1. START
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Regeln
  3. Galerie
    1. Alben
  4. Artikel
  5. analog Magazin
  6. Social Media
    1. Facebook
    2. Instagram
    3. YouTube
  7. AAA Website
  8. SHOP
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Galerie
  • Dateien
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Analogue Audio Association
  2. Forum
  3. Technik
  4. Do It Yourself (DIY)

NE 5532/34 alter Kram - was soll man damit machen

  • McRiem
  • 6. Juni 2024 um 18:33
  • Geschlossen
1. offizieller Beitrag
  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 6. Juni 2024 um 18:33
    • #1

    Soderle,

    um mal den armen Phonostufen Thread was zu entlasten...😉

    Ihr habt mir ja das Stöckchen hingehalten und ich habe lange ĂŒberlegt, ob und was ich antworten soll...😉

    mb-de

    Wenn man OperationsverstÀrker der Serie NE5532 bzw NE5534 korrekt einsetzt, sind die zu erwartenden Verzerrungen so gering, dass ein Eigenklang nicht zu erwarten ist...

    => viel Konjunktiv in einem Satz!

    Es soll Goldohren geben, die die Exemplare von Signetics, Philips, Texas und JRC klanglich unterscheiden können - wie ist das möglich bei ĂŒbereinstimmenden Spezifikationen?

    Dasselbe gilt fuer die Mehrzahl audiotauglicher moderner OperationsverstÀrker vergleichbarer Qualitaet.

    => beispielsweise die JFet OpAmps Burr Brown 2604 und 2134 klingen deutlich unterschiedlich - wie ist das möglich?

    Das Lesen von Douglas Self's Buch "Small Signal Audio Design", egal welcher Auflage, sagt mehr darueber - spezifisch auch ueber die korrekten Einsatzbedingungen... und ueber gemessene Werte von Verzerrungen etc...

    => Unterschiede von Verzerrungen in Schaltungen mit extrem hoher negativer Gegenkopplung. Ehrlich jetzt?

    Ich erinnere mich auch an Deine Begeisterung fĂŒr den Benchmark DAC, den ich furchtbar schnarchig finde. Hauptsache, die Verzerrungswerte sind top, gell. 8o


    Toni31

    Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht, dass McRiem selber dazu etwas Ă€ußert.

    => mir klingt der zu brav und lahm. Mich muß die Wiedergabe emotional packen und mitreißen. FĂŒr alles andere ist mir meine Zeit zu schade!


    Ich habe einiges ausprobiert, manche Überraschung erlebt, vieles verworfen und am Ende meine SchlĂŒsse gezogen.

    Ich darf Euch verraten: diese Weisheiten stehen in keinem Buch und die wird Euch auch kein Professor erzĂ€hlen... 😉

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Franz G
    FETischist
    Reaktionen
    1.171
    BeitrÀge
    818
    Bilder
    1
    • 6. Juni 2024 um 20:02
    • #2

    Kein Buch, aber einige Publikationen:

    Analog Circuit Design · Samuel Groner · Home

    Gruss

    Franz

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 6. Juni 2024 um 20:07
    • #3
    Zitat von Franz G

    Kein Buch, aber einige Publikationen:

    https://www.nanovolt.ch/index.html

    Gruss

    Franz

    Where's the beef?

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Franz G
    FETischist
    Reaktionen
    1.171
    BeitrÀge
    818
    Bilder
    1
    • 6. Juni 2024 um 21:03
    • #4

    Beef? Als Vegi weiss ich das nicht.

    Aber wenn du dich aktiv auf der Seite bewegst, findest du ev. dieses Dokument

    https://www.nanovolt.ch/resources/ic_opamps/pdf/opamp_distortion.pdf

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 6. Juni 2024 um 21:09
    • #5

    Ich möchte mich ĂŒberhaupt gar nicht auf dieser Seite aktiv bewegen und selbstverfreilich kenne ich dieses Pamphlet.

    Es sagt ĂŒber subjektiv empfundenen OpAmp Klang nĂ€mlich gerade mal null aus.

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Ferdi Flachmann
    ---
    Reaktionen
    221
    BeitrÀge
    294
    • 7. Juni 2024 um 08:51
    • #6
    Zitat von McRiem

    Es sagt ĂŒber subjektiv empfundenen OpAmp Klang nĂ€mlich gerade mal null aus.

    Wozu soll man auch ĂŒber subjektive EindrĂŒcke großartig BĂŒcher schreiben. Das gehört doch ehen in den Bereich der Psychologie. Da behauptet doch jeder er hĂ€tte die einzig richtige Wahrnehmung.

    Wie z.B. er können Unterschiede bei Klirrfaktoren im 10tel Promille von OPs heraushören.

    Gruß

    Rainer

    Ein Dual ist alles was man an Plattenspieler braucht.....

  • mb-de
    Sammler und JĂ€ger
    Reaktionen
    1.566
    BeitrÀge
    1.114
    Bilder
    84
    • 7. Juni 2024 um 10:07
    • #7

    Hallo Dieter,

    also gut - ich greife mir dan hingehaltene Stöckchen.

    Zuerst eine kleine Bitte - korrigiere bitte den Titel des threads, ich denke, dass wir hier ueber NE5532/5534 und Konsorten reden, nicht ueber NE5532/42.

    Meine Meinung zum Thema:

    Wenn moderne OpAmps, die einem gewissen Mindeststandard genĂŒgen, beim Tauschen reproduzierbar hoerbare Klangunterschiede erzeugen, liegt es daran, dass sie ausserhalb der optimalen Betriebsbedingungen betrieben werden und daher unterschiedliche Artefakte erzeugen. Kein Problem damit, wenn man das machen moechte, ist aber nicht mein Ding.

    Ich glaube nicht an Goldohren, die _bei korrekter Anwendung eines Satzes des gleichen Operationsverstaerkertyps unterschiedlicher mainstream-Hersteller mit gleicher Datenblattspezifikation_, also mit einer Beschaltung, die die OperationsverstĂ€rker korrekt funktionieren lassen (siehe dazu Douglas Self's AusfĂŒhrungen im Buch "Small Signal Amplifier Design") Unterschiede hoeren, wenn sich die Schaltung innerhalb der Datenblattspezifikation gleich misst.

    Der Standard, den ich dafuer ansetze, ist Doppel-Blindtest bei Einpegeln auf besser als 0,1 dB, wie damals bei der DAC-Vorfuehrung beim Roehren & Hoeren-Treffen in DĂŒsseldorf (2011?!) - auf selbigen spieltest Du ja mit dem Folgenden an:

    Zitat

    Ich erinnere mich auch an Deine Begeisterung fĂŒr den Benchmark DAC, den ich furchtbar schnarchig finde. Hauptsache, die Verzerrungswerte sind top, gell. 8o

    Sind sie, und der Benchmark DAC-1 ist immer noch gut. Egal welche OpAmps original verbaut sind (siehe PS (*)). Auch wenn ich derzeit den DAC meines streamers (Eversolo DMP-A8) bevorzuge, der Nutzerfreundlichkeit und "EQ"-Faehigkeiten wegen...

    Gruesse

    Micha

    =->

    PS: Es kann interessant sein, zu betrachten, wieviele Standard/Billig-OpAmps in der Aufnahmekette durchlaufen wurden....

    PS (*): Zwei Benchmark DAC1-Modelle mit unterschiedlichen OpAmps nach dem DAC, einer mit LME49720 und einer mit NE5532A - aus gleicher Quelle gespeist und auf Pegelgleichheit (besser 0,1 dB) eingestellt - waren nicht signifikant unterschiedlich im Klang, in einem weiteren durchaus kritischen Test, ausgefĂŒhrt in einem mir zugĂ€nglichen AV-Studio in 2015:

    Vier Signalwege, Umschaltung vom Kontrollraum durch eine nicht mithörende Person:

    (1) Direktkopplung analog

    (2) Sound Devices Studio ADC 24/96 - AES3 - TC Digital Connect X32- AES3 - Crane Song Avocet II DAC

    (3) Sound Devices Studio ADC 24/96 - AES3 - TC Digital Connect X32- AES3 - Benchmark DAC1

    (Signature Edition - LME49720 nach DAC)

    (4) Sound Devices Studio ADC 24/96 - AES3 - TC Digital Connect X32- AES3 - Benchmark DAC1

    (fruehe Version - NE5532A nach DAC)

    Signalquelle davor war ein Sony SCD-777ES, statt Preamp ein Crane Song Avocet Monitoring Controller mit Schaltmatrix, Abhoerlautsprecher K+H O800 in einem AV-Studio (8x15x12m, gute Akustik) - der Avocet war vom Haendler geliehen, da ich daran dachte, ihn als Ersatz fuer meinen Levinson No 380S zu kaufen... was ich am Ende nicht tat, da mir die Kabelfernbedienung zu umstÀndlich war.

    Und - es gelang den Zuhörern im Auditorium nicht, (1)..(4) eindeutig auseinanderzuhalten. Die von den eingeschliffenen Komponenten erzeugten Artefakte waren im Rahmen des Test _unhoerbar_.

    Als "Nullprobe" wurde ein Àlterer Behringer Pro Curve DSP8000 ('flache' Kurve, also nur AD-DA) eingeschliffen, sorgfÀltig eingepegelt, und dann mit 32/44.1/48 KSPS gegen direkten Signalweg verglichen - da war ein Unterschied hoerbar, wie erwartet am deutlichsten mit 32KSPS - das war als Verschlechterung ("weniger Klarheit") hoerbar.

    Solche Vergleiche "erden" irgendwie.

  • Christoph Held 7. Juni 2024 um 10:43

    Hat den Titel des Themas von „NE 5532/42 alter Kram - was soll man damit machen“ zu „NE 5532/34 alter Kram - was soll man damit machen“ geĂ€ndert.
  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 7. Juni 2024 um 17:49
    • #8

    Hallo Micha,

    ich finde es ehrlich gesagt recht verwegen, bei Wahrnehmung von Klang Unterschieden erstmal latent zu unterstellen, die Beschaltung wĂ€re nicht optimal und so hörte man Artefakte. 😉

    Was ist denn bitteschön die Kernaussage vom werten Douglas ĂŒber korrekte Beschaltung?

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • mb-de
    Sammler und JĂ€ger
    Reaktionen
    1.566
    BeitrÀge
    1.114
    Bilder
    84
    • 7. Juni 2024 um 19:01
    • #9

    Fuer mich ist das Thema mit Douglas Self durch.

    Die gezeigten Messwerte lassen sich mir dem dort Geschriebenen erklaeren


    Es wird auch hinreichend deutlich erklaert, wie Gleichtaktfehler entstehen, und wie man sie minimiert, bzw. welche trade-offs machbar sind.

    Hoerbare Unterschiede beim Chiptausch ergeben sich, wenn die Nichtlinearitaet oder Pegeldifferenzen in Bereiche kommt, die nicht mehr von Nichtlinearitaeten und ‘Hoerkurven’ des Ohrs verdeckt werden - und das erfordert i. A. grobe Abweichungen


    Gruesse

    Micha

    =->

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 7. Juni 2024 um 20:49
    • #10

    Hallo allerseits,

    bei Eetimes kann man frei zugĂ€nglich einige Sachen von DS ĂŒber OpAmps lesen:

    http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1278805

    http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1278866

    http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1278963

    http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1279027

    Da geht es um Verzerrungen bzw deren ungĂŒnstiger Anstieg im Hochtonbereich, wobei Spitzenwerte im sub-Promille Bereich gezeigt werden. Im Mitteltonbereich, zumindest um 1kHz, liegen die Werte um Zehnerpotenzen darunter.

    Damit dĂŒrfte man in einer Riaa Schaltung eigentlich keine Unterschiede wahrnehmen, denn die Abtastverzerrungen im Hochton wĂŒrden jederzeit die Verzerrungen der Schaltung ĂŒberdecken bzw. maskieren... 😉

    Ich kenne genug Leute, die da jede Menge Unterschiede hören können. 😉

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • mb-de
    Sammler und JĂ€ger
    Reaktionen
    1.566
    BeitrÀge
    1.114
    Bilder
    84
    • 7. Juni 2024 um 21:06
    • #11

    Wie vorher gesagt, der Standard zum reproduzierbaren Hoeren von Unterschieden ist Doppel-Blindtest.

    Gruesse

    Micha

    =->

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 7. Juni 2024 um 21:37
    • #12
    Zitat von mb-de

    Doppel-Blindtest.

    Die ich grundsĂ€tzlich fĂŒr Unsinn halte. 😉

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • mb-de
    Sammler und JĂ€ger
    Reaktionen
    1.566
    BeitrÀge
    1.114
    Bilder
    84
    • 7. Juni 2024 um 22:34
    • #13
    Zitat von McRiem

    Die ich grundsĂ€tzlich fĂŒr Unsinn halte. 😉

    Und ich fuer den notwendigen Standard.

    Gruesse

    Micha

    =->

    PS: Damit koennen wir diese Diskussion beenden - unterschiedliche Standards, unterschiedliche AnsÀtze. Hier finden wir, fuerchte ich, nicht zusammen.

  • Groove-T
    Scratchmaster
    Reaktionen
    1.081
    BeitrÀge
    1.335
    • 7. Juni 2024 um 22:36
    • #14

    Ich hab mich mal ĂŒberreden lassen, nen MikroMega CD upzugraden.

    Da wurden dann so ichweissnichtwasfĂŒrwelchebestenvomweltmarktDinger mit Sockel reingemacht, damit es ĂŒberhaupt ging.

    Eine Vergleichsmöglichkeit hatte ich nicht, nur vorher nachher.

    Fand das Resultat gut und blechte irgendwas um die 300.-

    Paar Monate spĂ€ter kam ein originaler rein, natĂŒrlich sofort Vergleichstest mit hin und herschalten am selben Pre und versucht ehrlich mit mir selber sein.

    Der Klang war beim modifizierten subjektiv klarer und etwas rÀumlicher, aber auch etwas heller.
    Unterm Strich zwar eine mit viel MĂŒhe wahrnehmbare VerĂ€nderung (worauf die beruhte ist nicht nachvollziehbar), aber ergreifender war die Musik nicht.

    Das war ziemlich ernĂŒchternd.

    Ich habe auch des öfteren gestaunt, wenn ich eine (sehr teure) Kiste toll fand im Klang und dann die profanen 5532 drin...

    Zum anderen durfte ich mir mal einen Selbstbau Preamp von einem El Ing mit den Billigdingern anhören, er erklĂ€rte nur das Beste drin zu haben und so wie man eben mĂŒsse. Den wollte ich nach dem anhören auf keinen Fall, es war schrecklich. Keine Ahnung weshalb.

    Letztendlich bin ich zum Schluss gekommen, es geht mit 5532 gut , mit andern vielleicht noch etwas besser wenn einer sein Handwerk versteht.

    Egal, Ich halt mich fern vom Hahnenkampf.

    <3Robert

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Echt!
    Und bitte deute mit deinem Zeigefinger doch mal auf die Stelle, an welcher dir die Aliens das Metallteil reingesteckt haben, welches nicht rauszukriegen ist!

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 12. Juni 2024 um 19:24
    • #15
    Zitat von mb-de

    Und ich fuer den notwendigen Standard.

    Ich empfinde solche Umschaltungs-KonzentriertHinhören Situationen eher als stressig.

    Ich kann mir ĂŒberhaupt nicht vorstellen, dass man dadurch subtile Unterschiede wahrnehmen kann.

    Wenn ich was ĂŒber Bauteile Klang rausfinden wollte, dann wĂŒrde ich einem Testhörer zwei GerĂ€te in die Hand drĂŒcken mit der Ansage: Die sind leicht unterschiedlich, probiere die bitte ĂŒber durchschnittlich eine Woche mit Deinen Lieblings Alben aus und sag mir dann, was Dir besser gefĂ€llt!

    Wenn man 5-10 subtile Verbesserungen anwendet (die sich einzeln womöglich nicht in einem Doppeltaubtest nachweisen lassen), dann hat man am Ende ziemlich sicher eine deutlich bessere Wiedergabe als am Anfang. 😉

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • mb-de
    Sammler und JĂ€ger
    Reaktionen
    1.566
    BeitrÀge
    1.114
    Bilder
    84
    • 12. Juni 2024 um 20:23
    • #16

    Doppel-Blind funktioniert - man muss es nur gut vorbereiten - und ist state of the art nicht nur fuer 'unser' Hobby.

    Deine Methode _kann_ zielfĂŒhrend sein, ist es aber oft nicht, wg. des in einem anderen Thread diskutierten McGurk-Effekt - oder Gruppendynamik/confirmation bias. Ich habe mir wegen letzterem das ein oder andere Mal die Finger verbrannt, und bin daher sehr vorsichtig geworden...

    Gruesse

    Micha

    =->

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 12. Juni 2024 um 20:27
    • #17
    Zitat von mb-de

    wg. des in einem anderen Thread diskutierten McGurk-Effekt

    Man darf halt nur A und B oder 1 und 2 betiteln ohne jegliche Suggestion... 😉

    Methodik halt.

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • bionear
    Erleuchteter
    Reaktionen
    6.247
    BeitrÀge
    10.513
    • 12. Juni 2024 um 20:30
    • #18

    Wird Mit der Bemerkung ‚leicht unterschiedlich‘ nicht schon ein Bias erzeugt?

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
    Reaktionen
    5.492
    BeitrÀge
    11.805
    Bilder
    92
    • 12. Juni 2024 um 20:35
    • #19
    Zitat von bionear

    Wird Mit der Bemerkung ‚leicht unterschiedlich‘ nicht schon ein Bias erzeugt?

    Nö. Wenn man das offen lÀsst, was angeblich oder womöglich besser sein sollte, ist das kein Bias.

    Anders lÀsst alles offen :

    A besser

    B besser

    Indifferent/gleich/egal

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • mb-de
    Sammler und JĂ€ger
    Reaktionen
    1.566
    BeitrÀge
    1.114
    Bilder
    84
    • 12. Juni 2024 um 20:35
    • #20
    Zitat von bionear

    Wird Mit der Bemerkung ‚leicht unterschiedlich‘ nicht schon ein Bias erzeugt?

    So ist es. Es wird einer erzeugt.

    Gruesse

    Micha

    =->

  1. Nutzungsbestimmungen
  2. DatenschutzerklÀrung
  3. Allgemeine GeschÀftsbedingungen (AGB)
  4. Impressum
  1. AAA MITGLIED WERDEN
  2. START
  3. FORUM
  4. GALERIE
  5. ARTIKEL
  6. YOUTUBE
  7. AAA WEBSEITE
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.21