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  1. Analogue Audio Association
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Wer braucht Class D, wenn es doch Class A und AB gibt?

  • Indie Röhre
  • 10. Dezember 2024 um 11:23
  • A.K.
    A.K.
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    • 3. August 2026 um 00:04
    • #1.701
    Zitat von Maggi-Fix

    Bei Purifi DIY würde ich die EVAL Boards nehmen. Die sind komplett mit Buffer, XLR Input und LSP-Buchsen.

    https://purifi-audio.com/shop/eval1-eva…434,451,432,449

    Von mehreren Bekannten, die mit Class-D Technik zu tun haben, wurde mir gesagt, das das momentan klanglich das beste Konzept ist, das zu haben ist - deutlich der UcD Technik von Hypex überlegen.

    Das viele Fertig- sowie Eigenbau-Endstufen, die mit Modulen nach diesem Konzept ausgestattet sind, unbefriedigend klingen, liegt meiner Meinung nach hauptsächlich an den Netzteilen, besonders wenn es sich um Schaltnetzteile handelt. Hochwertige Netzteile mit geringem Innenwiderstand für geringe Kompressionseffekte bei Impulsspitzen sind bei Class-D genau so wichtig wie für Class A und AB.

    P.S.: gibt es eigentlich Fachliteratur betreffend Reparatur von diskret aufgebauten Class-D Verstärker ? Die Mehrzahl der Reparaturbetriebe tauschen ja im Fehlerfall leider nur den kompletten Endstufenbaustein.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • an6
    Never argue with stupid people. Just go away.
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    • 3. August 2026 um 00:25
    • #1.702

    Seit mir bitte nicht böse, aber ich glaube die Diskussion führt zu nichts.

    Am Ende ist es eine Frage wie man es definiert. Grds. arbeitet Analog mit stufenlosen, fließenden Werten, während Digital Werte in feste Zahlen (Nullen und Einsen) zerlegt.

    Das Audiosignal wird bei Class D

    1. in An-Aus-Signale (Pulse) zerlegt. Wenn man das als Referenz definiert ist es digital.
    2. Die Breite der Impulse hingegen ist stufenlos, es wird keine feste Einteilung in mathematische Raster (Bitraten) vorgenommen. Das Signal repräsentiert zwar An-Aus (Schaltvorgänge), repräsentiert damit aber das Signal der Musikschwing und entspricht keinem binären Code. Wenn ich das als Referenz nehme dann ist es analog.

      Ein Digitalsignal ist bzgl. der Schwankungen im Stromnetz mehr oder weniger unempfindlich. Eine 1 bleibt ein 1 und eine 0 eine 0. Auf Schwankungen bei der Netzspannung regiert eine Class D Endstufe hingegen schon.

    So what? Eine Frage der Definition. Wie so vieles im Leben.

    Aber wie auch immer man das Ganz definiert, ich sehe es wie Helmut Kohl: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“.

    Für mich ist es vollkommen egal ob ein Verstärker analog oder digital ist, ob dieser Class A, AB, B, D, G oder Aktenzeichen XY ist, ob dieser die Verstärkung mit einem Transistor oder einer Röhre macht. Entscheidend ist, dass es mir an meinen Lautsprechern und in meinem Raum gefällt.

    Viele Grüße

    Christian

  • pogo
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    • 3. August 2026 um 00:49
    • #1.703
    Zitat von McRiem

    für mich gilt ALLES, was irgendwie in Pulse zerhackt wird als digital.

    Reine Pulse transportieren immer noch das Rauschen des analogen Übertragungswegs. Digital geht anders.

  • pogo
    Technology Maniac
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    • 3. August 2026 um 01:00
    • #1.704
    Zitat von A.K.

    Von mehreren Bekannten, die mit Class-D Technik zu tun haben, wurde mir gesagt, das das momentan klanglich das beste Konzept ist, das zu haben ist - deutlich der UcD Technik von Hypex überlegen.

    Kann ich bestätigen. Habe alle 'Generationen' vor Ort gehabt.

    Zitat von A.K.

    Das viele Fertig- sowie Eigenbau-Endstufen, die mit Modulen nach diesem Konzept ausgestattet sind, unbefriedigend klingen, liegt meiner Meinung nach hauptsächlich an den Netzteilen, besonders wenn es sich um Schaltnetzteile handelt. Hochwertige Netzteile mit geringem Innenwiderstand für geringe Kompressionseffekte bei Impulsspitzen sind bei Class-D genau so wichtig wie für Class A und AB.

    Kann ich auch bestätigen. Wenn man sich das Innenleben eines NAD M23 anschaut, sieht man sofort den Unterschied zu den gewöhnlichen Schaltnetzteilen. Hier mal Messwerte meines M33, die mit den gewöhnlich verbauten Schaltnetzteilen nicht erreichbar wären: Link

    2 Mal editiert, zuletzt von pogo (3. August 2026 um 01:56)

  • schallter
    King Nappel
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    • 3. August 2026 um 06:21
    • #1.705
    Zitat von an6

    Für mich ist es vollkommen egal ob ein Verstärker analog oder digital ist, ob dieser Class A, AB, B, D, G ..... Entscheidend ist, dass es mir an meinen Lautsprechern und in meinem Raum gefällt.

    Dasobige Zitat ist aus Beitrag #1702


    Zitat von schallter

    Mir ist das total egal, ob ich einen Class A, AB oder D Verstärker habe. Wenn mir die ganze Anlage klanglich gefällt, denke ich darüber gar nicht nach.

    Mein Zitat hier ist aus Beitrag #41


    In der Zwischenzeit ist auf ca. 86 Seiten viel geschrieben und gestritten worden, wahrscheinlich kann die (provokante) Eingangsfrage des TE gar nicht beantwortet werden, weil...

    "Weil" reicht :D

    Gruß

    Jörg

  • Juergen_B
    Horn- und Röhrenbastler
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    • 3. August 2026 um 06:55
    • #1.706
    Zitat von an6

    Die Breite der Impulse hingegen ist stufenlos, es wird keine feste Einteilung in mathematische Raster (Bitraten) vorgenommen. Das Signal repräsentiert zwar An-Aus (Schaltvorgänge), repräsentiert damit aber das Signal der Musikschwing und entspricht keinem binären Code. Wenn ich das als Referenz nehme dann ist es analog.

    Genau das ist eigentlich der Kern der Sache. Das reine Vorhandensein der Impulse und deren Interpretation als '0' und '1' führt zu nichts, weil sie keinerlei Information enthält.
    Die Information in einem PWM-Signal liegt ausschliesslich in der Pulsweite. Genau diese Pulsweite ist analog zur Eingangsspannung und nur daraus wird das Eingangssignal rekonstruiert.
    VG Jürgen

  • schnupperabo
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    • 3. August 2026 um 08:40
    • #1.707

    Sorry - Doppelpost. Was ich posten wollte, steht weiter unten unter # 1.709

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

    Einmal editiert, zuletzt von schnupperabo (3. August 2026 um 08:54)

  • Rolf
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    • 3. August 2026 um 08:41
    • #1.708
    Zitat von Toni31

    Aber egal, ich bin hier raus. Ist ja sowieso für die Katz. :cursing:

    Immer diese leeren Versprechungen ! Warum schreibt man so was, wenn man sich doch nicht daran hält ? 8o

  • schnupperabo
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    • 3. August 2026 um 08:52
    • #1.709
    Zitat von A.K.

    P.S.: Wadia hatte mal in den späten 80er bzw. frühen 90er Jahren einen Leistungs-D/A-Wandler. Heute ist ja umgangssprachlich bei einem solchen Gerät meistens ein Vollverstärker gemeint, bei dem ein DAC integriert ist. Bei dem damaligen Teil soll es sich aber um eine DAC-Ausführung gehandelt haben, bei dem sich der analoge Tiefpassfilter zwischen dem Leistungs-Ausgang und dem Lautsprecher befand und nur S/P-DIF Eingänge aufwies - so habe ich es jedenfalls in Erinnerung. Vielleicht weiß hier jemand genaueres.

    Ja, das dürfte auf das DDX- bzw. Power-DAC-Prinzip hinauslaufen. Diese Technik fasziniert mich schon seit vielen Jahren, weil sie einen ganz anderen Ansatz verfolgt als die heute üblichen Kombinationen aus DAC und Class-D-Endstufe.

    Die Idee ist, das PCM-Signal möglichst ohne zwischengeschaltete analoge Signalverarbeitung direkt in eine Schaltmodulation umzusetzen. Die eigentliche D/A-Wandlung erfolgt dann erst ganz am Ende über den Ausgangsfilter der Endstufe. Im Idealfall bleibt das Musiksignal also bis unmittelbar vor dem Lautsprecher vollständig digital.

    Ich hatte darüber vor längerer Zeit schon einmal etwas geschrieben. Die meisten heutigen „Digitalverstärker“ besitzen letztlich doch wieder einen konventionellen DAC oder umfangreiche DSP-, Analog- und I/O-Stufen und sind damit eher Hybridkonzepte.

    Mir sind bis heute nur eine Handvoll wirklich konsequenter Umsetzungen begegnet. Ich hatte mir vor vielen Jahren einmal ein I²S-basiertes DDX-Modul von miniDSP angesehen, weil mich die Idee reizte, den separaten DAC mitsamt seiner analogen Ausgangsstufe einzusparen. Wirklich durchgesetzt hat sich dieses Konzept im HiFi-Bereich allerdings nie. Ich bin heute allerdings auch nicht mehr sicher, ob es automatisch klangliche Vorteile mit sich bringt. Technisch finde ich den Ansatz nach wie vor ausgesprochen elegant.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • pogo
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    • 3. August 2026 um 09:10
    • #1.710
    Zitat von A.K.

    Vielleicht weiß hier jemand genaueres.

    Lyngdorf TDAIs funktionieren nach dem DirectDigital Prinzip. Auch der aktuelle Bluesound Powernode N331 ist zu nennen. NAD hatte den C390DD und M32 im Angebot. Letzterer wurde durch den M33 abgelöst, der wieder einen DAC vor den analogen Purifis sitzen hat.

  • schnupperabo
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    • 3. August 2026 um 11:55
    • #1.711
    Zitat von MonstroMorini

    Hallo Jo, ...

    ... vielleicht nächstes Jahr, Monos, entweder Purify, Hypex oder tpa3255 PFFB

    Moin Rob,

    ich werde mal schauen, dass ich es mitbekomme, wenn du etwas interessantes austüftelst. In dieser Saison werde ich jedenfalls auch nichts mehr ändern.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • MonstroMorini
    the Rubberbandman
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    • 3. August 2026 um 12:14
    • #1.712

    Ja, bin immer noch zufrieden (und erstaunt) über die kleinen. In September/Oktober gibt es (NL) wieder ein DIY Treff. Da werde ich mir wieder von den Gurus beraten und überraschen lassen.

    Finde die Purifi Produkte sehr attraktiv, allerdings finde ich die integrierte Hypex (Netzteil & Amp) auch interessant. Und vielleicht sehe ich dort noch was ganz anderes 8)

    Jedenfalls werde ich berichten, wenn der Bastelwut wieder zuschlägt.

    ---

    Mfgr,
    Rob

    "There is a crack in everything..... That's how the light gets in."

  • an6
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    • 3. August 2026 um 12:45
    • #1.713

    Eine ernsthafte und keine ironische Frage an die Experten.

    Aufgrund des schon sehr langen Fadens habe doch nochmal ein bisschen gelesen. Wenn man die Definition des Begriffs Digital aus der Informatik und Elektrontechnik heranzieht, ist die digital die Darstellung einer Information über diskrete Werte (abzählbare, einzeln isolierte Werte). Dann habe ich mir noch zwei konkrete Anwendungsbeispiel gesucht.


    Beispiel Lyngdorf:

    Wenn ich das richtig verstehe, nimmt der Lyngdorf ein PCM-Signal auf (digital), also keine stufenlosen Werte, sondern fest gestufte Werte (Bit Rate). Im Lyngdorf wird bei der Umwandlung in PWM diese „Rasterung“ beibehalten, obwohl die Class D Endstufe stufenlose Werte repräsentieren könnte. Der Binäre Code ( 1en und Nullen) werden im Lyngdorf lediglich umkodiert: Aus der Binärzahl 8 wird ein Impuls, der exakt 8 Taktintervalle lang Strom fließen lässt. D. h. am Ende ist es ein „gestuftes“ Signal, die Class D-Endstufe agiert als binärer Schalter. Die Umwandlung in ein analoges Signal geschieht erst am Ende des Prozesses unmittelbar vor dem Lautsprecher. Das ist dann ein digitaler Prozess.


    Bespiel ein anderer Class-D-Verstärker

    An anderem Verstärker nimmt dieser ein analoges Signal auf und wandelt dieses über eine analoge Schaltung in PWM. Die Werte werden stufenlos dargestellt. Das ist ein analoger Prozess.


    Das heißt im Umkehrschluss, dass eine Class D Endstufe NICHT per se digital ist. Es ist viemehr entscheidend, wie die Verarbeitung umgesetzt ist, d. h. ob die Endstufe als Basis ein digitales oder analoges Signal verarbeitet.


    Habe ich das so richtig wiedergebeben?


    Viele Grüße, Christian

  • schnupperabo
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    • 3. August 2026 um 12:53
    • #1.714
    Zitat von an6

    Eine ernsthafte und keine ironische Frage an die Experten.

    Aufgrund des schon sehr langen Fadens habe doch nochmal ein bisschen gelesen. Wenn man die Definition des Begriffs Digital aus der Informatik und Elektrontechnik heranzieht, ist die digital die Darstellung einer Information über diskrete Werte (abzählbare, einzeln isolierte Werte). Dann habe ich mir noch zwei konkrete Anwendungsbeispiel gesucht.


    Beispiel Lyngdorf:

    Wenn ich das richtig verstehe, nimmt der Lyngdorf ein PCM-Signal auf (digital), also keine stufenlosen Werte, sondern fest gestufte Werte (Bit Rate). Im Lyngdorf wird bei der Umwandlung in PWM diese „Rasterung“ beibehalten, obwohl die Class D Endstufe stufenlose Werte repräsentieren könnte. Der Binäre Code ( 1en und Nullen) werden im Lyngdorf lediglich umkodiert: Aus der Binärzahl 8 wird ein Impuls, der exakt 8 Taktintervalle lang Strom fließen lässt. D. h. am Ende ist es ein „gestuftes“ Signal, die Class D-Endstufe agiert als binärer Schalter. Die Umwandlung in ein analoges Signal geschieht erst am Ende des Prozesses unmittelbar vor dem Lautsprecher. Das ist dann ein digitaler Prozess.


    Bespiel ein anderer Class-D-Verstärker

    An anderem Verstärker nimmt dieser ein analoges Signal auf und wandelt dieses über eine analoge Schaltung in PWM. Die Werte werden stufenlos dargestellt. Das ist ein analoger Prozess.


    Das heißt im Umkehrschluss, dass eine Class D Endstufe NICHT per se digital ist. Es ist viemehr entscheidend, wie die Verarbeitung umgesetzt ist, d. h. ob die Endstufe als Basis ein digitales oder analoges Signal verarbeitet.


    Habe ich das so richtig wiedergebeben?


    Viele Grüße, Christian

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    ... das heißt: Entscheidend ist bei dieser Betrachtung also nicht die Class-D-Endstufe selbst, sondern die Art, wie das PWM-Signal erzeugt wird und wie das Signal bis dorthin verarbeitet wird. Erst daraus ergibt sich, ob die Signalverarbeitung digital oder analog erfolgt.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

    Einmal editiert, zuletzt von schnupperabo (3. August 2026 um 13:01)

  • silberfux
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    • 3. August 2026 um 13:14
    • #1.715

    Aber ja doch! Aus meiner Sicht ist eine Umwandlung analoger Signale in digitale kein notwendiger Bestandteil von Class D Verstärkern. Aber es ist natürlich möglich und auch sinnvoll, das in einen Class D Verstärker zu integrieren. So haben viele Aktivlautsprecher Class D Verstärker, aber neben digitalen auch analoge Eingänge. Bei einigen geht das so weit, dass ein kompletter Vorverstärker mit analogen und digitalen Eingängen, teilweise auch analogen Ausgängen (meist für einen Sub) sowie mit Möglichkeiten zur Klang- und Lautstärkeregelung in der Aktivbox integriert sind, deren Lautsprecher schließlich von Class D Verstärkern angesteuert werden. BG Konrad

  • McRiem
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    • 3. August 2026 um 13:53
    • #1.716

    Servus.

    Zitat von an6

    An anderem Verstärker nimmt dieser ein analoges Signal auf und wandelt dieses über eine analoge Schaltung in PWM. Die Werte werden stufenlos dargestellt. Das ist ein analoger Prozess.

    Sobald die PWM im Zeitbereich bloß zu einzelnen Zeitpunkten auf einem festen (auch umschaltbarem) Takt-Raster was schaltet, ist das alleine schon mbMn digital.
    Und sobald im Amplitudenbereich ein Sample durch eine Zahlendarstellung mit endlicher Auflösung (16bit, 18bit, 20bit, 24bit Raster) beschrieben wird, findet natürlich eine Quantisierung und Auf/Ab-Runden statt. Binary-coded-decimal, BCD.

    Gruss,
    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • schnupperabo
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    • 3. August 2026 um 14:19
    • #1.717

    Zurück zum Thema:

    Wer braucht Class D, wenn es doch Class A und AB gibt?

    Der Threadtitel stellt die Verhältnisse ja eigentlich auf den Kopf.

    Nicht Class D muss sich heute rechtfertigen, sondern eher Class A und AB. Die Audiotechnik entwickelt sich seit Jahren konsequent in Richtung digitaler Signalverarbeitung und Class-D Verstärker.

    Man muss das nicht gut finden – aber es spricht wenig dafür, dass die Entwicklung noch einmal in Richtung rein analoger Verstärker zurückgeht - und ich gehe da selbstverständlich auch mit.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • silberfux
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    • 3. August 2026 um 14:24
    • #1.718

    Da in diesem Forum vor allem die Analog-Fans zu Hause sind, muss man halt damit rechnen, dass es gewisse Vorbehalte gegenüber Class D gibt. BG Konrad

  • nobbi-4711
    Espresso
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    • 3. August 2026 um 14:34
    • #1.719

    Ich kann mich ganz gut daran erinnern, wie der JVC Boom Blaster vor etwa 25 Jahren das "außer Haus hören" revolutioniert hat. Ein tragbares Gerät, dass wie eine kleine PA klang. War aber auch ein ziemlicher Brummer. Heutzutage bekommt man das gleiche dank moderner Verstärker- und Akkutechnologie sowie cleverer Soundpresets dann aus Geräten in der Größe eines Herrenhandtäschchens. Da hat Class D schon längst gesiegt. Nur wir alten Herren in unserer Nische machen uns noch was vor.

  • pogo
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    • 3. August 2026 um 14:44
    • #1.720
    Zitat von silberfux

    Da in diesem Forum vor allem die Analog-Fans zu Hause sind, muss man halt damit rechnen, dass es gewisse Vorbehalte gegenüber Class D gibt.

    Das gibt sich zum Glück durch selbstgemachte Erfahrungen. Natürlich ist das Hören mit geringsten Verzerrungen für viele zunächst einmal 'gewöhnungsbedürftig'. Auch die geschmackliche Prägung kann dabei eine Rolle spielen.

    2 Mal editiert, zuletzt von pogo (3. August 2026 um 15:18)

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