...mal wieder das Brummproblem (Technics SL-1210 MKII) (2022)

  • Hallöchen,

    ich habe 2 Technics 1210 MK2. Beide mit Grado Prestige Blue 3 auf einer Technics headshell. Der eine brummt, der andere nicht.

    Das heisst bei voll aufgedrehtem Poti brummt es schon, aber sobald der Plattenspieler eingeschaltet wird, brummt es deutlich mehr. Und wenn man den Tonarm in Richtung Mitte bewegt, wird das Brummen dumpfer und lauter.

    Mit den WhiteLabel von Shure oder Ortofon- TA isses ein bissl leiser.

    Kabel am Mischpult getauscht bringt nichts (der Fehler wandert mit)

    Ein Kabel zwischen Tonarm und Massekabel hilfsweise anbringen hat auch nichts gebracht. (Der Tonarm selbst ist gut geerdet)

    Die Lötstellen unter der runden Tonarmkappe (nach ServiceManual demontiert) sehen super aus, Durchgang 1A.

    Was ich mir jetzt noch vorstellen kann ist, dass es am Trafo, dessen Schirmung oder so liegt. Der ist ja nur "von oben" zugänglich, worüber sich das ServiceManual ja ausser mit ner Explosionszeichnung nicht so wirklich äussert. Die Warnung, dort keine Schrauben zu lösen hab ich erstmal ernst genommen.


    ...

    ok, die 5 äusseren Schrauben lösen - dann kann man die Abdeckung für die Elektronik abnehmen.

    Wie sich rausstellt ist die Abdeckung des Trafos nicht geerdet (absichtlich nicht).

    Eine geerdete Alufolie zwischen Elektronik und Tonarm bringt auch nix. Also wieder entfernt.


    Dann hab ich diesen Ferritt-Kern des Plattentellers mal mit IPA (ja, nee, nicht das Bier) gereinigt und mit Plattenteller brummt auf einmal nichts mehr.

    Ist das eine Wartungsfrage?

    Der brummende ist BJ 2005 oder so, der nicht brummende ca. 10 Jahre älter. Beide waren gut unterwegs, sehen aber noch sehr gut aus. Nicht mal viel Staub im Inneren, keine Korrosion - nix.


    Ok, dachte ich, das wars, es ist nach Zusammenbau aber nicht ganz weg. Ein bisschen hört man den sich ja verändernden Brummton noch.

    Bei leisen Stellen am Ende einer LP hört man das schon noch wenn man weiss, worauf man achten soll.

    Leider steht im Service-Manual nichts, ob man da was machen muss oder nicht.


    Hat da jemand eine Empfehlung?

    Hilft ne andere Matte auf dem Teller?

    Macht die Elektronik Zicken (irgendwelche Ober- oder Unterschwingungen, die zwar hörbar sind, aber keinen Einfluss auf Drehzahl oder Gleichlauf haben)?


    Einen schönen Sonntag noch - ich glaub, ich spring erstmal in den See ;)


    Grüsse

    Peter


    p.s. der erste Thread zu diesem Thema war schon 12 Jahre her - daher der neue.

  • Ein Technics 1210 MK 2 Baujahr 2015? :/


    Das Problem dürfte das Netzteil der Plattenspieler sein, die Trafos vertragen sich nicht mit den Grado Tonabnehmern. Ist eigentlich ein altbekanntes Problem. Das hilft nur die 1210er entsprechend mit einer externen Stromversorgung auszustatten oder auf andere Tonabnehmer zu wechseln.

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

  • Naja, er schreibt ja, daß es mit Shure und Ortofon Tonabnehmern deutlich leiser ist aber dennoch immer noch hörbar. Und die Frage ist auch, warum das gleiche Tonbnehmermodell auf dem einen Dreher lauter brummt als auf dem anderen.


    peter: hast Du mal die beiden Grados quergetauscht? Hast Du die Möglichkeit, mal ein MC zu probieren? MCs sind bauartbedingt deutlich weniger anfällig für magnetische Störfelder.

    Wenn Du Zugriff auf MU-Metall-Folie hast (ist etwas schwer zu bekommen), dann könntest Du Dir eine Teller-Zwischenmatte zurechtschneiden. MU-Metall ist nicht dick und verändert den VTA nicht nennenswert.


    Gruß

    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.


    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • Hallo Elvis,

    ja keine Ahnung, es muss einer der letzten gewesen sein; GB- Reimport (des Steckers wegen).

    An eine externe Stromversorgung hab ich auch schon gedacht und wenn, dann gleich über Akkus. Hab nur noch keine Daten vom Netzteil extrahieren können, dieses Service-Manual ist ganz schön mau.

    Die Grados sind mir ehrlich gesagt auch zu dumpf, das Shure N95G fast zu hell, aber da ich Mixtapes von alten Reggae-Singles aufnehmen wollte, hab ich halt die Grado gewählt, auch, weil nach Wegfall der Whitelabel (für die es jetzt wieder Ersatznadeln gibt, die ich mir gleich mal bestellen werde) mir die Grado empfohlen wurden.


    Hallo Andreas, ich hab aus nem alten Laptop eine Folie zurechtgeschnitten (eine Seite leitend, die andere nicht) auf Masse gelegt und die genau unter dem Plattenteller platziert - keine Änderung. Das Brummen nimmt zu, wenn der Arm Richtung Mitte wandert, dort geht die Folie ja nur bis zu dem Ferritt- Ring des Plattentellers.

    MU-Folie... hmm klingt interessant, bleibt die Frage, warum der eine brummt und der andere nicht. Bitte was ist VTA?

    Klar hab ich die Systeme getauscht. Beide Ringe des SME-Bajonetts haben Massekontakt, der Fehler bleibt bei dem neuen Spieler.

    Ein MC hab ich hier noch (DL 103 von Denon), was ich jedoch auf den 124er bauen wollte (der immer noch nicht fertig ist - keine Zeit), ich werde das mal testen.


    Vielleicht tausche ich auch mal die Plattenteller... Melde mich dann


    Grüsse

    Peter


    und: Danke!

  • Hi,


    das Brummen ist das einstreuende (niederfrequente) Magnetfeld des Trafos.

    Daher lässt es sich durch magnetisch leitfähige Materialien beeinflussen, nicht jedoch durch nur elektrisch leitfähige wie Alu oder Kupfer, die wiederum (höherfrequente) elektrische Felder abschirmen können.

    MUmetall oder auch Weißblechdosen sind gerne gewählte Mittel.

    Schon die Werbung wusste: "Bonduell ist die famose ..... Magnetfeld-Schirmung aus der Dose" ;)

    Gänzlich lösbar würde das Problem mit einem Trafoersatz, sei es durch einen externen Trafo, oder bevorzugt durch Tausch des Trafos gegen ein kleines Schaltnetzteil.

    Hervorragend geeignet und sehr günstig ist z.B ein vergossenes 5W Meanwell mit 24V.

    Das passt problemlos und völlig unauffällig an Stelle des originalen Trafos samt Gleichrichtung in die Zarge.

    Die gut konstante und deutlich niedrigere Spannung des Schaltnetzteils erleichtert dem Regler im 1210 die Arbeit zudem ungemein.

    Ein komplettes externes Netzteil macht dagegen wenig Sinn, da der interne Regler des 1210 gut genug -und zwar problemlos gut genug- für seine Aufgabe ist.


    jauu

    Calvin


    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo Calvin,

    also dieses Blech woraus die Trafoabdeckung gemacht ist sieht verdammt nach Weissblech aus.

    Ich hab mal die Frequenz des Brummens gemessen: 50 Hz.


    Heute abend gibts Linsensuppe aus der Dose.

    Morgen mehr


    Ein Schaltnetzteil habe ich noch hier, vielleicht schaffe ich das heute noch zu testen.


    Bin grad dabei aus dem Schaltplan die zuständigen Verbindungen herauszusuchen. ;)


    Gruss

    Peter

  • Hallo Andreas, ich hab aus nem alten Laptop eine Folie zurechtgeschnitten (eine Seite leitend, die andere nicht) auf Masse gelegt und die genau unter dem Plattenteller platziert - keine Änderung. Das Brummen nimmt zu, wenn der Arm Richtung Mitte wandert, dort geht die Folie ja nur bis zu dem Ferritt- Ring des Plattentellers.

    MU-Folie... hmm klingt interessant, bleibt die Frage, warum der eine brummt und der andere nicht. Bitte was ist VTA?

    Unter dem Teller nützt das nicht viel, wenn dann nur zwischen Teller und Gummimatte / Slipmat. Aber dann wird es mit einem elektrischen Kontakt ein bischen schwierig...

    Aber Calvin hat es schon erklärt - Brummen bei Plattenspielern kommen sehr oft von magnetischen Streufeldern. Und gerade die Grados sind berüchtigt dafür, für ebenjene magnetischen Streufelder konstruktionsbedingt sehr anfällig zu sein (sind MI-Tonabnehmer). Auch MM-Tonabnehmer sind da nicht per se gefeit dagegen weil auch die in Richtung maximaler magnetischer Enpfindlichkeit bauartbedingt offen sein müssen - da muß nämlich der bewegte Magnet des Nadelträgers eintauchen. Daher eben auch mein Vorschlag, mal ein MC zu versuchen, ein Denon DL103 wäre da schon ein guter Anhaltspunkt.

    VTA steht für Vertical Tracking Angle. Die allermeisten Tonabnehmer laufen am besten, wenn der Tonarm beim Abspielen waagerecht liegt. Dann steht der Diamant im richtigen Winkel in der Rille. Legt man nun z.B. eine zweite Gummimatte auf den Teller, wird der Arm nicht mehr waagerecht liegen sondern zum Lager hin abfallen. Ergebnis ist, daß der Diamant dann nicht mehr optimal in der Rille steht - der VTA stimmt dann nicht mehr.


    Gruß

    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.


    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • Moin, moin,

    das mit der Dose hat nichts gebracht. geerdet oder nicht macht keinen Unterschied.


    Mit der externen Stromversorgung wirds besser. Wie viel besser werd ich sehen, wenn ich alles wieder zusammengebaut habe. Werde erstmal eins bestellen. Es sollten aber 21V sein. Steht so im Plan und messe ich auch dort. Anschluss ist isi-pisi an dem J3 für Q1 und am GND bei den Gleichrichtern.


    Jaja, nicht nur die Wege der HF sind unergründlich!


    Wenn jetzt noch klar würde, was genau der Fehler war...


    Nochmal Danke in die Runde


    Grüsse

    Peter

  • Hi Andreas, hatte den Tab beim Fummeln noch offen zum Bearbeiten.


    Die Tonarmhöhe kann ich ja einstellen - je nach Matte. Zum scratchen nehme ich die Filze und zum spielen die Gummis. Ist ein bissl Gefumml, geht aber - es ist ja so eine Lehre dabeigewesen (oder hab ich die woanders her?).

    Verschiedene Pressungen haben ja auch gewisse Differenzen. Von Schallfolien (Magic Cube) über die wabbeligen 70er-USA-Pressungen (Peter Kaukonen- Black Kangaroo) bis hin zu den 180g-Scheiben (Kate Bush- Aerial) ist das sicher mehr, als eine zusätzliche Matte.


    Merkwürdig war nur, als ich das Netzteil angeschlossen habe, hat es über dem IC101 am meisten gebrummt, weiter in der Mitte wurde es langsam leiser. Es war aber nur bei voll aufgedrehter Lautstärke zu hören. Naja...wird schon.


    Da ich im Augenblick nur das eine MC habe, werde ich das auch nicht mehr ausprobieren, auch bräuchte ich dann noch einen Preamp.

    Die Dreher sind ja am Mischpult angeschlossen und keine Ahnung, ob's Mischpulte mit MC-Eingang gibt.

    Ersatznadeln für die Whitelabel vob Shure hab ich schonmal bestellt. Damit hatte ich noch keine Probleme und die Grado sind mir - gerade für Jazz - wie gesagt etwas zu dumpf.

    Mal sehen, wie die sich bei Reggae anhören, war ja der erste Einsatz. Und bei den alten 60er Jamaika-Pressungen drehe ich die Höhen sowieso bissl runter, sonst hat man so ne unfreiwillige Lagerfeuer-Romantik.


    Dir auch lieben Dank für Tipps und Tricks


    schönen Abend,

    Peter

    .

  • Wenn du mal mit den Whitelabeln besser hören willst dann besorg dir einen V15VxMR oder M97xE kompatiblen Einschub (z.b. HE) und entferne mit nem Seitenschneider das ganze seitliche „gedöns“, danach passen die auch, die Whitelabel haben nämlich den selben Generator :-)


    Sieht aber zugegeben etwas seltsam aus…


    Mike

    --- Ich höre hiermit und zwar das.

    Es gilt wie immer: das ist meine Meinung. Sie muss deshalb weder für andere passen noch erhebt sie Anspruch absolute Wahrheit zu sein.

  • Hallo Mike,

    mit den 1210ern nehme ich nur noch mixtapes auf - mit NAD6100. Früher (hach!) waren die viel unterwegs. Die Tapes höre ich entweder mit nem D6C im Auto oder verschenke die.

    Richtig höre ich mit nem Thorens 135, nem Revox A78 und Audioplan Kontrapunkt. Der 124er ist noch nicht fertig.


    Aber klingt spannend. Was es nicht alles gibt. Wenn es soweit ist, werd ich das ins Auge fassen.


    Grüsse

    Peter

  • Hi,


    21V ist der Wert der Versorgungsspannung nach dem Regler.

    Die noch wellige Eingangsspannung vor dem Regler, bzw. nach dem Gleichrichter/Siebelko, liegt deutlich über 30V.

    Daher der Tip den Regler zu nutzen und mit der bereits wesentlich stabileren aber auch niedrigeren Spannung von >=24V eines Schaltnetzteils zu speisen.


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Ich kann einfach nur sagen ich hatte schon bestimmt 6 SL 1210 und bei keinem egal ob mm mi oder mc hatte ich diese Probleme

    Wundert mich etwas

    Ich würde das Problem ganz wo anders suchen, aber nicht beim Plattenspieler


    Gruß Andreas

  • So, alles wieder provisorisch zusammengebaut. Ich hatte ja noch ein 60W- Netzteil von MeanWell rumliegen und hab dies über das Netzkabel eingespeist und direkt hinterm Regler angeschlossen.

    Jetzt brummt nix mehr, auch nicht bei voll aufgedrehtem Poti.

    ganz wo anders suchen

    Das war genau mein erster Gedanke. Alle anderen Kabel weg, den Plattenspieler woanders hingestellt, es half nix. Ich hatte ja auch noch nie so ein Problem und ab auch erstmal Kumpels angerufen, die die noch öfter benutzen - Null Null gar nix.

    Wenn ich den Trafo und die Netzplatine nicht schon ausgebaut hätte, würde ich ein Video auf youtube hochladen. Wir kaufen grad so einen EMC- Tester für's Labor, dann kann ich da ja mal mit rumspielen.



    den Regler zu nutzen

    Das hat mich etwas verwundert. Bei der Suche nach dem Problem bin ich über einige lineare Netzteile auch und gerade für 1210er gestossen. Von 50 bis so 700.

    Dort wird gerade damit argumentiert, dass der interne Regler nicht so super ist. Ich meine, wenn das so wäre, wäre dieser Plattenspieler nicht so verbreitet oder das "Problem" besser dokumentiert. Isses aber nicht. Wahrscheinlich so ein typisches "Lösung sucht Problem"- Szenario. Aber egal - Meanwell ist schon eine gute Adresse und ich höre wie gesagt nix (ausser Rauschen) - und das klingt(!) bei beiden Drehern gleich. Mir fällt jetzt nix ein, warum ich den internen Regler belassen söllte. Wenn Meanwell dafür bekannt wäre, unzuverlässig zu sein, hätte ich's auch nicht genommen. Wäre doch schade um die ICs.

    Step Up Trafo

    Ja, nee, ich lass erstmal die Grados dran. Step-up-Trafos kannte ich noch nicht, aber ich hab hier noch ein NAD-MC-Vorverstärker, daher die Idee mit dem Denon. Das reicht für meine "Kette" erstmal aus. Wenn Freunde kommen, wird da schonmal rumgejammt. Und dazu wären mir die Denon zu schade. Ich druck das Geld ja nicht selbst ;)


    Ein schönes Wochenende wünsch ich!


    Peter

  • Hi,


    der Regler im Technics ist in der Tat von einfacher Natur, aber mehr als gut genug für seine Aufgabe. Er wäre in diesem Fall auch eher dazu gedacht die hochfrequenten Ripplereste des Schaltnetzteils zu filtern.

    Die Spannung als solches kommt ja aus dem SMPS schon mit guter Konstanz.

    Lässt Du den Regler außen vor würde ich das SMPS aber durchaus noch mit etwas L und C passiv nachfiltern um eben den Hf-Ripple zu filtern.

    Ein 60W Meanwell ist natürlich mit ner dicken Kanone auf einen dünnen Spatzen geschossen.

    Die gekapselte PM-05/-10 Reihe reicht Leistung mäßig aus und ist so klein, daß sie in die Zarge gebaut werden kann.


    Die Apologeten externer Netzteile müssen natürlich ein Haar in der Suppe finden.

    Ob Ihre Lösung überhaupt -und faktisch- Sinn und Nutzen hat, steht auf zumeist nicht diskutierten Papier.

    Ob ein externes SuperDuper-Netzteil über u.U. unnötig lange Kabelwege angebandelt noch superduper regelt wo´s zählt ... vor Ort? (L lässt grüßen) :/


    Ich habe in den Flyern,Texten und Beiträgen z.B. nie Q201 erwähnt gesehen, ein wenig auffälliger Transistor, der die Betriebsspannung des AN6680 Control-ICs, sowie weiterer Bausteine auf ca. 9V nachregelt ... übrigens aller Technicse und OEMs mit dem AN6675/6680 Chipsatz (z.B. SL-Q2/3, Grundig PS4500).

    Wenn man denn etwas faktisch ´verbessern´ wollte, dann wäre ein zusätzlicher Regler von der Hauptbetriebsspannung zum Transistor Q202 denkbar.

    Der schaltet nämlich die gepulsten Ströme für das Strobe und hängt ebenfalls an der 21V Betriebsspannung (bzw. 12V bei den Consumermodellen), also hinter dem Hauptregler.

    Übertreibt man es noch weiter wäre sogar noch ein eigener Regler für das Motor-Treiber-IC AN6675 andenkbar.

    Alles Maßnahmen, die ´vor Ort´ tatsächlich die Versorgung der Baugruppen sauberer und stabiler machen.

    Als solches natürlich um ein vielfaches sinnvoller und günstiger als ein externes superduper HighEnd Netzteil .... bietet dafür aber weniger Image und HighEnd-Gedröns.

    In Anlehnung an den alten Dynaudio Werbespruch könnt man hier auch sagen: "Intelligenz statt dicker Netzteile". ;)


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Calvin, :merci: Du bist mir sowas von Sympathisch.

    Ich finde es klasse wenn jemand fachlich fundiert kommentiert. Prima


    gibt soviel Fantasten in diesem Spannungs Versorgung Gebiet.... Hauptsache viieeel Strom, der doch nie verbraucht wird.