1. START
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Regeln
  3. Galerie
    1. Alben
  4. Artikel
  5. analog Magazin
  6. Social Media
    1. Facebook
    2. Instagram
    3. YouTube
  7. AAA Website
  8. SHOP
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Galerie
  • Dateien
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Analogue Audio Association
  2. Forum
  3. Technik
  4. Rundfunk und Tuner

„Latenz-Probleme“ bei DAB+ ?

  • Urs
  • 7. Oktober 2024 um 10:49
  • Urs
    Profi
    Reaktionen
    490
    Beiträge
    1.063
    Bilder
    5
    • 7. Oktober 2024 um 10:49
    • #1

    Ich muss mich wohl oder übel mit dem Thema DAB+ auseinandersetzen :cursing:
    Grund: UKW Abschaltung der SRG in der Schweiz.
    Meine vielen kleinen UKW Radios in Küche, WC, etc. sind bald obsolet und als Ersatz für Terrestrischen Empfang müssen diese durch billige, aber wenigstens für Nachrichten, „Low-Fi-Zwecke“, etc. , brauchbare DAB+ Kistchen ersetzt werden.

    Nun mein Problem, bzw. mal die Frage:

    Wenn ich verschiedene Typen / Brands solcher DAB+ Kistchen „mischen“ sollte, haben diese dann verschiedene Latenzen / Empfangsverzögerungen untereinander ?

    (Bei UKW war das bekanntlich NIE ein Problem: Vom gleichen Sender zeitgleicher Klang..!! --> kein "Echo" oder "Hall" in diversen Zimmern)

    Merci für Eure Erfahrungsberichte !

    Gruss

    Urs

    PS: Die eigentliche Klangqualität bei diesen „Kistchen“ ist mir eher Wurst – für „High-End“ Radio an meinen "Haupt-Anlagen“ gehe ich eh einen anderen Weg…

    OK - Sonst kaufe ich mir halt einige Billigst-Modelle und hör mich rein :(

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

  • tomfritz
    Hörer
    Reaktionen
    10.296
    Beiträge
    12.126
    • 7. Oktober 2024 um 21:19
    • #2

    Damit ist zu rechnen, da das Audiosignal erst aus dem digitalen Stream der Einsen und Nullen errechnet werden muss und nicht jedes Gerät dies exakt gleich tun wird.

    Um Deine UKW-Empfänger weiter betreiben zu können, könntest Du Dich auch eines kleinen Transmitters bedienen, der zum Beispiel in Autos eingesetzt wird, um andere Medien über das alte Autoradio hören zu können. Bei dieser Art der Signalverteilung wären jedenfalls alle UKW-Empfänger synchron.

    Gruß tomfritz

  • lg74
    Profi
    Reaktionen
    564
    Beiträge
    727
    • 7. Oktober 2024 um 22:00
    • #3
    Zitat von tomfritz

    Um Deine UKW-Empfänger weiter betreiben zu können, könntest Du Dich auch eines kleinen Transmitters bedienen, der zum Beispiel in Autos eingesetzt wird, um andere Medien über das alte Autoradio hören zu können.

    Dabei aber bitte darauf achten, einen zu erwischen, der DAB+ wenigstens korrekt decodieren kann. Ich hatte mal sowas testweise zur Verfügung gestellt bekommen, es war ein Modell, das über Pearl vertrieben wird:

    auvisio DAB Adapter: DAB+/DAB-Empfänger mit FM-Transmitter, AUX-Audioausgang, für Kfz/HiFi (DAB Autoradio)

    Das war der grausigste Dreck, den ich bis dahin zu hören bekam. Das teil kann offenbar HE-AAC nicht sauber decodieren - und das brauchst Du in der Schweiz bei jedem Programm. Die Audioqualität war so mies (und über den FM-Modulator noch mieser), dass ich selbst bei Aussage "Die eigentliche Klangqualität bei diesen „Kistchen“ ist mir eher Wurst" zur Vorsicht rate.

    Wie sich andere Vertreter dieser Adapterlösungen verhalten, weiß ich nicht. Ich habe das, was wir realisieren wollten, dann mit einem funktionierenden, Frontier-Silicon-basierenden DAB+-Empfänger und einem

    ELV HQ-Stereo-UKW-Prüfgenerator SUP2,Komplettbausatz | ELV Elektronik | Bausätze
    de.elv.com

    realisiert (den man aber wiederum nicht offiziell "in die Luft" geben darf, dafür ist er viel zu leistungstark). Auch muss man beim Aufbau mit feiner Lötspitze, sehr ruhiger Hand, guten Augen und mindestens 50 Watt Lötkolbenleistung arbeiten und wird dennoch Angst bekommen, den Bausatz zu zerstören. Weiterhin sind 2 oder 4 Kondensatoren mit größeren zu brücken, damit die Tieftonwiedergabe ok wird. Aber der Sender ist ansonsten mit ausgeschaltetem "Limiter" wirklich gut.

  • tomfritz
    Hörer
    Reaktionen
    10.296
    Beiträge
    12.126
    • 7. Oktober 2024 um 22:12
    • #4

    Mal das Autoradio auf 87,5 MHz oder 108,0 MHz einstellen und dann durch die Stadt fahren. Da kann man jede Menge Transmitter loggen. Die Klangqualität fand ich bisher noch bei keinem schlecht. Der Zuspieler kann ja auch ein Kabelprogramm oder ein Internetprogramm sein. Wer sagt, dass man unbedingt DAB+ umsetzen muss? Das ist doch mit Abstand qualitativ die mieseste Quelle.

    Gruß tomfritz

  • Urs
    Profi
    Reaktionen
    490
    Beiträge
    1.063
    Bilder
    5
    • 7. Oktober 2024 um 22:54
    • #5

    Kollegen,

    Erneuten Dank für Eure H ilfe !

    leider haben meine aktuellen UKW Radios keine AUX Eingänge---Elektroschrott ist so wohl die Enstation

    Vermutlich werde ich mal 3 oder 4 identische Billig-DAB+ Kistchen beim Discounter kaufen - und hoffen, dass die Serien-Streuung klein ist

    Gruss

    Urs

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

  • Grendia
    Fortgeschrittener
    Reaktionen
    228
    Beiträge
    378
    • 8. Oktober 2024 um 00:43
    • #6

    Was verstehst Du denn unter „billig“?

    Gruß
    Grendia

  • tomfritz
    Hörer
    Reaktionen
    10.296
    Beiträge
    12.126
    • 8. Oktober 2024 um 07:00
    • #7

    Es gibt doch aber auch WLAN-Lautsprechersysteme, z.B. von Sonos. Wäre das nicht eine Alternative?

    Gruß tomfritz

  • Röhrentobi
    Armleuchter
    Reaktionen
    2.026
    Beiträge
    3.096
    Bilder
    1
    • 8. Oktober 2024 um 07:45
    • #8
    Zitat von Urs

    Kollegen,

    Erneuten Dank für Eure H ilfe !

    leider haben meine aktuellen UKW Radios keine AUX Eingänge---Elektroschrott ist so wohl die Enstation

    ...

    Gruss

    Urs

    Alles anzeigen

    Hallo Urs,

    diese Transmitter "senden" mWn. ein Audiosignal in Deiner Whg., du könntest deine UKW-Radios weiter benutzen und diesen eigenen "Sender" über sie hören,

    viele Grüße Tobias.

    "Ich habe von Jugend an geahnt, daß es mit der Musik noch eine andere Bewandtnis als die nur künstlerische haben müsse... daß sie eine Welt für sich sei... etwas geheimnisvoll Jenseitiges, das mir tief das Herz bewegte" Bruno Walter

  • Urs
    Profi
    Reaktionen
    490
    Beiträge
    1.063
    Bilder
    5
    • 8. Oktober 2024 um 10:49
    • #9

    Die Option DAB+ zu UKW Adapter - via Funksignal - muss ich mal prüfen. (Obwohl der Klang ja "unterirdisch" sein soll - Naja: Versuch & Irrtum)

    (ich glaubte, das funktioniere nur via Kabel , z.b im Autoradio)

    Kosten: so ein Adapter scheint etwa gleich teuer (oder billig !) zu sein , wie EINes meiner "Kistchen" ;)

    So könnte ich theoretisch sogar meine guten alten REVOX Tuner noch - in begrenztem Umfang :?: - etwas am Leben erhalten.

    Gruss

    Urs

    PS : " Billig" wäre um CHF 50.- oder so.....

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

  • tomfritz
    Hörer
    Reaktionen
    10.296
    Beiträge
    12.126
    • 8. Oktober 2024 um 21:47
    • #10
    Zitat von Urs

    ich glaubte, das funktioniere nur via Kabel , z.b im Autoradio

    Nee, die älteren Autoradios haben ja keinen Eingang, deswegen bedient man sich ja dieser Transmitterlösungen, funkt man das Signal vom angeschlossenen MP3-Spieler, Handy... was auch immer über eine UKW-Frequenz ins Autoradio.

    Gruß tomfritz

  • Röhrentobi
    Armleuchter
    Reaktionen
    2.026
    Beiträge
    3.096
    Bilder
    1
    • 9. Oktober 2024 um 05:37
    • #11

    Hallo Urs,

    Tomfritz hat es ja gerade auch nochmal geschrieben, ein solcher Transmitter "funkt/sendet" (auf einer UKW-Frequenz) das jeweilige Signal in kleinem Radius, also zB. bei Dir zu Hause...

    viele Grüße Tobias.

    "Ich habe von Jugend an geahnt, daß es mit der Musik noch eine andere Bewandtnis als die nur künstlerische haben müsse... daß sie eine Welt für sich sei... etwas geheimnisvoll Jenseitiges, das mir tief das Herz bewegte" Bruno Walter

  • tomfritz
    Hörer
    Reaktionen
    10.296
    Beiträge
    12.126
    • 9. Oktober 2024 um 07:47
    • #12

    Natürlich ist so ein Transmitter bestenfalls eine Notlösungen und vermutlich wird ein solches Gerät audiophilen Ansprüchen nicht gerecht, aber es bietet halt eine Möglichkeit, die UKW-Geräte im Haushalt weiter zu betreiben, insbesondere wenn diese keinen externen Antenneneingang haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass diesen Geräten die Quelle egal ist, es könnte also auch Internetradio sein, was zur Zuführung dient. Dies würde die Anschaffung von DAB+ Geräten obsolet machen. Ansonsten spricht natürlich nichts dagegen, sich ein solches Gerät zusätzlich anzuschaffen, um eigene Erfahrungen zu sammeln. Eine Empfehlung kann ich aber nicht geben, da ist der Markt zu unübersichtlich und es steht zuviel „Billigschrott“ in den Regalen. Da die Perlen heraus zu suchen, dürfte schwierig sein. Um eine vernünftige Performance zu bekommen, muss man allerdings sicherlich etwas tiefer in die Tasche greifen.

    Gruß tomfritz

  • Urs
    Profi
    Reaktionen
    490
    Beiträge
    1.063
    Bilder
    5
    • 9. Oktober 2024 um 10:14
    • #13

    Merci an Euch

    Betr: etwas technisch (Klanglich ?) „Anspruchsvollerem“

    guck mich mal rum...

    Vermutlich werde ich aber mal im „Discount-Bereich“ etwas experimentierten… 8)

    Gruss

    Urs

    Wenn ich meine alten UKW-Radios, die alle eigentlich recht ordentlich klingen, irgendwie retten kann, ist doch ein "1. Versuch & Irrtum-Ansatz" mal OK !! ;)... auch wenn's schliesslich bloss für die Nachrichten ist...

    MUSIK spielt bei mir eh wo anders

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

    Einmal editiert, zuletzt von Urs (9. Oktober 2024 um 10:27)

  • tomfritz
    Hörer
    Reaktionen
    10.296
    Beiträge
    12.126
    • 9. Oktober 2024 um 20:08
    • #14

    Für die Nachrichten reicht so ein Transmitter allemal.

    Gruß tomfritz

  • A.K.
    A.K.
    Reaktionen
    1.439
    Beiträge
    7.789
    • 10. Oktober 2024 um 05:56
    • #15
    Zitat von lg74

    Dabei aber bitte darauf achten, einen zu erwischen, der DAB+ wenigstens korrekt decodieren kann. Ich hatte mal sowas testweise zur Verfügung gestellt bekommen, es war ein Modell, das über Pearl vertrieben wird:

    https://www.pearl.de/a-ZX1764-1521.shtml

    Das war der grausigste Dreck, den ich bis dahin zu hören bekam. Das teil kann offenbar HE-AAC nicht sauber decodieren - und das brauchst Du in der Schweiz bei jedem Programm. Die Audioqualität war so mies (und über den FM-Modulator noch mieser), dass ich selbst bei Aussage "Die eigentliche Klangqualität bei diesen „Kistchen“ ist mir eher Wurst" zur Vorsicht rate.

    Dieses Teil wurde auch hier beschrieben:

    DAB-Empfänger - UKW-Minisender auvisio FMX-610.dab - Rundfunkforum

    unter

    Acht DAB+-Adapter im Test - AUTO BILD
    Per DAB+-Adapter kann jedes Autoradio für digitalen Radiogenuss sorgen. Doch was taugt so ein Teil wirklich? AUTO BILD hat acht Exemplare getestet!
    www.autobild.de

    wurden weitere Geräte dieser Gattung getestet.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • lg74
    Profi
    Reaktionen
    564
    Beiträge
    727
    • 10. Oktober 2024 um 09:06
    • #16
    Zitat von A.K.

    Dieses Teil wurde auch hier beschrieben:

    DAB-Empfänger - UKW-Minisender auvisio FMX-610.dab - Rundfunkforum

    Ahh, danke! Hatte ich (Ja , ich!) doch tatsächlich damals einen Beitrag dazu gemacht, bevor ich wegen meiner ablehnenden Haltung zur Einstellung des ARD-Hörfunktransponders im dortigen Forum ein Jahr später gesperrt wurde.


    Also: danke für den Link, das ist keine zweite Bestätigung, sondern nur das Dokument meiner eigenen Aussage. Irre ist, dass ich die Dateien dazu bei mir auf die Schnelle nicht gefunden habe. Hier sind sie, da kann ich sie mir ja selbst nochmal runterladen.

    Weiter unten im Thread wird es noch interessanter. Die Aussagen hier

    DAB-Empfänger - UKW-Minisender auvisio FMX-610.dab - Rundfunkforum

    und hier

    DAB-Empfänger - UKW-Minisender auvisio FMX-610.dab - Rundfunkforum

    sollten zur Vorsicht beim Kauf solcher Teile führen. Man weiß es halt bloss nicht vorher.

    Die von mir damals nier noch reingestellten Beispiele

    DAB-Empfänger - UKW-Minisender auvisio FMX-610.dab - Rundfunkforum

    erinnern mich von den Artefakten her sehr an den HE-AAC-Decoder des heute noch unter mindestens 5 Marken / Modellbezeichnungen verkauften King Champion MA-20. Der klingelt bei HE-AAC genauso, macht aber zusätzlich eine Kerbe in den Frequenzgang an der Übergangsstelle echt übertragener Bereich - empfängerseitig hinzugefakete Höhen.

    MA-20 | kchampion
    King Champion, experienced manufacturer of internet / Wi-Fi radio, DAB/DAB+ Radio, Bluetooth and Wireless streaming audio devices
    www.kchampion.com
  • lg74
    Profi
    Reaktionen
    564
    Beiträge
    727
    • 10. Oktober 2024 um 10:15
    • #17

    Um nochmal auf das eigentliche Thema mit der Notwendigkeit des Austauschs der Radios zu kommen: Telestar ist als Marke liquidiert worden dieses Jahr. Aus Altbeständen gibt es noch den

    TELESTAR DIRA S 20C - TELESTAR-DIGITAL GmbH | digital TV, multimedia & more
    Kabel- (DVB-C) und Internet-Stereoradio mit hervorragenden Klangeigenschaften in zeitlosem Design, mit vielen Funktionen (UPnP/DLNA, Aufzeichnungsfunktion, MP3…
    web.archive.org

    https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/E910/TELESTAR_DIRA_S20C_DB-EN.pdf

    in manchen deutschen Onlineshops für um die 60 EUR:

    https://www.expert.de/shop/unsere-produkte/tv-audio/radios/internetradios/12170000695-dira-20-c-multifunktions-stereoradio.html?adword=PMax_WP_EEC_ssc_VK50bis100&campaignid=&gad_source=5

    Der kann unverschlüsseltes DVB-C-Kabelradio und hat halt eingebaute Lautsprecher.

    Wie gut er ist, weiss ich nicht. Ein Hobbyfreund von mir hat ihn mal aus Neugier gekauft und soweit ich mich erinnere war er mit der Klangqualität der eingebauten Lautsprecher ganz zufrieden.

    Am UPC/Sunrise-Kabelnetz könnte das Gerät vielleicht spielen. "Vielleicht" deshalb, weil es mit anderen Geräten da Probleme gab (Suchlauf findet nichts) und eine neue Softwareversion nötig wurde. So geschehen bei den TechniSat-Kabelradios. Ob das hier genauso ist, weiss ich nicht. Immerhin ist eine manuelle Suchlauf-Funktion an Bord und "Schweiz" als Installationsland ist einstellbar (was ggf. Einfluss auf die Suchstrategie in bestimmten Kabelnetzen hat):

    Bedienungsanleitung Telestar DIRA S 20C (Deutsch - 406 Seiten)

    Suchlauf ab hier:

    Bedienungsanleitung Telestar DIRA S 20C (Deutsch - 406 Seiten)


    Die Rezensionen sind durchwachsen, offenbar gibt es vermehrt Totalausfälle:

    https://www.amazon.de/dp/B09KJFZXTP#customerReviews

    Schade - bei vorhandenem Kabelanschluss wäre das sonst vielleicht was gewesen. Die SRF-Programme kommen da ja in 256 kBit/s MP2, hoffentlich entsprechen die den Originaldaten, die SSR / SRG über Satellit bereitstellen. Die schweizer Privat-/Lokalradios kommen immerhin in 192 kBit/s MP2 und von den deutschen Stationen ist auch viel dabei.

    Wenn einem sowas mal unter CHF 70 oder so in die Hände gerät, kann man es ja testen, so Rückgaberecht vorhanden ist.

    Das Gerät kann ja auch noch Internetradio, wobei mir da nicht klar ist, wie es in Zukunft unterstützt wird. Die Menüs wirken auf mich, als wäre ein Chipsatz von Magic verbaut. Ob der ab Ende 2024 noch mit Programmlisten für Internetradio unterstützt wird, ist mir noch unklar. Angeblich haben die Geräte von Telestarkünftig direkten Bezug der Internetradio-Datenbank von Airable:

    Nuvola Service shutdown - Transition to airable
    Frontier Smart ceases Nuvola. Product makers can sign up airable for replacement. Read more
    www.airablenow.com


    Ob das auch für diesen Exoten gilt, weiss ich nicht.


    Alternative - standalone-Radio für Kabelanschluss / DVB-C - wäre der TechniSat Cablestar 400. Der kann aber gleich von Anfang an nur Kabelradio und sonst gar nichts, also auch kein Internetradio. Nur nen Aux-In hat er (3,5er Klinke).

    CABLESTAR 400
    CABLESTAR 400 -[0000/3943] Stereoradio für unverschlüsselte digitale Radioprogramme via Kabel [0000/3943], CABLESTAR 400, Kabel-Radio, Digitalradio…
    www.technisat.com
    CABLESTAR 400 inkl. Fernbedienung
    CABLESTAR 400 inkl. Fernbedienung -[0010/3943] Stereoradio für unverschlüsselte digitale Radioprogramme via Kabel [0010/3943], CABLESTAR 400 inkl.…
    www.technisat.com

    Die Kisten sind teilweise für unter 50 EUR rausgehauen worden, als die ARD auf AAC umstellte - kurz darauf kam ein AAC-Upgrade, in diesem Fall sogar kostenlos (da "Premium"-Gerät, noch nicht viele Exemplare verkauft und vermutlich höhere Gewinnmarge). Besagter Hobbyfreund hat davon mehrere Exemplare in seinem Umfeld verteilt - die Geräte starben wie die Fliegen, mussten eingeschickt werden, offenbar Mainboard-Tausch. Also auch hier: vorsicht!

    Es ist ein Trauerspiel.


    Bei Digitalgeräten selbst identischer Hardware und mit identischem Softwarestand drauf kann es durchaus zu Latenzen kommen, wenn Pufferfüllstände nicht identisch sind. Das sind dann keine "Serien-Streuungen", sondern leider dem Funktionsprinzip geschuldet. Wobei eigentlich bei korrekt übertragenen Daten im DVB-System der Ausspielzeitpunkt der empfangenen Daten recht präzise festgelegt ist (Presentation Time Stamp - Zeitstempel im Datenstrom).

  • Urs
    Profi
    Reaktionen
    490
    Beiträge
    1.063
    Bilder
    5
    • 10. Oktober 2024 um 14:23
    • #18

    Mit DVB-C bin ich tatsächlich schon gut versorgt. Wird für eher hochstehenden MUSIK-Genuss meine primäre Radio-Quelle sein.

    Aber mein „Start-Thema“ Problem ist & bleibt das tägliche kabellose „Umgangs-Radio“ in der Wohnung, das eben möglichst synchron sein sollte.

    Aktuell als „Test DVB-C“ und Back-Up: (Nur Tuner) Cablestar 100 und Vistron VT855N

    Beide sind eher Billig-Kästchen, die aber viele (evtl. nicht alle ?) der via mein TV-Kabelnetz verfügbaren Radiosender empfangen. Absolut notwendig ist aber ein (externer) DAC. Der Analoge Output ist nutzlos.

    Der Cablestar (gestern gekauft !) hat noch eine RDS Anzeige, aber kleine Ziffern und bringt auch alle ARD Sender.

    Der Vistron hat grössere Ziffern, aber ohne RDS (Mein Gerät ist über 4 Jahre alt – evtl. hat’s da schon Up-Dates ?) Die ARD Sender kommen auch, aber ein Französischer fehlt, aus mir unerklärlichen Gründen.

    KLANG: vermutlich hängt’s vom verwendetet DAC ab, ein Vergleich zu UKW ist eher sinnleer. Jedoch muss ich diesen beiden DVB-C Kistchen ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zugestehen.

    Mein beiden "guten" DVB-C Geräte müssen zum Factory-Up-Date wegen Code-Umstellungen im Kabel, bzw. bei den Sendern ?

    Ich nenne keine Namen, die sind aber klanglich meinen alten REVOX UKW Tunern mindestens ebenbürtig, bzw. teilweise überlegen.

    (Bemerkung: z.b. Bayern 4 Klassik sendet ja mit sehr hohen Datenraten….da kommt UKW - via mein Kabel ! - leider nicht mit.)

    Gruss

    Urs

    @LG: wir hatten ja vor einiger Zeit schon mal einen sehr interessanten Gedanken-Austausch zum Thema DVB-C :) !

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

    3 Mal editiert, zuletzt von Urs (10. Oktober 2024 um 14:55)

  • lg74
    Profi
    Reaktionen
    564
    Beiträge
    727
    • 10. Oktober 2024 um 20:20
    • #19
    Zitat von Urs

    Aktuell als „Test DVB-C“ und Back-Up: (Nur Tuner) Cablestar 100 und Vistron VT855N

    Ahh, also bist Du schon beim Testen...

    Zitat von Urs

    Beide sind eher Billig-Kästchen, die aber viele (evtl. nicht alle ?) der via mein TV-Kabelnetz verfügbaren Radiosender empfangen.

    Hinsichtlich CPU steckt im Vistron VT855N ein Fujitsu MB86H615, das ist ein vollwertiger älterer HDTV-Decoderchip, dessen Video-Fähigkeiten hier halt nicht genutzt werden. Der gleiche Hersteller (LaSAT/Bemondis aus Bayern) hat diese CPU auch in HDTV-Receivern verbaut, die u.a. als WISI gelabelt auch in der Schweiz zu haben waren. Wenn mich nicht alles täuscht, ist der Audiodecoder für MPEG 1 Layer II und auch der für LC-AAC im Output bitgenau identisch bei den VT855N verglichen zu den HDTV-Receivern.

    Was im Cablestar 100 steckt, weiß ich nicht.

    Zitat von Urs

    Absolut notwendig ist aber ein (externer) DAC. Der Analoge Output ist nutzlos.

    Echt jetzt? Was ist daran so viel "schlechter" als bei einem hochwertigen UKW-Tuner? Ich schreibe das nicht als Provokation, sondern weil ich auch einen Studer A764 beiseite stellen würde, wenn ich das gleiche Programm aus gleicher "Studioausgangsleitung" über z.B. den VT855N haben könnte statt über den UKW-Umweg, der die Stereobasis einengt, der massiv Klirr bringt und der natürlich auch deutlich mehr rauscht.

    Bedingung dafür: Übertragung mit mindestens 224, besser 256 kBit/s MPEG 1 Layer II bzw. mindestens 128 kBit/s LC-AAC. Würde ich, wenn die Encoder gut sind, UKW vorziehen, selbst wenn UKW aus nicht datenreduzierter Leitung versorgt würde. Die Kollateralschäden von UKW wären mir dann zu gross.

    Wobei ich mich an einen ARD-Toningenieur erinnere, der meinte, um gegen UKW zu bestehen, müsse LC-AAC mindestens 128 kBit/s pro Kanal haben, also 256 kBit/s für Stereo. Ein anderer ARD-Toningenieur, der täglich vor Referenzlautsprechern sitzt und eine der gehobenen ARD-Wellen am Mischpult betreut, meinte, ab 160 kBit/s LC-AAC Stereo höre er keinen Unterschied mehr zum Original.

    Offenbar bin ich wirklich nicht in der Lage, die Feinheiten zu hören.

    Zitat von Urs

    Der Cablestar (gestern gekauft !) hat noch eine RDS Anzeige, aber kleine Ziffern und bringt auch alle ARD Sender.

    Der RDS-Anzeige ist bissl doof gemacht, da sie in der oberen Zeile steht zusammen mit der Speicherplatznummer. Und die rutscht dann halt immer mal wieder links raus, wenn der RDS-Text durchläuft und kommt danach wieder. Das ist etwas verwirrend.


    Dass da bei der ARD RDS kommt, legt nahe, dass die UPC das RDS aus dem AAC-Audio der ARD rausholt und ins MP2-Audio, das sie übertragen, wieder einbettet. Bei direkter Einspeisung der ARD-Radioprogramme von Satellit in ein Kabelnetz ist das alles mit Ausnahme von NDR Kultur seit 12/2021 LC-AAC und nicht mehr MP2. RDS ist da auch drin (spezifikationswidrig mit Kollateralschäden eingebettet), aber für den Cablestar 100 nicht zugänglich. Der zeigt bei den Original-Datenströmen der ARD keinen Radiotext mehr an. Nur dort, wo auf MP2 zurückgewandelt wird in Kabelnetzen (sehr selten der Fall, gibt es aber) ist RDS dann auswertbar für den Cablestar 100.

    Das Rückrechnen auf MP2 erhöht zwar die Kompatibilität, das Audio ist dann aber halt nochmal durch eine zweite Datenreduktion gelaufen: bei der ARD durch LC-AAC, beim Kabelnetzbetreiber MPEG 1 Layer II (MP2). Besser wird es nicht davon.

    Der originale Cablestar 100 mit Artikelnummer 0000/3915 kann kein LC-AAC, der kann nur MPEG 1 Layer II (MP2). Die Geräte blieben damit bei der ARD ab 12/2021 stumm - es sollen "mehr als 200.000 Stück" gewesen sein zum damaligen Zeitpunkt (Info aus TechniSat-nahen Kreisen). Es musste ein Upgrade entwickelt werden, das das Gerät ertüchtigt für LC-AAC. Soweit mir erst seit kurzem (im Zusammenhang mit dem ORF-Radio via Satellit) bekannt ist, wurde dabei ein kompletter HE-AACv2-Decoder nachgerüstet, also das volle Programm AAC-LC + SBR + PS. Das Upgrade hat die Versionsnummer V00.25 und ist wegen der notwendigen Nachlizensierung des AAC-Decoders kostenpflichtig via USB-Stick zu erwerben, dabei muss soweit ich mich erinnere auch die Seriennummer des Gerätes angegeben werden.

    USB-Stick CABLESTAR 100 | TechniSat Online-Shop
    USB-Stick für das einmalige Software-Update eines CABLESTAR 100
    www.technishop.de

    Der Stick kann offiziell nur einmal (für ein Gerät) verwendet werden, da seine Dateistruktur beim Update modifiziert wird. Ein zweites Gerät, mit dem aus dem ersten Gerät herausgezogenen Stick geupdatet, crasht angeblich (ich habe das nie provoziert) und ist dann "gebrickt", also platt. Steht auch so in der Anleitung zum Stick. Das ist die offizielle Aussage, eine andere Aussage gebe ich hier nicht.

    Mit dem Upgrade spielen dann die ARD-Radios auch bei Einspeisung im Originalformat (LC-AAC) und nicht nur, wenn sie vom Kabelnetzbetreiber auf MP2 zurückgewandelt werden. RDS geht aber damit ebenso wenig wie NDR Kultur, das in AC-3 übertragen wird von der ARD (als einziges Programm). Ein AC-3-Decoder ist nicht drin im Cablestar 100.

    Man kann den Cablestar 100 auch gleich AAC-tauglich kaufen, dann hat er eben diese Software V00.25 und die Artikelnummer 0010/3915. Diese Version war ab 12/2021 im Handel.

    Welche Artikelnummer hat Deiner?

    Die ersten Versionen des originalen 0000/3915 hatten im Standby eine sehr hohe Displayhelligkeit. Das führte dazu, dass links oben die ersten Buchstaben im OLED ausbrannten, da stand im Standby nämlich sinnfrei "OFF". Man hat das dann mit einer neueren Software V00.20 (damals frei ladbar, da noch nicht mit AAC) etwas abgemildert, indem das "OFF" weggenommen und durch einen einzigen Dot ersetzt wurde und die Helligkeit gesenkt wurde. Diese V00.20 hatte angeblich auch Probleme mit dem Schweizer UPC-Netz behoben, da ging wohl der Suchlauf vorher nicht richtig.

    Das Ausbrennen des Displays ist hier schön dargestellt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Man sieht, wie die Dots, die für "OFF" benötigt werden, mit der Zeit dunkler werden. Das geht bis zum Totalausfall. Hier ahnt man den fortgeschrittenen Verfall des OLED links oben. Die Speicherplatznummer ist kaputt:

    444918-vistron-vt855n-technisat-cablestar-100-wisi-or-252-jpg

    (meine Geräte, der VT855N war einer der ersten mit LC-AAC-Support, kam am 12.10.2021 direkt vom Hersteller als Testgerät, damit durfte ich dann durch das Berliner PYUR-Netz cruisen und das Verhalten hinsichtlich RDS sowie EPG-Infos für das Entwicklerteam notieren, der WISI darunter ist ein HDTV-Receiver von 2009 und sozusagen ein älteres Familienmitglied, hat ja auch das gleiche Display und die Vorgänger-CPU sowie den gleichen Audiodecoder-Code)

    Dateien

    VT855N - Test am PYUR-Kabelnetz Berlin.jpg 284,59 kB – 59 Downloads
  • lg74
    Profi
    Reaktionen
    564
    Beiträge
    727
    • 10. Oktober 2024 um 20:21
    • #20
    Zitat von Urs

    Der Vistron hat grössere Ziffern, aber ohne RDS (Mein Gerät ist über 4 Jahre alt – evtl. hat’s da schon Up-Dates ?)

    Gibt es. Welche Softwareversion hat Deiner? Anzeige über den entsprechenden Menüpunkt.

    Es gab die Software frei als Download und in manchen Netzen wurde sie auch im Standby automatisch runtergeladen aus dem Kabelnetz und beim nächsten Einschalten als installierbar angeboten. Das war so bis Ende 2021.


    Ab irgendeiner Software war RDS dabei. Diese Software könnte - nebst Changelog, in dem auch die RDS-Fähigkeit steht - noch über die Wayback Machine greifbar sein, so die mal wieder stabil läuft (die ist gerade um 31 Mio. Account-Datensätze erleichtert und mehrfach angegriffen worden).

    Die Versionsnummer der letzten frei ladbaren Software von 5/2021 ist soweit ich mich erinnere V.0143. Das Changelog schrieb dazu, dass nun neben einem Autoupdate über das Kabelnetz (da, wo angeboten seitens des Netzbetreibers) auch RDS möglich wäre, auf Druck der "i"-Taste der Fernbedienung. Die "Info"-Taste hingegen lässt den EPG-Eintrag zur laufenden Sendung scrollen.

    Dann kam AAC bei der ARD und die VT855N mussten auf LC-AAC aufgerüstet werden. Wie bei TechniSat geschah dies durch eine neue Software, die ebenfalls nachlizensiert werden musste. Zuerst konnte man die Software für 9,90 EUR downloaden im Mitgliederbereich des zum Hersteller gehörenden Webshops. Damit gab es offenbar Probleme, so dass nun nur noch der USB-Stick bestellt werden kann:

    Firmwarupgrade Vistron VT855N für die Radiosender der ARD, 10,90 €
    Technikfreaks.shop - Ihr Onlineshop für Elektronik, Installation, Heimautomatisierung und Technik Mit diesem Upgrad machen Sie Ihren Vistron VT855N fit für
    www.technikfreaks.shop

    Die Softwareversion wird damit V.0147A, das "A" steht für AAC-Decoding. Damit wird LC-AAC stereo korrekt decodiert. Bei LC-AAC 5.1 (zeitweise BR Klassik, SWR 2, WDR 3, MDR Kultur) werden die beiden Front-Hauptkanäle als Stereopaar ausgegeben.

    Der LC-AAC-Decoder entspricht im output bitgenau dem der älteren HDTV-Receiver von LaSAT/Bemondis, die u.a. als WISI im Handel waren. Das habe ich überprüft im Vergleich VT855N am Berliner PYUR-Kabelnetz (AAC-Direkteinspeisung von Satellit) gegen Satellitenempfang mit einem WISI OR 294. Hier der Aufbau bei einer damals 95-jährigen Rundfunkingenieurin zu Hause in Berlin (sie hat den PYUR-Kabelanschluss):

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Da ging es vom VT855N via S/PDIF in ein USB-Audiointerface und von dort bitgenau via ASIO-Treiber in eine Recording-Software. In meiner eigenen Wohnung lief gleichzeitig der Satreceiver aus der gleichen Hardwarefamilie ebenfalls via S/PDIF bitgenau in einen für solche Zwecke noch bereitgehaltenen Windows-98-PC. Parallel schnitt ich zu Hause den Rohdatenstrom via USB-Stick am Receiver mit und in der Wohnung der betagten Dame noch zu Belegzwecken den Analogausgang in einen PCM-Recorder. Das gab genug Daten zur Dokumentation des Verhaltens dieser Geräte.

    Dieser LC-AAC-Decoder unterscheidet sich vom FFmpeg-Referenzdecoder nur durch ein Zufallsschalten in den 2-3 niedrigsten Bits. Man bekommt, wenn man eine Sendung aus dem S/PDIF des Vistron zieht und das Ergebnis mit einem per FFmpeg decodierten DVB-Rohdatenstrom der gleichen Sendung durch samplesynchrone Differenzbilung vergleicht, nur ein Prasseln bei unter -80 dBFS. Also wirklich unhörbarer Unterschied.

    HE-AAC können diese Geräte aber nicht, da machen sie Murks. Brauchen wir aber bislang zum Glück nicht, wäre sowieso nur noch größerer Betrug fürs Hörzentrum.

    Am Vistron ist der S/PDIF auf Festpegel, der exakt dem gesendeten Datenstrom entspricht. Am Cablestar 100 ist der S/PDIF von der Lautstärkeeinstellung des Gerätes abhängig und liegt auch bei voll aufgezogener Lautstärke bei soweit ich mich erinnere ca. 0,5 dB unter dem Originalpegel, den ein FFmpeg liefern würde.

    Zitat von Urs

    Die ARD Sender kommen auch, aber ein Französischer fehlt, aus mir unerklärlichen Gründen.

    Ich hatte einen VT855N mit aktueller AAC-tauglicher Software an 3 Kabelnetzen getestet. Am großen Vodafone-Netz in Deutschland fand er alle Radioprogramme, auch die, die ein HDTV-Receiver WISI OR 252 (gleicher Hersteller, ähnliche Software) nicht fand. Am PYUR-Netz (1:1-Umsetzung von Satellit) fand er zum Testzeitpunkt alle Programme, also damals auch alle ARD-Programme doppelt (einmal als MPEG 1 Layer II, einmal als LC-AAC). Auch NDR Kultur (AC-3) fand er. An einem kleinen Kabelnetz mit wilder, teils nicht korrekt signalisierter Programmbelegung fand er auch alles, wirklich alles.

    Welches franazösische Programm fehlt denn?

    C022 content of Switzerland Cable Sunrise (DE zone)
    Bitrate measurements of TV channels and Radio DAB+ DTT FIBER Satellite Cable OTT.
    www.digitalbitrate.com

    Die Datenraten der französischen Programme bei der UPC entsprechen nicht durchgehend (France Info!) den Datenraten, die direkt via Satellit vom Anbieter bereitgestellt werden:

    12285 content of Astra (19.2E)
    Bitrate measurements of TV channels and Radio DAB+ DTT FIBER Satellite Cable OTT.
    www.digitalbitrate.com

    Ich wage deshalb keine Aussage, ob das bei der UPC nochmal durch einen Encoder läuft oder ob das 1:1 von Satellit kommt.

    Zitat von Urs

    KLANG: vermutlich hängt’s vom verwendetet DAC ab, ein Vergleich zu UKW ist eher sinnleer.

    Mich verstört das wirklich. Teils hat die ARD über ihre 320 kBit/s MP2 von Satellit UKW-Sender zugeführt. Und sie tut es heute teils noch - mit nur 128 kBit/s LC-AAC. Da wäre also mal interessant, einen solchen UKW-Sender im Vergleich auf nem Studer zu hören. Müsste dann ja auch da schlechter sein als UKW, linear zugeführt

    Da muss was sein, was ich nicht hören kann. Klar, weniger als 128 kBit/s LC-AAC oder vielleicht 224 kBit/s MPEG 1 Layer II will ich auch nicht haben, aber ich muss es halt auch mit dem UKW-Klirr und dem UKW-Rauschen gegenrechnen.

    Zitat von Urs

    Mein beiden "guten" DVB-C Geräte müssen zum Factory-Up-Date wegen Code-Umstellungen im Kabel, bzw. bei den Sendern ?

    Restek?

    RESTEK
    Hallo RESTEK Freunde, Zum Jahresanfang gibt es wichtige Informationen für alle Anwender unserer SAT- und CAB-Geräte: Am 25.06.2021 haben wir von der ARD…
    www.facebook.com
    RESTEK
    Hallo RESTEK-Freunde Ihr habt es ja sicherlich mitbekommen: Die ARD hat vor wenigen Tagen die Hörfunkprogramme auf eine neue Codierung umgestellt und aus…
    www.facebook.com
    RESTEK
    Liebe RESTEK Freunde Die letzten 14 Monate waren schon eine besondere Herausforderung für uns, also für das gesamte RESTEK Team. Nein, nicht in erster Linie…
    www.facebook.com

    Solange die UPC nicht die Originaldaten der ARD (LC-AAC) einspeist, sondern auf MP2 rückrechnet, solltest Du das eigentlich nicht brauchen. Das sollte mit allen UPC-Programmen spielen, so nicht noch was anderes problematisch ist.

    Auf Satellit gab es diese Zwischenstufe: Umstieg auf DVB-S2-modulierte Transponder spielte nicht mehr auf den ersten MiniSat, die hatten nur einen DVB-S-Tuner/Demodulator. Da musste im Werk umgerüstet werden.

    Und: auch ein Restek-Decoder kann nur das rausholen, was in 128 oder 160 kBit/s LC-AAC drinstecken. Also nicht mehr, als z.B. ein FFmpeg decodiert - der wiederum sehr nah am Decoder eines Vistron VT855N mit AAC-tauglicher Software liegt. An welcher Stelle beginnt dann der Glaube, dass was anders / besser wäre?

    Zitat von Urs

    Bemerkung: z.b. Bayern 4 Klassik sendet ja mit sehr hohen Datenraten….da kommt UKW - via mein Kabel ! - leider nicht mit.

    BR Klassik wird von der ARD auf Satellit in 160 kBit/s LC-AAC angeboten als dauerhafte Stereospur und als 320 kBit/s LC-AAC mit meist stereo und manchmal 5.1 zu einzelnen Sendungen. Die 160 kBit/s sind nun auch nicht so besonders hoch, andere Kulturwellen haben 256 kBit/s LC-AAC. Möglicherweise sind die 320 kBit/s MP2 der UPC aus den 160 kBit/s LC-AAC der ARD gewandelt und die 448 kBit/s AC-3 der UPC aus den 320 kBit/s LC-AAC der ARD. Das wäre schon wegen der Handhabung der 5.1-Sendungen die sinnvolle Variante. Dann hättest Du im UPC-Kabel es immer etwas schlechter als bei Direktempfang der AAC-Versionen der ARD.

    UKW-Kabel geht noch bei Dir? Du bist noch nicht dran gewesen?

    Sunrise Community
    Sunrise Community - Kunden helfen anderen Kunden rund um die Themen Fernsehen, Internet, Telefon und Mobile. Jetzt registrieren!
    community.sunrise.ch

    Diese UKW-Einspeisung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aus dem 160er LC-AAC von BR Klassik, kann also auch nicht besser als diese sein, hat nur zusätzlich die systembedingten Einschränkungen von UKW drauf. Das wird dann beim Kabelnetzbetreiber - eventuell sogar über den Umweg der 320er kBit/s MP2 - mit einem "Mini-UKW-Sender" neu erzeugt. Solche Systeme gibt es für Kabelnetze. Haben wir auch - sind aber nun wertlos, weil nicht für AAC geeignet und eine Umwandlung in MP2 ist zu teuer für uns.

  1. Nutzungsbestimmungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
  4. Impressum
  1. AAA MITGLIED WERDEN
  2. START
  3. FORUM
  4. GALERIE
  5. ARTIKEL
  6. YOUTUBE
  7. AAA WEBSEITE
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.21