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SHAKTI VORSTELLUNG: Deutsche Grammophon "The Original Source" Vinyl

  • shakti
  • 3. September 2023 um 18:32
  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 24. März 2025 um 11:06
    • #801
    Zitat von Farinelli

    Das spricht eher nicht für eine bessere dynamische Ausnutzung. Aber vielleicht sehr ich das ja alles falsch, ich bin kein Fachmann

    Einen besseren Vinylschnitt als Sidney C. Meyer kann derzeit niemand. Die Fachfrau par excellence. Hab zwar keinen Vergleich zu älteren Pressungen, die Vorgehensweise bei den Emil Berliner Studios spricht aber für sich.

  • RainerS
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    • 24. März 2025 um 17:10
    • #802

    Wie immer im Leben ist alles subjektiv, auch das Musikhören. Der Maillard macht sich sicherlich nicht die Mühe seine TOS Serie mit den alten 70er Vinyl Ausgaben zu vergleichen, er hat ja die Original Bänder! Der Anspruch beim Start der Serie war ja, jetzt endlich alles was auf den Mehrspur Bändern war, zu Gehör zu bringen mit einer individuell angepassten Technik die es damals nicht gab. Und das ist ihnen ja wohl unzweifelhaft gelungen.

    Deshalb wundert es mich nicht, dass die neuen Ausgaben etwas anders klingen, sie wurden ja neu gemastert! Das jetzt die Dynamik darunter gelitten hat glaube ich aber nicht. Ich habe die 5. und die klingt super gegenüber meiner bisherigen Referenz vom Solti mit dem CSO. Ist auch mein Favorit unter den Mahler Sinfonien schon wegen dem Intro. Hab ich auch ein paar mal Live mit verschiedenen Orchestern gesehen/gehört. Die Dynamik ist schon gewaltig. Nun, die Räumlichkeit kommt aber nicht an die Aufnahmen aus der BSO ran. Die Jesus Christus Kirche wurde in den 50ern für Plattenaufnahmen umgebaut weil sie zu hoch war und deshalb zu sehr hallte. Sie hat zwar eine ausgezeichnete Akustik, klingt aber etwas heller, weil der opulente Nachhall der großen Säle fehlt, die Dynamik passt aber. HvK hatte am Anfang in der Philharmonie Probleme mit der Akustik, erst ab Mitte der 70er wurden nach Umstellungen dort Aufnahmen gemacht, die ihn zufrieden stellten.

    AAA Mitglied

  • boxentroll
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    • 24. März 2025 um 19:41
    • #803
    Zitat von RainerS

    Die Jesus Christus Kirche wurde in den 50ern für Plattenaufnahmen umgebaut weil sie zu hoch war und deshalb zu sehr hallte.

    Hallo Rainer,

    das mit dem Umbau der Akustik für Plattenaufnahmen ist mir neu, hast Du da was zum nachlesen mit Detailinfos?

    Mich interessieren solche Sachen als Klassikhörer sehr.

    Danke und Grüße

    Christian

  • naidyl
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    • 24. März 2025 um 23:02
    • #804

    Dass die Kirche groß umgebaut werden musste wäre mir auch neu.

    Berlin: Karajans Kathedrale
    Die Jesus-Christus-Kirche in Dahlem wird 75 Jahre alt – weltweit bekannt ist sie als Aufnahmestudio für Klassik-CDs
    www.tagesspiegel.de

    Viele Grüße, Steff

  • Frank Wonneberg
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    • 24. März 2025 um 23:53
    • #805

    https://www.kg-dahlem.de/fileadmin/user_upload/JCK-Sanierung/018-023_Tonstudio-Christuskirche.pdf

  • boxentroll
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    • 25. März 2025 um 09:08
    • #806

    Hallo Frank,

    dass die Akustikdecke kurz nach dem Bau der Kirche eingezogen wurde und für die außergewöhnliche Akustik verantwortlich ist, lese ich aus dem Artikel heraus und das war auch mein (Laien)Kenntnisstand.

    Mein Knackpunkt oben war die Aussage, dass der Aufbau für die Nutzung als Aufnahme Location vorgenommen wurde. Aber vielleicht habe ich Rainers Post falsch interpretiert.

    Danke für den schönen Artikel!

    Viele Grüße

    Christian

  • RainerS
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    • 25. März 2025 um 10:31
    • #807

    Also, meine Infos habe ich aus dem Tamino Forum, da sind ja einige ehem. Musiker und Tonleute drin: Der Furtwängler hat die Kirche in den 50ern, als in Berlin noch alle Konzerthäuser zerstört waren, diese Kirche gefunden um dort Tonaufnahmen zu machen. Ob da schon die Decke so war oder erst später angepasst wurde, so what!

    Zitat aus Wiki:

    Das Ergebnis war allerdings überraschend. Die Akustik ist – und das ist ungewöhnlich – sowohl für Sprach- als auch für Musikdarbietungen hervorragend geeignet, und dies unabhängig von der Besucherzahl. Ursächlich hierfür ist die Dachkonstruktion mit einer lamellenartig geschlitzten Holzverschalung als Decke unterhalb eines riesigen Hohlraums zwischen der Innen- und der Außenschale des Daches, die die mittleren Frequenzen gut absorbiert, aber vor allem die tiefen Frequenzen fast vollständig schluckt. Dadurch werden die für die Klangentfaltung wichtigen mittleren Frequenzen unterstützt.[2][3]

    AAA Mitglied

  • kostaszag
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    • 25. März 2025 um 10:52
    • #808
    Zitat von RainerS

    Also, meine Infos habe ich aus dem Tamino Forum, da sind ja einige ehem. Musiker und Tonleute drin: Der Furtwängler hat die Kirche in den 50ern, als in Berlin noch alle Konzerthäuser zerstört waren, diese Kirche gefunden um dort Tonaufnahmen zu machen. Ob da schon die Decke so war oder erst später angepasst wurde, so what!

    Zitat aus Wiki:

    Das Ergebnis war allerdings überraschend. Die Akustik ist – und das ist ungewöhnlich – sowohl für Sprach- als auch für Musikdarbietungen hervorragend geeignet, und dies unabhängig von der Besucherzahl. Ursächlich hierfür ist die Dachkonstruktion mit einer lamellenartig geschlitzten Holzverschalung als Decke unterhalb eines riesigen Hohlraums zwischen der Innen- und der Außenschale des Daches, die die mittleren Frequenzen gut absorbiert, aber vor allem die tiefen Frequenzen fast vollständig schluckt. Dadurch werden die für die Klangentfaltung wichtigen mittleren Frequenzen unterstützt.[2][3]

    Ist das der Grund warum die Aufnahmen von DG kaum Bass haben? Das ist m.E. kein Vorteil.

    Kostas
    früher in Griechenland, inzwischen in Saarland

  • RainerS
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    • 25. März 2025 um 11:18
    • #809

    Du meinst die alten Aufnahmen? Das lag an der Produktion damals. Die neuen haben genug Bass! Ist ja alles auf den Bändern vorhanden. Sie haben es halt damals nicht so gemacht wie zB. Decca.

    AAA Mitglied

  • Frank Wonneberg
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    • 25. März 2025 um 11:26
    • #810

    In dem verlinkten Artikel aus der STEREO 12/2014 ist doch ein Hinweis zu Burkowitz, dessen Verbindung zu diesem Gebäude als Kirche sowie Aufnahmeort. In dem Buch Die Welt des Klangs von Brukowitz findet sich ein Textabschnitt dazu, den ich hier – in der Annahme, das nur wenige Forenianer das Buch kennen und/oder besitzen – komplett zitiere:

    Peter K. Burkowitz

    DIE WELT DES KLANGS

    Schiele & Schön

    2011

    Kapitel 10

    Abschnitt 2

    Sakralschall

    S. 164-167


    Sakralschall

    Wenn man von Klassik-Aufnahmen und großen Sälen spricht, fragt der Plattenliebhaber ziemlich regelmäßig, was es denn mit den vielen Kirchen auf sich hat, die offenbar von Produzenten und Tonmeistern besonders gern für Musikaufnahmen des klassischen Repertoires benutzt wer-den, und in denen sich offenbar auch die Musiker immer sehr wohl fühlen. Ich kann darauf eine Antwort geben, denn ich war selbst involviert, als in Berlin-Dahlem 1948 die inzwischen legendäre Jesus-Christus-Kirche von meinem Kollegen Heinz Opitz und mir für Aufnahmezwecke des RIAS erschlossen wurde.

    Genaugenommen war es nicht nur die Erfahrung, dass gerade Kirchen, wenn ihre Nachhallzeit nicht zu extrem war, besonders gute Mitklingverhältnisse aufwiesen.

    Darunter versteht man die sogenannten „Ersten Reflektionen" von den umliegenden Wänden. Außerdem lagen ja zu der Zeit alle einst renommierten Säle noch in Schutt und Asche. Beide Gegebenheiten lenkten unsere Erwartungen auf das Dahlemer Objekt. Zudem war diese erst 1931 fertiggestellte Kirche relativ neu, hatte gute Maß-Verhältnisse und unter 3 Sekunden Nachhallzeit; außerdem lag sie schön ruhig inmitten eines Parks.

    Die Versuchssitzungen verliefen über alle Maßen positiv. Von Kammermusik bis Symphonieorchester gab es fortan nichts, was irgendwo sonst schöner klang. Besonders auffallend: Die brillanten Mitten und Höhen und die einmalig durchhörbaren Konturen sogar noch bis herab in die Bass-Lagen - eine ganz seltene Besonderheit.

    Da mussten auf glückliche Weise die richtigen Faktoren zusammenspielen.

    Messungen ergaben dann auch einen ungewöhnlichen Nachhallverlauf: Ab etwa 1 kHz fiel die Kurve nach unten ab!

    Auch die Künstler waren begeistert.

    Der Dirigent des RIAS-Kammerorchesters, Karl Ristenpart, verlegte gleich ein Großprojekt dorthin: das gesamte Bach-Kanta-tenwerk. Wir waren damals gemeinsam auf der Höhe unserer RIAS-Zeit, und ich hatte dieses Projekt zu betreuen, täglich zwei Sitzungen, etwas mehr als ein halbes Jahr lang.

    Danach wusste ich alles über Bach-Aufnahmen. Und über diese Kirche (in der ich übrigens 1934 vom legendären Pastor Nie-möller konfirmiert worden war). Und, dass Bach-Kantaten (und nicht nur die) tatsächlich mit Abstand am besten klingen, wenn man mit nur einem Mikrophon, genauer gesagt mit einem einzigen Mikrophon-Standort bei einem D/R (Direkt-Reflektiert) Verhältnis etwa 1:1 zurechtkommt (sogen. Hallradius). Bachs Kompositionskunst macht es ja dem Tonmeister mit seiner ausgewogenen Instrumentation, seinen nichts verdeckenden dynamischen Schattierungen und makelloser Singstimm-Stützung leicht. Und wir hatten Zeit zum Ausbalancieren der Sitzordnung - eine aus banalem Wissensverlust heute verloren gegangene Selbstverständlichkeit. Der Trend, sie durch „Mastering" zu ersetzen, erklärt den zunehmend artifiziellen Klang vieler handwerklich pompös aufgeblasener, aber musikalisch nichtssagender, moderner Aufnahmen.

    Nicht lange danach setzte ein Run der Plattenfirmen auf diese Kirche ein, vorneweg die DGG. Zahllose, neuartig „großräumig" klingende Produktionen entstanden, mit denen diese Firma unter der tontechnischen Leitung von Heinrich Keilholz - gemessen am herkömmlich „trockenen" Schallplatten-Klang - progressive Maßstäbe setzte, die er von seinen Erfahrungen bei der Reichs-Rund-funk-Gesellschaft mitgebracht hatte (s. auch Erläuterungen zum großen Sendesaal der RRG, Berlin, Masurenalle. Dort waren auch so markante Neuerungen entstanden, wie die HF-Vormagnetisierung bei der Tonbandtechnik, der richtige Umgang mit modernen Breitband-Kon-densator-mikrophonen, erste Stereo-Tonbandaufnahmen).

    Beispielsweise verlangten die Dirigenten Ferenc Fricsay und Maestro H. v. Karajan die Anbringung nur eines Mikrophons am äußersten Ende eines voll ausgefahrenen 5-Meter Galgens, nachdem sie den Klang von 1-Mikrophon-Aufnahmen gehört hatten. Das ging dann aber doch nicht immer, zumal, wenn sehr komplexe Werke aufzunehmen waren und wenn Solostimmen so nicht präsent genug darzustellen waren - das alte Problem des großen Unterschieds im Präsenz-Eindruck zwischen unmittelbarem (live) und mittelbarem (per Übertragung) Hören.

    Eines Tages wurde die Kirche innen neu gestrichen. Danach klang sie anders. Die Gurus meinten, schlechter. Aber das legte sich. Dennoch, über alle Wandlungen von Zeit und Geschmack hat sie ihren Ruf als akustischer „Ausnahme"-Aufnahmeort bewahrt.

  • RainerS
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    • 25. März 2025 um 11:51
    • #811

    sehr schöner Artikel! Es gibt noch eine schöne Aufnahme aus einer anderen Kirche von der DGG aus 1973, der Freischütz unter Kleiber aus der Lukaskirche in Dresden. Diese Aufnahme hätte es verdient nochmal als TOS zu erscheinen. Ob sich davon 2500 Stück weltweit verkaufen ließen? Aber man darf ja mal träumen. Kann aber sein, dass das keine 4-Spur Aufnahme war, weil es eine VEB Produktion war und somit nicht TOS würdig.

    AAA Mitglied

  • jhr
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    • 25. März 2025 um 13:24
    • #812
    Zitat von RainerS

    sehr schöner Artikel! Es gibt noch eine schöne Aufnahme aus einer anderen Kirche von der DGG aus 1973, der Freischütz unter Kleiber aus der Lukaskirche in Dresden. Diese Aufnahme hätte es verdient nochmal als TOS zu erscheinen. Ob sich davon 2500 Stück weltweit verkaufen ließen? Aber man darf ja mal träumen. Kann aber sein, dass das keine 4-Spur Aufnahme war, weil es eine VEB Produktion war und somit nicht TOS würdig.

    Das war eine Stereo-Aufnahme der Eterna (Tonmeister: Claus Strüben) bei welcher man besser zur Eterna-Pressung greift ...

    https://www.discogs.com/release/12075254-Carl-Maria-von-Weber-Der-Freisch%C3%BCtz

    Einmal editiert, zuletzt von jhr (25. März 2025 um 13:30)

  • RainerS
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    • 25. März 2025 um 13:53
    • #813

    Kann ja sein, dass die DGG Leute ihre Studers dabei hatten und mitlaufen ließen, aber eher unwahrscheinlich!

    AAA Mitglied

  • Farinelli
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    • 25. März 2025 um 15:29
    • #814

    Lukaskirche:

    nicht zu vergessen Karajans Dresdner Meistersinger (EMI), Kempes z.B. Alpensinfonie (ebd., ich finde hier die engl. Emi besser als die Eterna) - womöglich auch Kleibers Tristan? Und sicherlich Böhms Rosenkavalier (beides DG)

    Und weiß jemand, wo Kempes Meistersinger mit dem BPO aufgenommen wurden? Keilberths Freischütz; oder Karajans 1959er Heldenleben?

    LG, Thorsten :)

  • blademage
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    • 25. März 2025 um 15:44
    • #815
    Zitat von jhr

    ... bei welcher man besser zur Eterna-Pressung greift ...

    Heute nicht mehr unbedingt. Ich habe drei der Eterna-Schachteln von besagtem Freischütz (von Opa1, Oma2 und einer Großtante) aus dem ich eine brauchbare Box erstellen konnte.

    Die Pressung hat damals begeistert und wurde oft gespielt. Bei den Eternas habe ich oft Probleme mit Verschmutzungen und Verschleiß durch schlechte/falsch eingestellte Systeme. Interessanterweise habe ich auf 2 Exemplaren an gleichen Stellen gleiche Probleme ("Knattern" auf Seite 3 über die ersten 2 Minuten und extreme Rillengeräusche auf Janowitz' verhüllender Wolke Seite 5).

    Die DGG Pressung mit der Doppelläufigen hingegen ist vielleicht einen kleinen Tick "flacher", dafür aber weit unproblematischer.

    Auf jeden Fall meine liebste Einspielung des Freischütz ;)

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • kostaszag
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    • 25. März 2025 um 15:51
    • #816
    Zitat von blademage

    Heute nicht mehr unbedingt. Ich habe drei der Eterna-Schachteln von besagtem Freischütz (von Opa1, Oma2 und einer Großtante) aus dem ich eine brauchbare Box erstellen konnte.

    Die Pressung hat damals begeistert und wurde oft gespielt. Bei den Eternas habe ich oft Probleme mit Verschmutzungen und Verschleiß durch schlechte/falsch eingestellte Systeme. Interessanterweise habe ich auf 2 Exemplaren an gleichen Stellen gleiche Probleme ("Knattern" auf Seite 3 über die ersten 2 Minuten und extreme Rillengeräusche auf Janowitz' verhüllender Wolke Seite 5).

    Die DGG Pressung mit der Doppelläufigen hingegen ist vielleicht einen kleinen Tick "flacher", dafür aber weit unproblematischer.

    Auf jeden Fall meine liebste Einspielung des Freischütz ;)

    Danke für den Hinweis, ich habe diese Einspielung in der Version von DG als tadellosen Flohmarktfund ergattert. Gut zu wissen dass ich nicht unbedingt die Eterna suchen muss. Aber die Flohmark-Saison beginnt bald wieder, wer weiss was man unter dem Ramsch findet...

    Kostas
    früher in Griechenland, inzwischen in Saarland

  • jhr
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    • 25. März 2025 um 16:43
    • #817
    Zitat von blademage

    Heute nicht mehr unbedingt. Ich habe drei der Eterna-Schachteln von besagtem Freischütz (von Opa1, Oma2 und einer Großtante) aus dem ich eine brauchbare Box erstellen konnte.

    Die Pressung hat damals begeistert und wurde oft gespielt. Bei den Eternas habe ich oft Probleme mit Verschmutzungen und Verschleiß durch schlechte/falsch eingestellte Systeme. Interessanterweise habe ich auf 2 Exemplaren an gleichen Stellen gleiche Probleme ("Knattern" auf Seite 3 über die ersten 2 Minuten und extreme Rillengeräusche auf Janowitz' verhüllender Wolke Seite 5).

    Die DGG Pressung mit der Doppelläufigen hingegen ist vielleicht einen kleinen Tick "flacher", dafür aber weit unproblematischer.

    Auf jeden Fall meine liebste Einspielung des Freischütz ;)

    Hallo Stefan, bei mir in der Region haben unter den Klassikplatten die Eterna die größte Verbreitung (und sind günstig), daher kann ich bzgl. ihrem Zustand wählerisch sein. Und ab ca. 1968 (als das schwarze Label eingeführt wurde) ist das Vinyl mMn besser geworden (bei den Stereorauten-Pressungen gab es häufiger Rillengeräusche und diskrete Ticks).

    -- Joachim

  • blademage
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    • 26. März 2025 um 17:13
    • #818

    Ich wollte keineswegs was gegen die Eterna Pressungen sagen. Etwa 30% meiner Klassiksammlung ist Eterna. "Neuwertig" gibt es sie kaum noch und meine Erfahrung ist eben die, dass da viele besonders gute Aufnahmen sehr viel gespielt wurden mit schlechter Ausrüstung, was oft Spuren hinterlassen hat. Die DGG hingegen wurden meist mit höherwertigen Spielern genutzt und ihr Zustand ist oft besser. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass die Platten jetzt auch schon jenseits der 50 sind und einige davon in den ersten beiden Jahrzenten rauf und runter gespielt wurden und das oft auf nicht unbedingt passenden Drehern (viele auch noch mit oft stark abgenutzten Saphirnadeln oder abgebrochenen Diamanten...).

    Wenn man eine "jungfräuliche" Eterna erwischt, natürlich zugreifen. Ich greife grundsätzlich bei fast allen Platten zu und behalte mir die besten. Ist aber jetzt schon recht weit Offtopic.

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 26. März 2025 um 17:15
    • #819
    Zitat von blademage

    Wir dürfen ja nicht vergessen, dass…

    …wir uns hier im Original Source-Thread befinden. Es driftet ziemlich ab. 🤷🏼‍♂️

  • carlos664
    Schüler
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    • 28. März 2025 um 00:15
    • #820

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