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NE 5532/34 alter Kram - was soll man damit machen

  • McRiem
  • 6. Juni 2024 um 18:33
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    McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
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    • 10. MĂ€rz 2026 um 22:03
    • #61
    Zitat von Toni31

    Damit bist Du aber ganz allein auf der Welt. ;)

    Bestimmt nicht!

    Alle "Kunden" mit LiTe, FAT und demnĂ€chst FONisse wissen halt, wie recht ich habe mit meinen Erkenntnissen... 😉 😜

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

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    • 10. MĂ€rz 2026 um 22:41
    • #62

    Wie degradiert man jeden VerstĂ€rker zum unteren Mittelmaß? - Man setzt einfach einen NE5532 ein. Fertig. Punkt.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 07:56
    • #63

    Und ich hab mich immer gewundert warum mein Accuphase DAC so bescheiden klingt. ;(

    Viele sind hartnÀckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 08:59
    • #64
    Zitat von Arkadin

    Und ich hab mich immer gewundert warum mein Accuphase DAC so bescheiden klingt. ;(

    Und ich wundere mich, warum die Chinesen NE5534 und NE5532 so fleißig kopieren, wenn die doch nur GrĂŒtze sein sollen. Die Originale der am hĂ€ufigsten von Chinesen kopierten OPs sind genau die, die am besten klingen.

    Die von Einzelnen propagierten OPs, mit denen dann angeblich die Sonne aufgeht, sollte man jedenfalls nur mit Vorsicht einsetzen und sich nicht vom Mainstream ablenken lassen.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 09:05
    • #65

    Weil sie so einfach zu kopieren sind und wegen der Kostenreduzierung vielerorts verbaut wurden. Aber jeder wie er mag. Wenn Du mit dem OpAmp zufrieden bist, dann ist deine Welt doch in Ordnung...

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.

  • Arkadin
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 09:06
    • #66

    Ist das "Sonne aufgehen" eigentlich die Steigerung von "VorhÀnge beiseiteziehen" oder
    die Folge desselben? Ersteres wÀre schlecht da ich gerne spÀt nachts höre und wenn
    dann die Sonne aufgeht...

    Viele sind hartnÀckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

    Einmal editiert, zuletzt von Arkadin (11. MĂ€rz 2026 um 09:54)

  • hellas
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 09:08
    • #67

    Die Chinesen produzieren den Dreck, weil die EuropÀer es ihnen abkaufen. Das machen sie doch bei sehr vielen Dingen. Schau doch mal nach einem SJ74 oder SK170...viel Freude damit, wenn es aus Fernost kommt.

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 09:44
    • #68
    Zitat von hellas

    Die Chinesen produzieren den Dreck, weil die EuropÀer es ihnen abkaufen.

    Das ist Unsinn. Es wird nur das kopiert, was mainstreammĂ€ĂŸig Erfolg hat. Was in der Kopie allerdings drin ist, hat mit dem, was draufsteht, meist recht wenig zu tun. Daher sind solche Teile ohne Nachweis der Fab Ă€ußerst kritisch zu betrachten.
    Es werden sogar beliebige OPs von Baugruppen heruntergenommen und dann als SchĂŒttgut mit NE5534 bzw. NE5532 gestempelt. Und mit so einem "Dreck" geht dann bei vielen die Sonne auf, es klingt ja anders.

    Jedenfalls ist ein Original NE5532 immer noch erste Sahne, getoppt vielleicht nur noch vom Original OPA627.

    Auf jeden Fall muss die Schaltung zum OP passen und umgekehrt genauso. Einfach einen OP durch einen anderen zu ersetzen, ist fĂŒr mich ziemlich unsinnig, da enorm viele Parameter der OPs zu berĂŒcksichtigen sind. Verbesserungen irgendwelcher Art sind meist gar nicht möglich. Wer schon mal einen obsolet gewordenen OP ersetzen musste, der weiß, wovon ich rede.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 10:46
    • #69

    Und bekanntlich gehen seit rund 50 Jahren nahezu jede Studioaufnahme durch Dutzende , wenn nicht gar Hunderte von NE5532 ...

  • hellas
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 12:42
    • #70

    Bitte keine Belehrungen, danke.

    Ein NE55xx war und ist ein preiswerter Brot-und-Butter-OPA, der aufgrund seines Preis/LeisungsverhĂ€ltnisses gern vielseitig eingesetzt wurde. Einen NE5532 mit einem BB OPA627 vergleichen zu wollen, halte ich persönlich fĂŒr recht ambitioniert.

    Ich wiederhole mich: wenn Du mit dem NE5532 zufrieden bist, dann ist doch alles schick. Aber bitte akzeptiere, dass nicht jeder hier fĂŒr einen NE5532 schwĂ€rmt.

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.

  • Juergen_B
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 14:39
    • #71
    Zitat von mindfidelity

    Und bekanntlich gehen seit rund 50 Jahren nahezu jede Studioaufnahme durch Dutzende , wenn nicht gar Hunderte von NE5532 ...

    Und das hört man unzĂ€hligen Aufnahmen auch an. Es gibt nicht wenige Aufnahmen, auch aus dem Jazz-Bereich, die eigentlich sehr schön sind, aber aus meiner Sicht nur nach schlechter Elektronik klingen. (Ob es dann genau am 5532 liegt, weiss sich natĂŒrlich nicht).
    Um das Label 'Studio-GerÀt' gebe ich persönlich auch nicht die Bohne. Da habe ich auch schon viel Schrott gehört. Von unterirdischen Abmischungen mal ganz zu schweigen.

    VG JĂŒrgen

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 15:23
    • #72
    Zitat von Toni31

    Damit bist Du aber ganz allein auf der Welt. ;)

    Auch ich kann den NE5532/NE5534 klanglich nicht viel abgewinnen, die klingen meiner Meinung nach gerade im Mitteltonbereich steril oder wie McRiem sagte blutleer und ich rede von Original Signetics, nicht von irgendwelchen Fakes.

    Ein OPA627 klingt in meinen Ohren um Klassen besser als ein NE5534. Beschaltet man den Differenzeingang jedoch mit externen Transistoren und verpasst dem Ausgang, je nach Anforderung, einen strompotenten Treiber, sieht die Sache klanglich schon deutlich besser aus.

    Warum der NE5532 sehr hÀufig verwendet wird, auch bei professionellen Mischpulten und im Studiobereich liegt daran, dass er ein geringes Spannungsrauschen hat, mit ordentlich Messwerten aufwarten kann und vor allem billig ist.


    VG, Andreas

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 18:20
    • #73
    Zitat von McRiem

    KERNSCHROTT!!! 😜

    so hart wĂŒrde ich es nicht formulieren, aber es ist Fakt, das dieser OP Amp (wie viele andere) innerhalb der NFB Schleife zwei spannungsverstĂ€rkende Stufen hat. Dadurch ist eine Kompensation notwendig ab Unterschreitung eines bestimmten Gesamt-VerstĂ€rkungsfaktors. D. h. nicht unity gain stabil. Die Verzerrungssignatur wird unabh. davon durch diese Topologie von den meisten als sterile und unmusikalische Wiedergabe empfunden - bei Rockmusik eher kein Nachteil aber bei Klassik und Akustikjazz ein klarer Nachteil. Klanglich erheblich besser werden von den meisten solche OP Amps empfunden, die nur eine spannungsverstĂ€rkende Stufe innerhalb der NFB Schleife haben, auch wenn die LeerlaufverstĂ€rkung geringer ist. Beispiele sind der AD817, AD825 siehe

    L C Audio Technology/AD825

    und der AD797.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    Einmal editiert, zuletzt von A.K. (11. MĂ€rz 2026 um 18:26)

  • Thomas22
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 18:35
    • #74
    Zitat

    Jedenfalls ist ein Original NE5532 immer noch erste Sahne,

    WĂŒrde ich so formuliert jederzeit unterschreiben. FĂŒr Audioanwendungen sowieso.

    Ich stelle mir auch immer wieder die Frage, wie die Leute da genau vorgehen, wenn sie schreiben, dass sie dem "Klang" irgendeines OperationsverstÀrkers nichts abgewinnen können.

    Wie muss ich mir das Vorstellen? GerÀt anhören, Chip aus dem Sockel ziehen, anderen Chip einsetzen, und dann nochmal dieselbe "Platte" abspielen?

    Die Frage ist ernstgemeint. ;) Wie macht ihr das genau?

  • Thomas22
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 18:48
    • #75
    Zitat

    Und ich hab mich immer gewundert warum mein Accuphase DAC so bescheiden klingt.

    Man wird dir vermutlich vorwerfen, dass du eben kein anspruchsvoller Genießer bist ;), und somit auf die angeblich vorhandenen Differenzen nicht reagieren kannst. Von diesem angeblichen Mangel an SensibilitĂ€t bin ich ebenfalls betroffen, und muss damit wohl leben.:D

    Das Thema ist ja nicht neu, aber man sollte festhalten, dass die "Behauptenden" (also die sensiblen Hörer) eigentlich keine wirklich belastbaren Argumente vorlegen können. Das konnten sie in der Vergangenheit nicht, und sie können es auch heute nicht.

    Das muss man fairerweise klar aussprechen dĂŒrfen.

  • Thomas22
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 19:01
    • #76

    Da hier gerade von China gesprochen wurde, hÀtte ich da auch noch eine kleine Anekdote parat. Ich bestelle ziemlich viel von den Chinesen, und so manches ist nicht nur preiswert, sondern auch "gut".

    Den Vogel habe ich aber mit einer Testbestellung von 5 StĂŒck LME49720 in SMD, fĂŒr zusammen drei Euro getĂ€tigt, da ich wissen wollte, was man mir da wohl zuschickt.

    Habe mit 4558 gerechnet, aber es kam etwas an, was in test-rig mit A=10 eine FFT lieferte, die wie ein Flohkamm ausschaute. THD 0,2% (100 K Abschluss) . Meine "Beschwerde" wurde ignoriert, und ich habÂŽs ĂŒberlebt.^^

  • Arkadin
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 19:17
    • #77
    Zitat von Thomas22

    Ich stelle mir auch immer wieder die Frage, wie die Leute da genau vorgehen, wenn sie schreiben, dass sie dem "Klang" irgendeines OperationsverstÀrkers nichts abgewinnen können.

    Wie muss ich mir das Vorstellen? GerÀt anhören, Chip aus dem Sockel ziehen, anderen Chip einsetzen, und dann nochmal dieselbe "Platte" abspielen?

    Genau so geht das wenn man den diversen Youtube-Videos glauben darf. :D

    Das ist nunmal das Schicksal aller teile die nicht gelötet sind.

    Viele sind hartnÀckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 20:15
    • #78

    Servus.

    Zitat von Thomas22

    Wie muss ich mir das Vorstellen? GerÀt anhören, Chip aus dem Sockel ziehen, anderen Chip einsetzen, und dann nochmal dieselbe "Platte" abspielen?

    Im Prinzip ja. Aber ich persönlich nehme mir gerne mehrere Tage oder Wochen Zeit, höre querbeet und ohne selbst auferlegten Test-Druck verschiedene Alben durch und wechsle ggfls zurĂŒck zum Ausgangszustand. Recht hĂ€ufig ergibt sich ein indifferenter Eindruck, also nicht besser oder schlechter als vorher. Was deutlich als besser oder schlechter raus sticht, fĂ€llt halt auf. Zum Beispiel so Langweiler wie Op275 oder OPA2134. Sowas ist fĂŒr mich persönlich zu glatt und belanglos. (mein Bruder wĂŒrde sagen: Macht keinen wild.) Beispielsweise OP249, OPA2604, LT1364, AD712 und Muses01 stechen m.E. sehr positiv aus dem Mittelmaß Brei hervor.

    Etwas Inspiration hole ich mir aus dem Studium hoch aufgelöster Fotos von geöffneten Highend GerĂ€ten, um zu erfahren, mit welchen Zutaten die gestrickt sind. 😉

    Gruss, Dieter

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  • Thomas22
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    • 11. MĂ€rz 2026 um 20:33
    • #79

    Vergleiche ĂŒber Tage und Wochen, ohne selbstzeifel darĂŒber, ob man selbst am dtitten Tag nicht ganz so gut drauf war wie zwei Wochen spĂ€ter? Ob ich das auch mal ausprobieren sollte? Wohl eher nicht. Ich halte das fĂŒr eine denkbar ungeeignete Methode, wenn man etwas ĂŒber die QualitĂ€t der Bauteile erfahren möchte. Mir ist aver wohl bekannt, dass man mit dieser Vorgehensweise gerne argumentiert, da sie den ungeliebten Blindvergleich als Argument aushebelt, in dem sich bereits vor 20 Jahren der eine oder andere "Hörende" eine blutige Nase holte ;)

    Über die GrĂ¶ĂŸe der Differenzen spricht man sich ja in der Listening-Szene auch nicht immer deckungsgleich aus. Ich lese da von feinsten Nuancen, die ĂŒber Tage bis Wochen eruiert werden, bis hin zu Differenzen, die eigentlich jeder sofort bemerken mĂŒsste, wenn er sich denn auch nur ein wenig fĂŒr hochwertige Musikwiedergabe interessiert. Wem soll man da letztendlich Glauben schenken?

    Das man sich von der eigenen, nicht zu unterschĂ€tzenden Einbildungskraft schlichtweg tĂ€uschen ließ, oder die Erwartungshaltung durchschlĂ€gt, wird ja per se stets mit Nachdruck ausgeschlossen. ;)

    Was bleibt, sind viele ErzÀhlungen, deren Wahrheitsgehalt wohl nie geklÀrt werden wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas22 (11. MĂ€rz 2026 um 20:43)

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    • 11. MĂ€rz 2026 um 20:35
    • #80
    Zitat von Thomas22

    Was bleibt, sind viele ErzÀhlungen, deren Wahrheitsgehalt wohl nie geklÀrt werden wird.

    Guter Punkt! :thumbup:

    Mit freundlichen GrĂŒĂŸen, Jo

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