Ich habe mich nach Hörproblemen und Kann-Kandidat für ein Hörgerät (gerade so an der Empfehlungsgrenze, bin 66 ) mal sehr tief mit dem Thema beschäftigt. Bin in den 80ern häufiger mal ohne Schutz zu Pop-Konzerten, war Freund des Kopfhörer-Hörens etc. Leider...
Ich kann nur JEDEM Hifi-Fan empfehlen, sehr vorsichtig zu sein, wenn er weiterhin Spaß am Musikhören haben möchte, das Hörvermögen ist eine Einbahnstraße, jede Schädigung der Haarzellen ist in der Regel irreversibel. Jedes regelmäßige hören über 85/90dB, womit sich einige hier outen, wird unweigerlich zu Hörschäden führen. Meist wird es nicht ernst genommen, weil es ein schleichender Prozess ist und die allermeisten (!) kennen ihr subjektives Audiogramm nicht, ja wissen oft nicht einmal, was das ist. Kann man bei jedem Hörgeräte-Akustiker kostenlos machen lassen und führt für den Hifi-Fan immer zu interessanten Erkenntnissen.
Also, aufpassen, Freunde des hochwertigen Musikhörens!
. Ich höre nach den letzten Problemen und den umfangreichen Recherchen überwiegend ungefähr 60dB, etwas lauter mal 65 bis max. 70dB. Habe aber auch einen Hörabstand von 2m. Das reicht mir.
Nach 22.00 Uhr im Mehrfamilienhaus nie über 50dB.
Und trotz aller Witze bedarf das Wort "Zimmerlautstärke" m. E. keiner Definition. Es gibt zwar keine feste Wortdefinition hierfür, wohl aber haben sich Werte in der Rechtsprechung herausgebildet. Verkürzt kann man sagen, dass Zimmerlautstärke bedeutet, dass die Geräusche sich auf das Zimmer beschränken müssen, also nur IM Zimmer zu vernehmen sind, außerhalb darf man sie schlicht nicht hören. Bei entsprechender Rücksicht hat auch niemand Stress.
Beste Grüße Reinhard
