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SHAKTI VORSTELLUNG: Deutsche Grammophon "The Original Source" Vinyl

  • shakti
  • 3. September 2023 um 18:32
  • blademage
    Meister
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    • 25. Februar 2026 um 01:31
    • #1.061

    Ja, dennoch erwartet man bei den aufgerufenen Preisen eine gewisse Endkontrolle.

    Wenn eine € 6,90 - € 10,50 Samplerplatte schlieren-, kratzer- und wellenfrei sein kann, darf das eine 5x so teure Platte auch. Zu Weihnachten habe ich 40 Sampler Platten mit Hits aus den Jugendjahrzehnten (Sony, BMG, Ariola, nona) meiner Verwandtschaft und Freunde verschenkt (an alle, die Platten hören, von 50er bis 2010er^^) und da war keine einzige zu beanstanden (ja, ich hatte alle draussen).

    Bisher hatte ich mit allen DECCA und DG Platten wohl Glück.

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • Matthias S.
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    • 18. März 2026 um 13:06
    • #1.062

    Ich habe mir gerade nochmals Dvoraks aus der Neuen Welt 3. und 4. Satz angehört… Wie findet ihr da die Dynamik? Ich finde, es ist keine vorhanden. Evtl fehlt sie aber bereits auf dem Master. Oder glattgebügelt? Diese Symphonie lebt doch auch von der Dynamik

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    Gruß,

    Matthias

    AAA Mitglied

  • Matthias S.
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    • 18. März 2026 um 17:40
    • #1.063

    Wie sind eure Erfahrungen mit dieser Aufnahme?

    Gruß,

    Matthias

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  • K-B
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    • 18. März 2026 um 17:45
    • #1.064

    Hallo Matthias,
    Ich stimme dir zu. Von der Dvorak-Aufnahme habe ich zwei oder drei verschiedene Ausgaben, darunter die Erstausgabe und eine „audiophile Pressung“ von 2014. Beide nach meinem Hörempfinden nicht schlechter, als die Original Source-Ausgabe.
    Viele Grüße, Klaus-Bernd

  • K-B
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    • 18. März 2026 um 17:46
    • #1.065

    Hallo Matthias,
    Wegen der Dynamik muss ich noch einmal reinhören, wenn es dich interessiert. Habe die Platte länger nicht mehr aufgelegt und kann aus der Erinnerung nichts sagen.
    Viele Grüße, Klaus-Bernd

  • Matthias S.
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    • 18. März 2026 um 18:16
    • #1.066
    Zitat von K-B

    Hallo Matthias,
    Wegen der Dynamik muss ich noch einmal reinhören, wenn es dich interessiert. Habe die Platte länger nicht mehr aufgelegt und kann aus der Erinnerung nichts sagen.
    Viele Grüße, Klaus-Bernd

    Hallo Klaus-Bernd,

    Ja, ich bin da etwas ratlos. Meine anderen 9. von Dvorak, ganz besonders die Fricsay, spielen so viel lebhafter und dynamischer als diese Aufnahme. Könnte nur sein, dass auf dem Masterband einfach nicht mehr drauf ist und das Emil Berliner Studio hat daraus das Beste gemacht.

    Gruß,

    Matthias

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  • hirnfried
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    • 18. März 2026 um 19:18
    • #1.067

    Die 9. von Dvorak mit Kubelik auf DGG wurde, nach meiner Meinung, ohne Dynamik so gespielt und aufgenommen. Ich kann echt nicht nachvollziehen, warum alle diese Einspielung so toll finden.

    Auf Orfeo gibt es (digital) eine Live-Einspielung, 10 Jahre später mit Kubelik und dem Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks. Die Aufnahme ist zwar nicht gerade "audiophil", doch da packt Kubelik ganz anders zu, das hat Biss und Dynamik, wie sich das gehört. Auch nicht meine Lieblingsinterpretation, aber wesentlich besser :)

    VG

    Olaf

  • Tubes
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    • 18. März 2026 um 19:20
    • #1.068
    Zitat von hirnfried

    Auch nicht meine Lieblingsinterpretation, aber wesentlich besser

    Welche ist denn deine Lieblingsinterpretation?

    Freundlichst
    Heiner

  • Cello_perfekt
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    • 18. März 2026 um 20:19
    • Offizieller Beitrag
    • #1.069

    Kertesz/LSO und die bereits genannte 9. mit Fricsay sind meine Favoriten.

    LG André

    His Masters Voice

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • lontano
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    • 18. März 2026 um 20:36
    • #1.070
    Zitat von Matthias S.

    Ich habe mir gerade nochmals Dvoraks aus der Neuen Welt 3. und 4. Satz angehört… Wie findet ihr da die Dynamik? Ich finde, es ist keine vorhanden. Evtl fehlt sie aber bereits auf dem Master. Oder glattgebügelt? Diese Symphonie lebt doch auch von der Dynamik

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    Meine Rede! Ich hab sie schon mehrmals angehört und war jedesmal enttäuscht. Alles komprimiert, so klingt es für mich.

  • hirnfried
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    • 18. März 2026 um 21:03
    • #1.071

    Hatte mich in einem anderen Thread vor 2 Jahren mal ein wenig über Dvorak's 9. ausgelassen. Mit Kertesz kann ich mich immer noch nicht so ganz anfreunden. Ist echt gut, aber entspricht nicht ganz meinem Geschmack:

    Zitat von hirnfried

    Nachdem die Wiederveröffentlichung von Dvoraks neunter Symphonie in der Reihe "The Original Source" hier doch ein wenig mehr diskutiert wird, habe ich mir die Frage gestellt, ob ich diese Veröffentlichung für mindestens 50 Euro auch brauche? Vorweg, diese Frage war sehr schnell beantwortet, doch nahm ich diese zum Anlass, mal die Einspielungen der Symphonie, die ich so hatte, nochmals zu hören und im Vergleich zu beurteilen:

    Los ging es dann also mit Kubelik und den BPH, die ich als Bestandteil einer Box besitze (so habe ich halt alle Dvorak Symphonien):

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    Klanglich nicht gerade der Himmel. Die mir vorliegenden digital remasterten Versionen sind zwar klanglich besser, aber auch alles andere als "audiophil". Die Interpretation schon ein wenig steif, fast schon müde, nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Als ich mir dann die Interpretation der Symphonie mit Kubelik und dem BR Symphonieorchester - gibt es nur digital, auf Orfeo - anhörte, war klar: Die 10 Jahre später aufgenommene Einspielung hat klar mehr Zug und Druck, wirkt viel überzeugender und ist klanglich ein ganz anderes Universum. Damit war klar, die Platte werde ich mir nicht als "The Original Source" zulegen.

    Reiner mit dem CSO erfrischte sofort mit bedeutend besserem Klang und viel mehr drive:

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    Doch bei dieser Einspielung scheint es mir, als wären einzelne Abschnitte getrennt geprobt und dann nicht verbunden worden. Mir fehlt da der "rote Faden". So richtig überzeugen konnte mich dann auch diese Einspielung nicht.

    Szell hingegen bietet diesen "roten Faden":

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    Die Aufnahmequalität überzeugt nicht ganz so, wie die Einspielung von Reiner, doch möchte ich sie trotzdem als recht anständig bezeichnen. Ansonsten ist die Interpretation grundsolide, aber irgendwie recht unspektakulär.

    Hingegen liefert Bernstein einen richtigen Orchesterkrimi:

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    Die Columbia-Ausgabe, aufgenommen 1962, packt einem sofort und man kann nicht anders, als das Werk bis zum Schluss voller Spannung durchzuhören. Die Klangqualität ist sehr gut, ich empfehle hier unbedingt die amerikanische Pressung. Gewiss eine eigenwillige Interpretation, die nicht nur überzeugt, sondern einem richtig in den Bann zieht. Teilweise rasante Tempi, alles sehr schlüssig und das Orchester bietet hier eine gradezu grandiose Leistung. Ich würde sogar soweit gehen, diese Einspielung als absolute Pflicht zu bezeichnen.

    Ähnlich ist die Herangehensweise bei der Einspielung mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Bernstein auf DGG. Meine Güte: Was für ein Orchester! Da wird man förmlich weg geblasen. Aufnahmetechnisch noch besser als die Columbia, traumhaft. Allerdings wählt Bernstein hier noch extremere Tempi, für sein Spätwerk nicht ungewöhnlich. Teilweise (z.B. gleich der Beginn des 2. Satzes) sind die Tempi mir zu übertrieben. Doch insgesamt auch eine meisterhafte Einspielung.

    Wenn ich Bernstein eine eher persönliche Interpretation nachsage, dann macht Solti hingegen alles irgendwie "richtig":

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    Hier passt einfach alles! Perfekte Aufnahmequalität (digital), perfekte Orchesterleistung, echt beeindruckend. Die Interpretation ist sehr schlüssig, wie aus einem Guss. Eine wirkliche Empfehlung.

    Wenn ich die Symphonie höre, dann Bernstein oder Solti, mehr brauche ich nicht. Fricsay (langweilig), Dorati (auch nicht gerade spannend), Neumann (Proben hätte vielleicht geholfen, klingt wie vom Blatt gespielt) und Giulini (irgendwie lahmarschig), sind aus meiner Sammlung heraus geflogen.

    VG

    Olaf

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  • lontano
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    • 18. März 2026 um 21:14
    • #1.072

    Auf die darf man dann auch noch gespannt sein: Decca Pure Analogue, Ozawa, San Francisco Symphony Orchestra


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  • jhr
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    • 19. März 2026 um 07:42
    • #1.073
    Zitat von hirnfried

    Hatte mich in einem anderen Thread vor 2 Jahren mal ein wenig über Dvorak's 9. ausgelassen. Mit Kertesz kann ich mich immer noch nicht so ganz anfreunden. Ist echt gut, aber entspricht nicht ganz meinem Geschmack:

    Welche? Kertesz hat die 9. zweimal für Decca eingespielt: mit dem VPO und dem LSO. Im Klassik Faden wurden die beiden SXL mehrfach besprochen.

    -- Joachim

  • hirnfried
    Fumo ergo sum
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    • 19. März 2026 um 08:42
    • #1.074
    Zitat von jhr

    Welche? Kertesz hat die 9. zweimal für Decca eingespielt: mit dem VPO und dem LSO. Im Klassik Faden wurden die beiden SXL mehrfach besprochen.

    -- Joachim

    Habe mir die SXL mit dem VPO als speakers corner Nachpressung geholt. Bestimmt nicht die beste Abmischung bei dieser Pressung. Eben weil die dauernd empfohlen wird, dachte ich mir, die auch noch in der Sammlung haben zu müssen, um mitreden zu können ;) Aber auch eine andere Pressung, mit besserer Abmischung, würde nicht helfen, da mich die interpretation von der ersten Note an einfach so gar nicht packt.

    Zum Glück sind aber die Geschmäcker verschieden. Letztendlich lege ich eigentlich nur noch die Bernstein mit den NYP oder die Solti (zwar digital aufgenommen, klingt gigantisch) auf, wenn ich die 9. von Dvorak auf Platte hören möchte. Schön bei diesen beiden Schallplatten ist zudem, dass man sie relativ günstig, mit Glück unter 10 Euro, selbst erwerben kann.

    VG

    Olaf

  • kostaszag
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    • 19. März 2026 um 11:00
    • #1.075
    Zitat von hirnfried

    Habe mir die SXL mit dem VPO als speakers corner Nachpressung geholt. Bestimmt nicht die beste Abmischung bei dieser Pressung. Eben weil die dauernd empfohlen wird, dachte ich mir, die auch noch in der Sammlung haben zu müssen, um mitreden zu können ;) Aber auch eine andere Pressung, mit besserer Abmischung, würde nicht helfen, da mich die interpretation von der ersten Note an einfach so gar nicht packt.

    Zum Glück sind aber die Geschmäcker verschieden. Letztendlich lege ich eigentlich nur noch die Bernstein mit den NYP oder die Solti (zwar digital aufgenommen, klingt gigantisch) auf, wenn ich die 9. von Dvorak auf Platte hören möchte. Schön bei diesen beiden Schallplatten ist zudem, dass man sie relativ günstig, mit Glück unter 10 Euro, selbst erwerben kann.

    VG

    Olaf

    Die WA der Kertesz/VPO Aufnahme war wirklich misslungen, die habe ich auch irgendwann verkauft. Ich habe sie aber als Decca-eigene WA erstanden, (einmal als World of Classics, und 2mal als japanische London mit britischen Stampern) und das ist etwas ganz anderes.Das SXL-original ist mir viel zu teuer, vielleicht finde ich irgendwann die spanische Pressung für vernünftiges Geld.

    Kostas
    früher in Griechenland, inzwischen in Saarland

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    boxentroll
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    • 19. März 2026 um 11:38
    • #1.076

    Hallo zusammen,

    bezüglich Dvoraks Neunter würde ich die Solti Aufnahme mit dem CSO von 184 empfehlen.

    Ich finde sie klanglich sehr gut, komprimiert wirkt sie für mich absolut nicht. Da geht es schön ab.
    Die Interpretation gefällt mir auch, aber das ist eh Geschmacksache. Karl Breh hat sie damals in der stereoplay in der Klassik-Standarddiskothek (so eine Serie mit den Standardwerken in Refernzeinspielungen ...) empfohlen.

    Ist zwar eine digitale Aufnahme, aber damals auch auf LP erschienen, sollte zu vertretvaren Preisen beschaffbar sein.

    Viele Grüße

    Christian

  • Duppelbaer
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    • 19. März 2026 um 17:37
    • #1.077

    Am Dynamikumfang selber liegt das aber nicht, die ist bei DG von Kubelik objektiv sogar recht hoch. Ich habe mit einer Version von Giulini verglichen die hat rd. 10dB weniger Dynamikumfang hört sich aber trotzdem dynamischer an. Das liegt aus meiner Sicht vor allen daran das Kubelik die einzelnen Instrumente weniger abwechslungsreich einsetzt was zu einem gleichförmigen und eher langweiligen Eindruck führt.

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 20. März 2026 um 19:24
    • #1.078

    Batch No.11 angekündigt, alles aus 4-, bzw. 8-Spur-Aufnahmen.

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  • Arkadin
    Dylanologe
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    • 20. März 2026 um 20:06
    • #1.079

    Mahler ist schonmal gesetzt!

    Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den
    Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen,
    die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.

    D.A.

  • vox
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    • 21. März 2026 um 17:41
    • #1.080

    Zuckermans Sibelius kenn ich nicht. Bestimmt interessant. Die und Abbados Mahler müssen wohl sein...

    Gruß,
    Volker

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