Man muss sie richtig einsetzen können. Und dazu gehört schon etwas Erfahrung mit den Teilen und noch viel wichtiger mit deren Peripherie.



    Toni

  • Man muss sie richtig einsetzen können.

    Es kommt wohl mehr darauf an, für welches Bauelement man sich entscheidet. Hier liegen Welten dazwischen.


    Einen Applikation - Report lesen, das sollte wohl jeder können.


    LG Winnie.

    Liebe analoge Grüße von Winnie.


    Thorens TD 1601 mit TAS 1600, Lundahl 1931, EAR 834P - Split Clone,

    als analog oder digital Volumio Primo / Allo Nirvana,

    passiver Switch mit Volumecontrol und weiter auf Reisong A12, Klipsch RP-600M.

  • Morgen,


    ja - ist ein bekanntes Thema - auch praktisch umgesetzt, in effizienter Art.


    Wo man es praktisch sinnvoll einsetzt, bleibt jedem überlassen.


    Hier im PhonoPre und ADDA Wandler erfolgreich umgesetzt.

  • Werd dann erst mal ein 18V Netzteil bauen, die 18V Schaltung brauch ich ja eh und kann dann später den Trafo gegen Akkus tauschen.

    hab noch ne Schaltung für genau sowas irgendwo auf dem Rechner.

    Hast du mal geschaut ob du die Schaltung noch hast ??

    MfG

    Sven

  • Hi,


    jup, hab sie gefunden ;)


    Prinzipbild Akku-Netzteil


    Es handelt sich um ein automatisches 12V Bleiakku-Netzteil zur Versorgung von Motoren oder anderen Baugruppen.

    Es lädt einen 12V Bleiakku (z.B. die Panasonic Bleigel-Akkus) in zwei Stufen und Timer gesteuert. Bleiakkus lassen sich besonders einfach über einen Konstantspannungsregler laden.

    Ein Spannungssensor überwacht die Spannung des Akkus und schaltet bei Unterschreiten einer einstellbaren Spannung automatisch auf Timer gesteuerten Ladebetrieb.

    Abhängig vom Entladezustand wird zweistufig geladen.

    Bei starker Entladung wird mit erhöhtem Ladestrom, bei geringer Entladung mit geringem Ladestrom geladen durch Umschalten der Lade(Schluß)spannung.

    Die Ladezeitdauer ist per Jumper einstellbar.

    Prinzipiell läßt sich das Netzteil auch für 18V oder 24V Akkus dimensionieren.


    automatisches 12V Bleiakku-Netzteil


    Tr1/BR1 und IC3 versorgen die Steuerung.

    IC2 ist der Spannungssensor, der den Timer IC1 triggert.

    C30, R10 und die Jumper J3-1...J3-3 bestimmen die Ladezeit.

    IC1 schaltet über Q1 und das SolidStateRelais K1 und den Ladetrafo Tr2 den eigentlichen Lader an.

    Der besteht im Grunde aus dem LM317 Spannungsregler IC4 mit etwas Zusatzbeschaltung, welche die zweistufige Ladung ermöglicht.

    Der Spannungsteiler aus R11, D2, D4, R7 und R9 bestimmt die Ladespannung für den gering entladenen Akku (höherer Wert).

    Mit Trimmpoti R8 wird der Übergang zwischen starker und schwacher Ladung bestimmt.

    Dafür wird der Ladestrom über R6 erfasst und der Thyristor T1 angesteuert.

    Der Thyristor legt den Widerstand R5 parallel zu D2,D4,R7,R9, sodaß die Ausgangsspannung des Reglers IC4 geringer wird --> geringerer Ladestrom.

    An JP2 kann ein öffnender Taster angeschlossen werden.

    Die Schaltung startet nach dem einschalten zunächst mit dem niedrigeren Ladestrom.

    Durch öffnen von JP2 wird auf hohen Ladestrom umgeschaltet.

    Die Diode D5 ist ein Verpolschutz. Bei festverdrahtetem Akku kann auf sie verzichtet werden. Dann müssen aber die beiden Ladespannungswerte um die Diodenflußspannung verringert werden.


    Akku-Netzteil Bestückung


    Akku-NT-Layout


    Das Ganze ist ´analog´ mit klassischen Bauteilen und Logiken aufgebaut.

    Heutzutage würde wohl eher ein µController verwendet, der die Aufgaben des Spannungswächters, der Logik und der Ladestromumschaltung übernimmt.

    Dafür braucht diese Schaltung keine Programmierkenntnisse und keine 20 Firmwareupdates bis sie funktioniert. ;)


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Vielen Dank für die Anregung und das Raussuchen...Viele Grüße Tobias.

    "Ich habe von Jugend an geahnt, daß es mit der Musik noch eine andere Bewandtnis als die nur künstlerische haben müsse... daß sie eine Welt für sich sei... etwas geheimnisvoll Jenseitiges, das mir tief das Herz bewegte" Bruno Walter