Hier mal wieder etwas schönes im Vintage Stil
Vorstufe von Luxman
Hier mal wieder etwas schönes im Vintage Stil
Vorstufe von Luxman
Ich finde moderne Verstärker-Designs prinzipell spannender. So hat Fosi Audi beispielsweise für die neuen Hypex-Modelle den Red Dot Award erhalten. Das ist schon bemerkenswert.
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Schaut aus, wie ne externe Festplatte.
Hier von Design zu sprechen ist relativ. Tut jetzt keinem weh, aber preisverdächtig?
Jan
Geht um schöne Verstärker, oder?
Duck und wech…
Die neuen Fosis treffen meinen Geschmack auch nicht uneingeschränkt. Sie erinnern mich vom Aussehen her ein wenig an Verstärker aus dem Car-Audio-Bereich. Andererseits kann ich die Entscheidung der Fachjury schon nachvollziehen. Es betrifft schließlich das Gesamtdesign. Gerade bei den Digitalgeräten bilden sich neue adäquate Formen heraus, da ist noch Bewegung drin.
An dem ganzen analogen Retro-Audio-Zeug mit den schweren Kästen und den großen VU-Metern habe ich mich sattgesehen.
Beim Red-Dot-Design-Award bin ich skeptisch. Die vergeben jedes Jahr so viele Preise ...
Die gezeigten Hypex-Modelle erinnern in der Tat sehr an eine externe Festplatte.
Wenn ich Red-Dot-Design-Award Auszeichnung sehe, ist das Produkt für mich gestorben.
Wenn ich Red-Dot-Design-Award Auszeichnung sehe, ist das Produkt für mich gestorben.
So so - was du nicht sagst! ![]()
Ich habe nur schnell im Netz gesucht, wo finde ich denn einen Bericht bzgl. des Design-Awards...?
Beim Red-Dot-Design-Award bin ich skeptisch. Die vergeben jedes Jahr so viele Preise ...
Die gezeigten Hypex-Modelle erinnern in der Tat sehr an eine externe Festplatte.
Der Vergleich ist auch nicht ganz abwegig, das kann man so sehen. Zudem bewegt sich Fosi damit preislich in ein Segment, in dem sie sehr viel mehr Konkurrenz haben als mit ihrer minimalistischen „Gut & Günstig”-Linie.
Luxman in der Seitenansicht, optisch und haptisch ein Leckerbissen. ![]()
Eine neue Plattenspielernadel zum Beispiel muss ich auch erst einspielen. Durch den Abspielvorgang wird die Gummiaufhängung weicher und die Nadel kann sich freier bewegen. Das heißt im Umkehrschluss, daß die Nadel nach ca. 20-30 Stunden die Platte sauberer abtasten kann und damit ein besseres Klangbild erzeugt.
Oder für alle welche es immer noch nicht verstanden haben:
Werfe eine kalte Bratwurst auf den Grill. Die braucht auch ihre Zeit bis die fertig ist. 😂
Bei der Nadel mag das zutreffen.
Der kleine Gedankenfehler ist dabei, daß die Bratwurst Hitze braucht um durch zu werden, aber Transistoren nicht. Nach wenigen Stunden sollte das bei Transistoramps unverändert bleiben. Bei Röhren kann ich die Einspielzeit nachvollziehen. Eine wissenschaftliche Anordnung wäre, das mit 2 Schoeps Mikros mal aufzunehmen mit hochwertigen Lautsprechern, und nach 200h in der gleichen Position und gain erneut. Diese beiden Files dann im Blindtest, und wir wissen mehr. Macht aber keiner. Dann bleibt diese Religion der heiligen 200h Einspielzeit bei Transistoramps also erhalten ![]()
Das Ohr adaptiert mehr als man denkt. Sitze ich 1h am Cembalo und gehe dann an meinen Flügel, klingt dieser auf einmal dumpf. Ausgeschlafen habe ich besser abgemischt, als nach 5h Audioschnitt an der DAW. So hatte ich mir den ersten Track am Tag als Referenz gemischt, um dann später anzugleichen. Lauter solche Beispiele finden sich...
An dem ganzen analogen Retro-Audio-Zeug mit den schweren Kästen und den großen VU-Metern habe ich mich sattgesehen.
Fand ich immer sehr hässlich, bis auf ein paar Ausnahmen bei Röhrenverstärkern. Schon mein erster Verstärker Pioneer SA-520 und das Kassettendeck hatte damals moderne Fluoreszenz-Anzeigen. Auch die riesigen Kippschalter und -ganz furchtbar- Schiebepotis der 70er hatte man endlich rausgeworfen.
Danach habe ich immer kleine Geräte gekauft, wenn möglich. Gerne auch mit guten Design.
Die Fosi-Dinger finde ich allerdings nicht so gut.
Bei der Nadel mag das zutreffen.
Der kleine Gedankenfehler ist dabei, daß die Bratwurst Hitze braucht um durch zu werden, aber Transistoren nicht. Nach wenigen Stunden sollte das bei Transistoramps unverändert bleiben. Bei Röhren kann ich die Einspielzeit nachvollziehen. Eine wissenschaftliche Anordnung wäre, das mit 2 Schoeps Mikros mal aufzunehmen mit hochwertigen Lautsprechern, und nach 200h in der gleichen Position und gain erneut. Diese beiden Files dann im Blindtest, und wir wissen mehr. Macht aber keiner. Dann bleibt diese Religion der heiligen 200h Einspielzeit bei Transistoramps also erhalten
Das Ohr adaptiert mehr als man denkt. Sitze ich 1h am Cembalo und gehe dann an meinen Flügel, klingt dieser auf einmal dumpf. Ausgeschlafen habe ich besser abgemischt, als nach 5h Audioschnitt an der DAW. So hatte ich mir den ersten Track am Tag als Referenz gemischt, um dann später anzugleichen. Lauter solche Beispiele finden sich...
Es geht hier nicht um Transistoren, sondern Kondensatoren, welche das benötigen.
Elektrolytkondensatoren im Netzteil und im Signalweg müssen sich chemisch erst vollständig „formieren“, wenn sie das erste Mal unter Spannung stehen. Das kann einige Betriebsstunden dauern.
Die großen Siebkondensatoren im Netzteil benötigen etwa 50 bis 100 Betriebsstunden, um ihre volle Kapazität und chemische Formatierung stabil zu halten
der H/K PM 665 gefällt mir auch sehr gut.
[...]
Elektrolytkondensatoren im Netzteil und im Signalweg müssen sich chemisch erst vollständig „formieren“, wenn sie das erste Mal unter Spannung stehen. Das kann einige Betriebsstunden dauern.
[...]
"FORMIEREN" ... Danke! YMMD.
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DAS war der Fachchinesisch-Begriff nach dem ich mir das Hirn zermarterte, seit ich hier die Diskussion über Einspielzeiten verfolge. Zur Erklärung: ich habe seinerzeit mein Fachabitur in E-Technik gemacht, mich dann aber doch gegen ein Studium und für's Handwerk entschieden und Werkzeugmacher gelernt. E-Technik war, nebenbei, auch vor dem Beruflichen Gymnasium schon seit späterer Kindheit ein Hobby. Das Fundament gab's dann aber erst in der (Fach)Schule.
Gruß
Jo
Nicht zu verwechseln mit: "Formatieren".
Das macht man mit den Dingern, die den Red-Dot-Award bekommen.
*duck & wech* ![]()
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OHJA
Damit könnte ich mich anfreunden. Und wenn's wahr ist, verfügt die Lautstärkeregelung jetzt über einen guten Gleichlauf auch vor 10 Uhr Stellung (ein Hauptmanko meiner 90er Geräte).
Es geht hier nicht um Transistoren, sondern Kondensatoren, welche das benötigen.
Elektrolytkondensatoren im Netzteil und im Signalweg müssen sich chemisch erst vollständig „formieren“, wenn sie das erste Mal unter Spannung stehen. Das kann einige Betriebsstunden dauern.
Die großen Siebkondensatoren im Netzteil benötigen etwa 50 bis 100 Betriebsstunden, um ihre volle Kapazität und chemische Formatierung stabil zu halten
Wer trifft denn diese Aussage ? Die Hersteller der Kondensatoren , oder Du selbst ? Gibt es dafür messtechnische Nachweise ? Ich würde zugerne hören, was Mundorf, Nichicon und Wima etc.pp dazu zu sagen haben, wobei es ja dann laut Deiner Aussage offenbar die großen Elkos betrifft. Meist sind die Geräte auch vorher schon zu Testläufen für viele Stunden angetreten. Nunja, wir lassen es glaube ich besser dabei, daß jeder das glaubt, was er eben glaubt. Hauptsache Spaß an der Hifi-Anlage
Ich habe nur schnell im Netz gesucht, wo finde ich denn einen Bericht bzgl. des Design-Awards...?
Er ist noch nicht in der Datenbank abrufbar. Wird aber in dem Video von der Messe explizit erwähnt.
Danke:)
Ich finde moderne Verstärker-Designs prinzipell spannender. So hat Fosi Audi beispielsweise für die neuen Hypex-Modelle den Red Dot Award erhalten. Das ist schon bemerkenswert
...hmm, sehen aus wie "Wechselplatten-Laufwerke"...![]()