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Class A Verstärker - "richtige" Lautsprecher

  • JoDeKo
  • 14. Juni 2022 um 10:35
  • JoDeKo
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    • 14. Juni 2022 um 10:35
    • #1

    Hallo zusammen,

    man liest und hört ja, ob nun hier oder von Händlern, immer so kernige Sätze wie:

    Zitat

    Referenz Class A Vollverstärker, mit den "richtigen" Lautsprechern ein absolutes Highlight!

    Diese Satz las ich irgendwo im Zusammenhang eines Angebotes zu einem Pass Int 60.

    Welche Lautsprecher(konstruktionen) sind denn besonders für Class A Verstärker geeignet?

    Kann man das überhaupt so allgemein sagen?

    Wenn ja, welche sind es?

    Und was wäre dann die "richtige" Wahl für einen Pass Int 60 als Konstruktion im Allgemeinen und konkret im Besonderen?

    Höre gerne andere Meinungen. ;)

    Beste Grüße

    Jo

    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

    Timing ist alles - it´s all about the timing.

    Just Listen!

  • McRiem
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    • 14. Juni 2022 um 11:52
    • #2

    Hallo Jo,

    ich vermute (!), die Bemerkung rührt daher, daß normalerweise Class-A Verstärker vergleichsweise wenig bzw. weniger Leisung haben als ihre A/B Kollegen.

    Damit wären sie eher für Lautsprecher mit höherem Kennschalldruck und friedlichem Impedanzverlauf geeignet; also ein wenig wie mit Röhrenverstärkern. Gegenbeispiel: vllt. so ineffiziente Stromsauger wie früher die Infinity Kappas oder Apogee Magnetostaten.

    Mit 60W ist Dein Verstärker schon kräftig. Ich persönlich vermute da keine großen Einschränkungen bzw. keine außergewöhnlichen Anforderungen an ein Matching mit Lautsprechern.

    Kannst ja auch mal in die verschiedenen Testberichte zum Verstärker schauen, was dort für LS verwendet wurden.

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • LP-Freund
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    • 14. Juni 2022 um 12:25
    • #3

    Zumal es sich ja um keinen echten Class A Verstärker handelt sondern um einen Class AB mit hohem Class A Anteil, so wie auch bei Accuphase und Luxman.

    Gruß Horst

  • Wellenfront
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    • 14. Juni 2022 um 13:00
    • #4

    Eben,

    da Lautsprecher nach der eigentlichen Ton Aufnahme oder Quelle die 2. wichtigste Klang entscheidende Stelle ist sucht man sich auch Endverstärker passend zur Box aus und nicht umgekehrt. An dem genannten Verstärker der wie schon gesagt wurde eh ein üblicher Gegentakt Class A ist der dann ab einem bestimmten hohen Pegel erst in Gegentakt A/B über geht kann man prinzipiell jede Box betreiben wo der Entwickler den Endverstärker als möglichst ideale Spannungquelle gesehen hat.

    Gegentakt Class A ist eh das bessere Klangneutralere Class A auch / gerade bei Röhre Endverstärkern.

    ;) Wellenfront

  • fr.jazbec
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    • 14. Juni 2022 um 13:04
    • #5

    Impedanzverlauf ist relativ egal, Wirkungsgrad sollte nicht zu niedrig sein(ab 86db).

  • DL6AAR
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    • 14. Juni 2022 um 13:39
    • #6

    Classe A Röhren Verstärker haben einen Wirkungsgrad, der bei ca. 25% liegt.

    Das bedeutet, wenn ich 50 Watt Musik Leistung Betriebsart A erhalten will, muß die Röhre ununterbrochen 200 Watt - ohne die noch dazukommmende Heizleistung - über die Anode, in Wärme umsetzen. Das geht nur mit gut gekühlten Röhren und großer Anodenmasse.

    50 Watt " Röhren A " Leistung sind schon eine Hausnummer !. -- Das rockt !!!

    Daher kommen handelsübliche Classe A Röhrenverstärker selten über 10-15 Watt in den Handel. - Was auch vollkommen reicht -.

    Die Lautsprecher sollten daher einen guten Wirkungsgrad haben.

    Grundsätzliches: 3dB bedeuten eine Verdoppelung der Leisung, 10 dB eine Verzehnfachung der Leistung, 13dB z.B. dann eine 20x so hohe leistng.

    +16dB entspricht dem 40 Fachen der Ursprungsleistung.

    Das bedeutet: ein LS mit 86dB braucht die 10 fache Leisung , wie ein 96dB LS um den gleichen Schalldruck zu erzeugen. Gegenüber einem 102dB LS erfordert ein 86dB LS dann schon die 40 fache Leistung bei gleichem Schalldruck.

    Classe A Röhrenverstärker sollten daher - meiner Meinung nach - mindestens eine Empfindlichkeit von über 90dB haben. So ab 94dB und > 10 Watt fängt der echte Spass mit A Röhren an.

    ( Ich weiß, 1 Watt tut es auch, da zwitschern die Vögel an einem guten Horn auch schon ). Nur, gute Hörner haben auch eine Empfindlichkeit um die 100dB / 1 Watt / m.

    Der 2. wichtige Parameter ist der Impedanzverlauf und der Anschluß Betriebswiderstand des LS.

    Der sollte immer höher als der Ausgangswiderstand des Verstärkers sein.

    Gerät der R des LS im Impedanzverlauf unter den Betriebswiderstand des LS, wird das zum Problem, da dann der LS nicht mehr präzise geführt wird, der LS wird schwammig.

    Über die Wirkungen der sog. " Gegen EMK " , die von dem LS in den Verstärker wirkt, will ich hier nicht schreiben, die kommt noch dazu.

    3 Mal editiert, zuletzt von DL6AAR (14. Juni 2022 um 13:58)

  • fr.jazbec
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    • 14. Juni 2022 um 14:03
    • #7

    Der Pass ist allerdings ein Transistor.😉

  • hifidoc11
    hifidoc11
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    • 14. Juni 2022 um 14:07
    • #8

    Ich schliesse mich DL6AAR und MC Riem voll an

    der INT 60 ist schon relativ stark

    Ich würde sowieso keine Lautsprecher unter SPL 90 dB nehmen

    Ich habe mehrere Lautsprecher mit 96 und mehr dB

    das klingt einfach viel dynamischer

    Aber auch hier braucht man einigermassen starke verstärker

    meist sitzt da ein dicker Bass (38 cm oder 30 cm ) drin

    und der braucht Strom

    da ist ein 5 W, 10 W , 20 W Verstärker zu wenig

    der Int 60 hat 60 W / 8 Ohm und 120 an 4

    das ist schon sehr gut

    der wird sicherlich sehr gut klingen

  • LP-Freund
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    • 14. Juni 2022 um 17:01
    • #9
    Zitat von hifidoc11

    Aber auch hier braucht man einigermassen starke verstärker

    meist sitzt da ein dicker Bass (38 cm oder 30 cm ) drin

    und der braucht Strom

    da ist ein 5 W, 10 W , 20 W Verstärker zu wenig

    Warum erfordert ein große 12" oder 15" Chassis (und ggf. dessen Magnet) bei einem hohen Wirkungsgrad von 96dB oder mehr viel Strom?

    Solche Aussagen geben in meinen Augen keinen Sinn. Ich hatte hier eine Altec mit 15" und rund 100dB, da reichte eine 300b mit 8 Watt für gesundheitsschädliche Pegel.

    Gruß Horst

  • DL6AAR
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    • 14. Juni 2022 um 19:49
    • #10
    Zitat von LP-Freund

    Ich hatte hier eine Altec mit 15" und rund 100dB, da reichte eine 300b mit 8 Watt für gesundheitsschädliche Pegel.

    Bei einem Wirkungsgrad von 100dB/1m/1Watt, reichen 8 Watt sicherlich aus.

    Auch hier kann man ( vereinfacht ) rechnen.

    100dB ist in Etwa die Lautstärke einer Kreissäge, neben der man steht.

    Diesen Schalldruck erreicht man mit 1 Watt wenn der LS 1m entfernt steht.

    10dB empfindet der Mensch subjektiv als Verdopplung der Lautstärke.

    Das wären dann 110dB einen Meter vom LS entfernt.

    Der Leistungssprung des Generators / Lautsprechers entspricht aber von 1 Watt auf 8 Watt etwas weniger. 10dB Leistungserhöhung des Verstärkers entsprechen zudem nicht automatisch 10dB Schallpegelerhöhung des Lautsprechers. Es ist aber ein Anhalt.

    110db tun aber schon richtig weh. Auf die Dauer schon schädigend.

    Das erreicht man aber schon mit einem 100dB LS an einem 8 Watt Generator / Verstärker.

    Mit einem 100dB lautsprecher reichen also 8 Watt mit Sicherheit.

  • LP-Freund
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    • 14. Juni 2022 um 19:58
    • #11

    Es geht hier nicht um Rechnungen, die ich durchaus zu tätigen weiß, sondern um die oben aufgeführt Kausalität "dicker Bass (mit 96dB Wirkungsgrad) braucht Strom", die hifidoc11 genannt hat die sich mir aber nicht erschließt.

    Gruß Horst

  • DL6AAR
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    • 14. Juni 2022 um 20:05
    • #12
    Zitat von LP-Freund

    sondern um die oben aufgeführt Kausalität "dicker Bass (mit 96dB Wirkungsgrad) braucht Strom", die hifidoc11 genannt hat die sich mir aber nicht erschließt.

    Dazu habe ich mich auch - absichtlich - nicht geäußert .

  • hifidoc11
    hifidoc11
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    • 14. Juni 2022 um 20:08
    • #13

    man muss ja auch die Hörentfernung berücksichtigen

    bei verdopplung der Entfernung -6 dB

    also bei 2m -6 db

    bei 4 m -12 dB

    ich selber höre bei 3,5 m

    dann kommen die riesigen Impulsspitzen dazu

    Musik ist sehr dynamisch kein gleichbleibender Dauersinuston

    da braucht man Kraftreserven

    bei jazz Big Band und Klassik Orchesterwerken und hard rock

    gehts dynamisch sehr zur Sache

    eine grosse Erkenntnis, die ich in den letzten jahren gewonnen habe

    Ich hatte LS mit einem grossen Bass ( 38 cm ) oder 40 cm

    jetzt habe ich 2x38 cm pro Seite

    das ist nicht nur doppelt so gut , das ist dreimal so gut

    bei bassstarken Stücken klingt so souverän wie ich es noch nicht gehört habe

    die beiden Treiber teilen sich die Arbeit

    jeder macht nur wenig Hub

    Smoke on the water oder Another brick in the wall

    kommt so souverän

    kann mir nicht vorstellen, dass das ein 8 W SE 300 B hinkriegt

  • hoersen
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    • 14. Juni 2022 um 20:24
    • #14

    ein "class A-lautsprecher" wäre wohl die ideale kombi... ^^

    Wer mal meinen Avatar erleben möchte, meldet sich gern ! ;) (PLZ 33xxx)

  • RaceDoc
    Musikliebhaber
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    • 14. Juni 2022 um 20:33
    • #15

    Mein Weltbild bei Class A ist, dass die Röhren viel Spannung und sehr

    wenig Strom liefern können.

    Die Class A Transistoren können reichlich Strom liefern, sind aber bei

    der Spannung limitiert.

    Somit sollte der Lautsprecher zu der jeweiligen Charakteristik passen.

    Die resultierende Leistung P=U×I ist da zunächst egal. Der "richtige"

    Lautsprecher daher nicht der gleiche.

    slàinte mhath

    Peer

  • DL6AAR
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    • 14. Juni 2022 um 20:41
    • #16
    Zitat von hifidoc11

    kann mir nicht vorstellen, dass das ein 8 W SE 300 B hinkriegt

    Kommt darauf an, was das Netzteil liefern kann und wann der Übertrager in die Sättigung geht. Das das Ganze dann erheblichen Klirrfaktor hat, ist nicht besonders schlimm, den hört man in den Spitzen mit etwas Glück bei Röhren Amps nicht sehr.

    Da sind Transistoren durch ihre Übernahme Verzerrungen für das Ohr unangenehmer.

    Was dann besser ist, darüber kann man nicht streiten.

    Ich zumindest schalte nach 1/4 Stunde spätestens jeden Transistorverstärker ab.

    Aber ich bin da Voreingenommer.

    Dafür spare ich an von nepalesischen Schwiegermüttern bei Vollmond handgeklöppelten

    Anschlußleitungen.

    Real amps must glow !

    let them glowing !!

  • DL6AAR
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    • 14. Juni 2022 um 20:51
    • #17

    Theoretisch haben Transistorverstärker bezogen auf ihre mögliche Leistung gegenüber Class A Röhren, im Amateurbereich, sicherlich Vorteile.

    100 Watt mit Transistoren zu erreichen, sind keine Sache. 100 Watt Class A mit Röhren dagegen schon.

    Nur -- und da spreche ich nur für mich -- der Aufwand mit Röhren lohnt sich, für mich

    klingen Röhren weniger nervig als Transistoren Amps.

  • Online
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    • 14. Juni 2022 um 21:06
    • #18
    Zitat von DL6AAR

    Da sind Transistoren durch ihre Übernahme Verzerrungen für das Ohr unangenehmer.

    Die treten aber nur im Gegentakt Betrieb auf - auch bei Röhren!

    Toni

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • fr.jazbec
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    • 14. Juni 2022 um 21:09
    • #19
    Zitat von DL6AAR

    für mich klingen Röhren weniger nervig als Transistoren Amps.

    Aha, du hast also einen Pass Int 60 oder Int 25 schon gehört.😂

    …oder überhaupt einen Transistor ClassA.🤣

    Kleiner Tip, wenn deine Anlage mit sehr guten Transistor Verstärkern „nervig“ klingt liegt’s nicht am Verstärker sondern du kompensierst lediglich einen Fehler deiner Anlage(meistens der Lautsprecher)durch die Röhre.

  • McRiem
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    • 14. Juni 2022 um 21:13
    • #20

    Servus,

    kompensieren ist ein hartes Wort - Matching klingt besser. ;)

    Und wer das in seiner Anlage noch NIE gemacht hat, der werfe den ersten Stein! 😜

    Gruß,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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