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  1. Analogue Audio Association
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High End Umsetzung nach EBU 3276!

  • shakti
  • 11. Juni 2024 um 14:45
  • loricraft
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    • 28. Juni 2024 um 23:20
    • #141
    Zitat von Planar 3

    Lt. Threadersteller ist es ja nur teilweise HighEnd, da vermeintlich noch Verbesserungspotential im Bereich der Signalquelle und Verstärkung möglich ist.…

    moin,

    guter Punkt. Gerade in dieser Umgebung dürften Unterschiede noch leichter wahrzunehmen sein, deren vermeintliche/tatsächliche Existenz ja von einigen Diskutanten in anderen Threads belächelt, bestritten oder (aus Selbstschutz ;) ? ) ignoriert wird.

    Gruß lori

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
    PS: Hört mehr Jazz

    .... und daran wird noch gearbeitet:
    https://www.discogs.com/user/loricraft/collection?header=12&limit=25&page=100

  • Planar 3
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    • 29. Juni 2024 um 08:01
    • #142

    Moin,

    hatte ich auf Seite 5 auch schon geschrieben, das der Raum zum Vergleichshören einlädt.

  • Online
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    • 29. Juni 2024 um 10:59
    • #143
    Zitat von Planar 3

    Moin,

    hatte ich auf Seite 5 auch schon geschrieben, das der Raum zum Vergleichshören einlädt.

    in der Tat, einen solchen Raum hätte ich gerne für meine workshops zur Verfügung :)

    HEIMSTATT DER MUSIK

    Veranstalter musikalischer Events,
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  • loricraft
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    • 29. Juni 2024 um 11:19
    • #144
    Zitat von Planar 3

    Moin,

    hatte ich auf Seite 5 auch schon geschrieben, das der Raum zum Vergleichshören einlädt.

    #99 entspricht/ergänzt #97 ;)

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
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  • Bonzo
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    • 29. Juni 2024 um 12:34
    • #145
    Zitat von loricraft

    Gerade in dieser Umgebung dürften Unterschiede noch leichter wahrzunehmen sein, deren vermeintliche/tatsächliche Existenz ja von einigen Diskutanten in anderen Threads belächelt, bestritten oder (aus Selbstschutz ;) ? ) ignoriert wird.

    Ein Trugschluss. Die Unterschiede der Elektronik, Kabel, Untersetzer werden kleiner. Konservativ liegt 75% des Klangs beim Raum, mesit wesentlich höher. Sind Unterschiede vorhanden, potenzieren sich diese in unbehandelten Räumen und minimalste Unterschiede werden aufgeblasen. Optimiert man den Raum, hört man erst einmal den Lautsprecher, wie er wirklich klingt. Und die Unterschiede dürften bei Hifi- und noch mehr bei High-End-Lautsprechern aufgrund der manchmal abenteuerlichen Frequenzgänge so rabiat sein, dass alles davor (Ausnahme Tonabnehmer) nur noch sehr unterrepräsentiert ist. Auch Zubehör spielt dann keine Rolle mehr (Ausnahme Klangschalen, die ja die Akustik verändern).

    Im Kleinen ist ein Beispiel das eines Studiomonitors, der gern als "Gleichmacher" bezeichnet wird. An sich werden oft nur Raumeinflüsse durch die Abstrahlcharakteristik minimiert. Man hört einfach mehr davon, was der Lautsprecher tatsächlich wiedergibt und weniger von der Elektronik.

    Wenn alle Hörräume gut wären, bedeutete dies für viele Hifi-Freaks das Ende des Hobbies. Die ganzen lustigen Spielereien wären für die Katz und auch der monetäre Einsatz wäre überschaubar.

    Ich meine das hier völlig wertfrei, soll jeder machen, was er will.

  • fr.jazbec
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    • 29. Juni 2024 um 12:44
    • #146
    Zitat von Bonzo

    Ein Trugschluss. Die Unterschiede der Elektronik, Kabel, Untersetzer werden kleiner. Konservativ liegt 75% des Klangs beim Raum, mesit wesentlich höher. Sind Unterschiede vorhanden, potenzieren sich diese in unbehandelten Räumen und minimalste Unterschiede werden aufgeblasen.

    Gibt es dafür Belege? M.M.n. ist es unlogisch, daß sich Raum-und Elektronikfehler potenzieren. Dann müßten die Elektronikfehler ja genau im gleichen Frequenzbereich wirken wie z.B. die Raummoden, was sehr unwahrscheinlich ist.

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    • 29. Juni 2024 um 12:49
    • #147
    Zitat von Bonzo

    Ein Trugschluss. Die Unterschiede der Elektronik, Kabel, Untersetzer werden kleiner. Konservativ liegt 75% des Klangs beim Raum, mesit wesentlich höher. Sind Unterschiede vorhanden, potenzieren sich diese in unbehandelten Räumen und minimalste Unterschiede werden aufgeblasen. Optimiert man den Raum, hört man erst einmal den Lautsprecher, wie er wirklich klingt. Und die Unterschiede dürften bei Hifi- und noch mehr bei High-End-Lautsprechern aufgrund der manchmal abenteuerlichen Frequenzgänge so rabiat sein, dass alles davor (Ausnahme Tonabnehmer) nur noch sehr unterrepräsentiert ist. Auch Zubehör spielt dann keine Rolle mehr (Ausnahme Klangschalen, die ja die Akustik verändern).

    Im Kleinen ist ein Beispiel das eines Studiomonitors, der gern als "Gleichmacher" bezeichnet wird. An sich werden oft nur Raumeinflüsse durch die Abstrahlcharakteristik minimiert. Man hört einfach mehr davon, was der Lautsprecher tatsächlich wiedergibt und weniger von der Elektronik.

    Wenn alle Hörräume gut wären, bedeutete dies für viele Hifi-Freaks das Ende des Hobbies. Die ganzen lustigen Spielereien wären für die Katz und auch der monetäre Einsatz wäre überschaubar.

    Ich meine das hier völlig wertfrei, soll jeder machen, was er will.

    Sorry,
    das sehe ich komplett anders.

    Ändere ich etwas an der Signalgüte, durch zB eine Verbesserung der Signalquelle, bekomme ich dies in Saschas Raum idealerweise überproportional klar zu hören.

    (völlig unabhängig davon, was ich mache,
    um die Signalgüte zu verbessern oder zu verändern)

    Wenn dies nicht so wäre, könnte man einen solchen Raum ja wohl kaum für den Mastering Prozess verwenden.

    Warum in "unbehandelten Räumen minimalste Unterschiede aufgeblasen werden", verstehe ich überhaupt nicht, da in solchen Räumen die raumspezifische Signatur vieles an Klang Unterschieden verdecken kann.

    Ein nach NORM aufgebauter AbhörRaum soll ja gerade klangliche Unterschiede verdeutlichen und eben nicht verdecken.

    Gruss

    Juergen

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  • RalfErnst
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    • 29. Juni 2024 um 13:29
    • #148
    Zitat von Bonzo

    Ein Trugschluss. Die Unterschiede der Elektronik, Kabel, Untersetzer werden kleiner.

    Aha. Deshalb werden im Studiobau also hohe 5-stellige bis 6-stellige Beträge zur Raumakustik ausgegeben. Alles damit die gehörten Unterschiede kleiner werden...

    Zum Thema Verkabelung. Das scheint trotz optimierter Räume in renommierteren Mastering Studios durchaus ein Thema zu sein, sonst würden hierfür wohl kaum hohe 5-stellige Beträge investiert.

    Aus der Equipment Liste von Cohearent Audio (Kevin Gray):

    Interconnects:

    All analog cables in the disk cutting chain are AudioQuest “Wild Blue” 72v DBS.

    All other analog cables to and from our console are AudioQuest “Niagara” 72v DBS.

    We use AudioQuest AES/EBU digital, and AudioQuest NRG and “Wild Blue” power cables, also 72v DBS.

    Also: 2) AudioQuest Niagara 3000 power conditioners

    Diese Leute bestreiten ihren Lebensunterhalt damit, kleinste Unterschiede (z.B. +-0,25dB EQ in einem engen Frequenzband sicher und reproduzierbar herauszuhören. Das geht nur in einem akustisch perfekt behandelten Raum mit Top-Abhörequipment.

    cheers Ralf

  • annalognicht
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    • 29. Juni 2024 um 13:31
    • #149
    Zitat von shakti

    Sorry,
    das sehe ich komplett anders.

    Ändere ich etwas an der Signalgüte, durch zB eine Verbesserung der Signalquelle, bekomme ich dies in Saschas Raum idealerweise überproportional klar zu hören.

    (völlig unabhängig davon, was ich mache,
    um die Signalgüte zu verbessern oder zu verändern)

    Wenn dies nicht so wäre, könnte man einen solchen Raum ja wohl kaum für den Mastering Prozess verwenden.

    Warum in "unbehandelten Räumen minimalste Unterschiede aufgeblasen werden", verstehe ich überhaupt nicht, da in solchen Räumen die raumspezifische Signatur vieles an Klang Unterschieden verdecken kann.

    Ein nach NORM aufgebauter AbhörRaum soll ja gerade klangliche Unterschiede verdeutlichen und eben nicht verdecken.

    Gruss

    Juergen

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    Hallo,

    klares Jein.

    Fehler in der Elektronik wird man in, ich vereinfache das mal auf den DIN Raum, deutlicher hören.

    Lautsprecher mit abenteuerlichen Abstimmungen und nicht so dollen passiven Weichen auch.

    Das könnte der Grund sein warum Sascha die Wandler selbst gebaut hat, aktiv befeuert und digitale Weichen hat. Ein Konzept was ich sehr mag.

    Verstärkungen und Lautsprecher die keine Fehler haben, aber dennoch eine andere Klangsignatur haben, rücken deutlich näher zusammen.

    So ist zumindest meine Erfahrung.

    Fehler werden aufgeblasen. Signaturen werden kleiner.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • RalfErnst
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    • 29. Juni 2024 um 13:45
    • #150

    Nochmal nöö. Kann man sehr einfach selber probieren. Jeder halbwegs hochwertige Kopfhörer stellt "Signaturen" bzw. Unterschiede genauer dar, als ein unbehandelter Wohnraum. Was man dann draus macht, ist halt wieder was völlig anderes...

    cheers Ralf

  • annalognicht
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    • 29. Juni 2024 um 13:59
    • #151
    Zitat von RalfErnst

    Nochmal nöö. Kann man sehr einfach selber probieren. Jeder halbwegs hochwertige Kopfhörer stellt "Signaturen" bzw. Unterschiede genauer dar, als ein unbehandelter Wohnraum. Was man dann draus macht, ist halt wieder was völlig anderes...

    cheers Ralf

    Ich denke wir schreiben aneinander vorbei.

    Ich habe eine recht gute Kopfhörerkette und eine Nahfeldkette mit 120er Neumänner, neben den Anlagen.

    Mit diesen kann man wie mit einer Lupe, vielleicht nicht ganz so professionell wie du, feinste Unterschiede beispielsweise von Tonabnehmern hören. Sehr deutlich kann man Fehler der Tonabnehmer hören.

    In einem sehr schlechten Raum wirst du diese Unterschiede deutlich weniger hören. Genauso einen widerlichen FG eines Lautsprechers.

    In einem, wie ich schrub ;) DIN Raum, wirst du den widerlichen FG Gang des Lautsprechers deutlicher hören, weil das ein Fehler ist. Die Signaturen rücken im Höreindruck näher zusammen im Verhältnis zu den Fehlern. Hören wird man sie natürlich. Es ist eine Frage der Verhältnisse zueinander.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • loricraft
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    • 29. Juni 2024 um 14:04
    • #152
    Zitat von annalognicht

    In einem sehr schlechten Raum wirst du diese Unterschiede deutlich weniger hören. Genauso einen widerlichen FG eines Lautsprechers.

    also sind in einem optimierten Raum die Unterschiede deutlicher wahrnehmbar, darum ging’s ;)

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
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  • RosWo
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    • 29. Juni 2024 um 14:16
    • #153

    Verschiedene Kopfhörer können sehr unterschiedliche Frequenzverläufe/-betonungen haben.

    Was ich interessant finde, dass man nun 'Verdeckungen' betont.

    Und natürlich spielt die Signalgüte eine Rolle.

  • annalognicht
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    • 29. Juni 2024 um 14:20
    • #154
    Zitat von loricraft

    also sind in einem optimierten Raum die Unterschiede deutlicher wahrnehmbar, darum ging’s ;)

    Allgemein betrachtet ja. Im Verhältnis nein.

    Du hast doch einen anständigen Raum. Also müsstest du doch Erfahrungen damit haben.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • annalognicht
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    • 29. Juni 2024 um 14:21
    • #155
    Zitat von RosWo

    Verschiedene Kopfhörer können sehr unterschiedliche Frequenzverläufe/-betonungen haben.

    Was ich interessant finde, dass man nun 'Verdeckungen' betont.

    Und natürlich spielt die Signalgüte eine Rolle.

    Den FG des Kopfhörers kann man grade ziehen ;)

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • RalfErnst
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    • 29. Juni 2024 um 15:09
    • #156
    Zitat von annalognicht

    ... vielleicht nicht ganz so professionell wie du ...

    Nix mehr professionell, ich bin seit einigen Jahren glücklicher Rentner :).

    cheers Ralf

  • loricraft
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    • 29. Juni 2024 um 15:17
    • #157
    Zitat von annalognicht

    Allgemein betrachtet ja. Im Verhältnis nein.

    Du hast doch einen anständigen Raum. Also müsstest du doch Erfahrungen damit haben.

    genau deshalb schrieb ich es ;)

    Also: mir fällt es leichter, im guten Raum Unterschiede wahrzunehmen. Und ganz klar: mit dem (z.B.) Stax gehts auch.

    Beste Grüße lori

    PS. „allgemein ja“ und „im Verhältnis nein“ klingt ziemlich spannend :)

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
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  • skeptiker
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    • 29. Juni 2024 um 17:36
    • #158
    Zitat von RalfErnst

    Hallo Shakti,

    Die oben genannten Modelle werden eigentlich nicht in Mastering Studios benutzt.

    Hier findest Du tatsächlich eher "audiophile" Dickschiffe wie B&W, Dynaudio, Egglestone, Wilson, Lipinski. Genelec vielleicht noch im 7/5:1 Kontext.

    cheers Ralf

    Deckt sich absolut mit meinen Erfahrungen. Der WDR hat sich komplett auf Genelec eingestellt, (Rundfunkstudios), in der Produktion auch Geithain und Mastering BuW.

    Man sollte auch ADAM und PMC mit erwähnen.

    AAA-Member

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    http://audiospecials.de/

  • skeptiker
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    • 30. Juni 2024 um 11:44
    • #159
    Zitat von shakti

    Meine These dazu ist, dass vom Musik Produzenten / dem Tonmeister ein Produkt gemastert wird, welches in normalen Abhörsituationen, dh Wohnzimmern, gut funktionieren soll, dh dass beim finalen abmischen explizit kein Produkt für die Abhörsituation eines Mastering Studios gestaltet wird.

    Gruss

    Juergen

    Genauso ist es. Erfahrene Produzenten haben quasi ein Consumer Klangprofil ihrer Zielgruppe im Kopf.

    Eine Musikproduktion ist immer ein Kunstprodukt. Darum ist die Frage nach der Wahrheit völlig obsolet.

    Produziert wird ein musikalisches Produkt/Werk welches die "Botschaft" der Künstler, Tonmeister/Produzent als Teamentscheidung widerspiegelt.

    Diese "Botschaft" ist physisch.

    Also die Rille im Vinyl. Die hat der Toningenieur als -letztes zu Ohr bekommen-, nämlich in der Abhöre beim Checken des White Pressings aus dem Presswerk.

    Wie der Konsumment/Käufer sie entschlüsselt/wiedergibt, ob so neutral wie möglich oder gesoundet ist, dem Himmel sei Dank!, dem Endverbraucher völlig frei gestellt.

    Also, mögen wir uns einigen. Der Ort unserer akustischen Freiheit ist unser Musikzimmer - der Ort unserer Meinungsfreiheit dieses Forum.

    Ist doch eine Perspektive.

    Gruß

    Michael

    AAA-Member

    Gewerblicher Teilnehmer

    http://audiospecials.de/

  • K_K
    Klaus
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    • 30. Juni 2024 um 12:15
    • #160

    Hallo Michael,

    Vielen Dank für deine Aussage.

    Zitat

    Eine Musikproduktion ist immer ein Kunstprodukt. Darum ist die Frage nach der Wahrheit völlig obsolet.

    Produziert wird ein musikalisches Produkt/Werk welches die "Botschaft" der Künstler, Tonmeister/Produzent als Teamentscheidung widerspiegelt.

    Genauso sehe ich dies auch. Ich kann deshalb die Aussage, dass der Master die (alleinige) klangliche Wahrheit wiedergibt, nicht teilen.

    Um jetzt dann nochmal den Sprung zu dem Ausgangspunkt des Threats (Raum und Lautsprecher) zu nehmen, heißt das für mich persönlich:

    Meine Kombination aus Raum und Boxen (und Equiment) sollte alle unterschiedlichen Platten so wiedergeben, dass

    - ich lange hören kann, ohne angestrengt zu sein

    - ich das Gefühl habe, dass Instrumente wie in Live klingen (sofern Platte entsprechend produziert wurde)

    - ich den Aufnahmeraum wahrnehmen kann (sofern die Rauminformation auf der Platte mitgegeben wurde)

    - ich liveähnliche Dynamik erleben kann (entsprechende DR-Werte auf der Platte vorausgesetzt)

    - ich emotional von der Musik gefesselt werde

    - ich kleinste Feinheiten auf der Platte höre, die sich aber als Teil der gesamten Musik einordnen (sofern die Platte entsprechende Auflösung bietet)

    - ich mich nicht von meiner Anlage loseisen kann, auch wenn meine Frau mich schon dreimal gerufen hat 😁

    Dies ist meine Form von klanglicher Wahrheit.

    Gruß

    Klaus

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