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Widerstand als Schutz vor Leerlauf

  • KaiserSosse
  • 19. Oktober 2024 um 20:07
  • KaiserSosse
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    • 19. Oktober 2024 um 20:07
    • #1

    Hallo,

    ich habe hier einen AV-Receiver und einen Röhrenverstärker für Stereo. Bisher hatte ich zwei Lautsprecherpaare, nachdem mir das Durchschleifen des Signals durch die Röhre, das ich vor Jahren über eine gewisse Zeit hinweg gemacht habe, zu aufwendig war. Nun bin ich günstig an eine gebrauchte Dodocus Umschaltbox gekommen und möchte diese nutzen, um beide Verstärker an einem Lautsprecherpaar zu betreiben.

    Da ich weiß, dass man einen Röhrenverstärker nicht im Leerlauf betreiben darf, dies beim Betrieb einer solchen Box aber sicher aufgrund von Unaufmerksamkeit mal vorkommt, habe ich mich etwas eingelesen und herausgefunden, dass man einen Widerstand in die Dodocusbox einbauen oder diesen Widerstand direkt an die Lautsprecheranschlüsse der Röhre hängen kann.

    Nun meine Fragen, da ich elektrotechnisch sehr unbedarft bin:

    1. Was genau passiert da? Hat das Auswirkungen auf den Klang?
    2. Wie genau ist das zu realisieren? Welcher Widerstand? Wie genau einbauen bzw. anschließen?

    Vielleicht können kundigere Foristen hierzu etwas sagen. Ich wäre jedenfalls sehr dankbar.

    Grüße!

  • EL3n
    Röhrenmade
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    • 19. Oktober 2024 um 20:24
    • #2

    wenn du den Röhrenverstärker nicht hörst dann lass ihn doch einfach ausgeschaltet. Wenn du dann wieder mit diesen hörst schaltest du diesen anderen ab und diesen ein.

  • KaiserSosse
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    • 19. Oktober 2024 um 20:29
    • #3

    Das ist mir schon auch klar, aber ich befürchte eben, dass man irgendwann versehentlich den Röhrenverstärker einschalten wird und die Box aber nicht umgeschaltet hat, d.h. keine Last am Ausgangsübertrager hängt. Dann wäre so eine Mindestlast günstig.

    Ich weiß eben nicht wie schnell daraus ein Problem wird…

  • Arkadin
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    • 19. Oktober 2024 um 20:32
    • #4
    Zitat von KaiserSosse
    1. Was genau passiert da? Hat das Auswirkungen auf den Klang?
    2. Wie genau ist das zu realisieren? Welcher Widerstand? Wie genau einbauen bzw. anschließen?

    Laut Dodocus werden Widerstände mit 220Ohm in den Umschalter am Eingang

    eingebaut, dieser ist ständig mit dem Ausgang des Röhrenverstärkers verbunden.

    Wird ziemlich sicher keinen hörbaren Einfluss haben, ob aber 220 Ohm als Ersatz-

    Last reichen sehe ich eher kritisch.

    Und kost' Benzin auch drei Mark zehn (1,58€)
    Scheiß egal, es wird schon geh'n

    Markus, dt. Philosoph 1982

  • KaiserSosse
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    • 19. Oktober 2024 um 20:36
    • #5

    Danke.

    Was schlägst du denn für einen Wert vor?

    Könnte man den Widerstand nicht genauso einfach an die Lautsprecheranschlüsse hängen?

    Wenn ja, spielt es eine Rolle, ob am 4Ohm oder am 8Ohm Abgriff?

  • Arkadin
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    • 19. Oktober 2024 um 20:41
    • #6

    Da der Widerstand immer parallel zum LS geschaltet ist würde ich den auch

    nicht kleiner machen. Wie Dodocus empfiehlt würde ich beim Hersteller des

    Röhrenverstärkers nachfragen ob das reicht.

    Natürlich kann man die Widerstände auch direkt an den Verstärker oder an

    die Eingänge des Umschalters klemmen, bei Verstärker aber immer an die

    Klemmen wo auch der LS dranhängt.

    Und kost' Benzin auch drei Mark zehn (1,58€)
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  • KaiserSosse
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    • 19. Oktober 2024 um 20:49
    • #7

    Ok. Vielen Dank, dir.

    Und - sorry, ich komme mir zwar blöd vor, aber fragen muss ich zur Sicherheit trotzdem - ich sehe das schon richtig: den Widerstand einfach zwischen Plus und Minus hängen?

    Und noch einmal zur ersten Frage: dabei wird eigentlich nur die Gesamtlastimpedanz minimal verändert oder wie?

  • Arkadin
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    • 19. Oktober 2024 um 20:52
    • #8

    Ja, das ist die Ersatz-Last welche der Verstärker sieht wenn die LS weggeschaltet sind.

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  • Arkadin
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    • 19. Oktober 2024 um 21:07
    • #9
    Zitat von KaiserSosse

    Und noch einmal zur ersten Frage: dabei wird eigentlich nur die Gesamtlastimpedanz minimal verändert oder wie?

    Ja, statt 8 Ohm sieht der Verstärker dann 7,72 Ohm.

    Und kost' Benzin auch drei Mark zehn (1,58€)
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  • AndreasS
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    • 19. Oktober 2024 um 21:08
    • #10
    Zitat von KaiserSosse

    Da ich weiß, dass man einen Röhrenverstärker nicht im Leerlauf betreiben darf...

    Das trifft nur für nicht gegengekoppelte Verstärker mit Pentoden als Endröhren zu.

    Gruß Andreas

  • KaiserSosse
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    • 19. Oktober 2024 um 21:19
    • #11

    So einen habe ich…

  • Online
    Toni31
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    • 19. Oktober 2024 um 23:49
    • #12
    Zitat von AndreasS

    Das trifft nur für nicht gegengekoppelte Verstärker mit Pentoden als Endröhren zu.

    Gruß Andreas

    So sehen Übertrager von Röhrenverstärkern mit Pentoden und Gegenkopplung aus, wenn man sie im ohne Last betreibt und daher durch Spannungsüberschläge sterben:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • AndreasS
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    • 20. Oktober 2024 um 07:38
    • #13

    Ja, Toni, sowas kommt vor (ist das die Sekundärwicklung?) bei Gitarrenverstärkern, die im Bereich der Übersteuerung betrieben werden. Einfache Abhilfe wäre ein Überspannungsableiter an der Primärwicklung..., eine einfache Funkenstrecke reicht auch.

    Gruß Andreas

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