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  1. Analogue Audio Association
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Wer braucht Class D, wenn es doch Class A und AB gibt?

  • Indie Röhre
  • 10. Dezember 2024 um 11:23
  • silberfux
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    • 3. August 2026 um 16:07
    • #1.721

    Moin, da ist was dran, auch wenn ich es nicht so krass ausdrücken wollte :)

  • RosWo
    Life ist Art-Art ist Life
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    • 3. August 2026 um 17:34
    • #1.722
    Zitat von silberfux

    Da in diesem Forum vor allem die Analog-Fans zu Hause sind, muss man halt damit rechnen, dass es gewisse Vorbehalte gegenüber Class D gibt. BG Konrad

    Moin Konrad,

    diese Diskussion haben wir vor vielen vielen Jahren bereits mit Hubert Reith, HiFi Akademie, gehabt und damals geklärt.

    Warum diese wieder aufflammt ist mir unbegreiflich.

    Gruß

    Wolfgang

  • A.K.
    A.K.
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    • 3. August 2026 um 17:39
    • #1.723
    Zitat von schnupperabo

    Ja, das dürfte auf das DDX- bzw. Power-DAC-Prinzip hinauslaufen. Diese Technik fasziniert mich schon seit vielen Jahren, weil sie einen ganz anderen Ansatz verfolgt als die heute üblichen Kombinationen aus DAC und Class-D-Endstufe.

    Die Idee ist, das PCM-Signal möglichst ohne zwischengeschaltete analoge Signalverarbeitung direkt in eine Schaltmodulation umzusetzen. Die eigentliche D/A-Wandlung erfolgt dann erst ganz am Ende über den Ausgangsfilter der Endstufe. Im Idealfall bleibt das Musiksignal also bis unmittelbar vor dem Lautsprecher vollständig digital.

    Ich hatte darüber vor längerer Zeit schon einmal etwas geschrieben. Die meisten heutigen „Digitalverstärker“ besitzen letztlich doch wieder einen konventionellen DAC oder umfangreiche DSP-, Analog- und I/O-Stufen und sind damit eher Hybridkonzepte.

    Mir sind bis heute nur eine Handvoll wirklich konsequenter Umsetzungen begegnet. Ich hatte mir vor vielen Jahren einmal ein I²S-basiertes DDX-Modul von miniDSP angesehen, weil mich die Idee reizte, den separaten DAC mitsamt seiner analogen Ausgangsstufe einzusparen. Wirklich durchgesetzt hat sich dieses Konzept im HiFi-Bereich allerdings nie. Ich bin heute allerdings auch nicht mehr sicher, ob es automatisch klangliche Vorteile mit sich bringt. Technisch finde ich den Ansatz nach wie vor ausgesprochen elegant.

    besten Dank für diesen Hinweis auf das DDX Konzept - dieser Link beschreibt den Vergleich zu PWM:

    https://temposemi.com/wp-content/uploads/docs/Tempo_DDX_APN_20131231.pdf

    und hier noch mehr Details

    http://www.apogeebio.com/ddx/PDFs/AN-14.pdf

    https://www.researchgate.net/figure/a-Direct-amplification-technique-the-signal-is-amplified-filtered-and-applied-to-the_fig8_49798018

    Fig. 14 beim Test vom NAD M2 (Charakter der Rest-Verzerrung) unter

    NAD M2 Direct Digital integrated amplifier Measurements

    lässt aber eine gewisse Resthärte bei der Wiedergabe befürchten.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    2 Mal editiert, zuletzt von A.K. (3. August 2026 um 17:50)

  • silberfux
    Analogistenversteher
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    • 3. August 2026 um 17:43
    • #1.724

    Mon Wolfgang,

    bei dieser Klärung waren vermutlich noch nicht alle dabei, die heute dabei sind, bzw. konnten vielleicht nicht alle Vorbehalte ausgeräumt werden.

    Take it easy :) BG Konrad

  • schnupperabo
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    • 3. August 2026 um 19:30
    • #1.725

    Moin

    Als Audiobastler der alten Schule muss ich heute einen Nachteil von Class-D in Kauf nehmen.

    Ich wäre nicht mehr in der Lage, einen Class-D-Verstärker selbst diskret aufzubauen, so wie ich es früher bei Röhren- oder Transistorschaltungen gemacht habe. Ich müsste auf komplexe, fertige Module, Chips und Referenzdesigns der Industrie zurückgreifen.

    Ich weiß nicht, ob ich dazu noch Lust habe, denn damit verringern sich meine kreativen Freiräume und meine Motivation, etwas „Eigenes” auf die Beine zu stellen.

    Das ist keine Wertung gegen Class-D-Verstärker – im Gegenteil, daran führt für mich kein Weg vorbei. Die Technik bietet enorme Vorteile in Bezug auf Effizienz, Leistung, Kosten und Baugröße. Aber sie verändert die Art und Weise, wie man als Entwickler oder Hobbyist damit umgeht.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • blademage
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    • 4. August 2026 um 11:37
    • #1.726

    Bei Class D hast Du nur ganz andere Optionen für Deine Kreativität, bzw, andere Spielwiesen. Klar. Das eigentliche Verstärkermodul ist ein "SMD IC", rundherum aber bieten die Schaltungen doch recht viel Möglichkeiten. Wenn man sich die verschiedenen (billigen chinesischen) Verstärker so anschaut unterscheiden sie sich nicht nur in den gewählten OP Stufen.

    Mich begeistert die Technik mit ihren zwei wichtigsten Vorzügen: Preis und Energieeffizienz. Guter Ton und enorme Leistungspotentiale auf geringstem Raum sind da fast schon Nebensache.

    Aber auch für mich bleibt Class D derzeit noch ein gewisser Kompromiss. Das wird sich aber vermutlich in den kommenden Jahren noch ändern.

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • Maggi-Fix
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    • 4. August 2026 um 12:01
    • #1.727

    Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema ClassD und von Kompromiss ist meiner Meinung nach längst keine Rede mehr.

    Auch klanglich sind die Verstärker sehr ernst zu nehmen und stehen anderen Schaltungsarten in nichts nach.

    Wie erwähnt ist der Aufwand der Entwicklung wesentlich höher und nicht eben zuhause reproduzierbar.

  • schallter
    King Nappel
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    • 4. August 2026 um 12:11
    • #1.728

    So ein alter Class A/B Bolide mit einem Gewicht von 40 Kilo ist wie ein V8-Sauger beim Auto. Ein Class D Verstärker ist dann eher wie ein Elektroauto ;););)

    Spaß beiseite. ich hatte, wie gesagt, bereits vor Jahren eine eher frühe Class-D-Endstufe Jeff Rowland 102S, mit der ich zufrieden war. ich hatte XTZ EDGE 300, erst eine, dann zwei, mit denen ich zufrieden war. Dann habe ich auf die großen XTZ "aufrüsten" wollen, aber die Dinger haben bei mir gebrummt. Da die 300er da schon verkauft waren und die großen zurück gingen, habe ich wieder etwas anderes ausprobiert:

    Momentan läuft seit einigen Jahren ein alter Class A/B Bolide, Primare A32, zu meiner Zufriedenheit. Ein dickes Monstrum mit 40 Kilo Lebendgewicht, das Ding wird im Betrieb auch warm und braucht Platz.

    Es gibt für mich - rein klanglich - keine bahnbrechenden Unterschiede zwischen den Konzepten. Klingt alles ziemlich OK.

    Gruß

    Jörg

  • Online
    jokeramik
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    • 4. August 2026 um 12:35
    • #1.729
    Zitat von blademage

    Mich begeistert die Technik mit ihren zwei wichtigsten Vorzügen: Preis und Energieeffizienz. Guter Ton und enorme Leistungspotentiale auf geringstem Raum sind da fast schon Nebensache.

    Der Ton ist doch primär wichtig.

    VG

  • Online
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    • 4. August 2026 um 12:36
    • #1.730
    Zitat von schnupperabo

    Ich wäre nicht mehr in der Lage, einen Class-D-Verstärker selbst diskret aufzubauen, so wie ich es früher bei Röhren- oder Transistorschaltungen gemacht habe. Ich müsste auf komplexe, fertige Module, Chips und Referenzdesigns der Industrie zurückgreifen.

    Das ist der Nutzer auf die Monopolisten angewiesen. Ob das so gut ist?

    VG

  • silberfux
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    • 4. August 2026 um 12:44
    • #1.731

    Na klar: Es geht primär um den Ton. Aber ich bin vermutlich nicht der einzige, der auch auf die Investitions- und Betriebskosten sowie auf den Energieberbraucht achtet. BG Konrad

    Zitat von jokeramik

    Der Ton ist doch primär wichtig.

  • Online
    jokeramik
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    • 4. August 2026 um 12:50
    • #1.732
    Zitat von silberfux

    Na klar: Es geht primär um den Ton. Aber ich bin vermutlich nicht der einzige, der auch auf die Investitions- und Betriebskosten sowie auf den Energieberbraucht achtet. BG Konrad

    Wenn es rein nach diesen Kriterien geht, dann wäre der vollkommene Verzicht darauf und ein Monokofferradio das Beste.:-) Oder eine Boombox.

    VG

  • clumsy2000
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    • 4. August 2026 um 13:06
    • #1.733
    Zitat von silberfux

    Na klar: Es geht primär um den Ton. Aber ich bin vermutlich nicht der einzige, der auch auf die Investitions- und Betriebskosten sowie auf den Energieberbraucht achtet. BG Konrad

    Hallo,

    spielt auch bei mir eine Rolle.

    Deshalb war dann Röhre bei einer geplanten Neuanschaffung relativ schnell raus.

    Ein gehörter NAD machte nicht so viel Spaß, wie mein jetziger Exposure. Lags an Class D? Ich weiß es nicht.

    Für viele Hersteller dürften sich die Entwicklungskosten schon senken. Ein Verstärkermodul anpassen und in ein Gehäuse packen dürfte weniger aufwendig sein, als die komplette Schaltung zu denken. Und ich kann dabei dem Kunden auch noch relativ einfach viel Leistung zur Verfügung stellen.

    Gruß, Jan

  • Indie Röhre
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    • 4. August 2026 um 13:31
    • #1.734
    Zitat von clumsy2000

    Ein gehörter NAD machte nicht so viel Spaß, wie mein jetziger Exposure. Lags an Class D?

    eher an NAD.

    Grüße

    Knut


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  • pogo
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    • 4. August 2026 um 23:27
    • #1.735
    Zitat von blademage

    Das eigentliche Verstärkermodul ist ein "SMD IC"

    Das ist bei einfacheren Class-D Architekturen der Fall.

    Beispielsweise wird bei Eigentakt-Module keine einfachen fertigen SMD-IC-Chips verwendet, sondern komplexe, eigenständige Leiterplatten (PCBs) in SMD-Bauweise, die mit diskreten Bauteilen und ICs bestückt sind.

  • pogo
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    • 5. August 2026 um 09:19
    • #1.736
    Zitat von pogo

    NAD hatte den C390DD und M32 im Angebot. Letzterer wurde durch den M33 abgelöst, der wieder einen DAC vor den analogen Purifis sitzen hat.

    Hier mal ein interessanter Testbericht aus 2012: Link

    Damals waren die Zetex-Chips angesagt.

  • Indie Röhre
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    • 5. August 2026 um 17:49
    • #1.737

    wenn ich nochmal in diesem Leben einen NAD Verstärker gut , also so richtig gut finde, sage ich hier Bescheid.

    jetzt bitte nennt doch mal richtig gute Class d hier, damit wir mal endlich erleuchtet werden... oder halt gute Class A, die jeden Class D abledern.

    Grüße

    Knut


    "Pokal oder Spital"

  • Maggi-Fix
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    • 5. August 2026 um 18:08
    • #1.738

    Nach einigen Experimenten mit allen möglichen ClassD Verstärkern haben sich die icepower durchgesetzt und zwar in Form von XTZ.

    ClassA hat mir von Primare sehr gut gefallen, aber auch ein großer Accuphase wusste zu gefallen.

    Allerdings sind die Preisunterschiede zwischen den beiden Klassen doch immens.

  • _Tom_
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    • 5. August 2026 um 18:24
    • #1.739

    ...hier die Matrix Audio P2, auch mit ICEpower, allerdings habe ich im Leerlauf ein leises Knistern (bei beiden Endstufen), muss da mal bei Audiophonics nachfragen ob das normal ist, ansonsten fehlt mir absolut nichts...

  • annalognicht
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    • 5. August 2026 um 19:27
    • #1.740
    Zitat von Indie Röhre

    jetzt bitte nennt doch mal richtig gute Class d hier, damit wir mal endlich erleuchtet werden... oder halt gute Class A, die jeden Class D abledern.

    Hallo,

    alles einer Frage wofür.

    Bass bis 100 - 120 Hz

    Hypex Direct Nilai500 Mono Kit
    The Hypex Direct Nilai500 Mono Kit is easy to assemble and enables you to build a high-end mono amplifier at a fraction of the costs
    www.hypexdirect.com

    Kompressionstreiber mit Class A

    F5 – www.firstwatt.com

    wäre eine brauchbare Kombination, Aktiv natürlich.

    beide "ledern" den anderen ab. Es kommt auf den Einsatzbereich an.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

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