Wo Lautstärke regeln?

  • Ich weiß nicht genau, ob das hier reinpasst, habe aber nichts Besseres gefunden.


    Ich habe folgende Grundkonstellation: Über einen Raspberry mit Volumio geht das Signal in den DAC, von da aus in einen Vorverstärker, in den Subwoofer mit DSP-Weiche und zurück in die Endstufe. Ich habe so drei Lautstärkeregelungen in der Kette hintereinander

    • Digital über Volumio (Ausgangspegel vom DAC)
    • Poti im Vorverstärker
    • Systemlautstärke im Subwoofer auch digital, unabhängig vom Subwooferpegel regelbar.

    Man kann also in allen Kombinationen laut/leise machen, wobei die erste Variable wegfällt, wenn ich aus dem Phonopre in den Vorverstärker gehe.


    Aber welche ist die technisch sinnvollste in Bezug auf Dynamik, Rauschabstand und Klirr?


    Gruß


    Bonzo

  • Hallo,


    um digitale Auflösungen von A/D - D/A Wandlern so wie DSPs möglichst optimal zu erhalten stellt man die Lautstärke möglichst weit hinten und zwar analog.


    ;) Wellenfront

    Auch Gewerblich tätig.


    Viele tun halt vieles um bestmögliche Klangwiedergabe möglicht wirkungsvoll zu verhindern !

  • Die digitale LS-Regelung würde ich aussen vor lassen, da kann's je nach Auslegung Dynamikeinbußen geben.

    Hängt ja davon ab, wo die stattfindet. Wenn sie im Woofer nach der Wandlung stattfindet ist gut, sonst nicht. Kenne mich auf digitaler Ebene aber nicht so richtig aus.

  • Die Digitalquelle würde ich so einstellen, dass sie ähnlich laut ist wie Platte.


    Potis haben ja besseren Gleichlauf im höheren Regelbereich.

    Ich würde deshalb mal ausprobieren, die Lautstärke in der Digitalweiche bzw. im Subwoofer so zu stellen, dass du am Vorverstärker bei üblicher Lautstärke um die 12 Uhr einstellst.
    Ich habe einen Abschwächerschalter in meiner Vorstufe und stelle immer so auf 1 Uhr am Poti.


    Du kannst dann ja mal zum Vergleich so einstellen, dass du an der Vorstufe so 9 oder 10Uhr als normale Lautstärke hast. Wenn du keinen Unterschied hörst, dann nimm die Variante, die dir vom Bauchgefühl her mehr zusagt.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Bei meiner Frau gibt es die Konstellation ohne Vorverstärker, also vom Pi mit Volumio über den DAC in den Vollverstärker. Da stehen Volumio und der iFi am obersten Anschlag und die Lautstärke wird am Vollverstärker geregelt. Auch ich habe irgendwann von irgendwem mal die Weisheit mitbekommen: Lautstärke am Endpunkt regeln, alles davor auf 100%. Ob das richtig ist? Es klingt auf jeden Fall richtig. Und ob die speziellen Konstellationen vergleichbar sind weiß ich auch nicht.

  • Bei meiner Frau gibt es die Konstellation ohne Vorverstärker, also vom Pi mit Volumio über den DAC in den Vollverstärker. Da stehen Volumio und der iFi am obersten Anschlag und die Lautstärke wird am Vollverstärker geregelt. Auch ich habe irgendwann von irgendwem mal die Weisheit mitbekommen: Lautstärke am Endpunkt regeln, alles davor auf 100%. Ob das richtig ist? Es klingt auf jeden Fall richtig. Und ob die speziellen Konstellationen vergleichbar sind weiß ich auch nicht.

    Unter der Voraussetzung, das keine Stufe am Eingang übersteuert wird, ist diese Aussage korrekt (für besten SNR Wert) - d. h., das die Lautstärkeregelung vor der Endstufe an dessen Eingang sitzen muß, weil das Grundrauschen und die Störgeräusche der vorangehenden Stufen dann beim Leise-Drehen mit abgesenkt werden. Das andere (schlechteste) Extrem wäre z. B. bei Plattenwiedergabe den Lautstärkeregler zw. Tonabnehmer und Phonoeingang und bei Digitalquellen nur auf DSP Ebene durch Reduktion der Bit-Anzahl.

    Bei vielen Aktiv-Boxen (und auch Vollverstärkern wie div. Modelle von Exposure) ist die fehlende Lautstärkeregelung zw. den einzelnen Endstufeneingängen und den Aktivweichen- bzw. Line-Stufen-Ausgang der Grund für hohes Grundrauschen bei zugedrehter Lautstärke.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==