.. wenn ich mir hier allein nur die endlosen Diskussionen über Kapazitäten und Resonanzfrequenzen ansehe
Wo sind die endlosen Diskussionen![]()
.. wenn ich mir hier allein nur die endlosen Diskussionen über Kapazitäten und Resonanzfrequenzen ansehe
Wo sind die endlosen Diskussionen![]()
Überall, wo es um Tonabnehmer und Tonarme und Phono-Pres geht, zu finden in den Technik-Rubriken und im Newbie-Bereich.
Da lese ich nicht mit (man muss ja auch nicht alles lesen, verwirrt nur
)
Es gab 1986 eine Fortsetzung dieses ... *hüstel* ... Laufwerksdramas:
Stereoplay 9/86 | Nachtigall, ick hör dir trapsen ...
Hervorhebung von mir.
Ach was?! TM
Plattenspielerreferenz? Nach der Geschichte von 1980? Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.
Hmm ja. Ich wollte zwar nicht nichts in den Faden schreiben.
Schreiberling ist Schreiberling, mal so oder so. Ganz wichtig: ein LP12 ist ein nur ein Plattenspieler. Nichts besonderes dran.
Zwischen 80-86 ist einiges passiert.https://en.wikipedia.org/wiki/Linn_Sondek_LP12?wprov=sfla1
Ab 82 das Valhalla und in der Zeit der erste Ittok. Sihe Link Text. Der Ittok zielte preislich auf höhere Wettbewerber. Das betagten Modell wollte Linn offenbar modernisieren.
Bemerkenswert finde ich zB "2001, New motor used (first new motor since original 1972). "
Nach 29 Jahren. Klingt nicht sonderlich innovativ, fast schon langweilig konservativ.
Dazu im Verglich die Zeitlinie von Thorens TD160 und Serie 300. Auch dort wurden je ein Motor in der laufenden Produktion geändert (1972- ca 1984 für den 150V, den es wahrscheinlich ab 1965 gegeben hat, somit 19 Jahre. Der Berger Lahr 16V ab ca 1984-1999, 15 Jahre).
Da Linn jede seiner Modifikationen für alle gebauten 12er anpreist, bedeutet das, dass es möglich ist einen defekt gegangenen Motor aus 1972 mit einem Motor aus laufender Produktion zu ersetzen. Ich finde solch ein Konzept prinzipiell gut. Andere würden das nachhaltig nennen. Denn besser ein Preis, als gar kein Preis ( ouf of Stock).
Das schätze ich an dem Modell tatsächlich. Das hat nichts mit einem Fanboy zu tun. Schlicht die Überlegung, ein Modell lange betreiben zu können.
Irgendwo las ich die Überlegung eines Besitzers eines früheren Modells, ob und was er upgraded. Schnell war klar: zu teuer. Warum auch? Jedoch war als Überlegung gebrauchte Teile zu nehmen, so das Majik PSU und den aktuellen Motor als Gebrauchtteile.
Niemand klaren Verstandes wird ein '72er Modell mit vollem Paket upgraden. Warum sollte er auch? Da ist einer frisch vom Händler preiswerter und man hat zwei.
Woran entzünden sich manche Diskussionen?
Ich denke an dem Marketing der Fima, dem Schwurbel mancher Besitzer, den Lobpreisungen der Schreiberlinge, und dem hohen Preis. Wind machen wird jede Firma. Möglicherweise schwingt vielleicht eine kleine Neiddebatte mit. Mir ist es egal, ob jemand ca 13000€ in einen Selekt oder knapp 30000€ in einem Klimax. Ich selbst würde das niemals ausgeben. Wenn es andere tun möchten, sollen sie. Es bleibt am Ende im Kern ein ganz gewöhnlicher Plattenspieler.
Sollen sich halt User aufregen, reinsteigern, ausfällig werden. Ändert nichts an den Informationen aus der Zeitllinie, auf die ich verweise. Nix gehirngewaschen. Einfach nachgedacht, am Wikipedia - Artikel belegt und dazu die Ersatzteilpolitik als prinzipiell positiv bewertet. Es ändert nichts an dem Erfolg von Linn,es ändert auch nichts an seiner extrem langen Bauzeit. Hat bis jetzt jemand ein anderes Hifi -Produkt dass das geschafft hat gefunden?
Ein wirklich letztes Wort zum Schluss , bevor ich den Faden dauerhaft ausblende:
Würde ich wieder einen LP 12 Majik kaufen? Ja, definitiv. Jedoch gleich mit Lingo 4, lässt sich ein wenig etwas günstiger machen. Wer es vergessen hat oder nicht weiß: der LP 12 wird als Bausatz an versierte Händler ausgeliefert. Der kommt dann so individuell raus, wie es gewünscht wird.
Würde ich einen teuren LP 12 kaufen? Nein, ganz bestimmt nicht. Das Preisschild ist meinen Augen zu teuer. Da kann Linn schwurbeln wie die wollen.
Also ich würde den Thorens nehmen, allein schon weil ich den "EMT"-Arm so schön finde ![]()
LP12 ist eh' schon einer hier (25 Jahre alt mit Ekos, Lingo, Cirkus, Trampolin usw.). Falls ich noch keinen LP12 hätte würde ich nach einem guten, gebrauchten aus der Ära ausschau halten ...
Ich freu mich am donnerstag auf ein Treffen Linn - Denon.
Gibt es dazu schon einen Bericht? Bin neugierig ![]()
Gibt es dazu schon einen Bericht? Bin neugierig
Ist ein voll ausgestatteter LP12 im Vergleich den Denon DP3000NE.
Spoiler: der DP kostet nur einen Bruchteil des Linn und hat sich mit hochwertigem MC offenbar trotzdem gut geschlagen. Am Ende ein ungleicher Kräftemessen,denn der LP12 ist zudem offenbar harmonisch abgestimmt und sicherlich perfekt justiert gewesen.
schallter hatte schon gesagt,der Denon ist eine interessantes Modell. Das sehe ich auch so Versandgewicht 24kg, schwerer Trumm. Der Denon - DD gefällt mir außerordentlich gut.
Mangel an guten DDs ist zZt nicht, egal ob Denon, Technics, Thorens, stst, Brinkman, Langer. Mangel an guten Modellen ab der 2000-2500€ - Klasse gibt es auch nicht.
Neben den selbst favorisieren Modellen ist ein bisschen die Frage des Threaderstellers immer mehr in den Hintergrund geraten.
Immerhin bietet der TD1601 elektrischen Lift und Endabschaltung. In Kette mit Thorens TAS1600 ein stimmiges Paket. Ist unter dem Strich günstiger als ein LP12 Majik mit Lingo 4 ( elektronische Umschaltung statt anachronistisches Aufsteckpulley).
Nach meinem Geschmack wird der TD1500 übersehen. Den mit einem TAS1500 ( kann so geordnet werden) ist ein attraktives Modell knapp über 2000€. Da bliebe sogar Budget für einen DP3000NE.
BeitragRE: Der LINN Thread
[…]
Also zunächst vielen Dank an Schmendrik und seinen Kumpel für die Möglichkeit den Denon zu hören. Ja es war etwas aufwändig, da mein Racksystem leicht empfindlich gegenüber mechanischer Bewegung während eines Umbaus ist.
Zum System: Klimax LP12 - Radikal/MH3 - Lejonklou Entity Phono - Lejonklou Sagatun Mono - Lejonklou Tundra Mono 3.0 - Isobarik.
Denon mit ZYX und AMG TA und Broksieper Röhren Vorverstärker.
Ich hatte nicht mit einem so schweren Gerät gerechnet. Der Denon hat schon eine…
Dabbelju2. Mai 2026 um 07:37 Neben den selbst favorisieren Modellen ist ein bisschen die Frage des Threaderstellers immer mehr in den Hintergrund geraten.
Der Threadersteller war das letzte Mal am 14.02. aktiv. Von daher scheint auch für Ihn die Frage danach in den Hintergrund geraten zu sein.
Ich persönlich sehe einen Plattenspieler im Vergleich zu anderen Hifi-Komponenten eher als Visitenkarte des Nutzers. Höchst individuell und selten wirklich rational ausgewählt. Daher Glaube ich auch nicht, dass es irgendwen interessiert ob sein Objekt der Begierde besser oder schlechter abgeschnitten hat im Vergleich zu anderen Modelle. So ein Dreher wird hauptsächlich nach optischen Gesichtspunkten ausgewählt und ein kleiner Teil ist dem Budget geschuldet. Am Ende, nachdem man das abgeklärt hat, fragt man nach den technischen Eigenschaften und deren Qualitäten. Von daher bringt es nicht wirklich etwas jemanden eine Empfehlung für das ein oder andere Modell auszusprechen. Wenn es optisch nicht gefällt, dann kann er noch so gut sein, er fällt durchs Raster.
...Mutter aller riemengetriebenen Subchassis Plattenspieler ist von Acoustic Research.
Schön, dass man von der HiFi - Hystorie auch etwas Ahnung haben kann ![]()
Verkürzt erzählt kam dann der Thorens TD 150 mit dem durchgehenden Armboard, über dieses eigentlich schon der TD 124 verfügte. Der 150er stand dann Pate für den Ariston RD-11 von Hamish Robertson. Daraus wurde dann, nach einem Rechtsschtreit, enorm schnell ein Marketingvehikel von Ivor Tiefenbrun welches sich unter dem Namen Linn LP12 etablierte.
Das Tonarmboard bei Thorens war grundlegend der Tatsache geschuldet, dass sie irgendwie ihren eigenen Konstruktionen nicht trauten, der Ûbergang von der Mono zur Stereozeit war ihnen nicht so geheuer. Als man sich dann mit EMT verheiratete, kam mit dem TP14 ein damals aktueller Stereo-Tonarm, und mit dem TP25 ein genialer 10-Zoll - Arm, und der TP25 ist inwendig wirklich identisch mit dem EMT 929.
Mag übrigens meinen LP12 (Isuki-Basic Mk. III, Manga-Sushi, Rhönrad Mk. IV, Manege, Klimakterium II).
Gruss, Coc
Sehe ich auch so. Insgesamt gibt es inzwischen so viele gute neue Plattenspieler in allen Preislagen, dass eigentlich jeder "sein" Modell finden kann.
Daneben gibt es wie schon immer die vielen interessante Vintage-Modelle ![]()
Beim Reibrad-Antrieb ist man eigentlich immer noch auf Vintage angewiesen, es gibt da kaum Neues, vor allem bezahlbar. Mir fällt da zuerst der Reed Muse 3c ein, gibt es den noch? Dieses Laufwerk aus Litauen konnte von sogar in wenigen Minuten von Reibrad auf Riemenantrieb umgebaut werden, kostete vor 10 Jahren aber bereits fast 16K.
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Schön, dass man von der HiFi - Hystorie auch etwas Ahnung haben kann
Verkürzt erzählt kam dann der Thorens TD 150 mit dem durchgehenden Armboard, über dieses eigentlich schon der TD 124 verfügte. Der 150er stand dann Pate für den Ariston RD-11 von Hamish Robertson. Daraus wurde dann, nach einem Rechtsschtreit, enorm schnell ein Marketingvehikel von Ivor Tiefenbrun welches sich unter dem Namen Linn LP12 etablierte.
Das Tonarmboard bei Thorens war grundlegend der Tatsache geschuldet, dass sie irgendwie ihren eigenen Konstruktionen nicht trauten, der Ûbergang von der Mono zur Stereozeit war ihnen nicht so geheuer. Als man sich dann mit EMT verheiratete, kam mit dem TP14 ein damals aktueller Stereo-Tonarm, und mit dem TP25 ein genialer 10-Zoll - Arm, und der TP25 ist inwendig wirklich identisch mit dem EMT 929.
Mag übrigens meinen LP12 (Isuki-Basic Mk. III, Manga-Sushi, Rhönrad Mk. IV, Manege, Klimakterium II).
Gruss, Coc
Sorry, so ziemlich falsch. Außer du verfügst über Geheimwissen, über welches die Herren Pasini und Bung nicht verfügen.
Thorens Tonarme BTD -12S und TP 14 haben mit EMT nichts zu tun. EMT war weder für die Konstruktion verantwortlich noch wurden die je in Lahr gefertigt.
Thorens Tonarme BTD -12S und TP 14 haben mit EMT nichts zu tun.
Du interpretierst! Das sie mehr als verschwägert sind, kann man wahrnehmen (Bung) oder verneinen (Pasini).
Ich sagte auch "verkürzt".
Bung schätze ich sehr, Pasini sehe ich eher etwas ambivalent.
Wie viel 12/14/25/29er und EMT 929 hast du geöffnet und vor dir auf dem Tisch gehabt?
Sorry, so ziemlich falsch. Außer du verfügst über Geheimwissen, über welches die Herren Pasini und Bung nicht verfügen.
Thorens Tonarme BTD -12S und TP 14 haben mit EMT nichts zu tun. EMT war weder für die Konstruktion verantwortlich noch wurden die je in Lahr gefertigt.
Zu den Konstruktion der Thorens- und EMT-Arme kann ich nichts sagen.
Zumindest ab dem TD124 gab es das Patent für wechselbare Arme durch das Tonarmbrett. Wenn ich Joachim Bung richtig im Kopf habe, hatte Thorens keine so hochwertigen Tonarme, wie zB den damaligen Ortofon. Das Konzept fand sich beim 150 und 125 wieder. Wenn ich mich recht erinnere ist der LP12 etwas tiefer ( bzw das Brett länger). SME auf TD160 ist ebenfalls knapp. Da hatte mWn SME ein eigenes, im Winkel anders gefertigtes Langloch.
Der Streit Ariston / Tiefenbrun hat es wohl gegeben. Es gab da noch einen , Heybrook.
Alle und alles Geschichte, bis auf den überlebenden LP12 und daneben die hervorragenden aktuellen Thorens-Modelle, die an die alten Vorbilder anknüpfen.
Gut, der Threadersteller hat offenbar keinen Bedarf mehr. Vielleicht schreibst er ja für welches Modell er sich entschieden hat.
mehr als verschwägert sind,
Der Ursprung liegt aber bei Thorens nicht wie von dir angedeutet bei EMT.
Das hat er doch meines Erachtens nach nicht angedeutet.
Als man sich dann mit EMT verheiratete, kam mit dem TP14 ein damals aktueller Stereo-Tonarm, und mit dem TP25 ein genialer 10-Zoll - Arm, und der TP25 ist inwendig wirklich identisch mit dem EMT 929.
B von mir.
Das EMT und Thorens kooperierten, steht wohl außer Frage. (Ich bin aber diesbezüglich definitiv kein Eggsperde.)
Sorry für OT: Was haben die letzten Beiträge mit der Threadüberschrift zu tun ![]()
Ein wenig OT ist ja an der Tagesordnung (da bin ich auch oft mit dabei
).
Wen interessieren in diesem Faden die ollen Kamellen von Thorens von anno Tobak. Die Firma war längst pleite und wurde aus der Versenkung geholt und neu aufgestellt (kann Linn natürlich genauso passieren).
Es geht hier doch um den Thorens 1601 versus LP12 Majik.
Wer hat diese beiden Dreher denn schon im Vergleich gehört und hat dies kundgetan?
Ich hatte mein Statement bereits abgegeben.
Hallo cocteau,
William James [> Hamish] Robertson ließ die Teile für den RD11 bei Castle Precision Engineering in Castlemilk herstellen, wo dann aber nur wenige Exemplare des Laufwerks zusammengebaut wurden. Das optische Vorbild für den Ariston und den LP-12 ist der Thorens TD-150. Ivor Siegmund T. besaß einen TD-150, mit dem er allerdings unzufrieden war. Bei dem Patentstreit ging es um das Lager des Laufwerks, das die Tiefenbruns für sich reklamierten und dafür auch ein Patent besaßen. Der Prozess begann 1975 und endete im Jan. 1978, als Robertson bereits mehrere Monate tot war. Das Ergebnis war, daß die Klage abgewiesen wurde. Wenn man einen TD-150 umbauen läßt und ihm eine geringfügig größere Zarge bei fast gleicher Höhe verpaßt mit einer auf- und zuklappbaren Acrylhaube, unterscheidet sich die Optik vom LP-12 äußerlich nicht gravierend, nur das konstruktive Innenleben hat eine Verbesserung erfahren.
MfG
Prof van Dusen
Siehe Bredi einen Beitrag zuvor: 
(so interessant die Geschichte um die alten Plattenspieler und deren Entstehung usw auch immer sein mag).
Siehe Bredi einen Beitrag zuvor:
(so interessant die Geschichte um die alten Plattenspieler und deren Entstehung usw auch immer sein mag).
Stimmt schon, zeigt jedoch dass LP12 <> Thorens/ Acoustic Research ist. Insgesamt tue ich mich mit der Linn-Philosophie schwer, von innen heraus die Verbesserung zu erzielen. Im extremen Fall zB ein Keel/Ekos mit einem AT95E.
Da finde ich den ganzheitlichen Ansatz des TD1600/TD1601 stimmiger. Upgrades sind hochwertigere Tonabnehmer. Das passt zu meiner Erfahrung, nicht mittendrin aufzu-keel-en.
Hab inzwischen mir dem Thorens- Shop noch einmal angeschaut. Der TD1500 mit TAS1500 geht an die 2.500€ ran. Dazu XLR und eingebautes Netzteil, da trägt der Spieler nicht so "dick" auf. Das ist für einen vollwertigen Subchassis-Spieler ein sehr attraktiver Preis. Aktuell keine Wallnuss-Zarge im Shop. Den mit matter Zarge irgendwann wäre schön.
Der gedachte Ketten-Abnehmer ist für den TD1600/1601 der TAS1600. Bestellbar ist der alternativ als TD1601 mit TP160 + EMT HSD SC6 . Stand heute 5.719€. Das ist zweifellos eine ziemliche große Summe. Doch immer noch wertiger als einen LP12 mit Lingo 4 und MC Coil anzureichern, um halbwegs ausstattungsbedingt Gleichstand zu haben.
Was viel interessanter wäre ist ein tatsächlicher Höreindruck von Board - Mitgliedern , die beide mit gleichem Phonopre und Platten einem Erfahrungsbericht liefern könnten. Alles andere ist Kaffeesatzleserei mit persönlichem Sympathien und Antipathien.