Wozu teures High End? Video Antwort:

  • Warum gehst Du davon aus, dass ich noch kein set up unter Mastering Konditionen gehört habe?


    Als ich mir damals die BM35 gekauft habe , habe ich mir die baugleiche Studio Version von KS-Digital im geeigneten professionellen Umfeld angehört.


    Gebe aber gerne zu, dass ich zwar das akustische Ergebnis respektiere, mich aber in RĂ€umen mit solcherart niedrigen Nachhallzeiten nur ungerne aufhalte, geschweige denn gemĂŒtliche Stunden verbringen mag.


    Mein persönlicher WohlfĂŒhl Raum zum Musik hören muss da andere Spezifikationen erfĂŒllen .


    Dazu kommt, dass ich das original Mastering Signal zum Genusshören nicht mag. Eine solche Wiedergabe ist notwendig, wenn man die klang beeinflussenden Werkzeuge in einem Studio gezielt einsetzen mag, aber fĂŒr meinen persönlichen Hörgeschmack geht dies auch gerne etwas „gnĂ€diger“


    Aber so sind die GeschmÀcker und bevorzugten Wahrheiten halt unterschiedlich.


    Mein Ausflug in die Welt hochwertigen Studio Equipments war interessant, aber klanglich fĂŒr mich nicht wirklich befriedigend.


    Dies werden andere Hörer anders handhaben, warum auch nicht.


    Man sollte halt beide Welten auf hochwertigem level kennen, mal gehört haben, dann kann jeder seine eigene persönliche Entscheidung treffen.


    Gruss

    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK

    Veranstalter musikalischer Events,
    HĂ€ndler fĂŒr hochwertige audiophile Genussmittel mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Sorry, ist vom Verkaufen infiziert, was ok ist, da er ja davon lebt 
 ob er sonst Ahnung hat, kann ich nicht beurteilen

  • Warum gehst Du davon aus, dass ich noch kein set up unter Mastering Konditionen gehört habe?


    Gruss

    Juergen

    Hab ich das unterstellt? Ich habe geschrieben, dass man bei "Sascha" das gut machen könnte, wenn er einen rein lÀsst. ;)


    Das erdet. Es erdet in sofern, dass man dort richtig hört. Im Zweifel nicht schön, aber richtig.

    Genau das ist schließlich genau das was in den Versprechungen der Highend GerĂ€tschaften geschieht.

    Auf einmal alles zu hören und der Vorhang und so weiter...


    Wenn man das will, muss man so konsequent wie beispielsweise Sascha sein.


    Wenn man es "gnĂ€dig" = gesoundet haben will ist man dann wohl bei deiner Auffassung von Highend. Die teile ich im Übrigen ein StĂŒck weit.

    Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass das im Bereich Highend eine Art Katz und Mausspiel ist.

    Einerseits will man höchste PrÀzision und nur das hören was auf dem TontrÀger ist und andererseits verkackt man auf ganzer Linie, weil man soundet was das Zeug hÀlt.


    Daran störe ich mich. An dieser Unehrlichkeit.


    Wenn du nun das Video nochmal schaust und die Gedanken die der Sprecher da zum Besten gibt in diesem Zusammenhang von dem was du und ich geschrieben haben abgleichst, dann musst du doch auch schmunzeln. Hoffentlich ĂŒber die Inhalte im Video ;)


    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • FĂŒr mich ist der Maßstab, eine live Darbietung, da kommt man mit ner Konserve leider bestenfalls in die NĂ€he von unabhĂ€ngig vom getriebenen Aufwand


    🖖

    stst Motus ll DQ, Schick 12", Yamamoto HS-5 / HS-6, Lyra Kleos SL, Denon 103R, Ortofon Quintet Mono, Blue Amp Model 42 Mk lll, BAT VK 90, Audiomat Sophos, LS DIY, Loricraft PRC3, AFI FLAT.2.


    " Merke: Voodoo-HiFi erkennt man am symmetrischen Eingang

  • FĂŒr mich ist der Maßstab, eine live Darbietung, da kommt man mit ner Konserve leider bestenfalls in die NĂ€he von unabhĂ€ngig vom getriebenen Aufwand

    genauso isses....am besten merkt man das bei natĂŒrlichen Instrumenten ohne elektrische VerstĂ€rkung z.b. Cello, Gitarre, Blasinstrumente etc...


    war mal sehr eindrĂŒcklich auf der Hamburger Hifi Messe zu hören, Cellist spielt ein Solo StĂŒck wischen den Boxen, das war körperlich fĂŒhlbar, eindrĂŒcklich und eben original, dann auf der Canton/Phonosopie-Anlage das gleiche StĂŒck von CD....fader Abklatsch....


    Interessant war, das Ingo Hansen meinte, die CD klÀnge kaum schlechter ;)

  • FĂŒr mich ist der Maßstab, eine live Darbietung, da kommt man mit ner Konserve leider bestenfalls in die NĂ€he von unabhĂ€ngig vom getriebenen Aufwand

    WĂ€re fĂŒr mich der Worst Case, wenn eine AC/DC Scheibe bei mir zuhause klingen wĂŒrde, wie die Herren beim letzten Konzert in Gelsenkirchen.


    Gruß Vincent

  • weil man soundet was das Zeug hĂ€lt.

    Das genaue gegenteil passiert beim Bausteinetuning und Tuning allgemein jeglicher art, ganz gleichgĂŒltig was es fĂŒr Tuning ist, es muss nur positiv wirkungsvoll sein und den Sound wieder richtung Authentisch wie bei der Original Live Session bringen, besser gesagt es ist der Versuch sich mit den unendlich vielen kleinen Tuning PuzzlestĂŒckchen immer wieder ein stĂŒckchen weiter dem Original zu nĂ€hern, das ist das ziel, sĂŒĂŸlich gesoundeter Klang wĂ€re fĂŒr mich Persöhnlich ein Absolutes no go, beispiel Frequenzverbieger EQ.

    Ich denke JĂŒrgen und andere hier denken da Ă€hnlich auch wenn ihr Equipment wahrscheinlich ganz andere Dimensionen erfĂŒllt, ich tummle mich in der Mittelklasse mit recht bescheidenem Equipment.


    Um das gefĂŒhl fĂŒrs Authentische nicht zu verlieren halte ich mich zbs auch schon mal an Instrumente, gezogen ĂŒber meine Masterbandmaschine und DAT mit MicroeingĂ€ngen.

    Eine Gitarre zbs live gespielt, hochwertig Aufgenommen und direkt immer wieder mit dem Original hörvergleichen, hab ich vor lĂ€ngerem schon gemacht, das erdet, und wenn mich einer fragt was ist fĂŒr dich Persöhnlich in der summe nĂ€her dran an der Musikalischen Wahrheit antworte ich (fast) wie selbstverstĂ€ndlich, Analog.


    In der summe wohlgemerkt, die bekannten schwĂ€chen sind ja da und nicht weg zu diskutieren, rein technisch betrachtet ist selbst gĂŒnstigstes Digital haushoch ĂŒberlegen auch wenn es immer wieder ein Patt bei diversen Hörvergleichen mit bestem Equipment aus beiden lagern wie zbs mal in der Audio vor etwa 14 Jahren gab, das aber nur am rande, gehört ja nicht zum thema.


    gruß

    volkmar



    ps..in gewisser weise gebe PL schon recht, aus meiner Erfahrung stieg die KlangqualitÀt je teurer auch ebenfalls, bei mir aber nur im niedrigen 3 bis mittleren 4-stelligen bereich.

    AAA Mitglied

    ..die zeit wartet auf niemand (Ulla Meinecke 1991)

  • Moin in die High End Runde,

    dass ist ja sehr lustig, die gezeigte Kette habe ich letzte Woche hören dĂŒrfen. WĂ€hrend meines Aufenthaltes in Berlin bin ich einfach mal bei Phono Phono reingeschneit und habe gefragt, ob ich mal ein schöne Kette hören darf, die ein Regal höher angesiedelt ist als meine.

    Nachdem wir geklÀrt haben, wie ich aufgestellt bin und was mich interessiert, sind wir nach oben gegangen. Dort angekommen, hat mich ein sehr freundlicher Mitarbeiter in Empfang genommen, mir einen guten Café gemacht und die beiden RÀume mit den beiden Ketten gezeigt, die momentan angeschlossen sind. Die eine Kette war eine mit Avantgarde Acoustic? Speakern, die andere die hier vorgestellte Kondo/Avalon Kette, diese ist nicht nur ein Regal höher angesiedelt, sondern mindestens drei. Wobei ich auch ein Kondo- Element in meiner Kette habe, leider nur die Verbindungskabel zwischen ausgelagerter Frequenzweiche und den Living Voice aber immerhin eine kleine Gemeinsamkeit.

    Ich habe mir nicht das Video angeschaut und bis hierhin auch nicht den Thread verfolgt, von daher entschuldigt bitte, wenn hier Dinge mitgeteilt werden, die schon geschrieben sind.

    Am Brinkmann war - glaube ich - das grĂ¶ĂŸte Koetsu Rosewood angeschlossen und die Verkabelung zwischen Vor- und Endstufe war ebenfvon Kondo.

    Gehört haben wir mit der 25 JubilÀumsplatte von ATC, also Jazz.

    Wie hat es jetzt in meinen Ohren geklungen?

    Wenn man es nur mit drei Worten beschreiben darf, wĂŒrde ich sagen: vornehm, elegant und zurĂŒckhaltend, so als wenn man den Musikern unplugged zuhört, ohne elektrische VerstĂ€rkung mit einer extrem tiefen BĂŒhne, die ich so noch nicht gehört habe. Man sitzt definitiv nicht in den vorderen Reihen. Leute, die eher auf intensive Klangfarben stehen und lieber vorne sitzen möchten, ist es evtl zu viel Understatement. Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht viele vergleichbare Ketten gehört habe und mich eher selten in FachgeschĂ€ften aufhalte.

    Alles in allem war der Aufenthalt sehr angenehm, die Leute dort haben sich sehr viel MĂŒhe gegeben, vor allem vor dem Hintergrund, dass es e klar war, dass ich nur hören und nicht kaufen wollte.

    Spare ich jetzt auf einen Kondoamp oder auf eine große Avalon, momentan sicher nicht, ein Kondoamp wĂŒrde aber die Living Voice hervorragend antreiben.


    Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Kette selber mal anhören und sich ein objektives Urteil bilden. Viel Spaß!


    Gruß

    Ramin

  • Hallo,


    Musikinstrumente haben ĂŒbrigens durchaus einiges mit Lautsprechern gemeinsam nur das letztere eben nicht "Sounden" / Eigenklang haben dĂŒrfen / sollen. Deswegen kann z.B. ein Bookshelf Lautsprecher kein Kontrabass Körperlich darstellen weil er schlicht zu klein ist. Zur Körperlichen Darstellung einer 'Bruststimme' z.B. braucht man einen Schall Erzeuger der Ă€hnliche vergleichbare 'MembranflĂ€che' hat , also eher 15" auf entsprechendes "RĂŒckkammer" - Volumen ... ;) . Mit-Horn-Lautsprecher sind deutlich die besseren Schallwandler Systeme als Voll-Horn-Lautsprecher weil letztere das falsche VerhĂ€ltnis von Schall Erzeuger ( Membran - Chassis ) auf Klangkörper ( RĂŒckkammer Luftvolumen ) ĂŒber Frequenz haben b.z.w. der Übergangspunkt von 'Klangkörper Strahler' auf nur Schall Strahler ohne RĂŒckkammervolumen Funktion in den falschen unnatĂŒrlichen Frequenzbereich runter rutscht. Durch ein Hochton Horn lĂ€sst sich das richtige Abstrahlverhalten ĂŒber Frequenz / Energiefrequenzgang besser 'einstellen' wodurch auch die Raum Anpassung deutlich besser und universeller gelingt. Durch ein angepasstes gleichmĂ€ĂŸiges gesamt BĂŒndelungsverhalten zu hohen Frequenzen hin des Schallwandlers kann man die höhere LuftdĂ€mpfung zu hohen Frequenzen hin kompensieren wodurch die Hörentfernung universeller nutzbar wird.


    Zu Hochton Hörnern und Treibern vielleicht mal an anderer Stelle dann ... ;)


    :whistling: Wellenfront

    Auch Gewerblich tÀtig.


    Viele tun halt vieles um bestmögliche Klangwiedergabe möglichst wirkungsvoll zu verhindern !

  • "Selber mal anhören"? Gott bewahre, hier wird aus der Ferne bewertet, alles notwendige Wissen ist im Übermaß vorhanden.

    Streamen ist wie alkoholfreies Bier...scheint erstmal richtig zu sein, am Ende fehlt aber das Entscheidende.

  • FĂŒr mich ist der Maßstab, eine live Darbietung, da kommt man mit ner Konserve leider bestenfalls in die NĂ€he von unabhĂ€ngig vom getriebenen Aufwand


    🖖

    und kein Musiker hĂ€tte Freude daran, in einem „Konzertraum“ mit 0,2 - 0,3 Sekunden Nachhallzeit performen zu mĂŒssen
.


    EBU tech 3276 ist dafĂŒr nicht gemacht ;)


    https://tech.ebu.ch/docs/tech/tech3276.pdf