Einschätzungen mit 80er, 90er Digitalaufnahmen Klassik-LPs (Digital Recording)

  • Hallo,


    bislang eher außerhalb meines Erfahrungskreises, allerdings durch intensivere Beschäftigungen mit Klassikaufnahmen als LP, stieß ich immer wieder mal auf die Digital-Aufnahmen bzw. Digital-Recordings vieler Klassikeinspielungen. Dabei denke ich speziell an die überwiegend der Anfang der 80er bis in die 90er reichenden Pressungen z.B. von Deutsche Grammophon (z.B. Holsts Planeten nach Karajan 2532 019 , Requiem Mozart 6.42756 Telefunken 1982 usw), die auch ausdrücklich auf dem Cover als solche beworben werden.


    Im Gegensatz zur heutigen Technik und wo ja diverse digital hi-res-transfers von Studio zu Studio oder als Masterquelle herangezogen werden, sehe ich das eher unkritisch, doch dürfte und steckte die Technik damals ja noch in den Kinderschuhen. Allerdings stieß ich immer wieder mal auch auf ganz ordentliche Aufnahmen. Inwieweit lässt sich das eingrenzen oder habt ihr hier Erfahrungen zu solcherlei Einspielungen?

    Dr. Feickert Woodpecker/ Reed 1-X, 10,5 Zoll/ Dynavector 10x5 Neo MK2
    Whest Two.2 Phonostage
    Hegel H390
    Spendor D7.2

  • …doch dürfte und steckte die Technik damals ja noch in den Kinderschuhen.

    Das auch nur eine Weiterverbreitung des immer so gleichen wie falschen Mantras.

    (Nicht persönlich nehmen, im Laufe der Jahre entwickelt sich eine Art Allergie wenn man immer den gleichen Quatsch lesen muss)


    Allerdings stieß ich immer wieder mal auch auf ganz ordentliche Aufnahmen.

    Hast du dich selbst mal gefragt woran das liegen könnte?

    Inwieweit lässt sich das eingrenzen oder habt ihr hier Erfahrungen zu solcherlei Einspielungen?

    Das lässt sich genauso eingrenzen wie die analogen Produktionen: In erster Line dadurch wo aufgenommen wurde. Ich kenne z.B. keine mäßigen Produktionen der DG in Boston, Wien oder Berlin. Wien und Boston haben das Niveau von Decca / RCA.


    Dieses Denken bei Schallplatten-Produktionen in den Kategorien „analog“ und „digital“ ist weitestgehend Sinn frei. Der einzige Unterschied bei der Produktion ist, dass bei der Herstellung des Aufnahme-Masters die Tonspuren D/A-gewandelt auf Festplatte gespeichert werden und der Downmix über eine DAW erfolgt. Rein technisch gesehen ist Festplatte/DAW dem Magnetband/analoge Konsole haushoch überlegen. Das nutzt aber alles nichts wenn die Mikrofonierung des Aufnahmeleiters und der Downmix des Toningenieurs suboptimal sind.

    Meine grundsätzliche Meinung zur Qualität der digital produzierten Schallplatten der DG hat Sportsfreund Lori, der anscheinend keine eigene Meinung zum Thema hat 😉, ja schon gepostet.


    71E169E6-6B8F-4583-9C41-185D040AAD2D.jpg

    Viele Grüße

    Thomas

    2 Mal editiert, zuletzt von Deep Groove ()

  • ….

    Meine grundsätzliche Meinung zur Qualität der digital produzierten Schallplatten der DG hat Sportsfreund Lori, der anscheinend keine eigene Meinung zum Thema hat 😉, ja schon gepostet.

    moin,


    bei der Beurteilung von Aufnahmen oder Anlagen empfehle ich das „Selberhören“, und wenn von vermutlich ausreichend kompetenter Seite schon Äußerungen verfasst wurden, denen ich nicht grundsätzlich widersprechen zu müssen meine, setzte ich halt gern mal ein Zitat, ohne den Inhalt redundant zu multiplizieren.

    Kurzgesagt: ja, es gibt sie die guten Digitalaufnahmen auch schon aus den 80zigern ;).


    Beste Grüße vom Sportsfreund lori

  • ...wenn von vermutlich ausreichend kompetenter Seite schon Äußerungen verfasst wurden, denen ich nicht grundsätzlich widersprechen zu müssen meine,

    Was heißt denn hier „vermutlich ausreichend“? 🤨😁


    In London klingen DG-Produktionen übrigens nicht nur „vermutlich“ sondern tatsächlich, analog hin oder digital her, auch sehr gut.


    George Gershwin / Edward MacDowell – Concerto In F / Concerto No. 2 In D Minor • Roberto Szidon, Edward Downes / London Philharmonic Orchestra


    383973E3-0E1E-4EAA-8B86-7CF082C1E86E.jpg

    Viele Grüße

    Thomas


  • bei der Beurteilung von Aufnahmen oder Anlagen empfehle ich das „Selberhören“,

    So habe ich das auch stets gehalten. Wobei Hintergrundinformationen und Erfahrungen „von vermutlich kompetenter Seite“ durchaus hilfreich sein können. Oder aber halt auch nicht…🤷‍♂️

    Viele Grüße

    Thomas

    2 Mal editiert, zuletzt von Deep Groove ()