Hat vielleicht mal jemand geschaut, wann die nun wieder veröffentlichten Titel erstmal heraus gekommen sind? Wie viele sind von vor 1960 oder kurz danach?
SHAKTI VORSTELLUNG: Deutsche Grammophon "The Original Source" Vinyl
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Hat vielleicht mal jemand geschaut, wann die nun wieder veröffentlichten Titel erstmal heraus gekommen sind? Wie viele sind von vor 1960 oder kurz danach?
Ist doch alles 4 und 8 Spur der 1970er?
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https://www.discogs.com/de/label/3284049-The-Original-Source
Das Rheingold und die Walküre sind meines Wissens aus den 60ern.
Die Mehrheit ist wie schon Matthias erwähnte aus den 70ern.
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https://www.discogs.com/de/label/3284049-The-Original-Source
Das Rheingold und die Walküre sind meines Wissens aus den 60ern.
Die Mehr Zeit ist wie schon Matthias erwähnte aus den 70ern.
Hast recht, die 2 wurden 1966 (Walküre) und 1967 (Rheingold) aufgenommen
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Die nächsten Veröffentlichungen:
Mstislav Rostropovich & Berliner Philharmoniker - Tschaikowsky: Ballett-Suiten 1 - Deutsche GrammophonIn diesen Werken verbindet Tschaikowsky russische Musiktraditionen mit der großen europäischen Sinfonik. Das Repertoire reicht von der märchenhaften…store.deutschegrammophon.comTchaikovsky- Ballet Suiten
(grandiose Platte)
Claudio Abbado & London Symphony Orchestra - Strawinsky: Pulcinella - Deutsche GrammophonMit Pulcinella schuf Igor Strawinsky 1920 eines der Schlüsselwerke seiner neoklassizistischen Phase. Das vom Impresario Sergei Diaghilew in Auftrag gegebene…store.deutschegrammophon.comStravinsky- Pulcinella
Seiji Ozawa & Boston Symphony Orchestra - Respighi: Antiche Arie E Danze - Deutsche GrammophonMit seinen drei Suiten Antiche Danze ed Arie erweckte Ottorino Respighi die Klangwelt der italienischen Renaissance und des Barock zu neuem Leben. Auf der…store.deutschegrammophon.comRespighi- Antiche are e danze
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Für mich leider uninteressantes Repertoire. Gegen das Capriccio bin ich regelrecht allergisch. Furchtbar.
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Manchmal vergeht einem echt die Lust, hier noch etwas beizutragen.....

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Sapperlot!

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Diesmal gibt es wieder klassisch audiophiles Repertoire. Tschaikowsky, Strawinsky, fett und dynamisch. Das habe ich ausreichend im Regal stehen.
Respighis Werk Antiche danze ed arie per liuto finde ich aber cool in seiner hemmungslosen Neoklassizistik. Man hat diese Musik (und überhaupt diesen Komponisten) oft als unbedeutend und rückwärtsgewandt bezeichnet. Ein Dirigent hat mal zu mir gesagt, es sei "Musik wie Schlagsahne: Viel Volumen, wenig Substanz", aber ich finde das total unfair. Der Neoklassizismus gehört genau so zur Suche nach neuen Ausdrucks- und Ästhetikformen in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg wie die Zwölftonmusik, die Groupe des Six, Regers totale Überdehnung der Tonalität bis zur Unkenntlichkeit, Varèses radikaler Stil und alles andere auch.
Bei mir steht die allgemein bekannte Dorati-Aufnahme im Regal. Ich finde aber, eine zweite Fassung schadet nicht. Ich werde mir die Platte bestellen.
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Manchmal vergeht einem echt die Lust, hier noch etwas beizutragen.....

geht mir schon seit langem so.
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Hallo
Ich habe die Respighi als SACD und kann die Interpretation sehr empfehlen. Gemastert von RainerMaillard. Elegant, nuanciert und fein. Die werde ich auf jeden Fall bestellen.
Dann würde ich mir noch sehr die Mazurken von Chopin mit Michelangeli wünschen. Die habe ich nämlich auch schon als SACD im Schrank, ich meine die ist von Rainer Maillard gemastert.
Gruß von Eugen
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Hallo
Ich habe die Respighi als SACD und kann die Interpretation sehr empfehlen. Gemastert von RainerMaillard. Elegant, nuanciert und fein. Die werde ich auf jeden Fall bestellen.
Dann würde ich mir noch sehr die Mazurken von Chopin mit Michelangeli wünschen. Die habe ich nämlich auch schon als SACD im Schrank, ich meine die ist von Rainer Maillard gemastert.
Gruß von Eugen
Wurde die Chopin Einspielung denn neu gemastert ? Zu Zeiten von Michelangeli wurde doch hauptsächlich noch analog aufgenommen,oder gibts von ihm Digitales ? Ich bin großer Fan von ihm, einer der wenigen Pianisten, die es wirklich können. Wobei ich als Pianist eigentlich keine Klavieraufnahmen mehr höre. Dennoch ist er ein Idol mit interessanten Eigenheiten, siehe wiki:
Benedetti Michelangeli stand im Rufe eines unnahbaren Perfektionisten, der bereits wegen geringfügiger Mängel Konzerte absagte. Gefürchtet waren auch seine gereizten Reaktionen aufgrund schon geringer Störungen aus dem Publikum.
Er reiste grundsätzlich mit seinem eigenen Flügel und eigenem Klaviertechniker (Angelo Fabbrini); bei seinem Instrument handelte es sich um einen Flügel aus der sehr kleinen italienischen Fabrik Tallone, deren Markenzeichen darin bestand, dass nur matte Flügel produziert werden konnten, weil zum Lackieren der Raum fehlte.
Die Pinien von Rom fand ich toll von Respighi. Schlagsahne muss also sein. Danke für den CD Tipp mit Antiche danze ed arie per liuto
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Hallo zusammen,
hatte unlängst bei Dussmann die Walküre von HvK in der Hand, 169 € oder so, war mir im Moment einfach zu teuer für d i e s e Aufnahme. Hab sie natürlich in 1st & 2nd edition und beim Anhören des ersten Akts zuletzt bei mir gedacht: too beautiful to fail.
Die Janowitz kultiviert in Vollendung die vokale Linie, alles klingt lyrisch, perfekt intoniert, tonschön - aber die Sieglinde ist keine Ariadne.
Diese Aufnahme wird mein Favorit nicht werden. Der sich anbietende Vergleich mit Leinsdorfs Londoner Einspielung offenbart, was dramatische Dynamik bedeuten kann: Von "Wer kam herein" im Übergang zu "Winterstürme wichen dem Wonnemond" sind die Kategorien Stauung/Drängen bzw. Entspannung/ Fluß von Orchester und Sängern hier derart auf den Punkt realisiert, daß Karajan dort im ganzen gebremst und kalkuliert wirkt, wobei zumal die Janowitz nicht zu der Leidenschaft herausgefordert scheint, zu der sie doch fähig wäre. Das wechselweise Ergriffensein im Zwiegesang (quasi als erste Erkennungsszene zwischen Bruder und Schwester, vor der Elektra) bleibt bei Karajan ohne Wechselwirkung; Sieglinde scheint hier tatsächlich von ihrer "Stimme Schall" mehr bewegt als vom erotischen Echo. Das Crescendo und das Brio gegen Ende reißt bei Leinsdorf mit; bei Karajan endet der Akt, ohne daß zwischen den Geschwistern etwas vorgefallen wäre.
Gibt es kein Hinüber? Sind wir schon da?
Thorsten -
Erotisches Echo zwischen Bruder und Schwester? Wusste gar nicht, dass Wagner so ein Ferkel war. Muss ich mal reinhören. Danke für den Tipp.
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Erotisches Echo zwischen Bruder und Schwester? Wusste gar nicht, dass Wagner so ein Ferkel war. Muss ich mal reinhören. Danke für den Tipp.
Genaugenommen ist es noch viel arger:
Der Göttervater Wotan zeugte mit der Erdmutter Erda u.a. die Walküre Brünnhilde.
Ausserdem zeugte er die Zwillingsgeschwister Siegmund und Sieglinde. Diese sind somit Brünnhildes Halbgeschwister. Aus deren Verbindung geht nun Siegfried hervor.
Brünnhilde ist demnach die Halbtante von Siegfried. Diese werden in den letzten beiden Opernteilen ein Liebespaar und heiraten ...
Muss man sich aber nicht alles merken, denn am Ende sind all tot

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Pfui

Aber jetzt wieder On Topic: Mich würde ein Vergleich zwischen diesem HvK-Reissue und dem jüngesten Solit-Reissue des Rings interessieren. Rein klanglich, nicht interpretatorisch.
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Ich kann diese Frage bloß aufnehmen und spekulativ präzisieren, d.h. ihr eine (mögliche) Richtung geben.
Vom jüngst neu gemasterten Solti-Ring habe ich die Götterdämmerung auf LP und die Walküre auf SACD.
Beide klingen spektakulär gut. Schon die ersten Takte des Nornen-Vorspiels offenbaren eine größere rauschfreie Lautheit und verdichtete klangfarbliche Textur, bei höchster dynamischer Entfaltungsfreiheit. Die Musik klingt daher ungemein frisch, wie eine moderne Neuaufnahme.
BtW - gestern auf der "kleinen" Anlage war der Unterschied der DGG Originalpressung zum Original-Sources-Reissue sehr deutlich und vorteilhaft hörbar (Daphnis et Chloe aus Boston).
Heute, angeregt durch Deep Groove, habe ich die Original Sources Ausgabe des Verdi-Requiems angehört. Die klingt wirklich phantastisch, atemberaubend in Detail und Dynamik, sehr räumlich, sehr live like.
Aufgenommen in der Jesus-Christus-Kirche zu Dahlem, stellt diese Version Sänger und Orchester in den gleichen Raum. D.h., die Solisten werden nicht in die Präsenz fokussiert und klingen daher, für sich, in diesem Stück nicht spektakulär, sondern konzertant-homogen.
Das bloß nebenbei. Karajans Ring, so unterschiedlich die vier Teile übrigens im Detail produziert sind und klingen, eint in den Originalaugaben doch eine inkongruente Überlagerung von vokaler Präsenz und etwas schmalbrüstiger räumlicher Entfaltung des Orchesters. Das kann natürlich auch am Spieler liegen.
Vickers springt zu Beginn von "Winterstürme" aus Mitte rechts nach links und gewinnt etwas Hall hinzu. Aber das ist wohl eher aufnahmetechnische Notwendigkeit, keine akustische Bühnenbewegung.
Vielleicht liegt es ja an meinem Equipment, aber der Karajan-Ring klingt durch die merkwürdig künstliche Einbettung der Sänger sehr unbefriedigend (und über Kopfhörer noch am besten). Da er m.W. auch in Dahlem aufgenommen wurde (die Walküre von 1967), könnte es sehr reizvoll sein, die originalen Bänder einmal zu hören (das versprechen die O.S. ja).
Die Walküre ist von den vier Teilen die halligste und damit auch räumlichste Aufnahme des Karajan-Rings. Aber bereist die 2nd Edition (No Tulips von 1971) klingen irgendwie anders abgemischt, weniger Hallanteil, weniger Detail und Wärme, weniger Lebendigkeit.
Über Kopfhörer ist der Unterschied so evident, daß ich eine Neuabmischung vermute. Weiß jemand das vielleicht? Eine intendierte klangliche Homogenisierung des Rings vom Siegfried und der Götterdämmerung her, zum Nachteil der Walküre.
In Kürze: das wäre mein Interesse an der Walküre auf Original Sources Labeln. Der ursprüngliche Raumklang von 1967 in der Preßqualität der Berliner Studios.
Thorsten -
Genaugenommen ist es noch viel arger:
Oder, um es mit Loriot (der ein großer Wagneriamer war) zu sagen:
„Über die plötzlich aufflammende Leidenschaft zu Gutrune könnte man hinwegsehen. Vorkommnisse dieser Art liegen im Toleranzbereich jeder Urlaubsreise, und Gutrune gilt ohnehin als Sonderfall: Sie ist, wie man weiß, unter allen in der Ring-Tetralogie auftretenden Frauen als einzige nicht Siegfrieds Tante.“
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Oder, um es mit Loriot (der ein großer Wagneriamer war) zu sagen:
„Über die plötzlich aufflammende Leidenschaft zu Gutrune könnte man hinwegsehen. Vorkommnisse dieser Art liegen im Toleranzbereich jeder Urlaubsreise, und Gutrune gilt ohnehin als Sonderfall: Sie ist, wie man weiß, unter allen in der Ring-Tetralogie auftretenden Frauen als einzige nicht Siegfrieds Tante.“
Nichts gegen Loriot, aber die unglaubliche Anna Russell hatte das schon 1953 gesagt, in ihrer berühmten Analyse des Rings für das amerikanische Radio. Hier, es ist zum Totlachen!
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