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Vintage oder Retro? Was passt besser?

  • Yellowshark
  • 5. August 2024 um 23:00
  • Yellowshark
    ALTEFVIER
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    • 5. August 2024 um 23:00
    • #1

    Tach zusammen,

    jetzt stehen die ThivanLabs 10 bei mir zuhause und der NAD Monitor 3300, der eigentlich als Amp zum Einsatz kommen sollte, hat die Grätsche gemacht. Ich weiß nicht, warum und ob ich ihn reparieren lassen soll.

    Momentan denke ich über Alternativen nach. Ich möchte schon passend zu den Breitbändern Vintage oder Retro, bin mir aber nicht sicher, was sinnvoller ist. Ich liebe ja die Haptik der Amps aus den 70ern oder den 80ern. Auch VU-Meter mag ich. Die Frage ist, ob man hier was solides für um die 600 Euro bekommt. Aus dem Retrobereich ist mir heute im Netz der Leak 130 über den Weg gelaufen. Könnte ich mir auch vorstellen.

    Was würdet ihr machen ? Retro oder Vintage? Habt ihr konkrete Vorschläge? Bin gespannt.

    Ciao

    Stefan

    Information is not knowledge - Knowledge is not wisdom - Wisdom is not truth - Truth is not beauty - Beauty is not love - Love is not music - and music is THE BEST (FZ)

  • Berndt
    Meister
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    • 6. August 2024 um 00:38
    • #2

    Hallo Stefan,

    also ich rate Dir zum aktuellen Musical-Fidelity A1.

    Ich bin gewiß ein Hifi-Klassiker-Fan (schau Dir meine Galerie-Fotos an), aber was der Kleine da klanglich bringt, ist wirklich verdammt gut!

    Da wird es jeder noch so massive und mit schönen Rastschaltern und satt laufen Drehknöpfen (was ich grundsätzlich sehr, sehr schätze!) - vlt. sogar noch mit Doppelnetzteil - üppig ausgestattete Klassiker (was der aktuelle A1 im übrigen ja auch hat: Ringkerntrafo mit kanalgetr. Wicklungen und 2x4, also insges. 8 Netzteilelkos - Marantz nannte das, also kanalgetr. Wicklungen und eigene Elkos für jeden Kanal, damals: 'Dual Secondary Power Supply'),

    klanglich verdammt schwer haben, dagegen anzukommen.

    Seh's halt mal so: Der A1 ist ja im Grunde auch ein Retro-Amp, abgeleitet von Erstmodell - A1 aus dem Jahre 1985.

    Nur wurden beim Aktuellen alle Schwachpunkte beseitigt.

    An Deinen ThivanLabs-10 mit DEM Superwirkungsgrad, sollte der A1 wunderbar dran laufen/spielen(!)

    Und - mein Gott - das Abwärmeproblem. Ich komm gut klar damit.

    Er steht oben auf'm Rack und läuft selbst jetzt, an solch heißen Tagen, bei gekippten Fenstern, ohne jegl. Probleme.

    Beste Grüße

    Bernhard

  • K.Dieter
    Das Leben genießender Krebspatient
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    • 6. August 2024 um 09:10
    • #3

    Rein vom Retro-Faktor her gesehen finde ich den Leak erste Klasse....

    Viele Grüße
    Dieter

    AAA Mitglied

    Wenn Du deine Zukunft planst und dein Schicksal lachend vom Stuhl fällt.....8o

  • Dr. John
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    • 6. August 2024 um 11:55
    • #4

    Bei Retro fällt mir noch der Arcam SA10/ SA20 ein. Auslaufmodelle mit einem Hauch Nostalgie. Erinnert mich irgendwie an die 60er/70er Jahre.

    Ich persönlich würde mir einen modernen Verstärker aussuchen, der mir klanglich zusagt und bei dem Ausstattung, Verabeitung und Optik meinen Erwartungen entspricht. Begriffe wie Retro würde ich außen vor lassen, es muß einfach passen.

    Mir gefällt z.B. der Roksan Atessa, Atoll IN100, Arcam Radia A15, ...etc

  • Yellowshark
    ALTEFVIER
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    • 6. August 2024 um 13:33
    • #5
    Zitat von Berndt

    also ich rate Dir zum aktuellen Musical-Fidelity A1.

    den hatte ich sogar früher mal. Ist mir im Moment aber auch zu teuer.

    Zitat von Dr. John

    Ich persönlich würde mir einen modernen Verstärker aussuchen, der mir klanglich zusagt und bei dem Ausstattung, Verabeitung und Optik meinen Erwartungen entspricht...

    Der Begriff Retro beschreibt m.M.n. genau das. Tolle Optik, moderne Ausstattung und Top-Verarbeitung. Es handelt sich ja um Geräte aus der aktuellen Zeit. Klanglich muss es natürlich passen. Bei Vintage das gleiche. Nur dass hier natürlich ein gewisses technisches Ausfallrisiko aufgrund des Alters besteht.

    Zitat von K.Dieter

    Rein vom Retro-Faktor her gesehen finde ich den Leak erste Klasse....

    Das habe ich auch gedacht, als ich ihn zum ersten mal gesehen habe.

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  • leonardo
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    • 7. August 2024 um 11:39
    • #6

    Wenn es Retrodesign sein soll, finde ich den NAD C 3050 besonders schick. Leider in der gleichen Preisklasse wie der Musical Fidelity A1.

    Viele Grüße

    Thomas

  • Yellowshark
    ALTEFVIER
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    • 7. August 2024 um 18:18
    • #7
    Zitat von leonardo

    Wenn es Retrodesign sein soll, finde ich den NAD C 3050 besonders schick...

    Dem kann ich mich absolut anschließen.

    Wahrscheinlich werde ich meinen NAD reparieren lassen. Für den Übergang kaufe ich vielleicht einen kleinen Luxman. 190, 210, 215 ... Die gibt es zwischen 100 und 300 Euro, teilweise sogar mit Händlergarantie. Dann kann ich die Reparatur in Ruhe angehen.

    Ciao

    Stefan

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  • zimbo
    Funk Soul Brother
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    • 7. August 2024 um 19:12
    • #8

    Den Retro NAD sollte man aber mal in der Hand gehalten haben, dann erkennt mann den Unterschied zwischen "Retro" und "Vintage" relativ schnell ;)

    The music was new, black polished chrome. And came over the summer like liquid night.

  • jhr
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    • 7. August 2024 um 19:20
    • #9
    Zitat von Yellowshark

    Tach zusammen,

    jetzt stehen die ThivanLabs 10 bei mir zuhause und der NAD Monitor 3300, der eigentlich als Amp zum Einsatz kommen sollte, hat die Grätsche gemacht. Ich weiß nicht, warum und ob ich ihn reparieren lassen soll.

    Momentan denke ich über Alternativen nach. Ich möchte schon passend zu den Breitbändern Vintage oder Retro, bin mir aber nicht sicher, was sinnvoller ist. Ich liebe ja die Haptik der Amps aus den 70ern oder den 80ern. Auch VU-Meter mag ich. Die Frage ist, ob man hier was solides für um die 600 Euro bekommt. Aus dem Retrobereich ist mir heute im Netz der Leak 130 über den Weg gelaufen. Könnte ich mir auch vorstellen.

    Was würdet ihr machen ? Retro oder Vintage? Habt ihr konkrete Vorschläge? Bin gespannt.

    Ciao

    Stefan

    Alles anzeigen

    Wenn schon Leak dann lieber eine vintage (??) Röhrenendstufe (passt zu Breitbändern) und dazu vielleicht lieber eine modernere Vorstufe einer anderen Firma. Vor 35 Jahren hatte ich einmal diese Leak Stereo 20 (siehe Link).

    -- Joachim

    **F/s - Leak Stereo 20 Power Amp**- Vinyl Engine

  • fr.jazbec
    ..und tschüss
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    • 7. August 2024 um 19:42
    • #10
    Zitat von Yellowshark

    Dem kann ich mich absolut anschließen.

    Wahrscheinlich werde ich meinen NAD reparieren lassen. Für den Übergang kaufe ich vielleicht einen kleinen Luxman. 190, 210, 215 ... Die gibt es zwischen 100 und 300 Euro, teilweise sogar mit Händlergarantie. Dann kann ich die Reparatur in Ruhe angehen.

    Ciao

    Stefan

    Hi Stefan

    Normalerweise bin ich kein Röhrenfan, aber wenn du schon einen Lautsprecher nutzt, der von einem Röhrenverstärker Hersteller entwickelt wurde, würde ich auch eine Röhre einsetzen. Irgendwas mit 4xEL34 wird auch gebraucht bis 600€ zu bekommen sein.

    Gruß Rüdiger

  • woodymood
    Fortgeschrittener
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    • 7. August 2024 um 23:36
    • #11

    Hi Stefan,

    ich kenne die Anfassqualität bzw. die verwendeten Materialien der Drehknöpfe und Schalter nicht. Mir ist sowas immer auch wichtig. Sind die beim Leak 130 aus Kunststoff?

    Da gefallen mir Vintage Verstärker deutlich besser.

    VG

  • Yellowshark
    ALTEFVIER
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    • 7. August 2024 um 23:50
    • #12
    Zitat von woodymood

    ...

    ich kenne die Anfassqualität bzw. die verwendeten Materialien der Drehknöpfe und Schalter nicht. Mir ist sowas immer auch wichtig. Sind die beim Leak 130 aus Kunststoff?...

    Ich weiß, was du meinst. Geht mir genauso. Aber die Knöpfe beim Leak sind aus Metall und wohl auch ziemlich gut.

    Ciao

    Stefan

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  • ElvisJunkie
    Discofräse
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    • 8. August 2024 um 07:44
    • #13

    Wenn es retro aussehen und trotzdem klanglich überzeugen soll, dann würde ich zum Yamaha A-S 1200 greifen.

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

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