DIY MDF-Laufwerk

  • Hab den ganzen Nachmittag in unserer Schlosserei gedreht und hab jetzt erstmal alles erledigt.

    Wenn der Rest vom Material kommt, werd ich noch die Tonarmbasis drehen... Aber das wird dann erst Mitte/Ende Dezember..


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    Werd mir von nem Kumpel den Polierbock ausleihen und demnächst anfangen zu polieren. Das gibt ne riesen Schweinerei... Muss die Werkstatt komplett auslegen :/

  • Wenn die Maschine die richtige Spindellagerung hat, kann man auch eine Spiegeldrehung mit Diamantwerkzeug machen.

    Kenne das bisher nur von Messing oder Stahl, ob Alu geeignet ist entzieht sich meiner Kenntnis.


    Außenrollierung wäre auch eine Möglichkeit.


    VG

    Dieter

    Lyngdorf, Neumann

    Diy: Plattenspieler, Outer Ring, Kabel

  • Wir werdens sehen... Der Matze ist schon ziemlich gut bei dem was er macht. Wir sind ein Feinstanzbetrieb und arbeiten mit paar Hundertstel Schnittspalt. Denke er bekommt ne Oberfläche hin.


    Ist natürlich auch ne Materialfrage. Denke ich hab aber das Richtige bestellt... Extra für spanende Bearbeutung.


    Das Material was ich heute gedreht habe war eher Rotz... Unrein, viele Einschlüsse... Eher knorzig..

  • Ja, habe ich , aber klanglich gefiel mir das nicht so gut wie mit 3,5kg.

    Die 7kilo wurden damals in 12-15sec. auf Drehzahl gebracht...

    "And sometimes there are barely perceptible nuances in its sound which do not allow it to cross the fine line between the good and the great sound."

  • Zu undynamisch , sicher sehr stoisch aber zu ruhig/unaufgeregt.

    Mit extrem hochauflösender Tonarm/Tonabnehmer Kombi

    sicher der richtige Weg.

    "And sometimes there are barely perceptible nuances in its sound which do not allow it to cross the fine line between the good and the great sound."

  • honsl


    Ja, aktuell schon.


    Aber vom Prinzip her wäre es einfach dies auch nachträglich zu ändern. Müsste nur eine Durchgangsloch bohren, eine schwenkbare Auslegerplatte montieren, auf die ich die Tonarmbasis schrauben würde, dann wäre ich flexibler.


    Ich hoffe, dass mein Bekannter heute dazu kommt die MDF Grundplatten zu fräsen.

    Im Dezember bekommt er eine stärkere CNC Fräse und kann auch Alu fräsen. Dann bekomme ich noch eine 5mm Grundplatte die ich in die Mitte der MDF Platten schraube.

  • Müsste nur eine Durchgangsloch bohren, eine schwenkbare Auslegerplatte montieren

    Ja das ist korrekt. Ich persönlich finde diese Art der Lösung weniger elegant.


    Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass du momentan noch relativ problemlos die Möglichkeit hast, die Zarge ein paar cm zu verbreitern und eine verschiebbaren Basisplatte oder ein wechselbares Tonarmbrett zu realisieren, um auch in Zukunft für nahezu jeden Tonarm "gerüstet" zu sein.


    Ansonsten toller Thread! Ich schau bei sowas gerne zu. Viel Erfolg

  • Da gebe ich Dir Recht!


    Eine Lösung mit T-Nut und Nutenstein hatte ich auch schon im Kopf. Auch eine Exzenteraufnahme hinten Rechts über dem Gerätefuß wäre eine Lösung in meinem Sinne. Aber im Moment steht das Fräsprogramm und ich möchte es nicht mehr umschmeissen.


    Ein weiteres Problem ist die generelle Größe des Drehers...Hab ne Granitbase mit einer Größe von 44 auf 37cm. Das schränkt schon ein bissl ein...

  • Mal ne andere Frage mit ganz viel Potenzial fürn eigenen Faden...


    Mein Micro-Seiki MA-303 Tonarm ist n ziemlich unbeschriebenes Blatt. Kann nur sehr wenig im Netz darüber finden. Das macht die Auswahl des TAs nicht einfacher. Hätte ja irgendwie Lust mich an die Transrotor Uccellos ranzumachen...aber ich weiss nicht ob die Nadelnachgiebigkeit der Uccellos zu hoch ist für den Arm. Finde keine Angaben zum Gewicht bzw. eff. Masse des Arms.


    Kann jemand helfen?

  • Kann jemand helfen?

    Ich kenne den Arm recht gut und halte ihn für einen guten Tonarm. Mir gefiel er klanglich besser als der MA 505.


    Das Transrotor Ucello kenne ich nicht, aber am 303 hatte ich ein Vinyl Master Silver und ein AT 150 MLX zur vollsten Zufriedenheit laufen.




    Zur Zargengröße - ich habe schon manchmal solche Entscheidungen getroffen und mich dann Jahre später geärgert, weil ich "nochmal ran" musste. Heute würde ich unter allen Umständen die Zarge für 12" auslegen.


    Wenn du grundsätzlich jemand bist, der mit einem Setup jahrelang zufrieden hört und nichts (Tonarm/ Tonabnehmer) mehr ändert, dann sollte es natürlich auch so gehen.

  • Ps. Der MA 303 hat -wenn ich mich recht erinnere- einen Einbauabstand von ~210 mm


    Möglicherweise ist es sinnvoll, hier zumindest diese "SME Basis" zu montieren.


    Dann wärst du zumindest zukünftig für nahezu alle 9" Arme mit ihren verschiedenen Einbauabständen gerüstet.l, indem du einfach den Flansch verschiebst und wieder arretierst.

  • Anhand der bekannten Daten zum Micro-Seiki MA-303 (verbaut am Solid 5) und der verwendeten Systeme vf-3200 Tippe ich auf eine effektive Masse des Tonarms von 12-15g.


    Das Transrotor Uccellos ist ein um gelabeltes Goldring mit einer Compliance von ca. 20, da passt zum Tonarm.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Der Einbauabstand beträgt sogar nur 207mm. Wie du aber schon vermutet hast, werd ich mit dem Setup ersteinmal länger zufrieden sein.

    Müsste zuerst meine komplette Kette nachziehen. Bringt ja nix wenn die Quelle immer besser wird aber die Aufbereitung und Ausgabe hinterher hinkt.

    Hab schon jemanden gefunden der sich meiner Vorstufe annimmt und sie einmal komplettrestauriert. Danach wären denn die Monoblöcke dran.


    Muss mal kucken welches Uccello untern Weihnachtsbaum kommt.. 8)

  • Das Material der Zarge hat mMn. einen großen Einfluss auf die Abbildung des Laufwerks. Klassisches MDF aus dem Baumarkt ist hierfür nicht unbedingt die richtige Wahl.


    Für meine DIY Projekte habe ich Valchromat MDF in schwarz verwendet, es hat einen höheren Harzanteil und ist höher verdichtet, dadurch sind nicht nur die akustischen Eigenschaften besser. Dieses Material wird auch von diversen Herstellern für Chassis und Teller verwendet, alternativ würde ich über MPX oder Panzerholz als Material für die Zarge nachdenken.


    Wie Honsel würde ich die Zarge direkt für 12" Tonarme auslegen, sonst ärgerst du dich evtl. später und baust alles doppelt.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
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