Breaking News - Mobile Fidelity LPs nicht vom analogen Master geschnitten

  • Der nächst-beste Klang nach dem Masterband wäre die digitale Kopie davon. Sogar besser als eine Überspielung auf Band, insbesondere betr. S/N.

    Hat Stereoplay schon mal vor Jahren gemacht, einen klangvergleich mit penipelst gefertigten 1:1 Masterbandaufnahmen auf rein Digital und Analoger Basis/Equipment, Ergebniss: kein relevanter unterschied hörbar.

    Nach meinen eigenen bescheidenen Erfahrungen mit meiner Mastermaschine und DAT Atmet die Musik auf Band einfach mehr, für mich viel wichtiger als das vermeindlich dynamischer rüberkommende Glöckchen reihe 5 oben links.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Mich erstaunt nach wie vor wie schnell hier Begriffe wie „Betrug“, „Verarschung“, „Beschiss“, „vorsätzliche Täuschung“ usw. im Zusammenhang mit MoFi verwendet werden.

    Ich habe jetzt einige Zeit damit zugebracht zu recherchieren ob es werbliche Aussagen von MoFi auf den von MoFi veröffentlichen und mir vorliegenden Schallplatten oder im Internet / der Homepage gibt, die explizit mit einer rein analogen Produktion der Schallplatten werben. Ich konnte keine finden. Und auch hier wurden lediglich Videos mit länglichen Statements von „Experten“ bzw. Aussagen von MoFi, die bestenfalls implizit eine rein analoge Produktion vermuten lassen könnten als „Beweise“ für Betrug et al. angeführt.

    Mit was wirbt MoFi nun tatsächlich?

    MoFi wirbt mit der Verwendung der Original Master Tapes, also den Bändern mit denen die Original-Alben produziert wurden. Weiter wird mit GAINTM bzw später mit GAIN2TM geworben (einem propietären Schneideverfahren) und noch später mit dem Verfahren One-StepTM bei dem es um die Produktion der Pressmatritzen geht.

    Insofern kann ein Käufer sagen er fühle sich (subjektiv) betrogen, getäuscht usw.. Verallgemeinerungen mit dieser (objektiven) Aussage könnten m.E. durchaus justiziabel sein (i.S.v. Verleumdung, übler Nachrede usw.) sein.

    Ich fühle mich jedenfalls von MoFi nicht betrogen, verarscht, getäuscht oder was auch immer. Ich bin tatsächlich froh über jedes Label, das Schallplatten veröffentlicht.

    Viele Grüße

    Thomas

  • Wenn ich in letzter Zeit nur noch sehr wenige Schallplatten kaufe, dann liegt das hauptsächlich daran, dass Titel, die mich interessieren würden, überhaupt nicht auf Vinyl erscheinen. Das Repertoire ist im wesentlichen im letzten Jahrhundert 'stehengeblieben' - ich aber nicht.

    da geht es mir bei meinen wichtigsten Musicgenres, ProgRock, europäischer Jazz und NeoKlassik/Ambient komplett anders. Es erscheint zu viel Gutes, die Mehrzahl davon auf Vinyl.

    Ich könnte jeden Tag bestellen 🤦‍♂️

  • Nette Polemik, aber sie trifft nicht. Schon alleine wegen der vielen analogen Originale, die niemals von irgendeinem Label neu aufgelegt werden, zahlt sich die Pflege, der Erhalt und das Wissen um die analoge Wiedergabe aus. Aber welchen Beitrag zur Sicherung der analogen Schätze in Form von Masterbändern hat das zigmalige Kopieren auf weitere verlustbehaftete und weniger haltbarer Magnetbänder? Hier ist, wenn man es gut macht (und man kann es seit etlichen Jahren gut machen), eine digitale Kopie nachhaltiger.


    Ab einem gewissen Zeitpunkt brachte eine weitere Kopie und das heißt eine weitere Belastung und Abnutzung des Originalbandes keinen Mehrwert mehr, außer für das Geschäftsmodell einiger Labels und Sammler die mit einer zugesprochenen Aura des Originalen nach einer Einnahmequelle suchten.


    Was ist das Original? Wie wir hier lernen konnten, jenes Band, das so abgemixt war, dass Kopien davon als Input für die Schneidemaschinen eingesetzt wurden. (Wo ist der Kompressionsschritt und der Wandel auf Mono für den Bassbereich? Dann wäre das Original noch eine Generation höher) Vielleicht wurden auch Kopien der Kopien gezogen. Es ist vernünftig, so nahe an der 1. Generation zu bleiben, da jede weitere Kopie Abstriche hinnehmen muss. Sehr viele Abstriche sind dann auch auf der Platte hinzunehmen. Blöderweise wird diese 1. Generation durch jede und vor allem durch die Lagerung selbst schlechter, im schlimmsten Fall fällt sie einem Brand zum Opfer. Hier rechtzeitig digitale Abbilder zu schaffen, ist meiner Meinung nach das Vernünftigste, das einem zumindest den Inhalt/die Musik, und um den geht es eigentlich, erhält. Es wurde analog aufgenommen, weil es die zu der Zeit die Beste zur Verfügung stehende Technologie war. Und die war nicht schlecht. Und die Produkte aus dieser Zeit sind auch heute noch gut. Und sie haben einige Vorteile, zB das haptische Erlebnis. Es gibt aber auch etliche Nachteile, z. B. der Platzbedarf, der Energieaufwand in seiner Distribution usw.


    Für mich folgt daraus, dass ich die analoge Technik dort pflege, wo ich meine gewünschte Musik nur auf analogen Tonträgern bekomme und wo ich unbedingt die Aura eines scheinbaren Originals erleben will und digital, wo Digitaltechnik von Anfang an mit involviert war.


    Blöderweise werden, obwohl es technisch möglich wäre, digitale Kopien nicht (unbedingt) in der bestmöglichen Qualität angeboten. Denn das würde bedeuten, dass sie nur einmal verkauft werden können. Man kann kein Geschäft mehr mit Reissues machen. Ehrlich, aber nicht komfortabel, wäre es, die Musikdateien in voller Auflösung und voller Dynamik zu erhalten und sie dann im jeweiligen Abspielgerät auf die jeweilige Hörsituation hin anpassen zu lassen. Aber das ist eine andere Geschichte.


    Und noch was zum Originalitätsgedankten. Wohin der Wunsch nach Originalität führen kann, sieht man jetzt am wieder abflauenden Boom um NFTs. Wir sollten froh sein, dass Musik jetzt (abgesehen von Verwertungsmechanismen) unbeschränkt zugänglich ist. Es geht um die Musik, nicht den Träger. Ich beschäftige mich mit der jeweiligen Technik, weil sie mir den Zugang zur Musik ermöglicht. Dieser ganze Skandal um MoFi war ja nur deshalb möglich, weil Menschen dazu bereit waren, für einen geringeren Abstand zum Original und einem Abbild, das künstlich verknappt wurde (aufgrund des zugesprochenen Produktionsprozesses) mehr zu bezahlen. Diese Leute wurden jetzt betrogen, ihnen wurde eine Illusion vorgespielt und damit Einnahmen erziehlt.


    Ronald

  • Deep Groove: nochmal, mir ist es egal was die Kunden bewegt diese Platten zu kaufen. Ich bin auch eingefleischter Analogie und bin froh über jede neue Scahallplatte auf dem Markt.

    Aber das Geschäfstmodell von MoFi war nun mal die Kunden bewusst im Unklaren zu lassen um ihre Preise zu rechtfertigen. Nur darum hing es mir. Und das kann man auch als MoFi Fan doch wohl nicht leugnen. Um die Klangqualität, und ob ein digitaler Zwischenschritt besser oder schlechter ist, darum geht es mir nicht.

    PS: ich bin da nur mit 2 Platten betroffen u d die habe ich mir eben wegen der guten Qualität gekauft, egal welche Produktionsschritte dafür nötig waren.

    Gruß Harald

    hört hauptsächlich mit altem "Rundfunkzeugs" und Röhren

  • Jetzt im Livestream mit dem Journalisten Washington Post:


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    :) Regina

    Auf Kohle geboren, zu Stahl veredelt :!: :D


    Feiner Klang möge meine Ohren erfreuen so lange es noch einen Empfänger zwischen ihnen gibt. Einst wird meine musikalische Reise auf dieser Ebene beendet sein.

  • Hallo,

    ich habe die Brothers in Arms in der MoFi-Version auf hybrider SACD.

    [Blockierte Grafik: https://i.discogs.com/zcYbzNlH…ODMx/OC04MTQ4LmpwZWc.jpeg]



    Diese Platte ist ja bekanntlich rein digital aufgenommen worden, laut 🔍Chuck Ainlay, dem Tonmeister der 5.1-Surround-Version, damals auf Sony-DASH in 16 Bit und 44,1 kHz aufgenommen.


    Im Beileger zu dieser SACD erklärt MoFi das "Gain2 with DSD"-Verfahren: Analoges Tape-Playback, Aufname in DSD, welches dann auf dem SACD-Layer landet, wobei der CD-Layer ein hoch-präzises Downsampling auf 16 Bit, 44,1 kHz sein soll.


    Brothers in Arms war aber schon immer "nur" 16 Bit, 44,1 kHz? Was soll dann dieses "Gain 2" eigentlich gemacht haben?

    Und wäre dann die einzig und echte "Original Master Recording" nicht eine einfache Kopie des Masterbandes, welches in 16 Bit, 44,1 kHz vorliegt, auf eine CD?

    SACD ist da doch schon wieder eine Generation entfernt von der Masterband-Wahrheit?


    Man erkennt also, dass bei MoFi schon immer vieles nur heiße Luft und Dampfgeplauder war.

    Grüße

  • Diese beiden Artikel in Sound & Recording Warum klingt Vinyl? und Das Besondere an Vinyl sollte mbMn jeder engagierte Schallplattenhörer gelesen und verstanden haben.

    Danke für die Links!

    Neu war für mich die Info über das "Problem" mit der richtigen Labelausrichtung (bzw das fehlende Bewusstsein darüber) bei den 180g Pressungen, erklärt wohl die vielen Schüsseln und Berg/Tal - Platten heutzutage.

    ____________________________-


    Nun, ich hab schon so einiges für ein einzelnes Album ausgegeben, wobei "strictly AAA" und SuperDuper-Klang für mich seit jeher kein entscheidendes Kaufkriterium waren bzw. sind.

    Das ich bisher nix von MFSL habe, ist ausschließlich meinem Musikgeschmack geschuldet der sich halt so garnicht mit deren Angebot überschneidet.

    Es zählt einfach die Musik, nicht die Technik dahinter. Vinyl ist für mich eine Lebenseinstellung und Stilfrage, nicht mehr, nicht weniger.


    Ich glaube, dass der MoFi-Skandal zu gleichen Teilen dem Marketing des Labels, sowie der Selbstäuschung und unreflektierten Erwartungshaltung der Fans geschuldet ist.


    Just my 2 Cents

    !YOU CAN´T HIDE - YOU CAN´T RUN!

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  • Ich glaube, dass der MoFi-Skandal zu gleichen Teilen dem Marketing des Labels, sowie der Selbstäuschung und unreflektierten Erwartungshaltung der Fans geschuldet ist.

    Nein, es wurde eine vorhandene Erwartungshaltung teuer bedient ohne dieser

    gerecht zu werden. Nochmal, warum jemand ein Produkt mit einer bestimmten

    Eigenschaft wünscht ist unerheblich, der Käufer zahlt viel Geld ohne dafür das

    gewünschte zu bekommen. Ob das ein hörbarer Unterschied oder gar besser ist

    spielt keine Rolle.

    Is all that we see or seem

    But a dream within a dream?


    Edgar Allan Poe

  • Hi Ronald,


    „digitale Kopie“ - auf welchem Medium? Analog gab es Schellack und Vinyl sowie das Tonband, vom Tondraht oder Wachswalze mal abgesehen.

    Digitale Medienträger kann ich gar nicht mehr aufzählen, Magnetband, FloppyDisc, Diskette, Festplatte, DAT, CD, MiniDisc, Audio-DVD, BluRay, USB-Stick, Speicherkarte. Und jedes neue Medium soll besser als das vorherige sein.


    Eine ernsthafte Frage: wie sicherst du deine digitale Musik? Immer wieder von einem Medium auf das andere kopieren? Und jeweils eine Sicherungskopie dazu?

  • Wie oft muss ich das Video hier eigentlich noch einstellen, damit dieses Gelaber von "Mofi hat niemals gesagt, dass sie all-analog arbeiten, sondern es nur unklar ausgedrückt" endlich aufhört?


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    Ab 1:40

  • Aber eins sollte klar sein, an einem hochwertigen reinen AAA Mastering ginge gefühlt bei mir zumindest nichts vorbei, meine eigenen Erfahrungen im Homebereich sind da eindeutig auch wenn ich Persöhnlich rein gar nichts gegen den Digitalen zwischenschritt habe.


    gruß

    volkmar

    Ja, ja Volkmar. ....


    ..... an einem hochwertigen reinen AAA Mastering ginge gefühlt bei mir zumindest nichts vorbei,....

    So schriebst Du.


    Gefühlt ... Das ist der Knackpunkt in dieser ganzen Diskusion.

    Wie Verkaufsfördernd dieses gefühlt... im großen Reich der Gefühle von Musiksammlern ist, weiß keiner besser als MoFI.


    Justiziabel ist das was MoFi über seine Produktionsketten schrieb meine ich, eher nicht.

    Es wurden die Begifflichen "Unschärfen" und mangelnden Kenntnisse der Käufer, also "Fifty / Fifty Versäumnisse" nicht mit einer klaren, lauten und unmissverständlichen Aufklärungskampagne beantwortet.


    Tja, und nu :/

  • Wie oft muss ich das Video hier eigentlich noch einstellen, damit dieses Gelaber von "Mofi hat niemals gesagt, dass sie all-analog arbeiten, sondern es nur unklar ausgedrückt" endlich aufhört?

    Das kannst du so oft einstellen wie du willst. Es ändert nichts daran, dass sich die Aussage „all-analogue“ explizit auf den „cutting process GAIN2TMbezieht. Und auf den Schneideprozess GAIN2 bezogen ist die Aussage wahr.

    Viele Grüße

    Thomas

  • ....


    „digitale Kopie“ - auf welchem Medium? Analog gab es Schellack und Vinyl sowie das Tonband, vom Tondraht oder Wachswalze mal abgesehen.

    Die akustisch-mechanische Phonographenwalze nach Edison ist nicht zu unterschätzen! ;)


    Ich habe eine schöne LP des Flötisten und Choro-Komponisten Patapio Silva mit Aufnahmen von 1901 auf einer solchen Walze (Zylinder):


    https://www.discogs.com/de/rel…iros-Vol-1-Pattapio-Silva


    Die LP wurde in den 1970ern (natürlich analog) neu gemastered.


    -- Joachim

  • Das kannst du so oft einstellen wie du willst. Es ändert nichts daran, dass sich die Aussage „all-analogue“ explizit auf den „cutting process GAIN2TMbezieht. Und auf den Schneideprozess GAIN2 bezogen ist die Aussage wahr.

    Alter...


    "Some people ask us questions like “Is it an all-analog mastering chain?”…It is!"

  • Alter...


    "Some people ask us questions like “Is it an all-analog mastering chain?”…It is!"

    Wenn du bei 1:40 einsteigst unterschlägst du die entscheidende Aussage bei 1:30: „Let‘s talk about the GAIN2, the system which we use in our cutting room…“

    Viele Grüße

    Thomas

  • Bei digitaler Kopie denke ich weniger an das Medium, sondern an die Daten. Denen ist es ziemlich egal, auf welchem Träger sie gespeichert sind. Die Schwierigkeit sehe ich hier, dass, wie Du treffend aufzählst, diese Medien mit der Zeit wechelten un zueinander inkompatibel sind. Daher besteht der Aufwand, immer wieder auf ein zeitgemäßes Medium zu wechseln. Wichtig auch, keine verlustbehafteten Formate zu verwenden.


    Wie speichere/bzw sichere ich meine Daten? Ich hab mich dafür entschieden, alles lokal zu haben. Kein Streaming. Ich hab mehrere Musikserver (einen bei meiner Anlage für die LS und einen für die Kopfhörer. KH und analog wollte ich nie), die einerseits die Daten auf den internen SSDs haben und andererseits diese auf externe HDDs in regelmäßigen Abständen "sichern". Anführungszeichen deshalb, weil HDDs nicht als Sicherung im strengen Sinne gelten. Das auf Linux Basis. Keine propriotäre Systeme oder Formate. Dann noch eine NAS, die alle Musikfiles hat, und die auch wiederum auf exterene HDDs sichert. Das aber manuell. Ich verzichte auf einigen Komfort, aber ich sehe da mehr Freiheit und Zukunftssicherheit.


    Warum ich so übertreibe? Ich hab einmal durch ein firmware update alle Kopien meiner gerippten CD, die ich auch noch in teilweiser mühsamer Arbeit ergänzten Metadaten versehen hab, verloren. Das ist ungefähr das gleiche Gefühl, wie wenn ene Plattensammlung durch einen Wasserrohrbruch zumindest ihre Covers verliert. Im Gegensatz zu Wasserrohrbrüchen kommen aber in der digitalen Welt Fehler durch den Nutzer häufiger vor. Beim Update war ich natürlich auch schuld. Keine Kopie davor und dann auch noch was falsch gemacht. Der größte Bug sitzt eben vor dem Bildschirm. All das mag abschrecken und ich verstehe, dass sich das nicht jeder antun möchte.