Ifi ZEN phono 3, spielt weit über seinem Preis, tolle Einstellungsmöglichkeiten und ein Subsonic Filter (zero noisefloor!!!)
1000€ Phono Pre in günstiger Kette
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Gerne etwas unter dem Radar hindurch geht der Lindemann Limetree Phono II. Seit ich den habe, haben es alle meine anderen Phonoverstärker sehr schwer - beziehungsweise habe ich ein Problem, um den Plattenspieler im Wohnzimmer vergleichbar betreiben zu können wie der Lindemann-gepowerte Plattenspieler im Musikzimmer... ich muss da nun ultimativ nachrüsten

Gibt es mit etwas Glück gebraucht; neu mit etwas Suchen ab und zu auch mal zum Sonderangebotspreis von etwa 500.- (gerade jetzt wieder).
LG
Manuel
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200 Euro für einen Phonovorverstärker ist low end.
Echt? Ist das so?
Möchte ich mit einer 200 Euro Vorstufe Schallplatten hören? Nein, mein Qualitätsanspruch wird nicht gedeckt, dann streame ich lieber.
Kann ich bei mir nicht sagen. Mein häßliches Entlein, für 120€ erworben klingt für mich ausgezeichnet.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Kommt mich billiger und tönt besser. Schade um die Investition in die Schalplatten.
Könnte aber auch an den schalen Platten liegen.☝️
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Vor einigen Wochen wurde mir schon gesagt, daß Lautsprecher mehr kosten sollten, als das Haus in dem sie aufgestellt werden. Bei 300.000,- Euro ginge es erst so richtig los...
"Low-End" ist mein Analogis, "Low End" ist ein Hama Entzerrer, "Low End" ist der Phono-Eingang in meinem Pioneer Netzwerk-Receiver, vieleicht auch der Dynavox TC-20.
Ich würde sagen, wer etwa € 200,- für einen PhonoVorverstärker (wie V90, NAD PP, bessere Pro-Ject, ...) ausgibt, kann sich ein solides Gerät erwarten, wer neu € 500,- hinlegt, hat schon was sehr ordentliches, ab € 1.000,- würde ich mir schon High-End erwarten, das dann nach oben hin um Flexibilität erweitert wird.
So ein Aikido ist mit derzeit neu € 260,- / € 350,- immer noch ein echtes Schnäppchen.
Für vergleichbar flexible, dynamische, rauscharme Pres muss man üblicherweise schon gut das doppelte Rechnen.
Ob man sowas wie den Aikido schon als "High End" ansieht, bleibt jedem überlassen. Die Voraussetzung auch in einer sehr hochwertigen Kette genussvoll Musik genießen zu können, erfüllt er auf jeden Fall.
Der Fosi X5 hat mir gezeigt, dass ChiFi von unten rasant aufholt. Um das Geld definitiv eine ganz große Ansage. Der Aikido ist aber nochmal, sofort hörbar, besser. Ab da brauchts schon gute Ohren und Geduld.
Die Rega Aria ist ein toller Phono Pre. War er, meiner Meinung und Erfahrung nach, die € 1.200,- fürs Ausstellungsgerät wert? Jein. Ich habe sie speziell für den einen Nadeleinschub gekauft und betreibe ein MM am MC Eingang...
Die Exposure XM3 ist auch toll. Da hängen zwei ATs, ein MM und ein MC dran, hier sage ich klar, sie ist das Geld wert.
Die Moth 30 war in den 90ern richtig teuer (knapp über 20.000,- Schilling ~ €1500,- vor Inflation), musste inzwischen schon 3x überholt werden und ist ein Charakter-Teil, das dem
"charakterstarken" Grado als perfekter "Gegenspieler" dient. Nein, sie war das Geld nicht wert, ist und bleibt aber dennoch was ganz besonderes mit ihrem nochmal so großen, externen "Netzteil".
Die Vanguard II ist was, womit man nix falsch machen kann. Ähnlich dem Aikido, flexibel, rauscharm, dynamisch. Nur teurer. Also eigentlich auch wieder das Geld nicht wert *duckundweg*
Das flexibelste, vorallem von vorne einstellbare, ist die Project DS3. Sie glänzt weder mit Dynamik noch mit Rauschfreiheit, aber eben mit der Flexibilität, Komfort und Optik:)
Um auf die Eingangsfrage direkt zurück zu kommen:
Wenn der vorhandene Pre nicht gerade ein Aikido ist, lohnt es auf jeden Fall!
Wie schon in meiner ersten Antwort: Was am Anfang nicht sauber verstärkt wird, kommt später nicht mehr dazu.
Die (nicht gaaaanz) alten ATs (AT1x, AT12x usw.) schätze ich sehr. Durch ihre weite Verbreitung und ATs Kompatibilitätsdenken wird es wohl auch noch viele Jahre lang gute Einschübe geben.
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Zumindest der NAD PP ist wirklich nix. Wenn der bei den anderen genannten noch mithalten kann, dann spricht das nicht für deren Qualität.
Es ist ja schön, wenn man immer zufrieden ist und sowieso das Beste stehen hat. Aber ein Blick über den Tellerrand kann schon helfen.
Von mir also ein klares Ja für eine teurere Phono in einer einfachen Kette. Wenn die gut gewählt ist, verschiebt das schon die Qualität und ist zukunftsfähig.
Bisher habe ich nie bereut, etwas mehr in die Phonosektion zu investieren.
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der "aktuelle" PP375 ist nicht "so schlecht", wie es der Ruf der früheren Inkarnationen erwarten ließe^^,
aber ja. Es bleiben Nadel und Pre die primären Elemente des Phonozweigs.
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Teures hat mich (zum glueck) nicht ueberzeugt. Wichtig finde ich gute anpassung an MC systemen, die bieten meine Pro-jects. Im verhaeltnis zum technischen aufwand bieten die leider nur gegenwert anstelle von status.
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Könnte aber auch an den schalen Platten liegen.
Davon hats auch ein paar in meiner Sammlung. Die meisten habe ich aber aussortiert, die machen keinen Spass.
Höre grad ein Lautenkonzert von Vivaldi, ist ein Genuss auf einer hochwertigen Anlage. Bei Klassik kommen die Unterschiede Low End to High End deutlich raus. Bei Rock, Pop etc. ist es weniger wichtig.
Teures hat mich (zum glueck) nicht ueberzeugt. Wichtig finde ich gute anpassung an MC systemen, die bieten meine Pro-jects. Im verhaeltnis zum technischen aufwand bieten die leider nur gegenwert anstelle von status.
Teuer ist nicht statusgebunden. Hat mitunter auch mit Qualität und Innovation zu tun. Das Gegenteil ist billig, was ich meide. Preisgünstig gefällt mir besser.
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Höre grad ein Lautenkonzert von Vivaldi, ist ein Genuss auf einer hochwertigen Anlage. Bei Klassik kommen die Unterschiede Low End to High End deutlich raus. Bei Rock, Pop etc. ist es weniger wichtig.
Für DICH...
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Da sind wir uns einig, da auch bei mir Lauten- und Mandolinenaufnahmen als Referenz genützt werden, wenn ein Gerät beurteilt wird.
Aber ich höre grössere Unterschiede bei Tonabnehmer (vor allem richtig abgeschlossen) als bei Phonopre's. Jeder hört und genießt halt anders.
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Die Diskussion ist interessant.
Ich zitiere nochmal die Ursprungsfrage:Ist die Verbesserung in allen relevanten Punkten von einer 200€ PhonoPre zu einer 1000€-Stufe so groß das mein System das deutlich darstellen kann?
Über das System des Threaderstellers weiß ich nur "irgendwas mit Unison Research". Ohne weitere Infos zur Anlage sag ich es mal mit Radio Eriwan:
"Im Prinzip ja". Möglich wärs.
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Thargor, da hast Du einen sehr guten Input eingebracht.
Wir sind unwissend und schiessen los.
Es ist durchaus möglich, bei mir total nachvollziehbar.
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Denke schon, das man die Frage relativ abstrakt beantworten kann, wenn man schon eine Weile mit dem Thema rumspielt.
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Teures hat mich (zum glueck) nicht ueberzeugt. Wichtig finde ich gute anpassung an MC systemen, die bieten meine Pro-jects. Im verhaeltnis zum technischen aufwand bieten die leider nur gegenwert anstelle von status.
Da bin ich voll bei dir. Ich habe auch zwei pre von Pro-Ject und fahre damit für mein Empfinden sehr gut.
👌
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Da bin ich voll bei dir. Ich habe auch zwei pre von Pro-Ject und fahre damit für mein Empfinden sehr gut.
👌
Da stimme ich doch auch mal vollkommen zu. Ich habe unter anderem eine Project Tube Box DS2.
Nicht meine beste Vorstufe, aber für das Geld sehr gut und sehr flexibel. Die anderen Phonostufen kosten schließlich auch ein Vielfaches.Grüße Thomas
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Ich habe die S2 und die Tubebox S2. Sicherlich geht da mehr, aber dann müsste ich auch wesentlich mehr investieren. Da ich aber ziemlich zufrieden mit meinem Setup bin seit ich den NAD C3050 habe, sehe ich da erstmal keinen Handlungsbedarf.
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Hallo,
in diese Unterhaltumg möchte ich mich doch gerne einklinken.
Bei mir läuft eine Project Tube Box DS2.
Tonabnehmer ist ein Ortofon Cadenza Red.
Eigentlich gefällt mir die Project optisch und bedientechnisch recht gut. Vor allem weil zwei Tonabnehmer angeschlossen werden können und dann von vorne einfach umgeschaltet werden kann.
ABER: im MC Betrieb muß ich die Verstärkung voll aufdrehen, dass bringt dann wiederum ein Rauschen mit sich, dass hier ja auch schon bei dieser Vorstufe bemängelt wurde.
Meine Frage nun:
Im Betrieb mit dem Magnat RV2 Röhrenverstärker ist es sinnvoll auf eine Transistor Vorstufe umzusteigen oder sogar ein no go?
Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
Ein bisschen Rauschen ist doch völlig normal solange es nicht am Hörplatz stört.
Habe selbst die DS2 gegen mein Phonomopped Mk2b verglichen was hier jetzt eigentlich kein Thema sein soll.
Wenn Project, hätte ich mich allerdings eher für eine gebrauchte Project Phonobox RS mit dem Accunetzteil entschieden. Gerade für MC aber noch lieber die RS2 da sie noch wesentlich lauter verstärkt. Beide klingen wirklich fein und überhaupt nicht steril oder langweilig. Präzise und Musikalisch dazu obwohl keine Röhren verbaut sind. Gebraucht absolute Schnäppchen.
Die DS2 hat eher einen schlanken Bass und klingt ein wenig unpräzise bzw weichgespült. Gerade im Vergleich zum Phonomopped gegen selbst die RS (1) keine Chance hatte. Kein Wunder sind die Röhren bei Project doch nur als Buffer mit geringer Anodenspannung hinter einer Transistorstufe geschaltet. Und diese geringe Spannung führt eben auch zu diesem leicht unpräzisen Sound . Dennoch ist das ein guter Klang .
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(...)
Bei mir läuft eine Project Tube Box DS2.Tonabnehmer ist ein Ortofon Cadenza Red.
Eigentlich gefällt mir die Project optisch und bedientechnisch recht gut. Vor allem weil zwei Tonabnehmer angeschlossen werden können und dann von vorne einfach umgeschaltet werden kann.
(...)...aaalso, nicht nur, aber wohl erst recht beim Kauf in der Klasse eines Cadenza Red, erwartet man sich von der Investition etwas und möchte regelmäßig möglichst viel davon haben/hören...
Persönlich wüde ich da eher zu einem etwas "gehobenerem" Phono-Vorverstärker greifen - alleine schon um aus dem Tonabnehmer möglichst viel herauszuholen bzw. möglichst wenig vom gebotenen liegenzulassen.
Von den Produkten des Lichteneggerschen "Multibrand"-Konzerns kenne ich aus eigener Anhörung (im Familienkreis) zwar lediglich den damaligen Preisbrecher-Plattendreher Debut (hm, II oder III?) - und auch das liegt schon einige Jahre hinter mir...
...ein zu hohes Rauschen trotz der nicht völlig schwächlichen Ausgangsspannung des Cadenza Red lassen da aber schon an eine Ersatz- bzw. Zusatzanschaffung des Pro-Ject Vorverstärkers denken.
Wenn - wie von Carsten R. beschrieben - dann noch mit einem "leicht unpräzisen Sound" zu rechnen ist, wäre das schon ein konkreterAnlass, sich mal einen anderen/ zusätzlichen Phonovorverstärker für einen Vergleich ins Haus zu holen.
Grundgedanke könnte gerade sein, sich angesichts des Röhrenvollverstärkers nach einem relativ neutralen Vorverstärker umzusehen, der zudem das Cadenza Red vernünftig zur Geltung bringen kann.
Ebenso häufig wie berechtigt genannt werden dürfte hier wohl ein Lehmannaudio "BlackCube SE II" (Transistor); die "BlackCube"-Reihe ist recht breit aufgefächert und lässt sich (ausser dem Einstiegsmodel "BlackCube Staement") auch durchaus jeweils weiter optimieren.
Das genannte Modell "BlackCube SE II" stellt hier mit der "Sven Väth- Edition" die Spitze der Reihe dar und sollte dem Cadenza durchaus gerecht werden.Solltest Du Dir unsicher sein, ob es technische Restriktionen beim Anschluss an den Magnat gibt, kannst Du ja ggf. beim Magant-Vertrieb nachfragen (sofern dazu nicht schon etwas in der Bedienungsanleitung steht).
In jedem Fall gilt: (Hör-) Versuch macht kluch....
Viel-Spass-beim-ausprobieren- Grüße,
AnTon -
Es hängt nicht am Preis - ich habe eine 1000,-- Euro Phonostufe gegen eine 250,-- Phonostufe getauscht, die mir besser gefällt. Ausprobieren geht über ....
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