Die schönsten Verstärker. Welche sind das für euch?

  • Alu wenn ich mich recht erinnere.
    Und wegen der Kurve muss man halt einen Klotz Alu nehmen.
    Die Zeitschrift (Hifi Exclusiv oder Stereo) habe ich irgendwann weggeschmissen.


    Es würde mich interessieren, welchen Anteil auf Verkaufspreis so eine Frontplatte hat.
    Den Anteil am Klang kann man wohl nur vermuten.

    Eine Frontplatte ist da noch harmlos, gibt da Experten die geben für das komplette Gehäuse 750,- € aus (im Einkauf, bei Abnahmemengen von 20 St.), was im Endpreis für den Käufer zwischen 3.500,- € und 5.000,- € ausmacht. Dann kommen da noch China-Module rein, und fertig ist der Amp für 10.000,- €. Made in Europa!


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Nochmal kurz zum Einstein:

    Was bitte ist an einem schnöden, einseitig leicht konvexen, aber sonst viereckigen Aluplatte, die mittelmäßig aufwendig poliert und dann schwarz beschichtet wird, aufwendig und beeindruckend??? Und wieso muss man das so in einem Hifimagazin hochpuschen, als könnte die Aluplatte bis zum Mond fliegen oder wäre eine besondere Leistung der Werkstoffverarbeitung?


    So was, wie hier im 3. Video „behind the scenes“ zu sehen ist, finde ich spannender, deutlich aufwendiger und sehenswerter.

    Video – Jeff Rowland Design Group

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    Schöne Grüße
    Balázs

  • Oder so was:


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    Schöne Grüße
    Balázs

  • So was, wie hier im 3. Video „behind the scenes“ zu sehen ist, finde ich spannender, deutlich aufwendiger und sehenswerter.

    https://www.jeffrowlandgroup.com/videos/

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    Leider gibts von Rowland auch teuere Kisten mit ziemlich billigem

    Innenleben in Form von ICE-Power-Modulen von der Stange.

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • Nochmal kurz zum Einstein:

    Was bitte ist an einem schnöden, einseitig leicht konvexen, aber sonst viereckigen Aluplatte, die mittelmäßig aufwendig poliert und dann schwarz beschichtet wird, aufwendig und beeindruckend???

    Eigentlich nichts, aber 1990 gab's das auch noch nicht in der Fülle wie heutzutage. Ich kenne die Stereo mit dem Artikel, auf seine technischen Werte ist man da wirklich nicht allzu sehr eingegangen.

  • Im Prinzip ist das was Jeff Rowland macht nicht so weit weg von dem was Einstein 1990 gemacht hat.

    Beide nutzen den zur Zeit möglichen Stand der Technik bezüglich der Verarbeitung von Aluminium.

    Für einen professionellen Zerspaner ist die JR Frontplatte nicht so spektakulär, wie für unser eins.


    VG Dirk

    Analog: Laufwerk DL2 + Analogschmiede TA 22.1 in 9,4" + Benz-Micro Wood L2,

    Verstärker: Berendsen Blue Edit. PRE1+PSU+PPRE1+ 2xES120

    Digital: Berendsen CDP1se, BLUE SOUND Streamer

    LS: Lithophon Cabaret2

    Kabel: Berendsen, Laurin, Holger Becker Silberkabel

  • Nehmen wird das Beispiel Jeff Rowland. Wir gehen einmal davon aus ,das die Geräte sehr gut klingen.Wenn das Gehäuse von der Optik nur halb so aufwendig produziert würde , könnten die Geräte deutlich günstiger am Markt platziert .Dadurch hätten Musikfreunde mit kleinerem Geldbeutel auch die Möglichkeit Jeff Rowland zu hören.

    PS ich hatte die Rowland 1993 mal an Elektrostaten gehört , das war schon eine Ansage.

    Viele Grüße Dieter

  • Kurz zur Technik von JR:

    Es gab einige Modelle von Jeff Rowland mit ICE Modulen, die aber auch nicht nur einfach stupide in die Alugehäusen gepackt wurden, sondern schon angepasst wurden.


    Später gab es dann auch einige Produkte mit Pascal Modulen, die klanglich sehr sehr gut sind. Die Implementation mit Übertragern, Netzteil und Stromversorgung, dann noch paar Einstellmöglichkeiten, macht aus dem originalen Class D Modul dann teilweise doch ein ganz anderes Endprodukt, und sollte nicht immer nur einfach in den gleichen Topf geworfen werden, wie irgendwelche billige, simple Produkte mit dem zwar an sich gleichen Grundmodul.

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Kurz zur Technik von JR:

    Es gab einige Modelle von Jeff Rowland mit ICE Modulen, die aber auch nicht nur einfach stupide in die Alugehäusen gepackt wurden, sondern schon angepasst wurden.


    In der Presse stand zumindest damals unmodifizierte ICEPower-module,

    lediglich Netzteil wäre eine Rowland-Entwicklung.

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • Nehmen wird das Beispiel Jeff Rowland. Wir gehen einmal davon aus ,das die Geräte sehr gut klingen.Wenn das Gehäuse von der Optik nur halb so aufwendig produziert würde , könnten die Geräte deutlich günstiger am Markt platziert .Dadurch hätten Musikfreunde mit kleinerem Geldbeutel auch die Möglichkeit Jeff Rowland zu hören.

    Das ist sicherlich eine Art von Denkweise.


    Eine andere ist aber, dass bestimmte Hersteller einfach in einem bestimmten Preisbereich bewegen wollen, dort ihre Produkte platzieren und auch sich sehen wollen. Und evtl. wollen sie gar nicht charitativ tätig sein, den günstigen Segment bedienen und Studentenanlagen anbieten/verkaufen. Müssen sie ja auch nicht.

    Dafür gibt es andere Marken.


    Tut sich Porsche mit dem 718 Boxter ein Gefallen?

    Hätte Lamborghini Interesse an einem Auto in dem 5-stelligen Bereich?

    Wozu?


    Braucht man immer „best buy“?

    Oder doch lieber: buy the best! ;)

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Ich kann mich noch gut an die Preisgestaltung von Dieter Mallach ( MalValve ) erinnern,da habe ich 1986 für die Vorstufe 5.500 DM ( ca. 2.750 € ) bezahlt.In den neunzigern hat Dieter den Markt in Asien erobert und die Preise gingen durch die Decke.

    Und wenn es Brei regnet ,muss du den Schirm aufhalten.

    Viele Grüße Dieter

  • Nehmen wird das Beispiel Jeff Rowland. Wir gehen einmal davon aus ,das die Geräte sehr gut klingen.Wenn das Gehäuse von der Optik nur halb so aufwendig produziert würde , könnten die Geräte deutlich günstiger am Markt platziert .Dadurch hätten Musikfreunde mit kleinerem Geldbeutel auch die Möglichkeit Jeff Rowland zu hören.

    Dafür gab es früher die "Zweitmarken" einiger Hersteller, etwa Acurus und Aragon

    bei Krell, Proceed bei Mark Levinon (Madrigal), Forte bei Threshold...

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • In der Presse stand zumindest damals unmodifizierte ICEPower-module,

    lediglich Netzteil wäre eine Rowland-Entwicklung.

    Wenn ein Class D Modul gut entwickelt ist, wieso sollte man es nicht verwenden?

    Ebenso wenn Lundahl gute Übertrager wickeln kann, wieso nicht diese nehmen?

    Nur weil man auf diese Bauteile zurückgreift, heißt es noch lange nicht, dass man nicht ein eigenes Produkt entwickelt hat.


    Nicht vergessen, dass JR über die Jahre durchaus Produkte in verschiedenen Preisklassen hatte, und manche günstige Produkte waren auch nicht deren beste Entwicklung, so wie damals die kleinen 501 etc. eben mit den ICE Modulen.

    Aber dennoch hat JR über die Jahrzehnte gezeigt, dass die mit verschiedensten Technologien immer einen gewissen „Hausklang“ erzielen konnten.

    Dieser war immer schön, einschmeichelnd, sehr flüssig und langzeithörbar, immer farbig und organisch.

    Manche waren sehr gut, manche Produkte hervorragend, einige wenige nicht ganz so gelungen.


    Aber hier sollte es um die schönsten Verstärker gehen. Dass ich nach zahlreichen JR Produkten in meiner Hi-Fi Geschichte etwas befangen bin, sei mal verziehen.


    Siehe auch meinen Beitrag Nr. 321.

    Schöne Grüße
    Balázs