Kennt sich jemand mit dem Stromregenerator PS Audio Power Plant 5 aus? (richtige Einstellungen für den Verstärker etc.)

  • Guten Tag,ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig mit meinem Thema/Problem.

    Ich habe testweise einen PS Audio Power Plant P5 Stromregenerator hier , komme aber damit nicht klar.

    Man kann diverses daran verschieden einstellen, und vermutlich ist irgendwas falsch eingestellt.

    Vielleicht hat jemand hier das Gerät und kennt sich damit aus?

    Denn wenn der Verstärker angeschlossen ist, in dem Moment, wo man den Verstärker einschaltet, fliegt rein zufällig immer mal wieder die Sicherung im Sicherungskasten heraus. Man kann sagen jedes dritte vierte Mal beim Einschalten des Verstärkers, und alle Geräte der Musikanlage , auch der P5, gehn dann mit aus.

    Dann habe ich das Ganze an einem anderen Stromkreis in der Wohnung getestet. Dort scheint die Haussicherung stabiler zu sein, aber nach einigen Einschalttests schaltet sich der Verstärker auch wieder ab, dafür aber der P5 und die Haussicherung nicht. Der P5 hat dann seine interne Sicherung aktiviert und erstmal alle seine Steckdosen gesperrt, die man anschließend wieder entsperren kann.

    Ich bin schon ganz verzweifelt , da ich den Fehler nicht heraus gefunden habe. . Vielleicht stimmt tatsächlich was an den Einstellungen des P5 nicht?? Oder es liegt am Verstärker. Oder an den Haussicherungen.

    Der Verstärker ist schon 23 Jahre alt und mag vielleicht mehr Strom beim Einschalten ziehen. Jedenfalls geht bei der "Power"- Anzeige der Wert direkt beim Einschalten des Verstärkers am P5 auf ca 255W hoch, dann wieder runter auf 40W.

    Aber an dem P5 waren woanders schon Monostufen dran, die 600W gezogen haben, und die haben sich nicht abgeschaltet, und keine Sicherung ist geflogen.

    Die alten Sicherungen im Sicherungskasten habe ich auch im Verdacht, da sie vielleicht zu schnell auslösen.

    Aber warum passiert es am P5 so häufig , wenn der Verstärker dort angeschlossen ist?

    Ich habe noch einen Isotek Aquarius Netzfilter. Dort hat es beim Einschalten des Verstärkers auch schon gestreikt, und die Sicherung flog raus, aber im Vergleich zum P5 sehr selten.

    Ich habe mich schon gefragt, ob der Verstärker evtl. mit dem P5 nicht harmoniert?

    Habe noch einen kleineren ziemlich aktuellen Verstärker mit nicht ganz so viel Leistung, da läuft alles einwandfrei.

    Ich möchte aber auf den alten Verstärker wegen seinem guten Klang nicht verzichten.

  • Was ist es denn für ein Verstärker?


    Welchen Wert hat der Sicherungsautomat? Da könnte so etwas wie B16 drauf stehen.
    Wenn er alt ist, könntest du ihn prophylaktisch austauschen lassen.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Du könntest mal mit dem Vermieter darüber sprechen.
    Besorg dir einen Heizlüfter und häng den mal an den Sicherungsautomat.

    Wenn beim Einschalten (2000W) der Automat zuverlässiger als mit dem Verstärker fliegt, hast du eine besseres Argument.


    So ein Automat kostet unter 10€ und ist in einer halben Stunde ausgetauscht.


    Eine Schmelzsicherung wäre natürlich besser, ist aber in einer Mietwohnung schwerer zu realisieren.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Hallo Andreas,


    wenn ich das richtig sehe, so hat der Classe Audio Cap151 am Eingang einen Netzfilter. Es kann sein, dass der P5 das überhaupt nicht mag. Beim Einschalten schwingt er dann kurz, was zu einer erhöhten Stromaufnahme zum Auslösen der Haussicherung oder zum Abschalten der internen Sicherung des P5 führt. Probiere mal eine 50 m Kabeltrommel zwischen P5 und Verstärker.


    Der Power Plant Premier jedenfalls hatte arge Probleme mit Netzfilter am Ausgang.



    Gruß


    Uwe

  • danke. Ja das kann durchaus sein, dass es damit zu tun hat. Aber ich habe als Mieter Pech und muss damit leben.

    Das ist nicht richtig. Natürlich kannst du als Mieter Elektriker in Auftrag geben so viel du willst. Der Vermieter muss ja nichts wissen :P


    Du kannst hier Leitungsschutzschalter – Wikipedia die Auslösecharakteristik der Automaten nachlesen. Ich bin selbst kein (!!) Fachmann, also sind meine Informationen halbwissend: Ich weiß nicht, was A-H bei Geyer bedeutet, kenne nur A oder H. Auf jeden Fall scheinen A und H sehr ähnlich zu sein und heute wird nur noch B eingebaut. B ist nicht mehr so flink in der Kurzzeitbelastung, sprich fliegt bei höheren Einschaltströmen nicht mehr so schnell raus. Wenn der Geyer AH keine Siemens-Flachbauweise hat, kann dir ein Elektriker ohne Probleme einen B-Automaten einbauen (aber auch "nur" 16A, mehr Ampere wird dir keiner einbauen, die Leitungen sind evtl. nur auf diese Stärke ausgelegt).


    Aber wie Uwe schrieb, kann der Grund auch ein anderer sein. Auf jeden Fall solltest du mal so wenig Verbraucher wie möglich an dem Automaten an haben, um zu sehen, ob du gerade an einem Grenzbereich bist.

  • Der Power Plant Premier jedenfalls hatte arge Probleme mit Netzfilter am Ausgang.

    ach herrje. So was habe ich auch schon befürchtet und dachte an einen Defekt beim P5. Ich erinnere mich, einmal hat der P5, als ich den Verstärker einschaltete, allein abgeschaltet, und die Haussicherung hat dabei nicht wie sonst ausgelöst. Aber das war nur einmal. Ansonsten schalten P5 und Haussicherung gemeinsam aus.

    Wo soll der Netzfilter im Verstärker sein? Hier ist ein Schaltplan: https://audio-circui...se-CAP151-int-sm.pdf

    Passiert das auch bei einem vor den Verstärker geschalteten Isotek Aquarius Evo 3 Netzfilter?

    50m Kabeltrommel zwischen P5 und Verstärker, ist zwar gut gemeint, aber das lass ich lieber. Was soll der P5 dann noch für einen Zweck haben, wenn so ein langes Kabel dazwischen ist? Ich benutze nur ein hochwertiges kurzes Audio-Netzkabel von P5 zu Verstärker.

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas35 ()

  • Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer Rotel Mehrkanalendstufe. Der Trick mit der Kabeltrommel hat nicht geholfen, die Endstufe hat auch bei Umgehung der PS5 die Sicherung gerissen. Ebenso die anderen Sicherungen gleichen Typs/Alter.


    Wenn die Endstufe behalten werden soll, dann auf anderen Sicherungstyp ggf. "audiophile" Schmelzsicherung wechseln.
    Oder eine Audio-Werkstatt schaut sich das mal an.

    Traue nur Deinem Ohr !

  • Das hatten wir ja schon mal. Bei den Tests für eine Filterzentrale kam die Reihenschaltung von Filtern zur Sprache, was ja nicht mal selten vorkommt. Manch ein Hersteller verbaut ja schon ab Werk einen Filter, dann sind Probleme parasitärer Art quasi vorprogrammiert.


    Die einfachste Lösung: das oben links sichtbare Filter ausbauen und gegen eine einfache C14 Buchse in der Art verbauen - https://at.rs-online.com/web/p/iec-steckverbinder/0488191 - meinetwegen auch ein "audiophiles" wie diese hier - https://www.furutech.com/2016/09/01/13744/


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Vielen Dank.

    Am Verstärker möchte ich nur sehr ungern was verändern.

    Mittlerweile hat sich das Problem mit den Sicherungsauslösungen gelöst.

    Zuerst habe ich einen externen Anlaufstrombegrenzer für die Wandsteckdose besorgt. Damit war das Problem behoben.

    Der Vermieter hat dann zudem die alten Sicherungen gegen neue ersetzt.

    Dennoch lasse ich den Anlaufstrombegrenzer in der Wandsteckdose. Ich fühle mich damit einfach sicherer. Einfluss auf den Klang hat dieses Teil nach meinem Gehör nicht.