Upgrade von MM- Ortofon VM silver zu MC - Excalibur black

  • Hallo Uwe,


    danke dir. Hast du zufällig das Excalibur Black auch schon mal gehört/getestet ?

    Gruss

    udo

    Servus Udo,


    ja, denn Excalibur hatte ich alles Ergänzung zu meinen Dynavectors ins Auge gefasst…

    Meinen Geschmack haben sie nicht treffen können. Und das schreibe ich bewußt so! Denn jeder hört anders.

    Bei AT bin ich aus mehreren Gründen hängengeblieben.

    1. die sehr gute Kanaltrennung und daraus resultierend eine breite Bühne.

    2. saubere Bühnenabbildung in Breite und Tiefe.

    3. luftiges und sehr natürliches Klangbild.

    4. beide AT‘s laufen über die gesamte Platte weg absolut verzerrungsfrei.

    5. beide AT‘s laufen auch an meinem DENON DP51, dem DUAL 721 und sogar am DUAL CS 630 einwandfrei!

    Und „last but not least“ das Preis- / Leistungsverhältnis.


    Viele Grüße


    Uwe

    Schwarze Scheiben und braune Senkel reichen mir, um viel Spaß zu haben 😃

  • Ich hatte den Händler so verstanden, dass ich einen richtigen "Schub" erst mit MC und einem besseren Verstärker erreichen kann.

    Hallo Udo,


    Händler - finde den Fehler :D

    Wenn Du noch eine Schippe drauflegen willst, besorge Dir zum GramAmp eins von den größeren Netzteilen, entweder das PSU I, oder das Enigma.

    Das bringt den GramAmp ein gutes Stück weiter.

    Mein GramAmp läuft an der PSU I, weit besser als mit dem Standard Netzteil.


    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee


    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Hallo Udo,


    die Doppel 7 spielt an meiner Zweitanlage im Wohnzimmer. Sie ist recht linear abgestimmt und neigt zu neutraler Wiedergabe.


    Mit diversen Audio Technica Systemen insbesondere mit scharfen Schliffen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Gleiches gilt für ein Hana SH MC, welches dem Excalibur black "sehr ähnlich" wenn nicht baugleich sein dürfte.


    Ich sehe die Limitation in deiner Kette im Thorens und dem TP90 Tonarm. Würde bei MM bleiben, je nach Budget ein Ortofon oder Goldring 1042, letztes klang bei mir sehr gut an der Doppel 7 und sollte passen, wenn du dir einen "warmen" Gesamtcharakter bewahren möchtest.


    Viele Grüße


  • ..schön jemanden zu hören, der die Doppel 7 selber kennt :) .

    Da ich die Boxen nicht wechseln will, ist mir hier ein entsprechender Rat natürlich sehr hilfreich. Da ich ca. 2T€ investieren könnte, ist ein neuer Tonabnehmer kein Problem. Von den vielen Informationen, die ich jetzt so auf mich einwirken lassen, würde ich zum Ortofon 2m Black tendieren, wenn ich beim MM bleibe, oder denkst du an einen anderen TA von Ortofon ?


    Andere Frage zu den Doppel 7. Mir wurde empfohlen den Kondensator vor dem Hochtöner (ER4) durch einen bessern (Mundorf Supreme Classic Silver ÖL) zu tauschen, was einen deutliche Verbesserung bringen soll ?!

    Hast du dazu zufällig auch eine Meinung ?

    Gruss

    Udo

  • Gibt auch überhaupt keinen Grund, die Boxen zu wechseln. Die Doppel 7 ist ein phantastischer Lautsprecher 😉


    Dein Vinylmaster silver hat einen Gyger-Schliff, wenn das vom Grundcharakter gefällt wäre die logische Nachfolge in meinen Augen ein 2M black (Shibata) oder 2M bronze (Fine Line). Beides scharfe Schliffe, ein Freund von mir hat beide, nehmen sich nicht viel.


    Was die Frequenzweichen-Bestückung angeht geistert einiges durchs Netz. Mundorf ist halt ein klangvoller Name, ob es was bringt kann ich dir persönlich nicht sagen. Einerseits ist es nicht teuer auszuprobieren, ob es den Arbeitsaufwand wert ist entscheidet andererseits am Ende im Zweifelsfall dein Talent zur Autosuggestion 😂


    Schraub den ER4 mal raus und ersetze Moosgummi durch Fils oder ähnliches, hier verändert sich der Klang aus meiner Erfahrung etwas, da ist Potential zum Spielen.

  • Gibt auch überhaupt keinen Grund, die Boxen zu wechseln. Die Doppel 7 ist ein phantastischer Lautsprecher 😉


    Dein Vinylmaster silver hat einen Gyger-Schliff, wenn das vom Grundcharakter gefällt wäre die logische Nachfolge in meinen Augen ein 2M black (Shibata) oder 2M bronze (Fine Line). Beides scharfe Schliffe, ein Freund von mir hat beide, nehmen sich nicht viel.

    ...ich habe keine Vergleiche. Der VM Silver hört sich schon gut an, aber ich habe das Gefühl, dass da noch mehr Details bei Stimmen und Instrumenten gehen könnte. Also zumindest wäre das mein Wunsch und dafür suche ich einen Tonabnehmer.


    Das mit dem Tausch von Moosgummi zu Filz teste ich mal. Auch nur lose einlegen ?


    Gruss

    Udo

  • Das mit dem Tausch von Moosgummi zu Filz teste ich mal. Auch nur lose einlegen ?


    Gruss

    Udo

    Sollten ja nur wenige Milimeter sein in der Kammer hinter dem ER4. Sonofil, Fils... einfach ausprobieren. Die rückwärtige Dämpfungen wirkt sich klanglich aus.

  • Am besten wäre es, wenn Du einen Händler hättest, der mehrere Tonabnehmer vorführen könnte. Dann hätte man so eine "Grundrichtung". Dann läßt man sich den gewünschten Abnehmer auf den eigenen Dreher vernünftig montieren und hört zu Hause. Ggfls. noch Vorstufen zur Probe mitnehmen. Ich war mit dem Black zufrieden. In meinem Raum und mit meiner Kette klang es gut. Und wie es so ist, strebt man nach mehr. Ich habe mir nun auf meinem Zet-1 das Platinum montieren lassen und bin völlig aus dem Häuschen. Wow, ein Quantensprung zum Black. Jede aufgelegte Scheibe macht irre viel Spaß. Ich bin begeistert und würde nun glatt empfehlen, statt Black, lieber Platinum! Beim Black hört man hin und denkt: jupp, hört sich gut an-gute Wahl. Beim Platinum kannst Du nicht mehr ruhig sitzen.

    Bühne, Luftigkeit, Auflösung, Bass- HAMMER! Ich spreche nur für mich! Wie gesagt, hängt letztlich von so vielen Faktoren ab, ob Du das genauso empfindest. Es ist ja auch ein Weg, den man geht. Es ist nix in Stein gemeißelt und keine Entscheidung fürs Leben :) Gruß Olly

  • Händler - finde den Fehler

    Habe lange gesucht und keinen gefunden.


    Wenn man wenig bis gar keine Erfahrung auf diesem Feld besitzt, sollte man sich schon auf einen Händler einlassen.

    Mit etwas Menschenverstand merkt man schnell ob es nur um den schnellen Euro geht oder wirkliche Beratung angesagt ist.

    Dann hört man sich seine Vorschläge im Laden an und merkt schnell ob die Richtung stimmt. Plattenspieler und Phono sollte man schon mitschleppen.

    Sicherlich wird auch ein Test zuhause möglich sein (zumindest Phonostufe).


    Mit Allem, was hier empfohlen wird, kannst Du schlussendlich wenig anfangen, da Du nicht weißt, wie es denn in Deinen Ohren klingen wird.

    Es ist aber eine gute Möglichkeit um mehrere Optionen, die man nicht auf dem Schirm hatte, in die Diskussion mit dem Händler einzubringen.


    Nur vor Ort kann kannst Du hören, ob Deine Erwartungen erfüllt werden. Alles andere ist stochern im Nebel und führt zu mehr Frust als Freude.

    Mit der Zeit wächst die Erfahrung und man kann dann einigermaßen einschätzen, wie sich die ein oder andere Anschaffung in das Vorhandene einfügt.

    Sich Zeit lassen und nichts übers Knie brechen, ist meine Empfehlung.

    "Wer nicht genießt, ist ungenießbar" (Konstantin Wecker)

    Liebe Grüße

    Petti

  • Ich kann zum Excalibur Black zwar nix sagen, aber ich habe selber mal das Platinum in der PH-10 + PSU Kette gehört und das war schon großes Kino. Mir gefällt das Platinum sogar besser als mein Dynavector XX-2 MKII was bei mir in der Gold Note PH-10 + PSU Kette läuft.

    PH-10 ist ein super Phono Pre und mit dem PSU wird nach meiner Erfahrung alles noch ein bisschen mehr.

  • Ich seh es ebenfalls kritisch, ein System auf einen mir fremden Plattenspieler und Phono probezuhören, jedes Gerät trägt ja zum Teil, für sich zum Klang bei.

    Von der Raumakustik mal ganz zu schweigen....😇


    Das Black habe ich an der Anlage und dem Phono eines Kumpels als Klasse empfunden, an meinem P9 und einen Phono meiner Wahl, war es einfach nix für mich.


    Da schraub ich mir persönlich dann doch nen MM wie das 2mBlack bzw. LVB darunter.

    Passt einfach zu meinen Gegebenheiten und Hörgewohnheiten.

  • Das Platinum Wood ist allerdings "nur" eine Ellipse, wenn man die Auflösung einer Gyger-Nadel gewohnt ist, könnte das in Verbindung mit dem (ich nenne es freundlich) "gradotypischen Soundings" auch in die völlig falsche Richtung gehen.


    Ist eben alles subjektiv. Hilft nur selbst anhören und dann entscheiden.

  • Dein Vinylmaster silver hat einen Gyger-Schliff, wenn das vom Grundcharakter gefällt wäre die logische Nachfolge in meinen Augen ein 2M black (Shibata) oder 2M bronze (Fine Line). Beides scharfe Schliffe, ein Freund von mir hat beide, nehmen sich nicht viel.

    Meine 2 Cent: Ich hatte das Bronze und fand es zu weich. Das Black war schon eine andere Hausnummer und spielte "knackiger" auf.

    PS: Mir gefällt der Gyger II Schliff beim Adikt.

    Alte Musik die man einst geliebt hat, ist wie einen alten Freund wieder zu treffen!

    Frei nach Loriot: Ein Leben ohne (Hard)Rock, Metal und Funk ist möglich, aber sinnlos 🤘

  • Das Platinum Wood ist allerdings "nur" eine Ellipse, wenn man die Auflösung einer Gyger-Nadel gewohnt ist, könnte das in Verbindung mit dem (ich nenne es freundlich) "gradotypischen Soundings" auch in die völlig falsche Richtung gehen.

    ..es ging um das Excalibur Platinum

  • ..danke dir und ich sehe langsam, dass das wohl der richtige Weg ist.


    Allen anderen vielen Dank, die mir hier Tipps gegeben haben :thumbup: . Ich nehme das als hilfreiche Anregungen an und schaue mal wie ich jetzt zu Hörerfahrungen kommen kann.


    Gruss Udo

  • Da möchte ich dem Uwe zustimmen, das XSH ist ein bestbuy!!

    Ich bin bewusst nach längerer Zeit mal wieder den Weg gegangen und habe ein detailverliebtes System gesucht, was ich hier mit dem XSH gefunden habe. Nach dem Einspielen hatte ich auch keine Sorge mehr, dass es evtl. doch ein etwas an zu viel Hochtonenergie absondern könnte.. was der Mensch ja im Vergleich zum XSL, mitunter auch hier im Forum lesen/bzw. so interpretieren könnte.

    Direkt am Mopped angeschlossen (240R), atemberaubend gut!

    -Gruß Peter-


    `Im Jazzrock steckt die Chance zur Versöhnung von Körper und Geist.` - DIE ZEIT, 27/2003, S. 37.