Weiß eventuell jemand der viel mit röhren handelt und auch viel am matchen/testen ist, wie gleich oder ungleich sich die Werte bei den RFT's verhalten.? Ich denk mir, bei der damaligen fertigungsqualität sollte es keine großen Abweichungen geben. (NOS natürlich)
EL34 ohne matching??
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Servus, Du wirst m.E. um ein matching nicht herum kommen, ich hatte 10 Stück RFT gefertigte Siemens EL34 NOS hier liegen, hab die gemessen und es kommen gerade noch brauchbar, 2 Pärchen heraus. Die anderen 6e streuen immens. Nix mit konstanter Fertigung ...
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servus, danke... das hilft weiter. Hab die röhren jetzt gerade bei einer gitarren/verstärkerwerkstatt ums Eck gebracht zum durchmessen. Werde berichten...
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Ich hatte früher einen Reison A12 betrieben.
Ein EL34 SE Verstärker. Ich hatte dort verschiedene EL34 probiert, ja sogar alte NOS Ware. Da dort AutoBIAS und pro Kanal nur eine einzelne EL34 am werkeln war, brauchte es keine Paarung.
Es gab immer wieder deutliche Verschiebungen im Stereobild, es hatte also Auswirkungen auf das Gain.
Wenn also mehrere Röhren im Zusammenspiel agieren, dann sind die Ergebnisse wohl eher zufällig.
Letztlich hatte ich 6CA7 von Electro Harmonics als Pärchen bei TAD gekauft und verwendet.
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Habe ich noch vergessen: Wir haben früher auch ab Werk Röhren bezogen, selber eingebrannt und gematcht. Selbstverständlich alles mit Computerunterstützung, Kennliniencheck, etc. Die Einbrenne habe ich noch, den Meßplatz (noch) nicht. Fazit: Mit 100 Stück kriegst Du ein bischen was für niedrigste Ansprüche heraus, 50% rettungsloser Ausschuß oder mehr. Mit 1000 Stück fängt es an, einigermaßen Ergebnisse zu bringen. Wir haben damals für die 6L6 und EL 34 pro Stück um die 5 USD bezahlt, ab Werk, ohne Zoll und Fracht. Nur so als Anhaltspunkt, in welchen Größenordnungen Du da einsteigen müßtest . Bei XXX hast Du ein perfektes matching, mit der Option auf einzeln nachbestellbares Material; die matchen gewöhnlich aus noch deutlich größeren Chargen. Sagen wir mal ab 10000 Stück wird es gut.
Die 10000er Charge verkauft sich in unserer Werkstatt über 20 Jahre.
Und schon sind wir pleite.
Grüßle, Bernhard
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Selbstverständlich alles mit Computerunterstützung, Kennliniencheck, etc.
Hallo Bernhard,
es kommt dabei sicher auch immer auf die Ansprüche an.
Und du hast sicher recht, wenn man es wirklich gut machen will, dann ist es besser, wenn die Paarung nicht nur an einem Punkt der Kennlinie gewährleistet ist, sondern die Kurven gut übereinander liegen. Vorher sollte ein Betrieb von mehreren Stunden Stabilität erzeugen.
Ich gehe davon aus, das das was als Paarung angeboten wird, meist nur etwas eingebrannt ist, und dann bei nur einem Strom ausgesucht wird. Die Kennlinien sind da nicht berücksichtigt. Leider.
LG Peter.
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Das Einbrennen war das wichtigste um "stabile" Röhren zu bekommen: Mit Überheizung, Uf = 7... 7,5 Volt, ca 15 min ein mit 90% Na max, 15 min. aus. 5 bis 10 Zyklen. Danach war keine Drift mehr festzustellen, gab eine Uniarbeit darüber und es gab Unterschiede je nach Hersteller und Röhrentype. Das Überheizen war das wichtigste Kriterium, mit Nennspannung 6,3Volt haben sich die Röhren kaum aus dem anfänglichen Driftbereich bringen lassen. Es geht im wesentlichen darum noch nicht vollständig formierte Restanteile aus der Kathodenbeschichtung zu aktivieren und nur zweitrangig darum, Restgase durch das Getter zu binden (heiße Röhre). Es geht nicht um Nachgetterung, das geht so nicht, und auch nicht um Ausgasung aus den Metallteilen - das muß vor der Evakuierung erfolgen. Erst dann kannst Du matchen. Etwa 5% der Röhren verabschieden sich bei der Prozedur, aber besser hier als beim Kunden. Und es stimmt: Die Ansprüche waren hoch. Und so muß das auch sein, sonst bringt es nichts. Grüße an alle, Bernhard
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Hier hat sich jemand in einem Nachbarforum „Gedanken“ ums Matching gemacht:
Röhrenmessgerät Lampemetre Autonome Compact - Radio-Bastler Forum (RBF)Mit dem Beitrag http://radio-bastler.de/forum/index.php?thread/5310 hatte ich um Erfahrungen über den "Digital Tube Tester - Lampemetre Autonome Compact" der…www.radio-bastler.deZwar im Zusammenhang mit Röhrentest/-prüfgeräten, aber die Aussage bleibt ja… interessant
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Andreas
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Servus, Du wirst m.E. um ein matching nicht herum kommen, ich hatte 10 Stück RFT gefertigte Siemens EL34 NOS hier liegen, hab die gemessen und es kommen gerade noch brauchbar, 2 Pärchen heraus. Die anderen 6e streuen immens. Nix mit konstanter Fertigung ...
RFT hat wohl eher den " Schrott " verkauft und die guten Röhren selbst gelabelt. So ist meine Erfahrung.
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… damit wären sie nicht lange Zulieferer gewesen und der „Staat“ brauchte ja die Devisen.
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Hallo Masterpasso,
schau doch bei passender Freizeit mal in Deine PN (die beiden Blasen oben rechts neben der Glocke anklicken).
Freundliche Weihnachtstage wünscht Rainer
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… damit wären sie nicht lange Zulieferer gewesen und der „Staat“ brauchte ja die Devisen.
Das Schrott steht der in ". Aber generell habe ich das Gefühl dass geläbelte RFT Röhren besser sind. Auch wenn man sich zehn aus einer Kiste rausholt hat man fast immer die identischen Messwerte.
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Hallo und vielen Dank für eure Antworten. Von den 12 RFT's ist ein top Quartett dabei und die anderen 8 weichen minimal voneinander ab.. aber laut Aussage nicht im hörbaren Bereich. Fazit: klingt gut, läuft gut, A...lecken.. Euch allen schöne Feiertage
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Hallo.. nochmal eine frage zur EL34.. weiß zufällig jemand ob es sich bei den EL34B tung sol (russischen nachbauten) um echte Pentoden handelt? Hab irgendwann mal gelesen, dass die Bezeichnung B für Balken steht..
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... um echte Pentoden handelt
solange der Schirmitteranschluss an Pin 1 liegt ist es eine Pentode.
Gruß Andreas
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