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Neuaufbau Raphael Audio Tambour - Ich hätte da mal ein paar Fragen...

  • music2u
  • 8. Februar 2024 um 21:26
  • music2u
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    • 8. Februar 2024 um 21:26
    • #1

    Morsche zusammen,

    ich habe ja ein wenig aufgeräumt und auch schon mal etwas im Biete-Bereich verkauft. Was definitiv bleiben soll sind die Tambours mit den 300B. Ich habe die Monos gebraucht gekauft, mich aber beim Blick ins Innere dazu entschlossen, das lieber neu aufzubauen. Bisher habe ich i.W. an EL 34 PP rumgelötet (Dynvox halt). Daher hätte ich ein paar Fragen an die Röhren/300B-Kenner:

    • Die immerwährende Frage: Die 300B mit Gleichstrom oder Wechselstrom beheizen? Vor-/Nachteile in Klang und Brumm? Plan ist bisher: Erst mal Wechselstrom und dann mal sehen...
    • Ich habe kleine runde Amperemeter, die ich zur Überwachung des Ruhestroms einbauen wollte. Andererseits: Dreht man das Poti nicht so, dass der Reststrom an den Ausgangsklemmen am geringsten ist? Bringt es trotzdem etwas, außer dass es schön aussieht? Bevor ich sinnlos recht große Löcher in die Gehäuse bohre/säge/fräse?
    • Ist so ein Zobelglied am Ausgang bei SET wirklich ein Lebensretter für die Amps gegen plötzlich abfallende Lautsprecherkabel? Oder ist das Unsinn? Gibt es Nachteile?
    • Ist ein Entladewiderstand an den Netzteilkondis ein Lebensretter für mich oder eher unnütz und störend?
    • Ich habe jetzt zum Neuaufbau ganz klassisch Mox- und keine Metallfilm- oder Kohleschicht- oder Carbonwiderstände und Elkos (außer für den Koppel-Kondi, das ist ein Jantzen Ölpapier). Reicht das für den "Klang-Himmel" oder komme ich dafür ins "Western-Electric/Uchida/Shindo/Kondo-Fegefeuer"?

    Achja, wenn ich fertig bin: Das ist ja eine "Endstufe" aber mit RCA/Cinch-Eingängen (nicht XLR). Wird die denn mit 2V voll ausgesteuert? Und andererseits, wenn ich von einer Vorstufe/Frequenzweiche mit XLR und einer höheren Spannung komme (in meinem Fall JBL/Urei 5235), kann ich dann einfach Signalmasse und Gehäusemasse des XLR verbinden und bis wieviel Volt kann ich denn die Tambours aussteuern? Ich hab' schon so viel rumgegoogelt...

    Und vlt gibt es noch besondere Tips für die Entkernung und den Neuaufbau? Ich habe einmal das Schaltbild angehängt, damit Ihr nicht suchen müsst. Ich hoffe, das ist OK und ich freue mich auf Eure Ideen und Erfahrungen.

    Beste Grüße

    Stefan

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  • Techniclassic
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    • 8. Februar 2024 um 22:41
    • #2

    Da du „rumlötest“ und einen Reststrom an den Ausgangsklemmen einstellen willst, gebe ich dir den Tipp: lass die Finger aus der Kiste. Wie oft fallen dir die Lautsprecherkabel ab? (Tschuldigung, sollte nur ein kleiner Tipp sein von einem, der mit Röhren grossgeworden ist. Gibt bestimmt kompetentere Leute hier im Forum).

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • music2u
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    • 8. Februar 2024 um 23:06
    • #3

    Danke Uli, sehr hilfreich:

    • Bitte entschuldige meine etwas umgangssprachliche Formulierung im Eingangspost. Ich dachte das ist hier Hobby und soll auch ein wenig Spaß machen. War nett gemeint.
    • Wir klemmen einen Widerstand zwischen die Lautsprecherklemmen und messen den Spannungsabfall über dem Widerstand. Ich dachte immer, damit misst man im Grunde den Strom.
    • "Wie oft fallen die Lautsprecherklemmen ab" - Den Satz habe ich ja noch nie gelesen (sorry, Ironiemodus wieder aus)

    Ich habe lange überlegt, ob ich hier richtig bin mit meinen Fragen. Scheinbar nicht...

  • Techniclassic
    Klangschrauber
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    • 8. Februar 2024 um 23:21
    • #4

    Hallöchen Stefan, nicht vergraulen lassen. Warte mal auf weitere Tipps.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • Horn Triode DIY
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    • 9. Februar 2024 um 02:06
    • #5

    Moin Moin

    1. Wechselspannung reicht meisst aus , ausser es Brummt zu stark an den Lautsprechrern

    dann kann man Dc Heizung machen.

    2.Nein an den Ausgangsklemmen wird sich keine Spannung einstellen.Potis gibt es z.b für Ruhestromabgleich , Fixed Bias. Autobias macht es Automatisch.Wenn man da zu viel einstellt geht dir die Röhre defekt ,also bevor du da rumhantierst musst du noch Lernen wie eine

    Class A AB Schaltung funktioniert.Autobias vs. Fixed Bias.Röhrengrundlagen Lernen zu verstehen.


    3.Zobelglied...hm...ist doch mehr eine Impdanzlienarisierung was die Impedanz grade machen soll...so bleibt der Amplitudenfrequenzbereich auch Glatt...Sollte das Kabel abfallen was fast nie vorkommen wird= Se Amps sind da unempflindlich .Bei Push Pull ist das schon gefährlicher.


    4.Ja parallel an den Kondensatoren sind sind solche hochohmigen Entladewiderstände

    Lebensretter.

    5.Widerstände mal die anderen hier Fragen bin da nicht up to date

    6.Ja Du kannst von XLR symmetrisch auf Cinch gehen.Es gibt XLR Kupplung auf Cinch Stecker Kabel.

    0 bis 2Volt rms ist die gängige Line Treiberspannung ,mehr Input braucht es nicht für deine Tambur.

    Bei Hochspannung ist aber nichts für Anfänger .Eine glorreiche Ausbildung in Elektro wäre gut...Ein Trenntrafo wäre nicht Verkehrt.

    im Bild so kannste es verbinden XLR auf Cinch.Aber es gibt auch fertige Kabel.

    Gruss Chris

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    Einmal editiert, zuletzt von Horn Triode DIY (9. Februar 2024 um 02:18)

  • music2u
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    • 9. Februar 2024 um 22:34
    • #6

    Danke Chris!

    Da ich nicht der Röhren-Profi bin (ich hab's eher mit Lautsprechern) und mir der Aufbau an einigen Stellen doch recht zusammengebraten und nicht vertrauenserweckend erscheint, ist es für mich am einfachsten, alles zu entkernen und komplett nach Anleitung und Schaltplan neu aufzubauen. Dann kenne ich mich in meinem eigenen Verstärker wenigstens aus. Ich will gar nichts gegenüber dem Original verändern. Nur gescheit aufbauen. Wenn es funzt, prima. Wenn nicht, werde ich mir schon kompetente Hilfe holen, bevor ich die Tambours und meine Gesundheit riskiere. 2 Röhrenbücher und ein paar Aufsätze habe ich im Laufe der Zeit auch schon durch, um wenigstens eine Vorstellung davon zu haben, wozu welches Bauteil da ist.

    • OK, also Entladewiderstände eher eine gute Idee.
    • Der einzige Abgleichpunkt ist ja P2 zur Symmetrierung der Heizung.
    • Dass der 300B-Kathodenwiderstand R6 mit 4W wie in der Stückliste vorgesehen unterdimensioniert ist, habe ich mittlerweile auch herausgefunden und 50W vorgesehen und werde es am Metall-Chassis anschrauben.
    • Zwischen R6 und Masse kann ich das Amperemeter legen und den Ruhestrom ablesen. Aber einzustellen gibt's ja nichts.

    Das mit dem XLR/Cinch ist mir beakannt, was die reine Verkabelung betrifft. Nur habe ich meine Schweirigkeiten mit der Ansteuerung: Wann übersteuert denn so ein normaler 300B Verstärker? Die Aktivweiche kann bis zu 18dBu/6,2 Veff liefern. Das kommt mir recht viel vor.

    Beste Grüße

    Stefan

  • Horn Triode DIY
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    • 10. Februar 2024 um 02:23
    • #7

    Tach

    Ja stimmt ist Autobias.genau den Kathodenwiderstand mit 4 watt ist zu wenig.Mindestens 10 Watt oder mehr ist besser.Kannst auch 50W nehem VISHAY Drahtwiderstände.

    Da reichen doch maximal Line Pegel max 2veff.Also wenn es von null aus bis Oben Ende regelbar ist wäre es besser. Auf das Lautstärke Poti P1 kannst dann deine 6Veff anlegen. Aber hast dan sehr viel Verstärkung. Deswegen Das Volume Poti P1 100K würde ich da unbedingt mit einbauen , dann kannst doch die Lautstärke optimal regeln.

    Du kannst es auch so machen 100k Poti + 200K Widerstand in Reihe schalten .Somit liegt an dem Lautstärke Poti nur noch 2 V an bei maximal aufgedreht. Siehe Bild.

    Gruss Chris

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    Volume Teiler.jpg 9,49 kB – 19 Downloads

    2 Mal editiert, zuletzt von Horn Triode DIY (10. Februar 2024 um 02:55)

  • MartinR
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    • 10. Februar 2024 um 12:46
    • #8

    Hallo Stefan,

    deine Schaltung sieht eine DC Heizung vor und ich würde darauf auch nicht verzichten. Befriedigend brummfrei bekommt man eine DHT nicht mit Wechselspannung.

    Und was den Pegel bis zur Vollaussteuerung angeht, der dürfte bei zwei kaskadierten 6SN7 mit überbrücktem Kathodenwiderstand bei ca. 0,2Veff liegen.

    Viele Grüße
    Martin

  • music2u
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    • 10. Februar 2024 um 20:33
    • #9

    Danke für Eure Unterstützung:

    @ Chris:

    Es geht andersrum nicht darum, dass 2,0Veff "reichen" sondern darum, dass die JBL-Aktivweichen aus dem (Vintage)-PA kommen und eben über XLR mehr Spannung liefern als die (früher) üblichen 0,775Veff/0dBu oder die 1-2Veff. aus dem CD-Spieler oder dem Phono-Pre. Klaro, das Poti lasse ich standardmäßig drin und kann ja dann am Eingang runter regeln. Ich habe nur keine Idee, wann die Tambours übersteuern?

    @ Martin:

    Das verstehe ich nicht: 0,2Veff? Das sind doch "Endstufen". Welche Vorstufe liefert denn nur 0,2Veff? Oder meinst Du, dass sie "ab" 0,2Veff voll aussteuern? Mir ging es eher um die Obergrenze, ab wann sie vermutlich übersteuern. Sorry, falls ich gerade auf der Leitung stehe...

    Vlt zur Erläuterung: Ich frage so nervig wegen "Gain Staging" Pre -> Aktivweiche -> Endstufe.

    Achja: In der "Anleitung" zum Tambour steht (war ja mal ein Kit), man kann AC nehmen (ist nicht im Schaltbild, weil ... naja, einfach direkt verdrahten) oder eben DC. Dass man das nie brummfrei bekommt habe ich jetzt allerdings auch schon mehrfach von 300B Erbauern gehört/gelesen. Das hast Du insofern bestätigt. Daher Danke für Deine Einschätzung. Ich werde das in jedem Fall mit einbauen. Dann ist es ja schnell "umgelötet".

    Beste Grüße

    Stefan

  • Horn Triode DIY
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    • 10. Februar 2024 um 21:47
    • #10

    Die Schaltung macht an 210mV rms eine Vollausteuerung von 6 Watt rms an den Lautsprechern.Dann ist Ende im Gelände.

    Also reichen wie Martin schon sagt etwa 0,2V=200mV maximal da aus um die maximale Leistung von 6 Watt zu generieren.

    Gruss Chris

  • Marcus67
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    • 21. Juni 2024 um 16:36
    • #11

    Stefan,

    der Raphael Tambour ist ein hervorragend konzipiertes Gerät. Da gibt es m.Mn.n nicht viel zu verbessern.

    -Ich hab bei meiner Tambour mit Wechselstrom geheizt (aber mit 2A3 als Endröhre). Bei der 300B und deren 5V könnte Gleichstrom geeigneter sein, muß man aber anhand des Restbrumms selbst entscheiden.

    - ??? ... die Potis zur Heizbrumminimierung werden so eingestellt, daß der Heizbrumm (= AC !) an den Ausgangsklemmen minimal ist. Das hat mit dem Ruhestrom nichts zu tun. Ich persönlich würde das Gehäuse nicht zerbohren ...

    - Zobelglied ? Warum das ? Als Schutzelement für den Übertrager kannst Du einen Widerstand von ca. 100 Ohm parallel setzen.

    - MOX-Widerstände sind ok. Ansonsten bitte die Bauteilewerte nicht verändern ! Bis auf eventuell den C3 (da könnte 0,1uF geeigneter sein).

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  • music2u
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    • 22. Juni 2024 um 20:13
    • #12

    Hallo Marcus!

    Danke für Deinen Input und wertvollen Rat! Baue gerade noch an den Lautsprechern. Dann kommen die Karten für die Aktivweichen und danach direkt die Tambours!

    Zitat von Marcus67

    Stefan,

    der Raphael Tambour ist ein hervorragend konzipiertes Gerät. Da gibt es m.Mn.n nicht viel zu verbessern.

    Deshalb habe ich sie damals ja auch (gebraucht) gekauft und später festgestellt, dass sie ziemlich „verbastelt“ sind.

    Im Grundsatz will ich sie ja wieder in den gedachten „Urzustand“ zurückversetzen. Verändern werde ich nur die Leistung des R6 auf 50W. Der C3 bleibt erstmal und dann kann man ja schauen. Danke für Deinen Hinweis!

    Amperemeter werde ich auch erstmal nicht einbauen, um das Gehäuse nicht unnötig zu ruinieren. Wie Du auch schreibst.

    Wg der Heizung: Ich werde Gleichrichter und Elkos einbauen, wie original vorgesehen. Dann kann ich es ja probieren (also ggfs „umlöten“).

    Ich bin gespannt, ob ich das einigermaßen „brummfrei“ bekomme. Bei rd 98-100db Wirkungsgrad wird das vermutlich eine Herausforderung. Sie müssen ja erst ab 290Hz ran und die TMT haben bis 50 Hz runter hoffentlich schon genug Pegelabfall.

    Hast Du Deine „brummfrei“ hinbekommen?

    Beste Grüße

    Stefan

  • Marcus67
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    • 22. Juni 2024 um 23:20
    • #13

    Meine waren bei unter 2mV, aber mit 2A3, wohlgemerkt !

    Das ging auch noch an den Klipsch Belle ohne zu stören ... ;)

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Marcus67
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    • 23. Juni 2024 um 07:19
    • #14

    Übrigens, der R6 war in der Realität ein 9W oder 11W Zementtyp. Das mit den 4W in der Anleitung ist ein Schreib-/Druckfehler ...

    Ich habe hier noch ein altes Bild gefunden vom Innenaufbau meiner Tambour ... damals vor vielleicht 25 Jahren oder noch länger ...


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    Diese Teile spielten sehr gut !

    Ein ordentlicher Neuaufbau, von fachkundiger Hand lohnt sich hier wirklich.

    Wenn die Tambours eh' keine Bässe machen müssen, dann würde ich persönlich C3 auf um die 0,068µF oder noch tiefer legen. Das hört man !

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    3 Mal editiert, zuletzt von Marcus67 (23. Juni 2024 um 08:13)

  • Zitronenfalter
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    • 23. Juni 2024 um 23:04
    • #15

    Hallo miteinander,

    diese Schaltung - teils mit leicht abweichenden Werten einzelner Bauteile - trifft man immer wieder an, obwohl sie einige Schönheitsfehler aufweist (zu hohe Gesamtverstärkung ohne GK, hoher Klirr,…). Hier im Forum wurde dies bereits vor Jahren diskutiert.

    Spontan fällt mir noch der ytube-Kanal Skunkie Design ein, wo die Eigenschaften beleuchtet und auch eine Modifikation vorgeschlagen wurde(n) - sofern man unbedingt bei dieser Eingangs-/Treiberröhre bleiben möchte…

    Damit möchte ich den Tambour nicht schlechtreden (habe vor 25J. selbst mit der direktgekoppelten 6SN7-Kaskade begonnen) - lediglich darauf hinweisen, daß für 300B-Eintakter noch interessantere Konzepte zu finden sind.

    6SN7 in guter (NOS?)-Qualität sind ohnehin gesucht und somit kostspieliger als manche Alternative, die nicht in Hunderten kommerzieller Verstärker eingesetzt wird.

    Gruß Klaus

  • Marcus67
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    • 24. Juni 2024 um 07:22
    • #16

    Ja klar, diese Schaltung findet man in ganz vielen Verstärkern. Der bekannteste Vertreter dürfte wohl der Uchida 300B (oder auch mit 2A3) sein.

    Der Klirr ist dabei auch nicht höher (nur anders) als mit dem nicht weniger beliebten 2-stufigen WE91-Design (Pentode -> 300B).

    Klanglich ist das "Uchida-Konzept" m.Mn.n. nicht nachstehend ...

    VG

    Marcus

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  • music2u
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    • 24. Juni 2024 um 10:38
    • #17

    Hallo Klaus!

    Danke für Deinen Input und das sehe ich gar nicht als Kritik. Das ist meine erste 300B und ich lerne gerne etwas dazu. Die ewige Suche nach dem „immer Besseren“ macht einen nur verrückt. Daher versuche ich gerade, meine „Anlage mit Klassikern“ aufzubauen, die dann bleibt. Die Parallele zu Uchida und Lebong und dass es mal ein Standard-Kit aus D-Land war mit hoffentlich vernünftigen Trafos gab dann den Ausschlag. Und ich wollte einfach keine Pentode drin haben und eine Röhrengleichrichtung mit Drossel. Wenn‘s mal läuft, bin ich auch gerne offen für Verbesserungen!

    Hi Marcus!

    Der gleiche C3 wie bei mir! Ist wohl aus dem Kit. Den kann ich ja ggfs später mal anpassen und vergleichen! Weil Bilder immer schön sind, hier mal der Ausgangszustand:

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    Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass sie „längs“ und nicht „quer“ aufgebaut sind, links und rechts nicht gleich ist und der Power-Schalter nur die Hochspannung ausschaltet: Heizung geht nur durch „Stecker ziehen“ oder „schaltbare Dose“ aus.

    Vermutlich hat der Erbauer mehr Ahnung als ich, aber so ist das nichts für mich…

    Beste Grüße

    Stefan

  • mb-de
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    • 24. Juni 2024 um 11:51
    • #18

    Ziemlich schlampig, der Aufbau :huh: ...

  • Marcus67
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    • 24. Juni 2024 um 13:07
    • #19

    Voll die Katastrophe ... das Teil gehört kpl. zerlegt und dann genau so, wie in der Anleitung gezeigt, neu aufgebaut.

    Falls die Anleitung nicht vorhanden sein sollte, dann bitte PM.

    Ja C3 ist originalerweise ein Jensen 0,22µF, was aber m.Mn.n. viel zu groß dimensioniert ist.

    VG

    Marcus

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  • Zitronenfalter
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    • 24. Juni 2024 um 17:02
    • #20

    Beim Betrieb als Verstärker für den gesamten Hörbereich ist die RC-Kombination 0,22uF/220k vor dem Gitter der 300b aber durchaus üblich.

    Rechnerisch ergibt sich eine -3dB-Frequenz von 3,3Hz - bei welcher die Phase bereits um 45Grad abweicht.

    Man vergleiche bei Interesse mit der hier kürzlich in einem anderen Faden erwähnten 300B-Endstufe von Silvercore (zufällig nahezu identische Schaltung wie meine Versuchsaufbauten vor ~20 Jahren, welche bestens spielen).

    Solch ein einstufiges Pentoden-Treiberkonzept ist schon ganz nett… ;)

    Und ebenfalls ein Klassiker :)

    Ansonsten stimme ich den werten Forenkollegen zu :thumbup: :)

    Gruß Klaus

    Nachtrag: falls die LS-Buchsen weiterverwendet werden, würde ich vorziehen, die Kabel direkt an die Enden anzulöten statt an der unter der Mutter verklemmten Lasche.

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