DECCA Systeme - Tips und Tricks

  • Der POD ist der Tod des Systems? Ganz so dramatisch isses nu auch wieder nicht... :whistling:


    Wenn's nicht brummt, ist doch alles gut, oder? Als Schrauben zur Befestigung des POD werden 6BA benötigt...

    Stanislav Guks Holzbodies haben M2-Innengewinde.

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  • Soweit ich es gelesen habe, ist der VPI Unipivot ein ganz hervorragender Arm fürs Decca. Ausprobiert habe ich es nicht, dennoch hört es sich für mich sehr plausibel an.

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  • murgdamm,


    Sorry, wenn ich die schon erwähnte "alte Leier" wiederhole:

    Guck im Lenco Heaven ! >> Decca London Club


    und im WBF hatte ich eine Tonarm & Decca Frage gepostet (allerdings für einen SME-Arm) - aber evtl. findest Du dort weitere Infos.

    (Für mich gab dies den "Kick ", mich in die DECCA-Welt vorzuwagen...und bin voll hängen geblieben ) ;)


    https://www.whatsbestforum.com…ion-with-sme-3012r.30798/


    Gruss


    Urs

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

  • Hallo,


    das besagte Forum hat einen sehr aufschlussreichen Faden in Bezug auf die Decca´s.

    Sehr lang, aber lesenswert.


    Der POD ist ein Teil an dem sich die Geister etwas scheiden. Ich meine, es ist lediglich eine Masseverschiebung und ggf. etwas andere Dämpfung, die jeweils der ganzen Sache gut oder aber auch schlecht tun.

    So auch der Isolator.


    Da hilft nur ausprobieren.


    grüß Uli

  • Soweit ich es gelesen habe, ist der VPI Unipivot ein ganz hervorragender Arm fürs Decca. Ausprobiert habe ich es nicht, dennoch hört es sich für mich sehr plausibel an.

    Da war ich zu spät. Ich habe diese Kombi schon gehört. Das läuft "ganz ok". Insbesondere der Referenzää ist an dem Arm gut aufgehoben.


    Gruß Uli

  • Ich denke, man muss bei "den" Deccas sorgfältig unterscheiden, ob man über

    (i) ein sog. Blechschachtel-System (blue, black, maroon, silver, gold, super gold, pink, whatever...) bzw. dessen Derivate mit POD, oder

    (ii) über ein Jubilee oder sogar Reference

    redet.


    Alle Deccas haben, soweit ich weiss, ein ähnliches Generatorsystem/ -prinzip, das sowohl für die klanglichen Besonderheiten als auch deren Nebenwirkungen - die brutalen Resonanzen, die beim Abtastvorgang erzeugt werden - verantwortlich ist.


    Urs, wenn du über die Kombination 3012R und "Decca" sprichst, gehst du wahrscheinlich nicht von einem der o.g. Blechschachtel-Systeme, sondern dem Jubilee oder Reference aus, richtig?

    Ich denke, dass diese beiden wegen ihres Gehäuses, das sich stark von den Blechschachtel-Systemen unterscheidet, ganz andere Anforderungen an den Arm bzw. dessen Möglichkeiten stellen, mit den erzeugten Resonanzen umzugehen. Hier könnte ein 3009R oder 3012R gut funktionieren. Beide unterscheiden sich hinsichtlich der eff. Masse nicht wesentlich.


    Bei den Blechschachteln hingegen, glaube ich aufgrund längerer Erfahrungen mit 3009er Armen (u.a. 3009R voll getuned von ATA), dass diese nicht die optimalen Spielpartner für diese Systeme sind. Das liegt vermutlich nicht so sehr an zu wenig eff. Masse, sondern am Messerlager, das auch in Bronzeausführung bei den zu überwältigenden Resonanzen die Grätsche macht und anfängt zu rappeln. Lateralbalance hin oder her.


    Ich habe mein SG am 3009 in wirklich vielen verschiedenen Setups mit unterschiedlichen HS, Cartridge Isolator, G.B. Clamp und was weiss ich noch alles, nie wirklich 100% ig ans Musizieren gebracht. Aktuell geht es mit line contact Diamant von JW und in einem Ebenholzbody an einem magnetgelagerten Schröder-Clone mit bedämpftem Arm aus Hartholz auf einem von Hartmut zurecht gemachten L78 jedoch recht zufriedenstellend.

    Dennoch hängt die klangliche Performance des SG weiterhin ein gutes Stück von der aufgelegten Platte ab. Eva Cassidy's Night Bird in 45rpm mag es bspw. überhaupt nicht.


    Urs : Falls du diese Platte hast und ein Jubilee/ Reference weiterhin an einem 3012R betreibst, würde ich dich bitten, das mal auszuprobieren, ob du diese Platte verzerrungsfrei abspielen kannst. Wäre eine sehr interessante Information für mich...


    VG

    Steffen

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    The post was edited 2 times, last by baltaman ().

  • Steffen,


    Deine Vermutung ist korrekt: ich hatte ein Jubilee (ich kaufte dieses quasi zwecks "Funktions-Test"; habe es eben grad verkauft) und jetzt eben das Reference.


    Die Eva Cassidy's Night Fall Platte kenne ich nicht.

    Aber ich haben eine alte Dixie-Jazz-Scheibe, wo beide Deccas an einer Stelle hängen blieben...ärgerlich..!!

    ABER: Sogar mein SPU Century scheiterte - es ist vermutlich ein Pressfehler, oder "eingewachsenes Staubkorn" oder so was.

    Nur das KOETSU Platinum spielte völlig problemlos.;)


    Klanglich ist das Reference eine "Dynamische & Echte" Musikmaschine; ideal für eher Groovige & Poppige Musik, wie Jazz, und so: Musik & Spielspass vor Details um der Details willen !


    Für Klassik, mit feinsten Nuancen der Streicher , oder Cembalo, mit dem harten Anriss, spielen das SPU und speziell das Koetsu halt schon noch etwas farbenfroher, eleganter und transparenter.


    ABER: dies ist ein sehr unfairer Vergleich, kosten die beiden Tonzellen ein Mehrfaches des Reference, und sind evtl. daher noch eine Liga höher einzuordnen.


    Gruss


    Urs

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  • Urs : Da hast du aber einen nicht ganz schlechten Fuhrpark beisammen. An welchem Arm hast du aktuell das Reference? 3012R?

    Kauf dir mal die Eva Cassidy Platte. Es gibt ja verschiedene Coverversionen von "Fields of Gold", ich finde alle, die ich bislang gehört habe, bis auf Evas, kitschig und schwülstig. Ist ne tolle Platte, nur eben aktuell nicht mit meinem SG.

    Ganz anders Al di Meolas "All your Life". Da "singt" die alte Goldschachtel, das ist phänomenal.


    ratfink : Die Golfball-Arme von WT sowie diverse Tangentialarme werden auch immer wieder als perfect match für die Schachteln genannt. An welchem WT-Arm hast/ hattest du welches Decca denn?

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  • baltaman

    Ja, ich habe "leider" ;) nur den 3012R, mit dem Bronzelager , aber der normalen Basis-Platte.

    Der Thorens TD520 hat jedoch glaub Panzerholz -oder ähnlich ? - als Tonarmauflage ; evtl. hat das auch einen positiven Einfluss ?

    Aktuell ist das Reference in einem ARCHE Headshell eingebaut - da lässt sich VTA und Azimuth recht gut einstellen.


    Gruss


    Urs

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  • Ich hab einige Deccas. Unter anderem auch eines mit Pod. Richtig gut lief es bei mir nur im Well Tempered und diversen Einpunktern.

    SME3009 ging gar nicht.

    Da darf ich genauso meine Erlebnisse mit dem Weil und einigen Decca Konfigurationen als recht gut klingend bescheinigen.


    Gruß Uli

  • Der Faden ist ja schon älter aber eventuell wieder auferlebt. Ich spare mir ein neuen Faden jetzt.
    Wieso isolieren das Blechgehäuse gegen das Headshell? Ist ja das Bracket zwischen!

    Meins spielt erstmal auf den ersten Blick und mal sehen was wird! Irgendwie sind die mir sympathisch die Deccas! Mein Decca müsste mal in die Waschmaschine. Die Nadel kann ich nicht beurteilen. Aber wie gesagt, scheint okay zu sein für meine erste Decca!! Ich kann nichts unangenehmes hören.8EC8ACD1-4531-42B5-8F65-197165D50C65.jpeg

  • Hallo Zusammen,


    ich frage mich gerade was der Unterschied zwischen einem Decca Gold und einem Decca Super Gold ist. Vielleicht kann mir auch jemand erzählen wie sich die anderen Deccas von oben genannten unterscheiden?