Mit geschenktem Rega basteln

  • Hallo,


    ich bekomme einen Rega Planar 3 geschenkt und bin am Überlegen, was ich mit dem anstelle.

    Als Schreiner mit Werkstatt und Lackierbude stehen mir da einige Dinge zur Verfügung.


    Worauf müsste ich beim Bau eines Chassis achten? Welches Material zB?


    Habt Ihr Vorschläge? Kann auch was Abgefahrenes sein :)


    Gruß

    Tom

  • mit Nebenerwerbsgewerbe nach §19 UmstG

  • Kommt darauf an, was dir so gefällt.

    Furnierte Balsaplatte bzw. Balsa-Triplex. Zumindest das Balsa aus dem Baumarkt ist nur so 10 mm stark.

    Du könntest auch schnöde Fichte-Triplexplatte nehmen.

    Skeletonzarge à la RP10. Entweder aus Styrodur oder aus Balsa auch wieder furniert.

    Oder einen schönen Ständer/leichten Tisch dafür bauen.


    Oder, ganz abgefahren. Ihn erstmal aufbauen und damit coolste Musik hören.
    So ein Rega 3er ist m.E. einer der bestaussehendsten Plattenspieler überhaupt. Ist aber Geschmackssache.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

    2 Mal editiert, zuletzt von FrankG ()

  • Es gibt nur zwei Wege für REGA Bastler

    a) leichter und minimalistischer als Original

    b) als Laufwerk mit Masse aufbauen

    alles andere kann jeder ;)

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • a) leichter und minimalistischer als Original

    Jau, z.b. so was:


    Viele Grüße Klaus

  • So,


    bekomme gleich ein Foto von dem Teil.

    Der ist ca. 30 Jahre alt und vom Stockhaus aus Dortmund.

    TA ist ein Goldring.

    Teller ist aus Glas.


    Was ist denn besser? Masse oder leicht?

    Dieses Skelett hat was. Das Riffelblech ist nicht mein Fall.

    Ein Problem sehe ich in steif und leicht.

    Das ginge ja eher in Richtung CFK


    Die TAD-Sondermodelle in Hochglanz sind auch schön.

  • Rega meint, dass die Zarge möglichst leicht sein sollte.


    Warte erst mal bis er da ist, und lass ihn erstmal auf dich wirken.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich habe vor über 20 Jahren aus einem Planar2 ein Masselaufwerk gebaut. Die Rega Zarge habe ich als Subbasis weiterbenutzt, darauf/daran waren Motor, Elektronik und die Füße befestigt.

    Oben drauf dann eine 30mm Granitzarge auf welcher Tellerlager und Arm montiert waren.

    Das Ding hat ordentlich gerockt, war mit knapp 1000,- Entstehungskosten auch überschaubar und hat mir damals deutlich besser gefallen, als ein vergleichbar teurer Planar 25.

    Als Schreiner würde ich eine Zarge aus 30-50mm Panzerholz bauen, vielleicht mit einem Einschnitt a 'la Roksan Xerxes und VA Spikefüßen.

    Statt dem Glasteller dann noch einen 30mm POM oder Acrylteller und fertig ist die Spaßmaschine.


    VG Dirk

    Analog: Laufwerk DL2 + Analogschmiede TA 22.1 in 9,4" + Benz-Micro Wood L2,

    Verstärker: Berendsen Blue Edit. PRE1+PSU+PPRE1+ 2xES120

    Digital: Berendsen CDP1se, BLUE SOUND Streamer

    LS: Lithophon Cabaret2

    Kabel: Berendsen, Laurin, Holger Becker Silberkabel

    Einmal editiert, zuletzt von Dirk ()

  • Warte erst mal bis er da ist, und lass ihn erstmal auf dich wirken.

    So werde ich das machen ;)

    Habe gerade die Bilder bekommen - der sieht unerwartet gepflegt aus.

    TA muss wohl neu dran.

    Nehm den eigentlich nur, weil der woanders über ist.

    Hätte mir keinen Plattenspieler gekauft.

    Habe nicht mal eine LP.

    Aber es reizt mich ja doch, mal CD vs Platte zu hören ;)

    Und dann kam unerwartet der Basteltrieb...

  • Ich habe vor über 20 Jahren aus einem Planar2 ein Masselaufwerk gebaut.

    Moin,


    und ich habe zu dem damaligen Zeitpunkt für einen Rega P2 eine 15 cm starke Multiplexzarge gebaut, wog deutlich über 10 kg, sah super aus, hat aber klanglich keinerlei Vorteile gebracht. Nach meinem Empfinden sogar schlechter als der Original-Planar - ich hatte einen NAD 533 (oder Goldring GR-1, weiß ich nicht mehr...) zum direkten Vergleich zuhause.


    Grüße, Brent

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Falls du einen Dreher kennst, würde ich mir von ihm auf jeden Fall einen

    30 mm dicken Acryl-Teller drehen lassen, mit leichter Vertiefung im Bereich

    des Labels einer LP. Auf meinem Profil-Bild ist mein "Easy"-Laufwerk mit dem

    Rega-Arm, und wenn du in meine "Bilder" gehst, kannst du den "schweren"

    mit Mahagoni-Zarge und Tisch sehen. ...was für Schreiner 8) .

    Und lass dir auf jeden Fall zuletzt von einem Kenner die Einstellungen für

    Auflagekraft, Anti-Skating, Tonarmhöhe, Waage usw. vornehmen. Der Arm

    gehört auf jeden Fall an denselben Platz wie auf dem Planar 3 !

    Meine "Basen" sind Birke-Multiplex, beim "easy" mit Laubsäge ausgesägt.

    Guten Erfolg und Grüße, Klaus

  • Ganz ehrlich ? System drauf oder Nadel Wechseln, Lager ölen, Riemen schecken und dann erst mal Musik hören. Wenn Du gefallen daran findest, kannst Du immer noch basteln. Als analoger Neuling wirst Du keinen High-End Plattenspieler aus dem Hut zaubern. Ob Dich ein neuer Plattenteller oder eine fette Holzzarge weiterbringt, wage ich zu bezweifeln.

    LS: Klipsch Heresy III, Vollverstärker: Creek 4140 S2, Mission Cyrus II + PSX, CD: Creek CD42, Blu-Ray: Panasonic DMP-UB9004, Plattenspieler : Reson RS1, Avid Ingenium mit AT VM 95SH,Phonostufe: Music Hall 15.3

    Einmal editiert, zuletzt von benne ()

  • Ich habe ihn seinerzeit mit einem Goldring 1022 bzw. 1042 betrieben. Ist ewig her.


    Ortofon 2M Bronze wäre vielleicht auch noch eine Option. Habe ich an einem Rega 6 gehört und fand es gut.


    Das günstige Hana evtl.


    Was von Rega selbst.



    500€ finde ich zu viel für an den Plattenspieler.

    Entspanntes Hören, Frank


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  • Hallo zusammen,


    einen Umbau auf Masselaufwerk würde ich nicht empfehlen.


    Wenn man sich anschaut, wie bei Roksan, Vertere oder Music Hall die Laufwerke aufgebaut sind, kann man mbMn sich gut was abgucken bezüglich constrained damping.

    Da geht es um Isolation von Arm+Teller gegenüber dem Motor, das Ableiten bzw. dämpfen von Resonanzen; nicht um das Speichern von Energie in großen Massen.

    Masse hat vllt in der Aufstellfläche einen Sinn, um eine Anregung durch Boden und Rack zu erschweren.


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Fazit: "Das Ortofon 2M Bronce polarisierte im Familientest am meisten innerhalb der Hörergruppe.
    Die einen liebten seine Transparenz und Präzision, die anderen vermissten etwas Grundtonwärme.
    Das aber macht das Bronce so interessant.
    In Übertragungsketten, die vielleicht sowieso schon ein bisschen zu viel Bass haben, könnte es eine perfekte Lösung sein."


    Das hört sich ganz gut an, da ich schon ordentlich Bass über die anderen Komponenten höre

  • Wenn ich etwas bauen würde, würde ich mich am bauer dps orientieren. Das hatte ich mal vor.

    Aber dann habe ich mir einen dps gekauft...

    Entspanntes Hören, Frank


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