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  1. Analogue Audio Association
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DAC hui,- ADC Naja... Warum gibt es so wenig ADC Wandler in der Hifi Welt?

  • Rook
  • 18. Oktober 2024 um 13:00
  • Rook
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    • 18. Oktober 2024 um 13:00
    • #1

    Hallo und guten Tag.

    Die beinahe unermesslich Anzahl an verfügbaren DACs bringt mich immer wieder zu der Frage:

    Warum gibt es so wenig "High-Endige" (Ironie) ADC Wandler?

    Dabei sollte doch eigentlich in der heutigen Zeit, wo Phono wieder ein essentieller Teil einer guten Anlage darstellt,

    Eine hochwertige Wandlung genau so verfügbar sein wie von Digital zu Analog.

    Ich behelfe mich derzeit mit Geräten aus der Studiotechnik, würde aber natürlich gerne mehr Auswahl sehen und hören.

    Hat Jemand eine Erklärung dafür?

    Danke und Gruß,

    Rüdiger

  • Dilbert-2
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    • 18. Oktober 2024 um 13:10
    • #2

    Weil digital in der High-End Welt eigentlich "bäh" ist. Warum sollte man also das Beste was es gibt - ein hochwertige analoges Signal - in ein äußerst minderwertiges digitales Signal umwandeln wollen ;) . All die Feinheiten, auf die es ja beim Hören ankommt, können ja bei einer Digitalisierung gar nicht erfaßt werden || .

    Grüße

    Frank

  • dubstairs
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    • 18. Oktober 2024 um 13:17
    • #3

    verstehe die frage nicht... :S

    Out here in the perimeter there are no stars

    Out here we is stoned

    Immaculate

  • Arkadin
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    • 18. Oktober 2024 um 13:33
    • #4

    Liegt wohl an mangelnder Nachfrage. Ansätze gibt es schon, etwa von Linn

    mit digitaler Entzerrung und SPDIF zum Verstärker oder Burmester mit USB

    zur digitalisierung.

    Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  • Rook
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    • 18. Oktober 2024 um 13:38
    • #5
    Zitat von Dilbert-2

    All die Feinheiten, auf die es ja beim Hören ankommt, können ja bei einer Digitalisierung gar nicht erfaßt werden || .

    So hatte ich es vermutet...

    --Ironiemodus--

    Wenn ein ADC Wandler allerdings mit Röhren bestückt und mit Hanfumwickelten Silberleitern verdrahtet wäre, könnte ja die Wärme und Lebendigkeit des Analogsignals mit einer ausserordentlichen Qualität eingefangen werden.

    --Ironie aus--

    Im Studiobetrieb werden ganze Glaubenskämpfe ausgetragen welcher Wandler denn nun besser klingt. Die DACs spielen da (nur) eine gleichwertige Rolle.

    Gruß,

    Rüdiger

  • annalognicht
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    • 18. Oktober 2024 um 14:24
    • #6
    Zitat von Rook

    Im Studiobetrieb werden ganze Glaubenskämpfe ausgetragen welcher Wandler denn nun besser klingt. Die DACs spielen da (nur) eine gleichwertige Rolle.

    Gruß,

    Rüdiger

    Hallo Rüdiger,

    die Frage ist was will ein High End Musikkonsument mit einer AD Wandlung alleine anstellen?

    Platten oder Bänder digitalisieren? Oder dem ursprünglichen Signal mittels Geräteklang etwas zu "verschönern".

    Im Studio, also aufnahmeseitig macht eine Digitalisierung dann Sinn wenn die Konserve nachher auch digital sein soll. Das ist heute Standard, weil es viel mehr Möglichkeiten bietet und deutlich günstiger ist, abgesehen von der Schlepperei.

    Die Glaubenskämpfe gehen nicht um "besser", sondern welcher AD Wandler überhaupt nicht zu hören ist.

    Das ist dann gegen die Idee High End im Consumerbereich. Hier muss ein Gerät auf alle Fälle irgendwie klingen oder zumindest eine eigene "schöne" Signatur haben.

    Will oder muss man störende Raumgegebenheiten digital zu leibe rücken, dann macht ein AD Wandler für den ambitionierten Hörer Sinn. Da gibt es mittlerweile schon einige sehr unterschiedliche Konzepte im gehobenem Preisrahmen die mit AD Wandlung und DSP ausgestattet sind.

    Beispiele für den kleinen Taler - Stein Musik Lautsprecher, Bang & Olufsen Beolab 90 Lautsprecher oder Trinnov’s Amethyst als DSP und natürlich mit einer AD Wandlung, sonst würde das mit einer analogen Speisung nicht funktionieren.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • Baba Yaga
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    • 18. Oktober 2024 um 15:07
    • #7

    Bei mir ist im LP12 die Urika 2 Phonostufe mit einem hochwertigen ADC Wandler eingebaut. Dann wird das Signal verlustfrei bis zu den Lautsprechern transportiert und dort wird erst direkt vor den Endstufen wieder gewandelt.

    Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass das digitale Signal als WAV/Flac Datei abgegriffen und gespeichert werden kann. So kann man alle seine Schallplatten beim abhören gleichzeitig archivieren, wenn man denn möchte.

  • annalognicht
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    • 18. Oktober 2024 um 15:30
    • #8
    Zitat von Baba Yaga

    Bei mir ist im LP12 die Urika 2 Phonostufe mit einem hochwertigen ADC Wandler eingebaut. Dann wird das Signal verlustfrei bis zu den Lautsprechern transportiert und dort wird erst direkt vor den Endstufen wieder gewandelt.

    Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass das digitale Signal als WAV/Flac Datei abgegriffen und gespeichert werden kann. So kann man alle seine Schallplatten beim abhören gleichzeitig archivieren, wenn man denn möchte.

    Ein echter Analogi wird über das Versprechen "verlustfrei" stolpern. Ob man digitale Funktionen in der Kette braucht oder nicht ist für viele eine Glaubensfrage.


    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • Baba Yaga
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    • 18. Oktober 2024 um 15:39
    • #9

    Tja, wird wohl so sein.

    Ich bin da unvoreingenommen, mich interessiert nur was besser ist und mit der Wandlung klingt es eben besser.

  • Rook
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    • 18. Oktober 2024 um 15:46
    • #10
    Zitat von Baba Yaga

    Bei mir ist im LP12 die Urika 2 Phonostufe mit einem hochwertigen ADC Wandler eingebaut. Dann wird das Signal verlustfrei bis zu den Lautsprechern transportiert und dort wird erst direkt vor den Endstufen wieder gewandelt.

    Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass das digitale Signal als WAV/Flac Datei abgegriffen und gespeichert werden kann. So kann man alle seine Schallplatten beim abhören gleichzeitig archivieren, wenn man denn möchte.

    Oha,- Die Lösung/Vorstufe kannte ich noch gar nicht.

  • fr.jazbec
    Nur zufällig hier
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    • 18. Oktober 2024 um 16:00
    • #11

    Aktuell im Test

    AD-DA-Headphone-Amp RME ADI-2/4 Pro SE – HiFi trifft Pro Audio - LowBeats
    RME zählt zu den wenigen Elektronik-Herstellern, die sich im Pro-Audio- wie im HiFi--Bereich gleiche
    www.lowbeats.de
  • rowi
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    • 18. Oktober 2024 um 16:15
    • #12
    Zitat von Dilbert-2

    Warum sollte man also das Beste was es gibt - ein hochwertige analoges Signal - in ein äußerst minderwertiges digitales Signal umwandeln wollen ;) . All die Feinheiten, auf die es ja beim Hören ankommt, können ja bei einer Digitalisierung gar nicht erfaßt werden || .


    Ich nehme mal an, dass Du außer einem "Ich höre es doch" keinerlei Belege für Deine steile These anführen kannst, oder?

  • Dilbert-2
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    • 18. Oktober 2024 um 16:20
    • #13

    Ich sage jetzt mal nichts dazu .....

  • annalognicht
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    • 18. Oktober 2024 um 17:18
    • #14
    Zitat von Dilbert-2

    Warum sollte man also das Beste was es gibt - ein hochwertige analoges Signal - in ein äußerst minderwertiges digitales Signal umwandeln wollen ;) .

    Grüße

    Frank

    ja genau das ist eine gute Frage.

    Eigentlich ist das völliger Blödsinn. Aber es gibt tatsächlich Dinge die die digitale Technik kann, die analog nur sehr, sehr bedingt umsetzbar sind.

    Raumkorrektur und Weichen im Wandler als Beispiele.

    Wohl dem der einen perfekten Raum ausschließlich mit analogen Mitteln beherrschen kann und Wohl dem der analoge Weichen -falls überhaupt nötig - im Lautsprecher realisieren kann.

    Wenn dies alles gleichermaßen analog machbar wäre, hätte ich mich nicht mit dem Digitalokram befasst.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • wgh52
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    • 18. Oktober 2024 um 20:10
    • #15

    Die Frage

    Zitat

    Warum gibt es so wenig ADC Wandler in der Hifi Welt?

    finde ich einfach zu beantworten: Sie werden einfach von zu wenigen Leuten "gebraucht". Beispiele: So gut wie Niemand digitalisiert FM-Radio oder Magnetkassetten, wahrscheinlich noch viel weniger Tonbandaufnahmen. Schallplatte ist auch eine (wenn auch größere, etwas im Wachsen begriffene) kleine Nische.

    Unsere HiFi Welt ist quellseitig nunmal fast komplett digital geworden und komplett analoges HiFi eine Nische für (natürlich zu respektierende) Spezialisten und Enthusiasten (nun ja - Dogmatiker gibt's ja auch einige Wenige ;) )

    Soweit zum "Warum?", nun also zum "Was gibt's?"

    Es gibt im (von einigen/vielen Analogies skeptisch betracheten) digitalen HiFi Mainstream halt Leute wie mich, die hauptsächlich, aber eben nicht nur digitale Medien anhören wollen, denn sie haben noch viele Schallplatten (ich hab Viele von Früher übrig ;) ). Diese Leute (ich eingeschlossen) wollen (zumeist) keine rein analoge Zweitanlage (im Wohnzimmer) und für diese sind entweder AD Wandler im Streamer eingebaut oder es gibt dediziert Produkte die Phono an die digitale Anlage per ADC adaptieren. Das geht so weit, daß neben einem ADC gleich noch DSP Funktionen zu Optimierung des Phonozweiges und der Systemjustage in den Phono (und Line-In) ADC implementiert werden, wie z.B. "Winwax" für ca. 600€. Solche Produkte scheinen sich für kleinere Hersteller zu lohnen, miniDSP bringt auch gerade einen Phono ADC (einfacher ausgestattet, für unter ca. 500€) heraus.

    Meine Fragen an Rüdiger:

    Wozu brauchst Du einen ADC?

    Welche Funktionalität erwartest Du?

    Wieviel Geld würdest Du ggf. investieren?

    Grüße,

    Winfried

    Je weniger man von einem Problem versteht, desto einfacher erscheint dessen Lösung!
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  • cyrano
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    • 18. Oktober 2024 um 20:24
    • #16

    Es gibt doch nen Haufen Digitalrecorder, fast alle mit analogen Eingãngen. Wenn man nicht aufzeichnen will, einfach wandeln und direkt wieder raus.

    Wozu allerdinngs, weiß ich auch nicht.

    Schöne Grüße aus Bottrop
    Rainer

    AAA-Mitglied

    Gewerblicher Teilnehmer

    mit High-End-Musikaufnahmen auf Tonband, Kassette, Vinyl, CD und Downloads unter: http://www.tapemusic.eu

    Hier steht mein Geraffel...

  • Ursus
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    • 18. Oktober 2024 um 22:22
    • #17
    Zitat von annalognicht

    Raumkorrektur und Weichen im Wandler als Beispiele.

    Genau. Mach ich vom ADC via AES3 in die Weiche.

    Den Wandler nehm ich auch mal für Analogdigitalisierung für den CD-Recorder (Auto).

    Ebenfalls gute Erfahrung gemacht hab ich mit einem Format-Converter (USB zu AES3).

    Gruss Urs

    ------------------------------------------------------------------


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    Friedrich Hollaender

  • wgh52
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    • 19. Oktober 2024 um 00:33
    • #18

    Ich habe viele Jahre lang einen MDS-JA555ES als 16/44,1 ADC und DAC für LP Digitalisierung benutzt. Aber nachdem meine DSPs jetzt mit 24/48 bzw. 24/96 laufen denke ich über Wechsel nach, denn „krumme“ Samplerateconversion mag ich nicht . Meinen Lehmann BC SE II behalte ich.

    Grüße,

    Winfried

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  • Rook
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    • 19. Oktober 2024 um 09:48
    • #19
    Zitat von wgh52

    D

    Meine Fragen an Rüdiger:

    Wozu brauchst Du einen ADC?

    Welche Funktionalität erwartest Du?

    Wieviel Geld würdest Du ggf. investieren?

    Grüße,

    Winfried

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    Hallo Winfried,

    "brauchen" tu ich keinen. Ich verwende derzeit ein RME UFX III und bin damit gut bedient.

    Wie cyrano bemerkte benutze ich auch einen alten Tascam DA-30 DAT als zusätzliche Möglichkeit zum Wandeln.

    Alles Gut und Schön,- Allerdings bewege ich mich da in einem sehr übersichtlichen Angebot.

    Warum? Ich finde die Möglichkeit einfach sehr reizvoll, ein Anlog-Setup von Person A mit einem Setup von Person B auf meiner eigenen Wiedergabekette mal hören/vergleichen zu können.

    Also: Wie klingt eigentlich das Plattenspieler, Tonarm, System und Vorstufe an Sich?

    Ausserdem finde ich es reizvoll gewisse Platten auch Mobil dabei zu haben, bzw. sie in einer Playlist zur verfügung zu haben.

    Man könnte es auch banal "Plattenrippen" nennen.

    Gruß,

    Rüdiger

  • Baba Yaga
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    • 19. Oktober 2024 um 10:01
    • #20
    Zitat von Rook

    Warum? Ich finde die Möglichkeit einfach sehr reizvoll, ein Anlog-Setup von Person A mit einem Setup von Person B auf meiner eigenen Wiedergabekette mal hören/vergleichen zu können.

    Genau, auf diese Weise habe ich leicht und vor allem ohne lange Umrüstzeiten verschiedene Komponenten an der Anlage vergleichen können.

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