Moin Dieter,
bewusst oder unbewusst und von wem auch immer gemachte Fehler sind aber nicht das Problem des Analogen oder Digitalen und diesem demzufolge auch nicht anzulasten.
Ich gehe fairerweise von jeweils einwandfreien Aufnahmen aus.
Moin Dieter,
bewusst oder unbewusst und von wem auch immer gemachte Fehler sind aber nicht das Problem des Analogen oder Digitalen und diesem demzufolge auch nicht anzulasten.
Ich gehe fairerweise von jeweils einwandfreien Aufnahmen aus.
Servus.
Da hat man diese digitalen Artefakte nicht?
Ich denke da eher an frühe CD Player, die oft mit Brickwall Filtern (also steilflankig und deswegen mit vielen passiven Bauteilen) in der Ausgangsstufe und billigsten OpAmps bestückt waren und so durchaus nennenswerte Frequenzgang- und Phasenfehler mit sich brachten.
Wenn eine Abmischung heutzutage in Richtung grell oder hart tendiert, dann würde sich das nach meiner Vorstellung selbst im LP Mix niederschlagen, also unabhängig vom Trägermedium.
Gruss,
Dieter
Zitatden viele als angenehm, warm....
Habe das erst gestern hier im Forum salopp so beschrieben, und erfahren, dass das mit der klanglichen Wärme ein "Irrtum" sei.
Was denn jetzt?
ZitatFür mich ist analoger Klang ein Sound, der auf Grund hinzugefügter Verzerrungen für das menschliche Ohr angenehmer und z.T. intensiver klingt.
Wenn das so einfach wäre, müsste man wahrlich keine einzige Platte auflegen, um das zu erreichen.
Das Geschilderte ist alles menschengemacht, und genau da fängt die Erklärung auch an....Beim Hörer.
Was wirklich objektiv bleibt, ist das Rauschen in der Rille, und das Knistern. Zumindest wenn alles halbwegs in Ordnung ist.
Ich habe es recht selten erlebt, dass Musik von digitaler Quelle atmet.
Von Platte viel öfter. Auch bei Vorführungen an gleicher Anlage.
Es gibt allerdings nach meiner Wahrnehmung auch recht viele Anlagen, bei denen die Musik auch von Platte nicht atmet. Auch teure, highendige.
Da das für mich ein wichtiges Kriterium ist, bin ich da recht pingelig.
Zuerst fiel mir das bewusst vor 30 Jahren auf, als ich einen Kollegen von der Uni mit nach Mannheim gechleppt habe, als dort der Vertrieb Schappach Verstärker von NVA ausverkauft hatte. Der kleinste NVA AP20(?) atmete und sein zum Vergleich mitgebrachter Technics oder Yamaha war kein Konkurrent. Wir waren wegen den Epos 11 Boxen dorthin gefahren. Ich habe den Kollegen genötigt, beides zu kaufen. Eine gute Kombi. Ich hätte den anderen AP20 für 250DM kaufen sollen. Ein wirklich klanglich guter Verstärker.
Boah,wird ,ist ein schwieriger Thread geworden .....
Bei dem Wort Analog scheint der eine oder andere die Orientierung verloren zu haben....
Grüße
Michael
Die Phasenverzerrungen spielen sich im oberen Frequenzbereich ab und sind dort harmlos.
Nennenswerte Fehler im Frequenzgang gab es bei CD Spielern allenfalls später, als man Filter auswählen konnte, und selbst da ist es eher akademischer Natur und eben nicht die Regel.
Schon vor über 20 Jahren haben wir kontrollierte Hörvergleiche mit exakt den aktiven Filterelementen durchgeführt, die in CD Spielern der ersten und zweiten Generation verbaut sind. Das waren oft Dickschichtmodule.
Zugespielt wurde auch von der Platte, was hier mit Umschalthardware unterbrechungsfrei zu machen, und ein Grundvoraussetzung dafür ist, sowas überhaupt zu testen.
Niemand konnte den Einsatz solcher Filter "mal eben so" bemerken, oder sogar treffsicher benennen. Ich natürlich auch nicht.
Sowas könnt ihr natürlich alles "doof" finden, aber es kann den Horizont erweitern, wenn man Interesse daran hat.
Aus einem Denon DCD 1800, erste Generation.
Ich würde mal sagen analog ist wie Sex mit einer Frau, digital wie Sex mit sich selbst. Da ich aber nicht gesperrt werden will, sage ich es lieber nicht.
Deine Definition geht m.E. schon in die richtige Richtung, aber bei deinem Sex mit dir selbst, lässt sich keine Brücke zum Vergleich "Analog / Digital" finden.
Fakt ist, dass die Leute in beiden Fällen anscheinend bereits sehr preiswert zum Höhepunkt kommen, andere aber unglaublich viel dafür bezahlen wollen, und schon deswegen viel bezahlen müssen.
Um zur virtuellen Schickeria zu gehören, ist es aber trotzdem wichtig, möglichst viel bezahlt zu haben. Wirklich besser, oder sogar "gut", muss es dann auch nicht unbedingt sein. Es reicht voll und ganz, wenn man es einfach über die Tastatur eingibt. ![]()
Wer kann ider will das schon kontrollieren, geschweige denn bewertew?
Wenns danach geht, ist mE. analog ein bisschen komplizierter, umständlicher und mit wesentlich längerem Vorspiel - digital dafür einfacher, straight und ohne viel Bohei* ...
*wobei (sich) manche da auch viel Bohei machen ![]()
... ich kann beidem je nach Stimmungslage was abgewinnen und brauch nicht viel Bohei ![]()
Das ganze Drumherum und die Vielfalt an Kombinationsspielereien üben auf manche Leute bestimmt einen großen Reiz aus.
Welche Tellermatte, welche Käbelchen an der Shell usw.....Da wirkt die Einbildungskraft gleich dreifach stark.
Ich bleibe dabei.....Die wirklich massiven Unterschiede finden sich in den Köpfen der Leute wieder.
Die Wirkung stellt alles andere in den Schatten.
Wer einen Plattenspieler mit Sex vergleicht dem ist wohl eh nicht mehr zu helfen. vielleicht hattest du noch nie sex?
Zum Thema: Digital ist es wahrscheinlich kostspieliger richtig guten ton zu haben, aber durchaus im unteren 4 stelligen bereich möglich
dass Musik ... atmet.
hm, eine Beschreibung mit der ich leider/tatsächlich nichts anfangen kann bzw. eine Beschreibung auf die ich nicht käme ... kann man es anders umschreiben oder gibts dafür ein äquivalent?
Ernst gemeinte Frage und mein Beitrag enthält keinerlei (Ab)Wertung ...
Andere beschreiben das womöglich mit Offenheit.
Es klingt nicht gepresst, nicht angestrengt, es klingt, wie wenn jemand mit weit offenem Mund atmet.
So wie der Unterschied, wenn man ein Saxophon spielt im Vergleich zu Trompete.
Für mich klingt es realistischer. Weit.
Zum Thema: Digital ist es wahrscheinlich kostspieliger richtig guten ton zu haben, aber durchaus im unteren 4 stelligen bereich möglich
Ganz im Gegenteil, es ist deutlich preiswerter! Ich musste zudem ordentlich Geld in die Hand nehmen um analog genauso ein stabiles Klangbild zu erreichen wie mit einem € 600 CD Player.
Welcher Grund, sollte den guten digitalen Zuspieler so teuer machen?
Das Gehäuse? ..Ja, da steckt viel Geld drin, und in den Margen der Vertriebe auch.
Aber...wo sonst ist es versteckt?
Und warum geh es "analog" plötzlich so günstig, zumindest aber günstiger?
Wenn ich da alleine an das Clearaudio Goldfinger denke....Endlich bei den Preisen angekommen...Dachte schon, das kommt nicht mehr. ![]()
Da hat sich jemand aber für den Einstieg ein cooles Thema ausgesucht und gleich mal im ersten Satz ordentlich auf die Kacke gehauen ![]()
Da hat sich jemand aber für den Einstieg ein cooles Thema ausgesucht und gleich mal im ersten Satz ordentlich auf die Kacke gehauen
Wenn er so weiter macht, wird er in seinem Leben nicht mehr viel Sex haben. ![]()
Andere beschreiben das womöglich mit Offenheit.
Es klingt nicht gepresst, nicht angestrengt, es klingt, wie wenn jemand mit weit offenem Mund atmet.
So wie der Unterschied, wenn man ein Saxophon spielt im Vergleich zu Trompete.
Für mich klingt es realistischer. Weit.
Womöglich bist du prädestiniert für einen R2R-DAC? Oder streamst du noch nicht?
Es ist wichtig, dass R2R draufsteht, und man ihm versichert, dass R2R drin ist.
Wenn dann ein delta sigma wandelt, wird es dennoch ein Genuss sein.
Alles natürlich rein hypothetisch. Könnte man mal in einem Test ausarbeiuten.
Haben wir schon ein paar mal gemacht, allerdings nicht mir R2R.
Es war ein Massaker![]()