Die schönsten Verstärker. Welche sind das für euch?

  • Besser!


    Das sind richtig schöne Verstärker Designs und die klingen auch ganz hervorragend.


    VG Dirk

    Analog: Laufwerk DL2 + Analogschmiede TA 22.1 in 9,4" + Benz-Micro Wood L2,

    Verstärker: Berendsen Blue Edit. PRE1+PSU+PPRE1+ 2xES120

    Digital: Berendsen CDP1se, BLUE SOUND Streamer

    LS: Lithophon Cabaret2

    Kabel: Berendsen, Laurin, Holger Becker Silberkabel

  • Revox A 78.

    kein firlefanz, nichts überflüssiges an blingbling, selten gebrauchte regler unter einer klappe, usw.

    Tatsächlich sehr eigenständig und gut gemacht. Hatte selber aber keinen, nur eine schnelle A77 mal aus der gleichen Designlinie.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Jedes Mal, wenn ich es einfacher machte, klang es besser.

  • Ja, aber.... Netzschalter der A77 als Knebelschalter ausgeführt. Logisch und gut, weil darüber auch die Umschaltung der Geschwindigkeiten erfolgt. Anordnung rechts auf der Front. Erstes Gerät der Serie.


    Dann aber: Netzschalter des Verstärkers A78 als kleiner, runder Druckknopf. Auch rechts....


    Und nachfolgend: Netzschalter des Tuners A76 links angeordnet und rechteckig.


    Ich habe genau diese Geräte der MKIV Serie auch in meinem Arbeitszimmer. Und immer schwebt meine rechte Hand über den Ein/Aus Schaltern, weil ich nachdenken muss, wo der jeweilige Schalter noch mal ist.


    So ein Fauxpas wäre Dieter RAMs bei den Braun Geräten nicht unterlaufen.


    Gruß


    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • In Kulturen, die LTR (left to right) schreiben, ist es irgendwie sinnvoll, den Einschaltknopf links anzuordnen. Das ist m.E. bei den meisten Geräten so. Dann muss man ihn nicht zwangsläufig zusätzlich kennzeichnen.
    Und der Lautstärkeregler ist oft der größte Drehknopf.
    Das finde ich ergonomisch sinnvoll.
    Was besser aussieht, ist eine andere Sache. Da sehen gleich große, gleichartige Knöpfe besser aus.

    Bei Autos könnte man sich mal auf eine Richtung einigen, in die der Scheibenwischer betätigt wird. Bei meinem VW und meinem Fiat ist das entgegengesetzt, so dass ich da oft die falsche Richtung benutze.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Vielleicht kenne ich ja auch Sachen an deren Design du beteiligt warst, oder zu verantworten hast? Ich weiß ja nichts über deine Tätigkeit.

    Weil Du fragtest, Jo, hier ein Design das ich für einen Freund aus Hongkong gemacht habe. Veröffentlicht wurde der DAC 2019 auf der Highend. Ich zeige es hier, weil ein Phono-Verstärker Bestandteil des Konzeptes war. DAC und Phono waren als spiegelverkehrte Formen entwickelt. Das Netzteil ist jeweils separat und beide Alugehäuse stehen auf einer Massivholzbasis.

    Sehr wahrscheinlich kennst Du die Geräte nicht ;)

    exD - the Everest Dac


    IMG_7978.jpeg


    IMG_7987.jpeg


    IMG_2562.jpg



    Zur Verdeutlichunghier eine Draufsicht auf die Kombi beider Geräte:

    Screenshot 2024-04-22 105318.png

    Einmal editiert, zuletzt von Maggi-Fix ()

  • Sehr wahrscheinlich kennst Du die Geräte nicht ;)

    Danke für das Beispiel, Al!

    Ich gebe zu, ich war neugierig. :)


    Tatsächlich kenne ich diese kantigen Skulpturen nicht. Die Verstärker von Thomas, die auf dem Foto rechts stehen, sind mir dagegen eher vertraut.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Jedes Mal, wenn ich es einfacher machte, klang es besser.

  • In Kulturen, die LTR (left to right) schreiben, ist es irgendwie sinnvoll, den Einschaltknopf links anzuordnen. Das ist m.E. bei den meisten Geräten so.


    Und der Lautstärkeregler ist oft der größte Drehknopf.
    Das finde ich ergonomisch sinnvoll.

    Bei meinem Gerät aus einer LTR-Kultur trifft beides nicht zu. :) Man gewöhnt sich eh schnell an die Positionen der Knöpfe, von daher nicht so wichtig.


    Für mich ist es viel interessanter, daß alle Regler eine gute Haptik haben und sich präzise einstellen lassen. Bsp.: Der Quellenwahlschalter an meinem Gerät hat einen klaren Druckpunkt, da wackelt nichts. Die Lautstärke läßt sich sehr genau und fein abstimmen. Das ist es, was mir Spaß macht. Ob der Schalter nun links oder rechts sitzt ist mir tatsächlich egal.


    Hier der Audiolab 6000A

    181125.audiolab-6000A.2.jpg


    aus lite-magazin.de

    .

    Man soll nicht alles glauben, was man denkt.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr. John ()

  • In Kulturen, die LTR (left to right) schreiben, ist es irgendwie sinnvoll, den Einschaltknopf links anzuordnen. Das ist m.E. bei den meisten Geräten so. Dann muss man ihn nicht zwangsläufig zusätzlich kennzeichnen.
    Und der Lautstärkeregler ist oft der größte Drehknopf.
    Das finde ich ergonomisch sinnvoll.
    Was besser aussieht, ist eine andere Sache. Da sehen gleich große, gleichartige Knöpfe besser aus.

    Bei Autos könnte man sich mal auf eine Richtung einigen, in die der Scheibenwischer betätigt wird. Bei meinem VW und meinem Fiat ist das entgegengesetzt, so dass ich da oft die falsche Richtung benutze.

    FrankG


    Moin Frank


    Ich glaube, bei vielen heutigen Digitalgeräten sind solche Fragen der Ergonomie sowieso überflüssig. Die Funktion erschließt sich erst nach Lektüre der Bedienungsanleitung oder nach dem Herumspielen in Menüstrukturen. Man könnte vielleicht bei manchem Gerätedesign eher von Verpackungsdesign sprechen. (Nur so eine spontane Idee)


    Eine meiner Thesen dazu hatte ich ja schon mal geäußert. Die digitale Technik mit ihrer versteckten Funktionalität und manchmal geradezu überraschenden Eigenleben kann den User schon ein bisschen kränken.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Jedes Mal, wenn ich es einfacher machte, klang es besser.

  • In Kulturen, die LTR (left to right) schreiben, ist es irgendwie sinnvoll, den Einschaltknopf links anzuordnen. Das ist m.E. bei den meisten Geräten so. Dann muss man ihn nicht zwangsläufig zusätzlich kennzeichnen.
    Und der Lautstärkeregler ist oft der größte Drehknopf.
    Das finde ich ergonomisch sinnvoll.

    Für mich macht Links oder Rechts, groß oder klein, designmässig echt kein unterschied ;)

  • Die digitale Technik mit ihrer versteckten Funktionalität und manchmal geradezu überraschenden Eigenleben kann den User schon ein bisschen kränken.

    Niemand würde sich mehr trauen, ein Gerät mit (aufs Wesentliche) beschränkten Funktionen auf den Markt zu bringen. Tendenz: Alles muss max. nutzungsoffen sein. Damit jeder User auf jedem Markt jeden Use Case selbst abbilden kann.

    Viele Grüsse,
    Mario


    It is good taste, and good taste alone, that possesses the power to sterilize and is always the first handicap to any creative functioning. (Salvador Dali)

  • Für mich macht Links oder Rechts, groß oder klein, designmässig echt kein unterschied ;)

    Moin Rob


    Heute kann man sich ja tatsächlich auch gut an dem Design von GUIs auf Bildschirmen verkünsteln. Ich lege immer sehr viel Wert darauf, dass mein Bildschirm aufgeräumt aussieht.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Jedes Mal, wenn ich es einfacher machte, klang es besser.

  • schnupperabo

    Da muss ich an das Buch About Face von Alan Cooper denken, den ich auch schon mal in einem Vortrag gehört habe. Es geht da u.a. über Personas. Fiktive Personen, die man sich als konkrete Nutzer von Benutzeroberflächen oder Geräten vorstellt. Inkl. Alter, und anderen Details aus der Lebensgeschichte.


    Konkretes Beispiel war John, ein Texanischer Farmer, der im Flugzeug ein Flight Entertainment System nutzen möchte. Und ein Satz war dabei. "He does not want to look stupid."


    Das ist u.a. bei mir hängen geblieben.

    Alan Cooper hat auch einen sehr unterhaltsamen Vortrag gehalten.


    Mein neues Handy erkennt nicht, wenn ich Englischen Text tippe. Wäre eigentlich nett.

    Das alte könnte ich recht einfach umschalten.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

    2 Mal editiert, zuletzt von FrankG ()

  • Kein einzelner Verstärker, sondern ein komplettes HiFi System. Vision 2000. In den 60ern von Thilo Oerke für Rosita Tonmöbel entworfen. Dreher war ein Dual 601. Die Elektronik von Philips, glaube ich.

    Da kannst gut unterhalten auf Raumpatroullie starten.

    image-1093483852.jpg


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    Liebe Grüße Achim


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen 8)

    Einmal editiert, zuletzt von AchimK ()

  • Kein einzelner Verstärker, sondern ein komplettes HiFi System. In den 60ern von Thilo Oerke für Rosita Tonmöbel entworfen. Dreher war ein Dual 601. Die Elektronik von Philips, glaube ich.

    Da kannst gut unterhalten auf Raumpatroullie starten.

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    philips-rosita-vision-2000-stereo-system-thilo-oerke-1971-665605317.jpg

    Schönes Beispiel. Die Lautsprecher könnten von Grundig gewesen sein.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Jedes Mal, wenn ich es einfacher machte, klang es besser.