Brauche Tips für Scheu / Schieferplatten

  • Hallole!


    Grau ist alle Theorie und Versuch macht kluch.
    Ich würde erst mal mir einem Stück Schiefer experimentieren und dann mit unterschiedlichen Ankoppelungen auf unterschiedlichen Untergründen. Gute Materialmixe sind nur experimentell zu ergründen und schnell hat sichs überbedämpft.
    Von der Form her haben sich Bumerangförmige Zargen mit unendlich vielen Biegeradien als ausgesprochen Zielführend erwiesen, rechteckige Zargen sind nicht so dolle.
    Ich denke man kann sich an solchen Empierikern wie Brinkmann, Verdier oder Woschnik gut orientieren und auch erkennen, dass viele Wege nach Rom führen - wenn auch zu unterschiedlichen Roms. :))
    Viel Spaß beim basteln
    sascha


    ps: der 50er Teller klingt besser

  • @ sascha


    hat TW (Falcon) und Verdier , nicht eckige oder fast eckige Zargen


    G / OTTO

  • Quote

    Original von OTTO
    @ sascha


    hat TW (Falcon) und Verdier , nicht eckige oder fast eckige Zargen


    G / OTTO


    ... :D;)

    Es hört doch jeder nur, was er versteht.

  • :D
    Das Ding kommt bestimmt nicht von alleine zurück, wenn man es wegwirft. Ist wohl eher in die Disziplin Hammerwurf oder Kugelstoßen einzustufen. Das wäre dann allerdings doch wohl ein klassicher Fall von "Perlen vor die Säue werfen".
    8)

  • Was meint ihr zu der Oberfläche, ist das nicht eine Vergrößerung derer,


    G / OTTO

  • Bei nichtparallelen Kanten haben es die Resonanzen etwas schwerer und sie treten breitbandiger, jedoch in geringerer Amplitude auf. das Material ist dann freilich auch noch entscheidend.
    gruß
    sascha

  • Wer lesen kann ist klar im Vorteil. 8o
    Habe den Zusatz "Falcon" total übersehen.
    Vergesst das Bild des Raven also einfach.... :rolleyes:
    Bin schließlich kein Ornithologe, da kann man mit diesem Federvieh schonmal durcheinanderkommen. :D
    Gruß, Michael

  • Quote

    Original von MiWi
    Bin schließlich kein Ornithologe, da kann man mit diesem Federvieh schonmal durcheinanderkommen. :D
    Gruß, Michael



    ...und das in Zeiten der Vogelgrippe... 8o:D

    Es hört doch jeder nur, was er versteht.

  • MAHLZEIT !


    Schön , daß sich so viele an der Diskussion beteilligen .


    @ Otto : Ich meinte den Test des Balance , in Image Hifi 1/98
    @ Sascha : Sicher spielt die Form auch eine Rolle, aber wohl eher bei leichteren und resonanzanfälligeren Materialien als Schiefer. oder?
    Ich habe schon mal über geometrische Resonanzoptimierung gegoogelt. Das Danholtlaufwerk und die Homepage von Holtwiesche sind ganz interessant. Da muß es doch auch Fachliteratur zu geben( event. aus dem Flugzeugbau ? ) Wer weiß da was näheres ???


    Zur Form : Es wird mit Sicherheit nix rechteckiges, aber mehr wird noch nicht verraten....


    Zu meinem Laufwerksansatz:


    Der Apolyttest hat mir gezeigt, wie man möglichst alle Störungen ,die auf den Spieler wirken bzw. die er selbst erzeugt eliminieren kann. Das Teil käme mir aber wegen der Kompressormimik schon nicht ins Haus.
    Der Brinkmanntest zeigte mir auf , wie wichtig scheinbar selbst kleinste Details ( in dem Fall das Erdungskabel)den Klang beeinflussen. Daher meine Idee : Möglichst wenig Teile, deren Verhalten man noch im Griff hat und die kein" Eigenleben" führen, wie manche Federsysteme---Langzeitstabilität!!


    Tobias

  • @ tobelix


    dann schaue dir doch die Lagerunterschiede ( Scheu - Brinkmann) an - geschweige vom Material.


    so long OTTO

  • Hi,
    um mich nach dem Geblödel auch mal zum Thema zu äußern:
    Ich habe zwar noch keine Zarge aus Schiefer gebaut, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Material würde ich auch tunlichst die Gefahr eines späteren Lageweilers als Laufwerk vermeiden. Soll heißen, das Material ist an sich schon sehr "tot" (je nach Schiefersorte aber deutliche Unterschiede in Dichte und Eigenschaften, bei den Platten, die ich hier so habe ) und braucht vermutlich in den meisten Konfigurationen keine zusätzliche Beruhigung. Ich hatte für mich mal ähnliche Überlegungen zum Thema einer Zarge aus 2 Platten gleichen Materials + Zwischenlage angestellt. Ich persönlich würde das Sandwich immer verschrauben, so bleibt man flexibel. Silikon würde ich aus rein ästethischen Gründen nicht verwenden, auch wenn die speziellen Sorten z.B. aus dem Bereich "structural glasing" etc. schon echte Hammer in der Klebewirkung etc. sind.
    Beim Verschrauben kann man z.B. eine ganze Lage (Alu, VA, Messing, Hartholz oder was weiß ich) einfügen oder aber wie auf dem Bild nur punktuelle Abstandshalter (hart, weich, gepunktet, oder fleckig gestreift...). Die Möglichkeiten sind unzählig und letzendlich hilft nur ausprobieren.
    Viel Erfolg.
    Gruß, Michael

  • hallo leute,
    wo gibt es den schiefer mit geschliffener oberfläche ?(
    habe bei uns in eischlägigen klitschen nachgefragt und nur bruchrau finden können.;(
    oswald

  • @ oswald


    hier in Bielefeld - die Firma baut Billiardtische .
    kostet ein paar €



    G / OTTO

  • @ Oswald : Ist schwierig dranzukommen, das stimmt.
    Ich kann das Zeug für 150 EUR pro qm , bei 2cm Stärke bekommen. Aber auch ein kalibrieren ( planschleifen) ist nicht sehr teuer. Man kann also was dickeses nehmen und auf Maß schleifen lassen. Schiefer ist ja weich, das geht schnell und kostet nicht die Welt.


    @ Michael
    Ja , ich glaube Dein Vorschlag ist gut. Was haltet Ihr von folgendem Testaufbau : Schieferplattentestobjekte liegen auf der Platte , auf der hinterher auch das LW steht. Daneben stellt mann einen wenig entkoppelten Motor ( nehmen wir gleich den Scheu DDRler, der ist schön laut ) auf. Nun könnte man mit einem Stethoskop die Oberseite der Zarge auf durchdringende Geräusche abhören. Die Zwischenlagen kann man dann einfach ohne zu kleben oder schrauben dazwischenlegen, die obere Platte drückt alles schön plan .


    So ähnlich hat " Hobby-Hifi" oder Klang und Ton mal unterschiedliche Boxenbaumaterialien getestet.


    Alternativ zum Motor könnte man auch ein kleines Chassis auf das Brett legen und leise Musik drüber laufen lassen..?


    Was meint Ihr ist das Unsinn ?


    Tobias

  • Hallo Tobias,


    kleben halte ich, akustisch betrachtet, für deutlich sinnvoller als Schrauben,
    da die Platten nie perfekt plan sind und man die Gefahr von versteckten Resonanzen
    nicht ausschließen kann.


    Aber wie wär´s denn mit einem Kleber den man problemlos wieder entfernen kann?
    Das Zeug heisst, wenn ich mich richtig erinnere, GUMFIX oder so änlich.
    Ist von der Verarbeitungskonsistenz so änlich wie Uhu und nach der Trocknung wie Silikon oder Acryl.
    Lässt sich nahezu rückstandsfrei, ohne Hilfsmittel, entfernen.
    Entweder verschraubst Du die Platten in Kombination mit diesem Kleber oder du verwendest ihn nur für deine Tests.





    Gruß

    Gruß


    Jesse 8) Good Vibration

  • Um nur mal einen kleine Gedanken in diese Diskussion zu bringen :


    Hat sich schon mal jemand hier um eine "messbare" Größe zum Thema Gedanken gemacht ?


    Gedankentechnisch habe ich ja auch schon mal über eine Zarge ala Schiefer - Kupfer/Blei - Schiefer nachgedacht .... aber ist das in irgend einer Form auch "bewertbar" ?


    Und wo wir schon mal beim Thema sind .... währe es nicht konsequent, die Elemente -Motor / -Lager/Teller / -Tonarm vollständig von einander (bis auf den unvermeidlichen "Antrieb Teller" und "Abtastung" ) zu trennen ?