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1000€ Phono Pre in günstiger Kette

  • Oktaviant
  • 3. Mai 2025 um 12:33
  • Oktaviant
    Anfänger
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    • 3. Mai 2025 um 12:33
    • #1

    Guten Tag ins Forum!

    Ich hätte gerne eure Meinung zu folgender Fragestellung gehört:

    In einer Kette mit Unison Research Produkten hängt vorne mein alter und wunderbar revidierter Thorens mit einem NOS AT MM.

    Irgendwann tausche ich den mal gegen einen Großen….Bis dahin:

    Ist die Verbesserung in allen relevanten Punkten von einer 200€ PhonoPre zu einer 1000€- (im Falle des Gebrauchtkaufs auch 1500€) -Stufe so groß das mein System das deutlich darstellen kann? Ich würde lieber jetzt mit Kanonen auf Spatzen schiessen als später wieder eine bessere PhonoPre zu benötigen.

    Herzliche Grüße

    Andreas

  • fr.jazbec
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    • 3. Mai 2025 um 12:56
    • #2
    Zitat von Oktaviant

    Ist die Verbesserung in allen relevanten Punkten von einer 200€ PhonoPre zu einer 1000€- (im Falle des Gebrauchtkaufs auch 1500€) -Stufe so groß das mein System das deutlich darstellen kann?

    Was hindert dich daran es einfach mal auszuprobieren? So ein PhonoPre ist doch schnell mal beim örtlichen HiFi Händler ausgeliehen, per Rückgaberecht bestellt oder, wenn du uns deinen Wohnort verrätst und deine Bude aufgeräumt hast, es kommen auch garantiert gerne User bei dir mit ihren PhonoPres vorbei.

    Diese ganzen Empfehlungen und unterschiedlichen Meinungen bringen doch letztlich nichts. Jeder empfiehlt was er grade zu Hause hat und ob‘s bei dir passt weiß im Endeffekt niemand.

  • blademage
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    • 5. Mai 2025 um 20:19
    • #3

    Ich bin der Meinung (oder imho), dass nichts dem Signal hinzugefügt werden kann und daher Nadel und Pre erstmal das Wichtigste in der Phonokette sind.

    Klar macht der Rest auch was aus. Das aber dann bei allen Quellen.

    Meine Ketten haben immer als erstes Ziel, alle Eingänge "gleich gut" klingen zu lassen.

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • Goetz2
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    • 5. Mai 2025 um 22:16
    • #4

    Moin Andreas,

    ich denke, dass es darauf ankommt, den richtigen pre zu finden. 1000€ kannst du bestimmt relativ ergebnislos ausgeben. Ich bin allerdings auch davon überzeugt, dass du bei Einsatz dieses Betrags eine deutliche Steigerung erfahren kannst. Und dann bin ich bei Rüdiger, irgendwann musst du hörend vergleichen (oder ein gutes Händchen haben und auf Basisi der Erfahrungen anderer kaufen)

    VG, Martin

  • jorgjean
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    • 6. Mai 2025 um 07:35
    • #5

    Ich habe eine Octave EQ.2 die ich zu diesem Preis abgeben kann. Technisch und optisch einwandfrei. Mehr braucht man eigentlich nicht ausser man rüstet auf etwas ganz Grosses auf wie ich….

    Luxman PD 171A - SME M2-9R (SAEC LTA-710) - Whest PS.30RDT SE (Pro) - Dr. Feickert Volare+ - Jelco TK-850S - Pass XP17 – My Sonic Lab Eminent Ex - Benz Gullwing SLR - Benz Ruby Z - VdH The Frog

  • 08An15dreas4711
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    • 6. Mai 2025 um 08:00
    • #6
    Zitat von Oktaviant

    Guten Tag ins Forum!

    Ich hätte gerne eure Meinung zu folgender Fragestellung gehört:

    In einer Kette mit Unison Research Produkten hängt vorne mein alter und wunderbar revidierter Thorens mit einem NOS AT MM.

    Irgendwann tausche ich den mal gegen einen Großen….Bis dahin:

    Ist die Verbesserung in allen relevanten Punkten von einer 200€ PhonoPre zu einer 1000€- (im Falle des Gebrauchtkaufs auch 1500€) -Stufe so groß das mein System das deutlich darstellen kann? Ich würde lieber jetzt mit Kanonen auf Spatzen schiessen als später wieder eine bessere PhonoPre zu benötigen.

    Herzliche Grüße

    Andreas

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    Das klink ich mich mal interessiert ein...

    Ich habe immer versucht die Signalkette

    qualitativ auf einem Niveau zu halten/

    parallel aufzurüsten.

    Machen sich Quantensprünge an einer

    Stelle deshalb wirklich bei der Ausgabe

    an der Box bemerkbar?

    Also *derzeit alles bei high-end entry-level* und ich schalte da zbsp nun

    diese Octave EQ 2 zwischen...

    Macht das hörbaren Sinn?

  • fr.jazbec
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    • 6. Mai 2025 um 08:30
    • #7
    Zitat von 08An15dreas4711

    Macht das hörbaren Sinn?

    Wirklich hörbaren Sinn macht es für mich immer dort wo Mechanik ist. Ein großer Rega mit Keramikteller hat bei mir andere Plattenspieler in Punkto Spielfreude/Rhythmik deklassiert.

    Bei der Phono würde ich zuerst auf optimale Anpassbarkeit achten. Da ist vermutlich mehr rauszuholen als durch irgendwelche Wunderkondensatoren.

  • TORN
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    • 6. Mai 2025 um 09:00
    • #8

    Aus meiner Sicht macht ein guter Phonopre immer Sinn, denn er wächst mit dem System und dem Rest der Kette, bringt aber auch schon etwas bei einem einfacheren System. Man hat es analog am Anfang der Kette mit sehr feinen Signalen zu tun. Hier ein wenig in Qualität zu investieren ist eine gute Investition.

    Andererseits muss man auch nicht unbedingt völlig übertreiben im Vergleich zur restlichen Kette. Wenn man bei MM-Systemen bleibt, gibt es auch im dreistelligen Bereich viele sehr anständige Phonopres. Im Zweifel kann man mit so einem Phonopre auch mit high-output MCs sehr gut weiterfahren. Nicht jeder benötigt low-Output zur Glückseligkeit.

    Es ist halt stark abhängig von der Frage, wo man systemseitig eigentlich mal hin will und welche Features einem wichtig sind. Beides kann gut ins Geld gehen.

    Wir haben mal den Phonopre in einen Unison Unico mit einem (einfachen) Trigon Advance II verglichen. Der Interne hat sich dabei zu unserem Erstaunen ganz wacker geschlagen. Der Unico war ohnehin ein feines Gerät.

  • Andreas.Melies
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    • 6. Mai 2025 um 09:20
    • #9

    Wobei der Trigon Advance schon auf fast alle Systeme eingestellt werden kann und somit alle möglichkeiten für zukünftige Systeme offen sind.

    Sollte was sein , die Reparaturen werden schnell und sehr günstig erledigt - Top Service !

    Sehr seriöse Firma.

    LG Andreas

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  • Hallogallo
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    • 6. Mai 2025 um 09:55
    • #10

    Ich sage es mal anders herum. Ich habe meinen hochwertigen Übertrager und ein sehr gutes System gegen ein gutes System ohne Übertrager getauscht.

    Fazit: Deutlich hörbar und leider nicht besser….

    Was man vorne nicht von der Platte holt, kann man hinten nicht mehr dazubekommen.

    Ein guter Phono Pre ist nach meiner Meinung unabdingbar. Ob es in deiner Kette jetzt viel bringt, ist schwer zu sagen. Im Laufe der Jahre und weiterer Entwicklung sicher schon.

    Wenn’s geht, jetzt gute Phonostufe kaufen!

    Viel Erfolg :thumbup:

  • TORN
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    • 6. Mai 2025 um 10:07
    • #11
    Zitat von Andreas.Melies

    Wobei der Trigon Advance schon auf fast alle Systeme eingestellt werden kann und somit alle möglichkeiten für zukünftige Systeme offen sind.

    Sollte was sein , die Reparaturen werden schnell und sehr günstig erledigt - Top Service !

    Sehr seriöse Firma.

    LG Andreas

    Ups, mea culpa. Wir hatten den Trigon Vanguard II damals mit dem Unico verglichen, nicht den Advance. Der kann natürlich ein klein wenig mehr. ;) Wir fanden das damals ganz nett, dass in dem Unico nicht nur so eine Alibiphono drin steckte.

    Den Vanguard II habe ich eben wegen seiner Einstellbarkeit behalten. Da geht zwar nach oben hin mehr an Transparenz, Auflösung und Bühne, aber das Gerät ist immer mal praktisch, um einen Drittplayer oder was zum Testen anzuschließen.

    Ich gehe davon aus, dass die aktuelle Version III oder gar der Advance doch noch ein Schippchen drauflegen, aber da hat sich natürlich auch der Preis von damals gut 300 Euro gehörig nach oben entwickelt.

    2 Mal editiert, zuletzt von TORN (6. Mai 2025 um 10:17)

  • jorgjean
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    • 6. Mai 2025 um 10:19
    • #12

    So wie ich verstehe betreibst du ein Highend Setup mit einem 200 Euro Phonovorverstärker. In Zukunft willst du in den analogen Bereich investieren.

    200 Euro für einen Phonovorverstärker ist low end. Also wirst du auch in den Phonovorverstärker investieren müssen. Mit einem EQ.2 erreichst du 90% des Möglichen. Alles was darüber ist kostet unverhältnismässig mehr (Diminishing return). Auf der Grundlage eines EQ.2 (oder ähnliche Preisklasse) kannst du dein Analog Setup ausbauen.

    Du wirst sicher bei deinem jetztigen Setup einen Unterschied feststellen, wie gross der ist hängt von deinem Plattenspieler und Tonabnehmer ab.

    Die Investition in die Hardware in der jetzigen Situation ist sicher sinnvoller als in einen hochklassigen Tonabnehmer.

    Luxman PD 171A - SME M2-9R (SAEC LTA-710) - Whest PS.30RDT SE (Pro) - Dr. Feickert Volare+ - Jelco TK-850S - Pass XP17 – My Sonic Lab Eminent Ex - Benz Gullwing SLR - Benz Ruby Z - VdH The Frog

  • Andreas.Melies
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    • 6. Mai 2025 um 10:46
    • #13
    Zitat von TORN

    Ups, mea culpa. Wir hatten den Trigon Vanguard II damals mit dem Unico verglichen, nicht den Advance. Der kann natürlich ein klein wenig mehr. ;) Wir fanden das damals ganz nett, dass in dem Unico nicht nur so eine Alibiphono drin steckte.

    Den Vanguard II habe ich eben wegen seiner Einstellbarkeit behalten. Da geht zwar nach oben hin mehr an Transparenz, Auflösung und Bühne, aber das Gerät ist immer mal praktisch, um einen Drittplayer oder was zum Testen anzuschließen.

    Ich gehe davon aus, dass die aktuelle Version III oder gar der Advance doch noch ein Schippchen drauflegen, aber da hat sich natürlich auch der Preis von damals gut 300 Euro gehörig nach oben entwickelt.

    Ich habe noch einen Trigon Vanguard 1 hier der aufgrund seiner universellen einsetzbarkeit immer irgendwo eingesetzt wird.

    LG Andreas

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  • rille
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    • 6. Mai 2025 um 12:03
    • #14

    Ich hatte wie viele hier schon ein paar Phonopres im Einsatz. Meine Erfahrung hierzu im nachhinein sind, wenn es das Budget, erlaubt macht es durchaus Sinn einen guten Teil des Anlagenpreises hier in etwas flexibles, gutes zu zu investieren.
    So hätte ich mir viel Geld erspart (Moth, Grahm Slee 2, Grahm Slee Accession, Ampearl, Interne Röhrenstufe des Copland).

    Meine jetzigen Anforderungen sind:
    - Flexibel auch für künftige Tonabnehmer MC oder MM einstellbar, Gain.

    - absolut rauscharm, leise soll er sein!!
    - Problemlos funktionieren ohne Brummen etc.
    - Dynamisches Klangbild mit guter Auflösung
    - keine Steckernetzteile mehr ;)
    - mein max. Preis war 2000.-

    Wenn man etwas Geduld hat und sich umschaut, findet man auch etwas neueres, gebrauchtes oder Demo Modell zum günstigen Preis, welches vielleicht qualitativ noch etwas besser ist als die angepeilte Preisklasse.

    Nun konnte ich ein Vertrere Phono I MKII für 1050.- anstelle 1800.- kaufen.
    Ich konnte das Gerät bei mir zu Hause hören, hätte es aber auch dem Händler zurück senden können bei nicht gefallen. Skeptisch war ich, da es ein OP AMP Verstärker ist, merkte jedoch schnell, dass man da etwas offen sein muss ;)

    Nun bin ich damit happy, in Kombination mit dem neuen AT PTG, höre ich praktisch keine Rillengeräusche und die Klangqualität übertrifft für mich alle vorherigen Pre's.

    Der Gedanke einen Übertrager zu kaufen, kam mir auch jedoch sind die Kosten hierfür auch beträchtlich und die Flexibitlität fehlt mir hier.

    Den Vertere erwähne ich um auch mal einen Underdog zu nennen.

  • TORN
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    • 6. Mai 2025 um 12:17
    • #15
    Zitat von jorgjean

    200 Euro für einen Phonovorverstärker ist low end. Also wirst du auch in den Phonovorverstärker investieren müssen. Mit einem EQ.2 erreichst du 90% des Möglichen. Alles was darüber ist kostet unverhältnismässig mehr (Diminishing return). Auf der Grundlage eines EQ.2 (oder ähnliche Preisklasse) kannst du dein Analog Setup ausbauen.

    Im Prinzip bin ich völlig bei dir, allerdings würde ich die Gewichtung noch ein wenig anpassen. Denn das, was du für den Bereich jenseits des EQ.2 beschreibst (diminishing returns), trifft natürlich ebenso bereits für den EQ.2 zu.

    Oder anders ausgedrückt, ein guter 250-350 Euro Phonopre erreicht zumindest mit MM oder einem high-output MC auch schon einen nicht unerheblichen Prozentsatz dessen, was ein EQ.2 (oder ein vergleichbares Gerät) kann.

    Für mich ist der klangliche Unterschied zwischen guten 350 Euro Preamps und dem Bereich um 1200-1500 Euro etwa so wie von dort zum 5000 Euro Preamp. Der Zugewinn insgesamt beträgt aber keineswegs das 10-fache. Allerdings ist die Ausstattung in den höheren Klassen oftmals reichhaltiger ( rille beschreibt das oben super).

    Auch wenn das etwas zu verallgemeinert sein mag, mit 1200-1500 Euro landet man bei Phonopres, die sehr guten Klang mit ordentlich Ausstattung paaren (können) und auch für low-output MC genügend Reserve mitbringen. Allerdings ist man da auch schon in einem Bereich, wo der Rest drumherum ein wenig mithalten können sollte. Zudem muss die ganze Kette zusammenpassen. Was nutzt der beste passende Preamp zwei Ligen über der aktuellen Kette, wenn der Charakter der Kette sich beim Ausbau ggf. völlig verändert und der Pre dann ggf. zwar für sich genommen toll ist, aber nicht optimal passt?

    So war es bei mir seinerzeit mit einem Lehmann Decade. Für sich genommen ein tolles Gerät, aber als meine Kette weiter gewachsen ist, passten andere Kandidaten besser zu meinem persönlichen Geschmack.

    So als Anhaltspunkt: Sollte ich heute eine „preiswerte“ Kette mit Tonabnehmern im Bereich 350-800 Euro aufbauen, würde ich bei MM oder high-output MC bleiben und mit dem Pre im oberen dreistelligen Bereich (gebraucht) verbleiben. Da ringeln sich aber auch schon deutliche Kosten für Verstärker, Laufwerk, Tonarm und Lautsprecher drumherum. Will man dann nochmal einen „Sprung“ machen, zieht sich das wiederum wie ein Rattenschwanz durch die ganze Kette.

  • 08An15dreas4711
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    • 6. Mai 2025 um 12:28
    • #16

    Das kann ich so unterschreiben.

    Habe 3 Preamps MM/MC um die genannten Preise hier und die spielen alle sehr gut auf und für den Rest der Kette völlig zufriedenstellend.

    Zitat von TORN

    ich die Gewichtung noch ein wenig anpassen. Denn das, was du für den Bereich jenseits des EQ.2 beschreibst (diminishing returns), trifft natürlich ebenso bereits für den EQ.2 zu.


    Oder anders ausgedrückt, ein guter 250-350 Euro Phonopre erreicht zumindest mit MM oder einem high-output MC auch schon einen nicht unerheblichen Prozentsatz dessen, was ein EQ.2 (oder ein vergleichbares Gerät) kann.

  • blademage
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    • 6. Mai 2025 um 13:07
    • #17

    Unison hatte ich noch nie, der Ruf ist aber gut.

    AT MMs gabs sehr viele. Im Allgemeinen lieben sie, wie die meisten MMs möglichst niedrige Kapazitäten zwischen Tonabnehmer-Pins und Eingangsstufe.

    Auch um € 200,- (vor einigen Jahren) kann ein Phono-Vorverstärker dazu gut passen. Etwa in dem Preisbereich lag vor wohl bald 20 Jahren mein erster Aikido Phono 1+ (ich habe inzwischen einige, die ich heute noch sehr gerne für diverse Tonabnehmer nutze, speziell dann, wenn die Kabelkapazitäten etwas höher sind oder ein Übertrager für ein MC dazu kommt).

    Ab etwa dieser Qualitätsstufe, die Aikidos sind imho eine preisliche Ausnahmeerscheinung, geht es vom Preis rasch steil aufwärts. Wie schon weiter oben viele geschrieben haben, ist die Anpassbarkeit an Dein spezifisches System (oder ein zukünftiges) einer der wichtigsten Punkte.

    Ich habe sicherlich inzwischen über 20 verschiedene Phono-Pres hier, die immer wieder mal ausprobiert werden. Für häufige Systemwechsel hat sich bei mir z.B. eine billige Pro-Ject TubeBox DS3 ihren Stammplatz verdient. Sie ist nicht perfekt, aber "sehr ordentlich" (auf meiner persönlichen Klangskala bei ~85%) und unglaublich flexibel. 50-400pF, 10-47kOhm, 40-65dB.

    Sehr beeidrucken konnte mich zuletzt auch die "olle" Fosi Audio Box X5 um ~ € 120,- (Vorallem wegen der, vom Üblichen etwas abweichenden, Verstärkungsfaktoren, aber auch wegen des richtig guten Rauschabstandes bei besonders leisen MCs).

    Selten bis garnicht genutzt werden bei mir die Accuphase C220 oder der Luxman E250. Auf meiner Wunschliste steht z.B. der Luxman EQ500

    Derzeit in Verwendung bei mir:

    AT122 mit ATN440MLa > Aikido Phono 1+

    Ortofon OM30 > Luxman A383 Vollverstärkereingang

    Grado Ref.Plat.Wood > Moth 30

    Technics EPC270CII SAS > Fosi X5

    Technics EPC205CII SAS > Rega Aria

    AT VM95ML > Exposure XM

    AT 33Sa > Exposure XM

    AT "560" SLC > Trigon Vanguard II

    AT OC-9MLII > Tubebox DS3

    Ortofon OM78/15/20/30 > Tubebox DS3

    AT12sa > (nicht lachen) Analogis "easy phono" DIN Entzerrer mit besserem Netzteil, der Siemens Dreher sollte die originalen DIN-Stecker behalten.

    OSAWA OS301 > MM1 Eingang des Onkyo TX8500

    Nagaoka OS300 > MM2 des selbigen (geringere Eingangskapazität nach Revision)

    Technics EPC202 /25HE > Fosi X5

    Hana SL > Fosi X5

    Elac STS 444-12 > Tubebox DS3

    Ortofon MC 20 > Tubebox DS3

    AT3600L > Tubebox DS3

    Ortofon Rondo blue > Sony Steckübertrager > Aikido Phono 1+

    (nein, nicht jede Zeile hat einen eigenen Plattenspieler, es sind nur 11 Dreher im Haus verteilt und nur zwei haben 2 Arme ^^)

    2x Aikido, 2xV90, C220, E250, MF LX2-LPS und MX VYNL und 3 einfache Project Pres, sowie 4 verschiedene Übertrager (1:6, 1:10, 1:12, 1:14) liegen/stehen im Schrank...

    Die "Suche" kann also schnell "endlos" werden, ein Weg den man sein Leben lang geht...

    Und wie Du siehst, habe ich viele Pres aus dem Billigbereich im Einsatz und die "wertvollen" im Schrank liegen. Es kommt eben nicht "nur" auf den Preis an, sondern primär aufs Zusammenspiel.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein "richtig gutes" MC die C220 oder den E250 aufblühen lassen kann, wenn der Rest der Kette das dann auch umsetzen könnte. Beides habe ich meiner Meinung nach nicht.

    Die MX VYNL hatte ich mir mal für ein symmetrisches Projekt zugelegt, das aber wieder eingeschlafen ist... ich habe sie noch nichtmal ausgepackt:(

    Was hast Du denn jetzt für einen € 200,- Phono Vorverstärker?

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • jorgjean
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    • 6. Mai 2025 um 14:33
    • #18

    Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen ob der Unterschied zwischen einer 200 Euro und einer 1000 Euro resp 1500 Euro Vorstufe hörbar ist gibt es nur die Antwort ja.

    Umso mehr wenn er auch in die anderen analogen Teile investiert.

    Möchte ich mit einer 200 Euro Vorstufe Schallplatten hören? Nein, mein Qualitätsanspruch wird nicht gedeckt, dann streame ich lieber. Kommt mich billiger und tönt besser. Schade um die Investition in die Schalplatten.

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    2 Mal editiert, zuletzt von jorgjean (6. Mai 2025 um 14:41)

  • mkoerner
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    • 6. Mai 2025 um 14:50
    • #19

    Auch meiner Meinung nach: in aller Regel wird ein Unterschied deutlich.

    Wenn man natürlich den besten der 200€ Klasse gegen den schlechtesten der 1000€ Klasse laufen lässt oder das ganze an ne Anlage der Niveauklasse „200€ Kompaktanlage incl. Lautsprecher“ vergleicht kann das auch anders ausgehen.

    AKtuelle 1000€ Phonos sind in der Regel auch so solide gemacht das es da keine Ausreiser nach unten gibt. Während bei älteren Designs (ich lege mal willlkürlich ca. 5 Jahre fest) schon noch etliches dabei ist wo sich klanglich nicht so viel gegenüber der günstigeren designs tut, und es da eher um die „Ausstattung“ geht.

    Ich empfehle Gebrauchtkauf, Bei Phonos kann eigentlich nix kaputtgehen.

    Meine Tipps:

    * ifi iPhono 3 BL

    * Trigon Advance

    * EAR Phonobox oder 834p (nur original, nur mit LS-Regler)

    * Phonomopped MK2b

    * ASR Mini Basis (Variante je nach geldbeutel, je neuer desto besser)

    Von der Restek und Lindemann hört man auch viel gutes. Und die jetzige Generation Designs bei Project in der Preisklasse sind auch seehr ordentlich. Die haben ja einige richtige gute Designer vor einigen (?) Jahren übernommen.

    Mike

    --- Ich höre hiermit und zwar das.

    Es gilt wie immer: das ist meine Meinung. Sie muss deshalb weder für andere passen noch erhebt sie Anspruch absolute Wahrheit zu sein.

  • TORN
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    • 6. Mai 2025 um 16:05
    • #20

    Bei den günstig(er)en Geräten finde ich empfehlenswert:

    - Fosi Audio Box X5 (um 100 Euro gibt es nichts zu maulen)

    - Pro-Ject Phonobox DC (ebenso)

    - iFi Zen Phono 3 (Ausstattung, sauberes Klangbild, könnte etwas ausdrucksstärker sein)

    - Rega Fono MM Mk5 (wenn Punch+Wärme > Auflösung, gerne zu einem Rega Player)

    - Musical Fidelity LX2-LPS (dynamisch, voll, an der Vorderseite zwischen MM und MC Anschluss umschaltbar)

    - Cambridge Audio Duo (Ausstattung, sehr sauber und totenstill, an der Vorderseite zwischen MM und MC Anschluss umschaltbar, Kopfhörerausgang)

    - Lehmann Audio Black Cube Statement (Bass, Bühne, Spielfreude, Feinzeichnung)

    Meine gebrauchte Lehmann Decade ging seinerzeit für 780 Euro weg. Dafür ist das auch jetzt noch mit 10 Jahren auf dem Puckel ein richtig feines Gerät. Würde ich mir suchen gehen, wenn ich jetzt etwas in der Ecke kaufen wollte.

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