Moin, da ist was dran, auch wenn ich es nicht so krass ausdrücken wollte ![]()
Wer braucht Class D, wenn es doch Class A und AB gibt?
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Da in diesem Forum vor allem die Analog-Fans zu Hause sind, muss man halt damit rechnen, dass es gewisse Vorbehalte gegenüber Class D gibt. BG Konrad
Moin Konrad,
diese Diskussion haben wir vor vielen vielen Jahren bereits mit Hubert Reith, HiFi Akademie, gehabt und damals geklärt.
Warum diese wieder aufflammt ist mir unbegreiflich.
Gruß
Wolfgang
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Ja, das dürfte auf das DDX- bzw. Power-DAC-Prinzip hinauslaufen. Diese Technik fasziniert mich schon seit vielen Jahren, weil sie einen ganz anderen Ansatz verfolgt als die heute üblichen Kombinationen aus DAC und Class-D-Endstufe.
Die Idee ist, das PCM-Signal möglichst ohne zwischengeschaltete analoge Signalverarbeitung direkt in eine Schaltmodulation umzusetzen. Die eigentliche D/A-Wandlung erfolgt dann erst ganz am Ende über den Ausgangsfilter der Endstufe. Im Idealfall bleibt das Musiksignal also bis unmittelbar vor dem Lautsprecher vollständig digital.
Ich hatte darüber vor längerer Zeit schon einmal etwas geschrieben. Die meisten heutigen „Digitalverstärker“ besitzen letztlich doch wieder einen konventionellen DAC oder umfangreiche DSP-, Analog- und I/O-Stufen und sind damit eher Hybridkonzepte.
Mir sind bis heute nur eine Handvoll wirklich konsequenter Umsetzungen begegnet. Ich hatte mir vor vielen Jahren einmal ein I²S-basiertes DDX-Modul von miniDSP angesehen, weil mich die Idee reizte, den separaten DAC mitsamt seiner analogen Ausgangsstufe einzusparen. Wirklich durchgesetzt hat sich dieses Konzept im HiFi-Bereich allerdings nie. Ich bin heute allerdings auch nicht mehr sicher, ob es automatisch klangliche Vorteile mit sich bringt. Technisch finde ich den Ansatz nach wie vor ausgesprochen elegant.
besten Dank für diesen Hinweis auf das DDX Konzept - dieser Link beschreibt den Vergleich zu PWM:
https://temposemi.com/wp-content/uploads/docs/Tempo_DDX_APN_20131231.pdf
und hier noch mehr Details
http://www.apogeebio.com/ddx/PDFs/AN-14.pdf
Fig. 14 beim Test vom NAD M2 (Charakter der Rest-Verzerrung) unter
NAD M2 Direct Digital integrated amplifier Measurements
lässt aber eine gewisse Resthärte bei der Wiedergabe befürchten.
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Mon Wolfgang,
bei dieser Klärung waren vermutlich noch nicht alle dabei, die heute dabei sind, bzw. konnten vielleicht nicht alle Vorbehalte ausgeräumt werden.
Take it easy
BG Konrad -
Moin
Als Audiobastler der alten Schule muss ich heute einen Nachteil von Class-D in Kauf nehmen.
Ich wäre nicht mehr in der Lage, einen Class-D-Verstärker selbst diskret aufzubauen, so wie ich es früher bei Röhren- oder Transistorschaltungen gemacht habe. Ich müsste auf komplexe, fertige Module, Chips und Referenzdesigns der Industrie zurückgreifen.
Ich weiß nicht, ob ich dazu noch Lust habe, denn damit verringern sich meine kreativen Freiräume und meine Motivation, etwas „Eigenes” auf die Beine zu stellen.
Das ist keine Wertung gegen Class-D-Verstärker – im Gegenteil, daran führt für mich kein Weg vorbei. Die Technik bietet enorme Vorteile in Bezug auf Effizienz, Leistung, Kosten und Baugröße. Aber sie verändert die Art und Weise, wie man als Entwickler oder Hobbyist damit umgeht.
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Bei Class D hast Du nur ganz andere Optionen für Deine Kreativität, bzw, andere Spielwiesen. Klar. Das eigentliche Verstärkermodul ist ein "SMD IC", rundherum aber bieten die Schaltungen doch recht viel Möglichkeiten. Wenn man sich die verschiedenen (billigen chinesischen) Verstärker so anschaut unterscheiden sie sich nicht nur in den gewählten OP Stufen.
Mich begeistert die Technik mit ihren zwei wichtigsten Vorzügen: Preis und Energieeffizienz. Guter Ton und enorme Leistungspotentiale auf geringstem Raum sind da fast schon Nebensache.
Aber auch für mich bleibt Class D derzeit noch ein gewisser Kompromiss. Das wird sich aber vermutlich in den kommenden Jahren noch ändern.
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Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema ClassD und von Kompromiss ist meiner Meinung nach längst keine Rede mehr.
Auch klanglich sind die Verstärker sehr ernst zu nehmen und stehen anderen Schaltungsarten in nichts nach.
Wie erwähnt ist der Aufwand der Entwicklung wesentlich höher und nicht eben zuhause reproduzierbar.
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So ein alter Class A/B Bolide mit einem Gewicht von 40 Kilo ist wie ein V8-Sauger beim Auto. Ein Class D Verstärker ist dann eher wie ein Elektroauto



Spaß beiseite. ich hatte, wie gesagt, bereits vor Jahren eine eher frühe Class-D-Endstufe Jeff Rowland 102S, mit der ich zufrieden war. ich hatte XTZ EDGE 300, erst eine, dann zwei, mit denen ich zufrieden war. Dann habe ich auf die großen XTZ "aufrüsten" wollen, aber die Dinger haben bei mir gebrummt. Da die 300er da schon verkauft waren und die großen zurück gingen, habe ich wieder etwas anderes ausprobiert:
Momentan läuft seit einigen Jahren ein alter Class A/B Bolide, Primare A32, zu meiner Zufriedenheit. Ein dickes Monstrum mit 40 Kilo Lebendgewicht, das Ding wird im Betrieb auch warm und braucht Platz.
Es gibt für mich - rein klanglich - keine bahnbrechenden Unterschiede zwischen den Konzepten. Klingt alles ziemlich OK.
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Mich begeistert die Technik mit ihren zwei wichtigsten Vorzügen: Preis und Energieeffizienz. Guter Ton und enorme Leistungspotentiale auf geringstem Raum sind da fast schon Nebensache.
Der Ton ist doch primär wichtig.
VG
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Ich wäre nicht mehr in der Lage, einen Class-D-Verstärker selbst diskret aufzubauen, so wie ich es früher bei Röhren- oder Transistorschaltungen gemacht habe. Ich müsste auf komplexe, fertige Module, Chips und Referenzdesigns der Industrie zurückgreifen.
Das ist der Nutzer auf die Monopolisten angewiesen. Ob das so gut ist?
VG
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Na klar: Es geht primär um den Ton. Aber ich bin vermutlich nicht der einzige, der auch auf die Investitions- und Betriebskosten sowie auf den Energieberbraucht achtet. BG Konrad
Der Ton ist doch primär wichtig.
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Na klar: Es geht primär um den Ton. Aber ich bin vermutlich nicht der einzige, der auch auf die Investitions- und Betriebskosten sowie auf den Energieberbraucht achtet. BG Konrad
Wenn es rein nach diesen Kriterien geht, dann wäre der vollkommene Verzicht darauf und ein Monokofferradio das Beste.:-) Oder eine Boombox.
VG
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Na klar: Es geht primär um den Ton. Aber ich bin vermutlich nicht der einzige, der auch auf die Investitions- und Betriebskosten sowie auf den Energieberbraucht achtet. BG Konrad
Hallo,
spielt auch bei mir eine Rolle.
Deshalb war dann Röhre bei einer geplanten Neuanschaffung relativ schnell raus.
Ein gehörter NAD machte nicht so viel Spaß, wie mein jetziger Exposure. Lags an Class D? Ich weiß es nicht.
Für viele Hersteller dürften sich die Entwicklungskosten schon senken. Ein Verstärkermodul anpassen und in ein Gehäuse packen dürfte weniger aufwendig sein, als die komplette Schaltung zu denken. Und ich kann dabei dem Kunden auch noch relativ einfach viel Leistung zur Verfügung stellen.
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Ein gehörter NAD machte nicht so viel Spaß, wie mein jetziger Exposure. Lags an Class D?
eher an NAD.
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Das eigentliche Verstärkermodul ist ein "SMD IC"
Das ist bei einfacheren Class-D Architekturen der Fall.
Beispielsweise wird bei Eigentakt-Module keine einfachen fertigen SMD-IC-Chips verwendet, sondern komplexe, eigenständige Leiterplatten (PCBs) in SMD-Bauweise, die mit diskreten Bauteilen und ICs bestückt sind.
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NAD hatte den C390DD und M32 im Angebot. Letzterer wurde durch den M33 abgelöst, der wieder einen DAC vor den analogen Purifis sitzen hat.
Hier mal ein interessanter Testbericht aus 2012: Link
Damals waren die Zetex-Chips angesagt.
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wenn ich nochmal in diesem Leben einen NAD Verstärker gut , also so richtig gut finde, sage ich hier Bescheid.
jetzt bitte nennt doch mal richtig gute Class d hier, damit wir mal endlich erleuchtet werden... oder halt gute Class A, die jeden Class D abledern.
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Nach einigen Experimenten mit allen möglichen ClassD Verstärkern haben sich die icepower durchgesetzt und zwar in Form von XTZ.
ClassA hat mir von Primare sehr gut gefallen, aber auch ein großer Accuphase wusste zu gefallen.
Allerdings sind die Preisunterschiede zwischen den beiden Klassen doch immens.
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...hier die Matrix Audio P2, auch mit ICEpower, allerdings habe ich im Leerlauf ein leises Knistern (bei beiden Endstufen), muss da mal bei Audiophonics nachfragen ob das normal ist, ansonsten fehlt mir absolut nichts...
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jetzt bitte nennt doch mal richtig gute Class d hier, damit wir mal endlich erleuchtet werden... oder halt gute Class A, die jeden Class D abledern.
Hallo,
alles einer Frage wofür.
Bass bis 100 - 120 Hz
Hypex Direct Nilai500 Mono KitThe Hypex Direct Nilai500 Mono Kit is easy to assemble and enables you to build a high-end mono amplifier at a fraction of the costswww.hypexdirect.comKompressionstreiber mit Class A
wäre eine brauchbare Kombination, Aktiv natürlich.
beide "ledern" den anderen ab. Es kommt auf den Einsatzbereich an.
Gruß Uli
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