Soderle,
um mal den armen Phonostufen Thread was zu entlasten...đ
Ihr habt mir ja das Stöckchen hingehalten und ich habe lange ĂŒberlegt, ob und was ich antworten soll...đ
Wenn man OperationsverstÀrker der Serie NE5532 bzw NE5534 korrekt einsetzt, sind die zu erwartenden Verzerrungen so gering, dass ein Eigenklang nicht zu erwarten ist...
=> viel Konjunktiv in einem Satz!
Es soll Goldohren geben, die die Exemplare von Signetics, Philips, Texas und JRC klanglich unterscheiden können - wie ist das möglich bei ĂŒbereinstimmenden Spezifikationen?
Dasselbe gilt fuer die Mehrzahl audiotauglicher moderner OperationsverstÀrker vergleichbarer Qualitaet.
=> beispielsweise die JFet OpAmps Burr Brown 2604 und 2134 klingen deutlich unterschiedlich - wie ist das möglich?
Das Lesen von Douglas Self's Buch "Small Signal Audio Design", egal welcher Auflage, sagt mehr darueber - spezifisch auch ueber die korrekten Einsatzbedingungen... und ueber gemessene Werte von Verzerrungen etc...
=> Unterschiede von Verzerrungen in Schaltungen mit extrem hoher negativer Gegenkopplung. Ehrlich jetzt?
Ich erinnere mich auch an Deine Begeisterung fĂŒr den Benchmark DAC, den ich furchtbar schnarchig finde. Hauptsache, die Verzerrungswerte sind top, gell. ![]()
Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht, dass McRiem selber dazu etwas Ă€uĂert.
=> mir klingt der zu brav und lahm. Mich muĂ die Wiedergabe emotional packen und mitreiĂen. FĂŒr alles andere ist mir meine Zeit zu schade!
Ich habe einiges ausprobiert, manche Ăberraschung erlebt, vieles verworfen und am Ende meine SchlĂŒsse gezogen.
Ich darf Euch verraten: diese Weisheiten stehen in keinem Buch und die wird Euch auch kein Professor erzĂ€hlen... đ
Gruss,
Dieter
