Nachdem ich nun eine Weile Graham Chartwell LS3/5 (ohne „A“!) und Spendor A1 im Vergleich gehört habe, hier meine Eindrücke: die LS3/5 ist ein genialer Kopfhörer-Ersatz und spielt mit ca. 80cm Hörabstand bei ca 120cm Basisbreite enorm geschlossen, detailreich und lässt einen in der Musik schwelgen. Das Klangbild ähnelt in dieser Aufstellung sehr meinen Quad Era 1-Kopfhörern. Auf meiner Standard-Hördistanz im Midfield bei ca 180cm jedoch kehrt sich der Eindruck um, hier gefallen mir die A1 besser. Ob es am etwas größeren TMT liegt? Die LS3/5 klingen dort etwas zu dünn für meinen Geschmack. Zudem sollte die LS3/5 stark eingewinkelt betrieben werden, die A1 eher parallel aufgestellt. Beide sind sehr harmonisch, hochauflösend und spielfreudig. Ein Beispiel wäre der Opener auf Ketil Bjornstedts „Water Stories“: die einzelnen Schlagzeug -Attacken auf den Toms werden bei der A1 sehr schön druckvoll und trotzdem differenziert wiedergegeben, das kann die LS3/5 nur im Nearfield so bieten. In meinem kleinen Hörraum habe ich bei beiden trotz geringer unterer Grenzfrequenz von ca 65Hz keinen Subwoofer zur Unterstützung vermisst. Hardrock habe ich nicht gehört, Marillions Clutching at Stars war in Sachen Rockmusik da das höchste der Gefühle. Dafür sehr viel Kammerjazz, Abercrombie rauf und runter. „Right Brain Patrol“ aus dem „November“ -Album zeigt die Unterschiede auch gut auf. Komplexere Schlagzeugpassagen mit schnellen und harten Bassimpulsen (GoGo Penguin mit „Signal from the Noise“) klingt mit beiden Lautsprechern nicht „vermatscht“, lässt aber körperlichen Druck vermissen, das hängt aber mit den Raummoden zusammen, bei Standlautsprechern ist der Druck da, dafür geht aber die Übersicht im Bassdickicht in so kleinen Räumen wie meinem verloren. Das muss jeder für sich entscheiden, beides sind keine Party-Lautsprecher. Der Hochton klingt bei guten Aufnahmen niemals scharf oder aufdringlich, die A1 scheint mir der in Summe etwas analytischer spielende Lautsprecher zu sein, gerade bei so komplex produzierten Aufnahmen wie bei GoGo Penguin oder der neuen Steven Wilson hat man bei der A1 eher den Eindruck, als hört man, dass da einzelne Spuren bei der Abmischung neben-und übereinander gelegt wurden, während sich die LS3/5 eher darum bemüht, das Klangkunstwerk wie ein kohärentes „Ganzes“ wiederzugeben, kurzum, die A1 ist etwas mehr „Monitor“ im aktuelleren Sinne, die LS3/5 mehr Oldschool. Ist wiederum Geschmackssache, welchem Klangbild man da den Vorzug geben möchte. Von der Verarbeitung her geben sich beide keine Blöße, in Anbetracht der Tatsache, dass beide „Made in UK“ sind, empfinde ich die LS3/5 als etwas zu teuer vom Listenpreis her betrachtet. Beide haben eine große, um nicht zu sagen „riesige“ Bühnenabbildung und füllen meinen 14qm-Hörraum lässig mit Musik, auch und gerade bei geringeren Lautstärken. Ganz leise betrieben, harmoniert die Loudness-Funktion bei meinen Nubert AmpX besser mit den A1. Im übrigen habe ich beide ohne (optionale im Falle der A1) Lautsprecher-Abdeckungen gehört, für die LS3/5 wurde das so vom Entwickler, Derek Hughes auch so empfohlen. Soviel in aller Kürze zu zwei wirklich empfehlenswerten Mini-Monitoren nach alter BBC-Tradition.
Der Kompaktlautsprecher-Thread!
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Konnte mich nicht beherrschen und habe jetzt zugeschlagen:
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Joachim
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sehen schon schick aus

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Ich find' die Bliss schon recht schick, aber beim Neupreis ist sie mit passenden Ständern, preislich schon ziemlich nahe Euterpe.
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Das ist richtig, die Original-Ständer sind preislich schon ambitioniert. Werde allerdings erstmal meine vorhandenen nutzen, auf denen aktuell die Evolution stehen.
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Aber schon mal viel Spass mit den Bliss.
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... Nun würden mich eure Erfahrungen, Geschichten, Hörtests, Klangtipps usw. usf. mit kompakten Lautsprechern interessieren. Nur zu!
Ich wurde mal gefühlt Ende der 1980er durch eine DYNAUDIO Contour 1.1 "angefixt". Diese homogene Geschlossenheit im Klang, das kam auf die Wunschliste.
Über Standlautsprecher und Focus 140 bin ich (immer noch) bei der kleinen DYNAUDIO Focus 110 gelandet, Hörabstand 2m.
Ich habe viel versucht und probiert. Standlautsprecher haben für meinen Geschmack in unserem Wohnzimmer (das angeblich dem Durchschnitt deutscher Wohnzimmer entspricht, rechteckig, 26 qm) zu viel Bassenergie, was zu Lasten der Präzision bei der Abbildung ging. Ich habe für die endgültige Entscheidung Stand-LS/Kompakte berücksichtigt, dass ich in allen Hörzimmern von Hifi-Freunden (die alle Stand-LS hatten) immer das Gefühl hatte, es klang matschig/dröhnig/unpräzise. In allen Hifi-Foren sieht man regelmäßig, dass Stand-LS dann auch noch zu nah an die Rückwand und oft sogar in die Zimmerecke gestellt wurden. Alles entsprach der Aussage des Eingangsposts, dass in 90% der Hörräume Kompakt-LS die bessere Wahl wären. Ich bin überzeugt, dass die Tatsache, dass in Deutschland überwiegend Stand-LS gekauft werden, etwas mit dem Begriff „Männerboxen“ zu tun hat, es muss immer möglichst groß sein (gilt auch für TVs)
. Kompakte probiert hatte ich auch B&W, Kef, Sonus Faber Minima Vintage, Harbeth P3ESR. Die Entscheidung fiel auf DYNAUDIO Focus 110.
Durch Zufall habe ich zwei unerwartete Erfahrungen gemacht. Wir haben unser Wohnzimmer vor Jahren umgestaltet. Das rechteckige Wohnzimmer wurde an der langen Seite rechtwinkelig durch eine den Raum in Wohn- und Essbereich trennende quasi „mitten im Raum stehende“ Anrichte (2,4m lang, 66cm hoch) geteilt. Auf der Anrichte habe ich (entgegen den Empfehlung, Kompakt-LS immer auf Ständer zu stellen) außen die Focus 110 auf mini-kleine Kunstoff-Pucks positioniert, minimal eingewinkelt.
Ich hatte noch nie einen solch präzisen Klang. Durch die Tatsache, dass hinter den LS knapp 3m „Luft“ sind, ergibt sich eine wirklich frappierende dreidimensionale Abbildung. Hierfür ist neben der Luft nach hinten wohl auch Ursache, dass die Kompakten erstmals bombenfest stehen, was auf den Original-Ständern nicht der Fall war.
Für mich hat sich der Wunsch nach präziser Abbildung so durch 4 Parameter ergeben
Kompakt-LS
Geringer Hörabstand (weniger Raumeinflüsse)
Viel freier Raum hinter den LS
Wirklich bombenfeste Aufstellung.
Viele adventliche Grüße
Reinhard
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Durch Zufall ...
"Als gute Faustregel lässt sich sagen, dass ein gutes Ergebnis erzielt werden kann, wenn die Lautsprecher in einem Abstand von den Grenzflächen platziert werden, der zwischen einem Viertel und einem Drittel des Abstands zwischen den Raumgrenzen liegt – siehe hierzu Abbildung 4. Sie sollten außerdem darauf achten, dass die Hörposition sich nicht genau in der Mitte des Raumes befindet. Bei größeren Räumen ist dieser Aspekt aber weniger kritisch als bei kleinen Räumen."
KH 120 II und KH 150 AES67 Bedienungsanleitung:
"Beachten Sie die empfohlenen Abstände der Lautsprecher zu Ihrer Abhörposition:
- empfohlene Abhördistanz KH 120 II AES67: 1,0 m ... 2,0 m
- mögliche Abhördistanz KH 120 II AES67: 0,75 m ... 4,0 m
- empfohlene Abhördistanz KH 150 AES67: 1,0 m ... 2,5 m
- mögliche Abhördistanz KH 150 AES67: 0,75 m ... 6,0 m
Vermeiden Sie Abstände zwischen 0,8 und 1,75 m zur Wand hinter dem Lautsprecher. Wenn Sie den Lautsprecher in Verbindung mit dem Bassmanagement eines Subwoofers betreiben, sollten Sie Abstände zwischen 0,8 m und 1 m zur Wand hinter dem Lautsprecher vermeiden. Diese Abstandsempfehlung gilt auch für seitliche Wände und den Abstand zur Decke. Sie reduzieren damit das Auftreten von Auslöschungen im Tieftonbereich, die durch starke Schallreflexionen verursacht werden (Kammfiltereffekte)."
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Das ist ein Missverständnis
, diese Empfehlungen kannte ich vorher alle.Mit "durch Zufall..." meinte ich, dass ich ohne die recht ungewöhnliche Lage der Anrichte niemals eine Aufstellposition gefunden hätte, die mir fast 3m Luft hinter den LS erlauben und dass ich ohne die Anrichte nie auf die Idee gekommen wäre, die Kompakt-LS auf eine Anrichte anstatt auf Original-Ständern zu platzieren. Wo doch alle Empfehlungen immer sagen "Kompakt-LS klingen am besten auf passenden (Original)Ständern". Denkste

Grüße
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Alles anzeigen
Ich wurde mal gefühlt Ende der 1980er durch eine DYNAUDIO Contour 1.1 "angefixt". Diese homogene Geschlossenheit im Klang, das kam auf die Wunschliste.
Über Standlautsprecher und Focus 140 bin ich (immer noch) bei der kleinen DYNAUDIO Focus 110 gelandet, Hörabstand 2m.
Ich habe viel versucht und probiert. Standlautsprecher haben für meinen Geschmack in unserem Wohnzimmer (das angeblich dem Durchschnitt deutscher Wohnzimmer entspricht, rechteckig, 26 qm) zu viel Bassenergie, was zu Lasten der Präzision bei der Abbildung ging. Ich habe für die endgültige Entscheidung Stand-LS/Kompakte berücksichtigt, dass ich in allen Hörzimmern von Hifi-Freunden (die alle Stand-LS hatten) immer das Gefühl hatte, es klang matschig/dröhnig/unpräzise. In allen Hifi-Foren sieht man regelmäßig, dass Stand-LS dann auch noch zu nah an die Rückwand und oft sogar in die Zimmerecke gestellt wurden. Alles entsprach der Aussage des Eingangsposts, dass in 90% der Hörräume Kompakt-LS die bessere Wahl wären. Ich bin überzeugt, dass die Tatsache, dass in Deutschland überwiegend Stand-LS gekauft werden, etwas mit dem Begriff „Männerboxen“ zu tun hat, es muss immer möglichst groß sein (gilt auch für TVs)
. Kompakte probiert hatte ich auch B&W, Kef, Sonus Faber Minima Vintage, Harbeth P3ESR. Die Entscheidung fiel auf DYNAUDIO Focus 110.
Durch Zufall habe ich zwei unerwartete Erfahrungen gemacht. Wir haben unser Wohnzimmer vor Jahren umgestaltet. Das rechteckige Wohnzimmer wurde an der langen Seite rechtwinkelig durch eine den Raum in Wohn- und Essbereich trennende quasi „mitten im Raum stehende“ Anrichte (2,4m lang, 66cm hoch) geteilt. Auf der Anrichte habe ich (entgegen den Empfehlung, Kompakt-LS immer auf Ständer zu stellen) außen die Focus 110 auf mini-kleine Kunstoff-Pucks positioniert, minimal eingewinkelt.
Ich hatte noch nie einen solch präzisen Klang. Durch die Tatsache, dass hinter den LS knapp 3m „Luft“ sind, ergibt sich eine wirklich frappierende dreidimensionale Abbildung. Hierfür ist neben der Luft nach hinten wohl auch Ursache, dass die Kompakten erstmals bombenfest stehen, was auf den Original-Ständern nicht der Fall war.
Für mich hat sich der Wunsch nach präziser Abbildung so durch 4 Parameter ergeben
Kompakt-LS
Geringer Hörabstand (weniger Raumeinflüsse)
Viel freier Raum hinter den LS
Wirklich bombenfeste Aufstellung.
Viele adventliche Grüße
Reinhard
Frappierend wie akustische Vorgänge immer wieder wirken.:-)
VG
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Frappierend wie akustische Vorgänge immer wieder wirken.:-)
VG
In der Tat
Indes: Wer das nicht nachvollziehen kann, ist, glaube ich, irgendwie falsch in diesem Forum, in dem es ja überwiegend um Nuancen geht... 
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In der Tat
Indes: Wer das nicht nachvollziehen kann, ist, glaube ich, irgendwie falsch in diesem Forum, in dem es ja überwiegend um Nuancen geht... 
Vor allem weil akustische Phänomene wissenschaftlich begründ- und erklärbar sind und rein gar nichts mit irgendwelcher Schwurbelei o.ä. zu tun haben...:-))
VG
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Es gibt da ein paar kompakte Lautsprecher die einem vermitteln können, dass sie imstande sind die Grenzen der Physik zu verschieben.
Ich habe schon mit offenem Mund vor einem Intonation Terzian, einer Sonus Faber Guarneri, einer Audioplan Kontrapunkt 1 und auch einer Contour 1.1 gesessen.
In den Momenten hat nichts gefehlt, dass war regelrecht ein Eintauchen in die Musik und hat einen wirklich gepackt.
Allerdings waren die Räume auch nie größer als 30m².
Solchen Erlebnissen läuft man dann nach.
VG Dirk
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Es gibt da ein paar kompakte Lautsprecher die einem vermitteln können, dass sie imstande sind die Grenzen der Physik zu verschieben.
Ich habe schon mit offenem Mund vor einem Intonation Terzian, einer Sonus Faber Guarneri, einer Audioplan Kontrapunkt 1 und auch einer Contour 1.1 gesessen.
In den Momenten hat nichts gefehlt, dass war regelrecht ein Eintauchen in die Musik und hat einen wirklich gepackt.
Naja die Grenzen sind nicht zu verschieben. Es wird so empfunden. Das sind halt psychoakustische Effekte, die auch wissenschaftlich zu erklären sind.:-)
VG
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Ist mir schon klar, dass die Grenzen der Physik der Physik nicht verschoben werden können, aber wenn ich vor so einem Lautsprecher sitze und es fehlt mir dann in dem Moment nichts in der Wiedergabe und ich habe einen riesen Spaß, dann hat der Lautsprecher viel mehr richtig gemacht als ich vorher erwartet habe.
Was habe ich von einem Lautsprecher der von unten nach oben und von links nach rechts alles kann, aber nicht den Spaß an der Musik vermittelt?
Nichts außer einer perfekten Wiedergabe der Töne! Der Schritt zur Musik ist aber die Kunst im Lautsprecherbau.
VG Dirk
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Liegt es dann am Musiker/-in bzw. der Musik?
VG
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Vor allem weil akustische Phänomene wissenschaftlich begründ- und erklärbar sind und rein gar nichts mit irgendwelcher Schwurbelei o.ä. zu tun haben...:-))
VG
Was hast Du denn für ein Problem mit emotionaler Beschreibung von Klangeindrücken? Und vor allem, warum reagierst Du so aggressiv und unfreundlich (Der Smilie kann nicht darüber hinwegtäsuchen)?
Ich finde es bedauerlich, dass es Hifi-Fans gibt, denen es vorrangig um die technische Seite und das ständige Messe von Werten geht. Vielleicht wären die besser in einem PC- oder Physikforum aufgehoben? Mir und vielen anderen geht es bei Hifi und Musik vor allem um Emotionen. Schade für Dich, dass Du das nicht nachvollziehen kannst. Andere ständig maßregeln zu wollen, wie sie sich auszudrücken haben und beweisen zu wollen, sie könnten etwas nicht hören, weil es nicht messbar ist, hat sehr viel von Rechthaberei.
Dass Leute sich regelmäßig über emotionale Klangbeschreibungen lustig machen sowie das Wort "Schwurbelei" kannte ich bisher nur aus einem anderen wenig niveauvollen Hifi-Forum. Dort macht man sich auch über Leute lustig, die Unterschiede bei Tonabnehmern, Tonarmen und Plattentellern hören. Ich dachte eigentlich, solche Menschen wären hier nicht anzutreffen. Das war wohl leider ein Irrtum...
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Was hast Du denn für ein Problem mit emotionaler Beschreibung von Klangeindrücken? Und vor allem, warum reagierst Du so aggressiv und unfreundlich (Der Smilie kann nicht darüber hinwegtäsuchen)?
Ich finde es bedauerlich, dass es Hifi-Fans gibt, denen es vorrangig um die technische Seite und das ständige Messe von Werten geht. Vielleicht wären die besser in einem PC- oder Physikforum aufgehoben? Mir und vielen anderen geht es bei Hifi und Musik vor allem um Emotionen. Schade für Dich, dass Du das nicht nachvollziehen kannst. Andere ständig maßregeln zu wollen, wie sie sich auszudrücken haben und beweisen zu wollen, sie könnten etwas nicht hören, weil es nicht messbar ist, hat sehr viel von Rechthaberei.
Dass Leute sich regelmäßig über emotionale Klangbeschreibungen lustig machen sowie das Wort "Schwurbelei" kannte ich bisher nur aus einem anderen wenig niveauvollen Hifi-Forum. Dort macht man sich auch über Leute lustig, die Unterschiede bei Tonabnehmern, Tonarmen und Plattentellern hören. Ich dachte eigentlich, solche Menschen wären hier nicht anzutreffen. Das war wohl leider ein Irrtum...
Irgendwie fühlst du Dich sehr persönlich angegriffen. Psychoakustik ist eine eigenständige Disziplin in der Akustik. Insofern werden dort die entsprechenden Phänomene, welche Du beschreibst gewürdigt. Insofern verstehe ich Deine Einwürfe und Angriffe nicht.
Übrigens gibt es in dem "Taschenbuch Akustik" von Prof. Fasold, Prof. Kraak und Dr.-Ing. Schirmer im Kapitel für die elektroakustischen Übertragungsverfahren Tabellen und Übersichten zur Klassifizierung subjaktiv akustischer Qualitätsparameter sowie dei Definition bestimmter subjektiv-akustischer Begriffe (Teil 2, Seite 1296 bis Seite 1299).
Da wirst Du erkennen, das es nichts mit Massregelung etc. zu tun hat.
Aus meiner Sicht sind solche Festlegungen auch wichtig, damit jeder Beteiligte weiß wovon gesprochen wird bzw. was gemeint ist.
Das ist für alle Beteiligte sehr erleichternd und vermeidet Missverständnisse.
Das dies ein korrekte Vorgehen ist zeigt das hier verlinkte Testprotokoll.
Da wirst Du erkennen, das von meiner Seite weder Aggressionspotential vorliegt (welches Du aus meiner Sicht reininterpretierst) noch eine Massregelung vorliegt.
Ich persönlich finde es erhellend, wenn sich psychoakustische und akustische Phänomene klar und eindeutig begründen lassen. Dadurch wird ein wirkliches Verständnis der Vorgänge möglich. Damit wird ein deutlich besserer Musikgenuss möglich.
Ich wünsche Dir eine angenehme Advents- und Weihnachtszeit sowie viel Freude mit Musik!
VG
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Für viele geht es hier aber nicht um Definitionen, Vorgehensweisen oder irgendwelche sachlich sicher korrekte Literatur.
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Für viele geht es hier aber nicht um Definitionen, Vorgehensweisen oder irgendwelche sachlich sicher korrekte Literatur.
Auch Du wirst erkennen!
Außerdem haben das 2 Prof. und 1 Dr.Ing. verfasst.
So.

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