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Thorens 1601 vs Linn LP12

  • fulci
  • 26. Januar 2024 um 16:03
  • aufgerollt
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    • 5. Mai 2026 um 20:05
    • #581

    Es muss Leute geben die Fremdtonarme nutzen, den TP 92 sieht man auffällig oft einzeln angeboten. Oder den gab es einzeln, keine Ahnung.

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 5. Mai 2026 um 20:06
    • #582

    Die Frage wäre, wie ernsthaft der Bedarf an einem Thorens Laufwerk ist.
    Ich könnte mir einen „verbreiteten“ TD 404 DD für Tonarme bis zu 12“ vorstellen.
    Auch wenn es nur eine Nische sein sollte, eine weltweite Nische könnte ausreichend groß sein und Thorens Zusatzmengen bringen.

  • Werner73
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    • 5. Mai 2026 um 20:20
    • #583
    Zitat von aufgerollt

    Es muss Leute geben die Fremdtonarme nutzen, den TP 92 sieht man auffällig oft einzeln angeboten. Oder den gab es einzeln, keine Ahnung.

    Den gibt es einzeln Hersteller ist WE Audio ( ST Georgen )

    Gruß Werner

  • aufgerollt
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    • 5. Mai 2026 um 20:44
    • #584

    So erklärt sich's.

  • wbe
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    • 5. Mai 2026 um 21:16
    • #585
    Zitat von Fenimore

    Die Frage wäre, wie ernsthaft der Bedarf an einem Thorens Laufwerk ist.
    Ich könnte mir einen „verbreiteten“ TD 404 DD für Tonarme bis zu 12“ vorstellen.
    Auch wenn es nur eine Nische sein sollte, eine weltweite Nische könnte ausreichend groß sein und Thorens Zusatzmengen bringen.

    TD124 Exclusive ist die Antwort

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 5. Mai 2026 um 21:18
    • #586
    Zitat von wbe

    TD124 Exclusive ist die Antwort

    Es geht ja um Laufwerk ohne Tonarm.

  • schallter
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    • 5. Mai 2026 um 21:25
    • #587
    Zitat von Prof. van Dusen

    Hallo schallter {betr.558}

    für ein reines Thorenslaufwerk bedarf es keinerlei Anstrengung, man muß nur den Tonarm weglassen. Das hat früher Thorens bei TD-160 schon so gemacht. Es gab das Gerät auch ohne Tonarm.

    Wem erzählst Du das, Professor. Ich habe hier von Thorens nur TD125 und 124 alt. Warum wohl? ;)

    Zitat von wbe

    Inzwischen ist der 3009R alt, wenn dann kompletter Überholung bzw Check.

    Ich überhole die alten SMEs gerne und schon lange Zeit, habe auch schon viele alte SMEs für Forumsmitglieder wieder auf Stand gebracht. Mein Teilelager ist nun fast leer und das Beschaffen von Ersatzteilen macht keinen Spaß mehr, aber für mich reicht es wohl noch.

    Ich brauche für mich kein neues Laufwerk/Tonarm. Mein neuestes Laufwerk ist mein AVID VOLVERE SP, natürlich mit SME Tonarm (V). Das Ding ist auch schon etwas älter aber eine echte Ansage, da kommt vieles nicht mit, auch nicht die alten Thorens - aber das schmälert meinen Spaß an den alten Geräten keineswegs.

    Ich bin darüber hinweg, mit Schallplatten den allerbesten Klang erzielen zu wollen. Es muss passen, es muss einen mitnehmen, der berühmte Fuß-Wipp usw etc bla. Das ist mir wichtiger als das letzte Quentchen Auflösung oder sonstwas in der Art.

    Auf den alten TD124 habe ich BTD-12S, TP14 und SME 3009-R. Mein TD125LB läuft mit 3012-R.

    Von den alten SMEs habe ich sogar noch einen 3009 Series-II (kein improved) und einen 3009-R NOS in OVP hier liegen. Mir ist das schnurzegal, was viele an den ollen SMEs zu meckern haben, ich finde die Dinger allesamt sau-geil und überaus schön anzusehen, außerdem kosten sie incl. Überholung kein Vermögen.

    Ich bin mit Phono für mich fertig, angekommen, wie auch immer man es nennen will. Macht was ihr wollt, es gibt ja alles :)

    Edit: Neue oder neuere Plattenspieler aller Art habe ich auch gekauft und wieder weiterziehen lassen, Z.B. Thorens 403DD, Transrotor, Feickert, Acoustic Solid, Clearaudio und noch so einige.
    Die waren ja auch alle gut, aber jeder muss für sich das "richtige" finden während hier im Forum auf kleinster Ebene diskutiert wird (Resonanzfrequenzen, Kapazitäten, SUTs, Kabel, keine Ahnung, das ist alles sooo unwichtig, Tonarm Tonabnehmer Vorverstärker Laufwerk macht es in der Hauptsache aus ob man sich freut oder zweifelt).

    Die Leute mit einem Thorens TD1601 oder TDxxx sind happy, genau wie die Platine oder Linn-Benutzer oder Micro oder TechDas oder Rega oder Dual oder was auch immer. Es gibt zigtausend Plattenspieler da draußen, und keiner ist wirklich schlecht, jedenfalls in den Preisklassen, um die es sich hier überwiegend handelt.

    Gruß

    Jörg

    Einmal editiert, zuletzt von schallter (5. Mai 2026 um 22:08)

  • AnTonaus
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    • 6. Mai 2026 um 21:52
    • #588
    Zitat von schallter

    Und dann wollen wir erstmal abwarten ob die nach 50+ Jahren auch noch laufen oder so (relativ) einfach zu reparieren/restaurieren sind. Die meisten von uns werden das aber wahrscheinlich nicht mehr erleben.


    ...also, an mir solls ja wirklich nicht liegen. ;)
    Aber ich fürchte, dass da guter Wille allein nicht genügen wird...



    "Jugendlich-unbekümmert"...

    Ein Nachbar wurde durch einen Schlaganfall vor einem Tag auf den anderen ein Pflegefall. Da ist der Alltag und dessen Bewältigung die größte, allumfassende Herausforderung...
    Dies wiederfuhr ihm bereits in relativ jungen Jahren - wobei wir Menschen uns alle im klaren darüber sind oder sein sollten, dass es weder Mindest- noch Höchstalter für derartige Schicksalsschläge gibt.
    Und dennoch leben und konsumieren wir seit jungen Jahren regelmäßig recht unbeschwert vor uns hin - allen Gefahren zum fröhlich-ignorierendem Trotz.

    In diesem jugendlich-unbekümmerten Sinne würde ich bei der Ausgangsfrage eindeutig den langjährigen, alten und ewig jungen HiFi-Fixpunkt Linn "LP12" wählen - oder wenn unbedingt der historische Name "Thorens" draufstehen soll, dann eher einen restaurierten Oldie, der auch "echte Historie" drin hat.


    ...und etwas weniger "jugendlich-unbekümmert":

    Mit zunehmdem Alter mögen sich die individuellen Lebensperspektiven dann doch etwas verändern. Und so stellt sich mit Blick auf den eigenen Betriebsstundenzähler vielleicht schon eher die Frage, ob man denn für einen "LP12" noch an eine "Bedrok-Zarge denken, oder "seine Kreuzerle zusammenhalten sollte für das eigene, zukünftige Ich...

    ...das wirkliche "Zukunftsproblem" wird wohl weniger in Performance oder Reparierbarkeit des Plattenspielers, sondern dessen Benutzers liegen.


    Wenn man dabei dennoch an einen Plattenspieler denken möchte, wird vielleicht die Frage nach einem einfach bedienbaren Vollautomaten wichtiger werden, als nach Audio-Qualitäten:
    Der Plattenspieler, den man sich mit nachlassender Feinmotorik nicht mehr zu nutzen getraut, hat letztlich den geringsten Wert. Da helfen einem überschwängliche "Testberichte", unendliche "Klangpunkte" und goldene Ohrwascheln kein bischen weiter, sondern machen den Schmerz über den Verlust der tatsächlichen Sachherrschaft über die herumstehende Technik nur größer.

    Wer frühzeitig den Vollautomat wählt, hat noch genügend Zeit, sich an dessen Bedienung zu gewöhnen und die dazu nötigen Handgriffe und Abläufe rechtzeitig zu verinnerlichen.


    Eine vorsorgliche Massnahme könnte zudem sein, ggf. die einem wichtigsten Aufnahmen zu digitalisieren zum späteren, leichteren Abruf.
    Das gilt es dann auch rechtzeitig zu üben, damit man sich die Abläufe noch verinnerlichen kann.


    Die Frage bei der Entscheidung dürfte dann also lauten:
    Ist das genannte "Thorens"-Produkt deutlich einfacher und unkomplizierter in der Benutzung als der Linn?

    Also z.B.:
    Leichtere Staubschutzhaube, ggf. unterstützend mit Federn ?
    Bedienung auch bei geschlossener Haube möglich ?
    Startautomatik und Endabschaltung?


    So, wie ich die Sache sehe, hat der "TD 1601" zwar eine Art Endabschaltung (wobei der Tonarm nicht wieder in die Ausgangsposition zurückkehrt!), aber keine Startautomatik (ein elektrischer Tonarmlift ist dafür kein wirklicher Ersatz).
    Das ist schon "mehr" als beim "LP12", aber:
    Ein restaurierter, "echter" Thorens-Vollautomat-Oldie aus Europäischer Fertigung wäre da nochmals deutlich besser.


    Persönlich möchte ich noch eine Alternative in den Ring werfen:
    Einen B&O-Plattenspieler mit Fernbedienung: Da kann man sogar mal auf Knopfdruck ein Stück vor oder/und zurückgehen oder kurz "anhalten" um z.B. einen Aruf entgegenzunehmen.
    Die Haube ist obendrein angenehm leicht und unanstrengend in der Handhabung - wäre also meine erste Wahl, wenn man nicht gleich den Schritt gehen möchte zu "Schubladenspielern" mit ggf. rein optischer Abtastung.



    Fazit also:
    Wenns ein aktueller Plattendreher sein soll, wäre es bei dieser Vorauswahl für mich der bewährte Linn.
    Muss es ein "Thorens" sein, würde ich ein restauriertes Exemplar aus der "Europäischen Epoche" wählen.

    Für den Fall, dass eine (zukünftige) eingeschränkte Motorik des Nutzers zu berücksichtigen ist, sähe ich hier nur "Oldies" als Antwort - die mutmaßlich beste dabei in Gestalt eines fernbedienbaren B&O.



    Ein-Plattenspieler-für-alle-Jahreszeiten- Grüße,
    AnTon

    Einmal editiert, zuletzt von AnTonaus (6. Mai 2026 um 22:26)

  • wbe
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    • 6. Mai 2026 um 22:07
    • #589

    "Für den Fall, dass eine (zukünftige) eingeschränkte Motorik des Nutzers zu berücksichtigen ist, sähe ich hier nur "Oldies" als Antwort - die mutmaßlich beste dabei in Gestalt eines fernbedienbaren B&O."

    Oder einen neuen Dual CS529BT ( gibt kleine Automaten ).

    Wenn ich mich recht erinnere hat Gunter Überlegungen im Mega-Faden 'Thorens ab 2023' geäußert ( TD104A). Vielleicht kommt ca noch was ab 2027/2028.

    Schauen wir mal..

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • U.H.
    Dideldum!
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    • 6. Mai 2026 um 22:21
    • #590
    Zitat von AnTonaus

    ...das wirkliche "Zukunftsproblem" wird wohl weniger in Performance oder Reparierbarkeit des Plattenspielers, sondern dessen Benutzers liegen.

    Wie wahr, wie wahr!

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 6. Mai 2026 um 22:28
    • #591

    Leute! Ihr macht Euch heute Gedanken darüber, ob Ihr in 20 Jahren noch eine Platte auflegen könnt? Und deshalb kauft Ihr heute eine Vollautomaten? 😳

    Dann habt Ihr auch schon Rollatoren gekauft, Lifta installiert und das Auto verkauft?

    Ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der seinen TD 1600 fürs Heute gekauft hat. Was in 20 Jahren ist, wird sich dann ergeben. Bis dahin genieße ich meine Anlage(n) und Alben.

    Peace 🤘

  • AnTonaus
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    • 6. Mai 2026 um 23:40
    • #592
    Zitat von Fenimore

    Leute! Ihr macht Euch heute Gedanken darüber, ob Ihr in 20 Jahren noch eine Platte auflegen könnt? Und deshalb kauft Ihr heute eine Vollautomaten? 😳


    ...na, ja:
    Das ist eben ein Frage der jeweiligen, individuellen Situation - und der Idee, damit umzugehen.
    Diese "20 Jahre" wird nicht jeder für sich gleich sehen - weder an der Zahl, noch an deren "Qualität"/Möglichkeiten oder an persönlichem Bedarf oder Bedürfnissen.


    Mein Rega "P3 (2000)"-Kauf liegt z.B. etwas über 2 Jahrzehnte zurück. Und von einem neuen Plattenspieler würde ich ebenso erwarten, dass er mich auch souverän und problemlos weitere 20 Jahre begleitet könnte.

    Zu dem "P3" habe ich vor relativ kurzer Zeit ein "Apheta 2"-Tonabnehmer-System erstanden - und das durchaus schon im Hinblick darauf, dass ich keine einzige Lebenssekunde mehr vertrödeln wollte mit "vorsichtigen Zwischenschritten", sondern gleich die mir größtmögliche, noch sinnvolle Ausbaustufe für diesen Plattenspieler gewählt habe.
    Um mir "Ärger" im weiteren Betrieb zu ersparen, wurde auch gleich ein "Kundendienst" für den Plattendreher mitbeauftragt.


    Und "ja", ich hatte mich dabei durchaus gefragt, ob ich vielleicht stattdessen gleich einen Vollautomat erwerben sollte; ein "TD1601" war da kurz in der Überlegung, schied allerdings schnell aus den schon genannten Gründen aus und der neue Tonabnehmer brachte mir bei vergleichsweise geringem Investitionsaufwand den größten Effekt.

    Mittlerweile stelle ich fest, dass ich Konzertbesuche dem Konservenabhören vorziehe und fürs zukünftige daheim-hören habe ich mir bereits die alternative "Digitalisierung" ausgewählter Aufnahmen überlegt (die notwendige, für meine Ansprüche ausreichende Gerätschaft wäre vorhanden).

    Wobei ich vorrangig gedenke, die heruntergeladenen "Mediathek"-Konzerte abzuspielen - der "Filmton" bietet dabei hörere Qualität als eine CD und dank bewegter Bilder gibt es auch mehr für die Sinne als allein von Schallplatte vermittelt.
    Insofern erscheint es mir aktuell auch nicht dramatisch, sollte ich eines hoffentlich sehr fernen Tages keinen Plattenspieler mehr nutzen wollen oder/und können.


    Ich habe mittlerweile zumindest soviel gesehen und am eigenen Leibe erlebt, dass ich mir durchaus Gedanken mache über "Bedienungs-Barrieren-Freiheit" und die Anforderungen für die "nächsten 20 Jahre" (...?) heute durchaus etwas anders definiere, als ich es unbeschwertere 20 Jahre zuvor getan habe.

    Zugleich gehe ich nicht unbedingt davon aus, dass sich mein "wirtschaftlicher Rahmen" positiv entwickeln wird - was ich also heute bei Investitionen ggf. an zukünftigem Bedarf vorwegnehmen kann, wird mir später nicht unötige, evtl. empfindliche Mehrkosten bei dann noch knapperem Budget verursachen.
    Und was sich jetzt schon als unnötig abzeichnet, lasse ich entspannt sein.


    Für den Rest gilt wie sonst auch: Alles hat seine Zeit!


    Nachtschlafende-Zeit- Grüße,
    AnTon

    Einmal editiert, zuletzt von AnTonaus (6. Mai 2026 um 23:53)

  • Weezer
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    • 7. Mai 2026 um 10:30
    • #593

    Wenn ich mich entscheiden müßte ob TD1600/1 oder LP12, dann würde es der LP12 werden.

    Natürlich ist das eine rein subjektive Entscheidung und die gilt natürlich nur für mich.

    Gründe warum für mich der LP12

    Thema Nachhaltigkeit, da ist das Konzept LP12 dem Thorens mMn. meilenweit voraus, jedes einzelne Teil des LP12 lässt sich bei bedarf wechseln, sei es nun, weil man Updaten möchte (gezwungen wurde dazu noch niemand, auch wenn das hier immer wieder gern behauptet wird), sei es, weil irgendetwas kaputt gegangen ist und getauscht werden muß, oder sei es nur, weil einem z.B. die Zarge/Farbe nicht mehr gefällt. Des Weiteren kann man fast jeden 9“ Tonarm frei nach Schnauze auf dem LP12 betreiben, dadurch maximale Freiheit bei der Systemwahl.

    Zum Thema Ersatzteilfrage, aufgrund der sehr hohen Verbreitung des LP12 und unzähliger am Markt verfügbarer Originalteile dürfte, selbst wenn Linn morgen für immer die Pforten schließen würde, die Ersatzteilfrage über Jahrzehnte hinaus gesichert sein. Hinzu kommen noch unzählige Hersteller, die ihre eigene Version von LP12 Teilen hergestellt haben und dies sicherlich auch noch jahrelang weiterhin tun werden, ganz egal ob es den Linn Morgen noch gibt oder nicht.

    Design, mir gefällt der Linn optisch schlicht und ergreifend besser.

    Fertigung, der Linn ist „Made in Europe“, der Thorens nur in Europa entwickelt und gefertigt in Fernost. Mir persönlich ist das „Made in Europe“ lieber und dafür bin ich auch bereit etwas mehr auszugeben (zumindest solange ich das noch kann…).

    Wiederverkaufswert, da der Thorens noch nicht so lange am Markt ist, kann hier natürlich nur spekuliert werden, aber ich mutmaße mal, dass sich ein LP12 gegenüber dem Thorens als wertstabiler


    Gruß Sascha

    Grundvoraussetzung für klanglich hochwertige Musikwiedergabe ist ein akustisch guter Raum. Dazu passende Lautsprecher gut platziert, wie auch der Hörplatz, kann man mit einem sehr überschaubaren Budget hervorragend Musik hören.

  • Fenimore
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    • 7. Mai 2026 um 10:38
    • #594
    Zitat von Weezer

    Wenn ich mich entscheiden müßte ob TD1600/1 oder LP12, dann würde es der LP12 werden.

    Natürlich ist das eine rein subjektive Entscheidung und die gilt natürlich nur für mich.

    Gründe warum für mich der LP12

    Thema Nachhaltigkeit, da ist das Konzept LP12 dem Thorens mMn. meilenweit voraus, jedes einzelne Teil des LP12 lässt sich bei bedarf wechseln, sei es nun, weil man Updaten möchte (gezwungen wurde dazu noch niemand, auch wenn das hier immer wieder gern behauptet wird), sei es, weil irgendetwas kaputt gegangen ist und getauscht werden muß, oder sei es nur, weil einem z.B. die Zarge/Farbe nicht mehr gefällt. Des Weiteren kann man fast jeden 9“ Tonarm frei nach Schnauze auf dem LP12 betreiben, dadurch maximale Freiheit bei der Systemwahl.

    Zum Thema Ersatzteilfrage, aufgrund der sehr hohen Verbreitung des LP12 und unzähliger am Markt verfügbarer Originalteile dürfte, selbst wenn Linn morgen für immer die Pforten schließen würde, die Ersatzteilfrage über Jahrzehnte hinaus gesichert sein. Hinzu kommen noch unzählige Hersteller, die ihre eigene Version von LP12 Teilen hergestellt haben und dies sicherlich auch noch jahrelang weiterhin tun werden, ganz egal ob es den Linn Morgen noch gibt oder nicht.

    Design, mir gefällt der Linn optisch schlicht und ergreifend besser.

    Fertigung, der Linn ist „Made in Europe“, der Thorens nur in Europa entwickelt und gefertigt in Fernost. Mir persönlich ist das „Made in Europe“ lieber und dafür bin ich auch bereit etwas mehr auszugeben (zumindest solange ich das noch kann…).

    Wiederverkaufswert, da der Thorens noch nicht so lange am Markt ist, kann hier natürlich nur spekuliert werden, aber ich mutmaße mal, dass sich ein LP12 gegenüber dem Thorens als wertstabiler


    Gruß Sascha

    Alles anzeigen

    Hallo Sascha,

    bei meiner Kaufentscheidung vor 2-3 Jahren standen deine Punkte auch bei mir auf der Pro-Linn-Seite. Allerdings ist ein LP 12 mit einem Fremdtonarm für mich dann doch kein Linn mehr. Der Clearaudio-Krane kam nicht in Frage und der Arko schlicht zu teuer. Deshalb ist es der Thorens geworden, vor allem wegen des neuen Tonarms TP 160 geworden. Die Spiel-/Upgrade-Wiese ist durch den möglichen Tonabnehmer-Wechsel groß genug.

    Glücklich wird man mit beiden, auch mit anderen.

    Gruß

    Peter

  • Prof. van Dusen
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    • 7. Mai 2026 um 12:56
    • #595

    Hallo Fenimore,

    früher hätte Ivor Siegmund T. Deinem statement (Allerdings ist ein LP 12 mit einem Fremdtonarm für mich dann doch kein Linn mehr) nicht zugestimmt. Ehe Linn eigene Tonarme produzierte, konnte man jeden beliebigen 9-Zoll-Arm verwenden. Von Graham gab es sogar ein armboard für den 1.5 bzw. 2.0. Ein gutes Laufwerk funktioniert auch mit einem Fremdtonarm. Ein Graham, Breuer oder Brinkmann dürfte kaum schlechter als ein Ekos sein. Der einzige Vorteil ist, daß das Auflagegewicht per Feder eingestellt wird, wenn ich mich nicht irre. Daher muß der Plattenspieler nicht unbedingt im Lot stehen.

    Mit den besten analogen Grüßen

    JJT

  • Fenimore
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    • 7. Mai 2026 um 13:11
    • #596

    Hallo Professor,

    natürlich kann man das auch so sehen. Es gab auch Porsches mit einem VW-Motor.
    Für künftige Spielereien mit Tonarmen hab ich einen Transrotor Alto. Deshalb wäre in meinem Fall nur ein Linn Laufwerk mit einem Linn Tonarm in Frage gekommen.

    Analoge Grüße retour

    🤘

  • wbe
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    • 7. Mai 2026 um 14:17
    • #597

    So schlecht sind weder der Projekt, Jelco und der Krane. Die Geometrien dieser Linn-Varianten sind passend zu Akito und Ekos. Sind ja Geheimzutaten drin ;) ..

    Auf gleichem Majik-Brett geht ein gebrauchter Akito.

    Als sehr zufriedener Linn-Besitzer stelle ich stetig und an allen Menschen Gelegenheiten ein positives Votum zu Thorens. Die Marke hat mich überzeugt, die neuen Produkte überzeugen mich.

    Klaglos wird ein TD1500/1600 bestimmt 25-30 Jahre einwandfrei funktionieren. Das oder noch mehr Jahre traue ich den Geräten zu.

    Ich verstehe die epischen Diskussionen insoweit , da bei der Menge Geld ( ca 3700- 6500 € ) so etwas gut überlegt werden will. Die Spanne rechnet einen TD1600 mit Einsteiger - MM bis LP12 Majik Lingo 4 mit MC.

    Die Geräte tun sich nichts. Selbst nebeneinander auf gleichem Tisch beißen die nicht. Sie sind dafür da, um gut Platten zu hören.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

    Einmal editiert, zuletzt von wbe (7. Mai 2026 um 14:25)

  • wbe
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    • 7. Mai 2026 um 14:25
    • #598

    Bei mir sah das so aus .

    Ob da links ein TD1500, 1600/1601 oder ein 403/404DD steht, ist fast egal.

    Auf dem 160 Super ist gerade ein RDC-Teller drauf. Das Gewicht ist leicht verrutscht bei Fotoshooting. Der Dorn des Subtellers ist etwas kurz.

    Die RDC-Pakete für einen TD2001 wollte ich noch verkaufen. Ein BC mit TP90SF. Drei so große Pötte sich ja fast ein Selekt/Akurate. Brauche ich nicht mehr..

    Geht irgendwann der TD160 defekt gewinnt Gunter einen neuen Kunden. Im Moment mit kompletter Motorrevision geb ich dem 160 so ca 10 Jahre.


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    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

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  • Bredi
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    • 7. Mai 2026 um 15:38
    • #599
    Zitat von Weezer

    Wenn ich mich entscheiden müßte ob TD1600/1 oder LP12, dann würde es der LP12 werden.

    Natürlich ist das eine rein subjektive Entscheidung und die gilt natürlich nur für mich.

    Gruß Sascha

    Ich weiß, ich wiederhol' mich ;)

    Warum subjektiv? Ich stand 2022 auch vor dem "Dilemma". Beide gehört und ein wenig unschlüssig. Eigentlich hatte ich mir preislich eine runde, "magische" Grenze gesetzt (für Plattenspieler + Receiver). "Das Objekt meiner Begierde" sollte wie ein Plattenspieler aus den 70-ern aussehen, aber in neu (oder als Vorführer, Rückläufer). Da die beiden vorherigen Dreher von Pro-Ject Hochglanz schwarz und Acryl waren, sollte es wieder ein schwarzer werden (allerdings nicht so staubempfindlich. Auf Hochglanz entstehen über die Jahre leicht unschöne Kratzer, die im Sonnenlicht unschön aussehen). Über Arme oder Tonabnehmer (Hauptsache ein hervorragender MM) hatte ich mir zunächst keine Gedanken gemacht. Er sollte einfach gut klingen. Letztendlich hatte mein Lieblingsmensch den Ausschlag gegeben. Die finale Entscheidung fiel in der dritten Runde, da gab es für sie keine zwei Meinungen. Preislich blieb ich unter meiner gesetzten Grenze, da der Linn DSM/4 ein Rückläufer (-20%) war. Praktisch neu mit 5 jähriger Garantie (mittlerweile seit Februar ein Linn DSM/5).

    Linn bietet auf alle Geräte 5 Jahre Garantie und soll sich auch danach recht kulant zeigen (so mein Händler).

    PS: Ich bin kein Spielkind und der Adikt Tonabnehmer ist für mich ein überragendes MM System. Ich hatte in den 70-ern an meinem Dual wahlweise ein MM und MC System. Für mich war kein Unterschied zu hören.

    "Zu meiner Schande" muss ich gestehen (obwohl ich es gar nicht wollte), dass der LP12 mittlerweile auf Selekt Niveau ausgebaut wurde (außer MC). Dazu kam ich wie "die Jungfrau zum Kind". Mein Händler wollte seinen LP12 Selekt aus der Vorführung umbauen und der Arko Tonarm und das Kore Subchassis sollten ausgetauscht werden. Da wurde ich hellhörig und "schwupp" wurden wir uns einig. 2800€ + Krane Tonarm und Standard Subchassis wechselten den Besitzer :)

    Das Trampolin II hatte ich aus einer Linn Aktion, das Basic, sowie den Majik Antrieb hatte ich bei den Kleinanzeigen verkauft (ging weg wie warme Semmeln).

    Frei nach Loriot: Ein Leben ohne (Hard)Rock, Metal, fette Riffs und Soul ist möglich, aber sinnlos 🤘

    "Man ist nicht alt, weil man die Jugend hinter sich gelassen hat, sondern weil man aufhört, sie als Ziel zu betrachten.“

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    • 7. Mai 2026 um 16:31
    • #600
    Zitat von wbe

    Die Geräte tun sich nichts. Selbst nebeneinander auf gleichem Tisch beißen die nicht. Sie sind dafür da, um gut Platten zu hören.

    So ists. An anderer Stelle schon mal gepostet, aber die harmonieren wirklich hervorragend nebeneinander.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    .. dummerweise habe ich in der Dreher-Rotation neben diesen beiden Boliden noch nen 160er (mit SME Arm) und nen 126er, so das der 2001er mit RDC Komponenten leider ein Dickschiff zu viel- & irgendwie immer zu kurz kommt. (drum darf er auch gehen).

    Das Glück & die Möglichkeit haben zu dürfen, sowohl Linn (Göttergattins Liebling) als auch Thorense (meine Lieblinge) nebeneinander bespielen zu können ist schon sehr nice :)

    Gruß, Micha


    ... der gerade seinen Thorens TD2001 mit TPN 2000 Netzteil & RDC Isotrack Teilen & 2. Headshell TP95 & v.m veräußert .... gerne via PN..

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