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EMT Neuheit HSD SC6 Speziell für Subchassis Laufwerke

  • Klang Maschine
  • 8. Mai 2025 um 18:54
  • Klang Maschine
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    • 8. Mai 2025 um 18:54
    • #1

    Servus ,

    pünktlich zur High End 25 kommt EMT mit einer Neuheit um die Ecke .

    Das neue EMT HSD SC6 (UVP 1.720€) speziell für Subchassis Laufwerke entwickelt.

    Thema

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    EMT HSD SC6 MC Neuheit UVP.…
    Klang Maschine
    28. August 2024 um 12:07

    Produktinformationen "HSD SC6 MC Tonabnehmer"

    HiFi-Stereo-Tonabnehmer für Subchassis Plattenspieler

    Das HSD SC6 wurde spezifisch für den Einsatz auf Subchassis-Plattenspielern entwickelt. Ein leichtes Gehäuse und eine erhöhte Nadelnachgiebigkeit stellen sicher, dass die Resonanzfrequenzen der beiden involvierten Schwingungssysteme weiter auseinanderliegen und sich dadurch gegenseitig weniger beeinflussen können.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Technische Daten:

    Diamant SFL
    Nadelträger Aluminium
    Wandler MC Stereo
    Spule Kupfer 4N
    Magnet AlNiCo, vernickelt
    Gehäuse Aluminium
    Anschluss 1/2" – 4pin
    Abtastwinkel 23°
    Masse 10g
    Auflagekraft 2,0g
    Ausgangsspannung 1mV @ 5cm/s
    Nadelnachgiebigkeit 15µm/mN
    Frequenzgang 20 - 25‘000Hz
    Impedanz 2x 24
    Empfohlene Abschlussimpedanz 200 - 300 Ohm

    KLANG MASCHINE

    Elektroakustik & analoge Tonträger

    Ihr Fachhändler für exquisites HiFi und exklusive Tonträger in NRW

    📍 Klang Maschine

    Vogelsanger Str. 42–48

    58300 Wetter (Volmarstein)

    📞 0151 19165200

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  • Urs
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    • 30. Mai 2025 um 19:39
    • #2

    Wären diese SC Versionen auch für einen SME 3012R auf alten Thorens Spielern (z.b. 127 / 520) brauchbar ?

    Merci & Gruss

    Urs

    PS: eigentlich hätte ich die Antwort letztes Jahr haben müssen ...!! :/

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

  • Klang Maschine
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    • 31. Mai 2025 um 09:33
    • #3
    Zitat von Urs

    Wären diese SC Versionen auch für einen SME 3012R auf alten Thorens Spielern (z.b. 127 / 520) brauchbar ?

    Merci & Gruss

    Urs

    PS: eigentlich hätte ich die Antwort letztes Jahr haben müssen ...!! :/

    Servus Urs ,

    das ist gradezu wie dafür gemacht, also eine sehr stimmige Kombination .

    Audiophile Grüsse

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    • 1. Juni 2025 um 16:27
    • #4

    Klang Maschine,

    Merci !

    Hast Du weitere Infos, wie: Was ist der Klangliche Unterschied zum Standard HSD ?
    (Falls es einen gibt ??)

    Gruss

    Urs

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

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  • Klang Maschine
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    • 1. Juni 2025 um 17:15
    • #5
    Zitat von Urs

    Klang Maschine,

    Merci !

    Hast Du weitere Infos, wie: Was ist der Klangliche Unterschied zum Standard HSD ?
    (Falls es einen gibt ??)

    Gruss

    Urs

    Es klingt entspannter und natürlicher und ist im Grundton etwas wärmer .

    VG

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  • Urs
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    • 2. Juni 2025 um 14:19
    • #6

    Danke Dir !

    Wie erwähnt: ich hatte letztes Jahr zwei EMT HSD erstanden : ein 065 und ein 090 !!

    Spezial-Anfertigungen für Schellack ;)  - extra in Stereo zwecks Schellack-Archivierung

    ... da sind auch noch eher ungewöhnliche Anforderungen wichtig - höhere Compliance wäre evtl. manchmal hilfreich


    Gruss

    Urs

    PS: Bin "Hobby-Archivar" für die Schweizerische Stiftung Public Domain

    Schweizerische Stiftung Public Domain

    Und ja: die EMT Mono-Schellack-Tondosen habe ich natürlich auch...zum hochwertigen Schellack & Geniessen :) als XND 65 Tondose für SME Tonarme und HSD 65 "Cartridge" für passende Headshells

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

    2 Mal editiert, zuletzt von Urs (2. Juni 2025 um 14:29)

  • Grille
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    • 5. Oktober 2025 um 17:43
    • #7

    Ein Hallo in die Runde.

    Das scheint ein sehr interessanter Tonabnehmer zu sein. Einen Test gibt es bereits.

    Test Tonabnehmer EMT HSD SC6: The Spirit of Radio - LowBeats
    Mein erster Tonabnehmer war ein EMT. Mein erster Plattenspieler ebenfalls. Auch mein erster Phono-Vo
    www.lowbeats.de

    Ich bin selbst treuer Besitzer eines LP12s. Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt und kann davon berichten?

    Herzliche Grüße

    Uwe

  • Online
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    • 9. Oktober 2025 um 06:39
    • #8

    Würde mich auch über einen Erfahrungsbericht freuen!


    LG Karl

  • Grille
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    • 6. November 2025 um 17:22
    • #9

    Seit gestern habe ich das EMT HSD SC6 in den LP12 mit einem EkosSE/1 als Tonarm eingebaut. Der nicht vorhandene Nadelschutz gestaltet den Einbau mit einer gewissen Anspannung.

    Abtasttest 60 µm. Die 80 µm des Messschriebs schaffe ich bei also nicht (wäre wohl 2,5 g und 23 °C nötig)
    Vertikal 12 Hz SEHR deutlich 6+8 Hz sehr ruhig, Die heftige Resonanz wundert mich schon, da der TA ja für leichtere Tonarme ausgelegt ist. Hier hätte ich ein gutmütigeres Verhalten erwartet.
    Horizontal 12 Hz

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    Ich habe noch nicht viel gehört, aber hier ein erster Eindruck.

    Auffällig ist der großer Dynamikumfang der diesem TA zu eigen ist. Rhythmische Strukturen werden sehr schön, lässig und souverän wiedergegeben. Davon profitieren bislang Rock/Pop-Aufnahmen. Diese leben endlich in einer wunderbaren Weise auf. Die Farbigkeit, obwohl durchaus vorhanden, wirkt da etwas untergeordnet, ist aber gut mit der Dynamik verbunden. Es wirkt sehr ausbalanciert, kein Einzelaspekt seiner Eigenschaften scheint irgendwie störend hervorgehoben zu sein. Ich würde es als neutral bezeichnen, ohne dass es auf mich analytisch wirken würde. Die Stimmenverständlichkeit ist sehr gut. Es reagiert etwas stärker als andere TA auf mechanische Störungen auf der Platte. Auch in ruhigen Passagen bleibt es kraftvoll, die Dynamik wirkt zu keinem Zeitpunkt überdreht.

    Die Verpackung wirkt allerdings irgendwie billig.

    Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der TA auch eingespielt ist gibt es eventuell etwas mehr.

  • Urs
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    • 6. November 2025 um 18:03
    • #10

    Uwe,

    Merci für Deinen aufschlussreichen Bericht.

    Was mich erstaunt, ist dass Du eine „erhöhte Empfindlichkeit“ für mechanische Probleme er Platten attestiert. Meinst Du damit "Verwellungen" und ähnliches ?

    Eigentlich hätte ich das Gegenteil erwartet – aber dies ist ja wohl eine Frage der Tonarm-Masse vs. Compliance Abstimmung ?

    Gruss
    Urs

    Dein Einwand mit der "billigen Verpackung " dementiere ich: Ich hasse es, wenn all die HIFI-Gadgets in so völlig unnötigen Verpackungs-Orgien verkauft werden…X(

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

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  • Grille
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    • 6. November 2025 um 21:41
    • #11
    Zitat von Urs

    Uwe,

    Merci für Deinen aufschlussreichen Bericht.

    Was mich erstaunt, ist dass Du eine „erhöhte Empfindlichkeit“ für mechanische Probleme er Platten attestiert. Meinst Du damit "Verwellungen" und ähnliches ?

    Eigentlich hätte ich das Gegenteil erwartet – aber dies ist ja wohl eine Frage der Tonarm-Masse vs. Compliance Abstimmung ?

    Gruss
    Urs

    Dein Einwand mit der "billigen Verpackung " dementiere ich: Ich hasse es, wenn all die HIFI-Gadgets in so völlig unnötigen Verpackungs-Orgien verkauft werden…X(

    Alles anzeigen

    Hallo Urs,

    was ich meine, dass leichte Kratzer, die mitunter am Beginn der Schallplatte vorhanden sind, deutlicher zu hören sind. Ich führe das auf das auf das gute dynamische Verhalten des TA zurück. Das stört aber im weiteren Abspielvorgang nicht weiter. Es fällt halt auf.

    Ein wenig hört das Auge mit. Ich erwarte sicher keine Schmuckschatulle, aber ein wenig darf die Verpackung die Wertigkeit des gekauften Produkt unterstreichen. Ist halt meine Einschätzung.

  • Urs
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    • 6. November 2025 um 22:50
    • #12

    Uwe,

    Also wenn das Abtast-System "Sachen" erklingen lässt, die halt auf der Platte - auch unerwünschter Weise !! :( – drauf sind, ist dies ja nicht per se ein Problem…;)
    (Meine Befürchtung“ wäre eine Überempfindlichkeit , z.b. gegen Höhenschlag, bei älteren Platten)

    Man kann halt nicht immer „Höchst-Auflösung“ UND keine "Kratzer" haben…
    Wobei ich Dir recht gebe: Je nach Nadelschliff, etc., klingen einige System z.b. „ruhiger“, ohne die Auflösung zu vernachlässigen.

    Gruss
    Urs

    PS: Ich weiss, dies tönt jetzt echt durchgeknallt 8): Ich überlege, ein HSD SC6 mit einer Spezial-Nadel gerade für "mechanisch arg beschädigte" Schellacks zu erstehen…wegen der höheren Compliance !

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

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    • 7. November 2025 um 09:18
    • #13
    Zitat von Urs

    Uwe,

    Also wenn das Abtast-System "Sachen" erklingen lässt, die halt auf der Platte - auch unerwünschter Weise !! :( – drauf sind, ist dies ja nicht per se ein Problem…;)
    (Meine Befürchtung“ wäre eine Überempfindlichkeit , z.b. gegen Höhenschlag, bei älteren Platten)

    Man kann halt nicht immer „Höchst-Auflösung“ UND keine "Kratzer" haben…
    Wobei ich Dir recht gebe: Je nach Nadelschliff, etc., klingen einige System z.b. „ruhiger“, ohne die Auflösung zu vernachlässigen.

    Gruss
    Urs

    PS: Ich weiss, dies tönt jetzt echt durchgeknallt 8): Ich überlege, ein HSD SC6 mit einer Spezial-Nadel gerade für "mechanisch arg beschädigte" Schellacks zu erstehen…wegen der höheren Compliance !

    Hallo Urs,

    an der Stelle möchte ich einfach darauf hinweisen, was ich geschrieben habe und was du in meine Worte hineinlegst, die lediglich etwas wiedergeben, was ich gehört habe. Das was du da hineindeutest, ist deine Entscheidung. Ich bin mir völlig im Klaren darüber, wenn ein Tonabnehmer eine höhere Auflösung mit sich bringt, hat das auch Auswirkungen auf die Wiedergabe und Auffälligkeiten von Störgeräuschen. Ob dies sich problematisch auswirkt hängt aber von anderen Eigenschaften des Tonabnehmers ab.

    Danke für den Impuls, ich habe tatsächlich eine Scheibe abgespielt, die einen massiven Höhenschlag aufweist. Die Passage wird sehr gut ohne Verzerrungen abgetastet.

    Ich möchte mich (noch) vorsichtig äußern, aber dieser Tonabnehmer könnte auf Grundlage meiner Erfahrung einer sein, der in der Lage ist Musik umfassend wiedergeben zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von Grille (7. November 2025 um 09:26)

  • Urs
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    • 7. November 2025 um 10:45
    • #14

    Uwe,

    Sorry, wenn ich Deine Worte falsch interpretiert haben sollte - im Gegenteil :
    Ich bin für Deine detailierten Hinweise - & Einschränkungen ? - sehr dankbar !

    Gruss
    Urs

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

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    • 7. November 2025 um 11:15
    • #15
    Zitat von Urs

    Uwe,

    Sorry, wenn ich Deine Worte falsch interpretiert haben sollte - im Gegenteil :
    Ich bin für Deine detailierten Hinweise - & Einschränkungen ? - sehr dankbar !

    Gruss
    Urs

    Urs,

    mir geht es zunächst darum, das was ich höre mit einer gewissen Offenheit und Unvoreingenommenheit einfach zu benennen.

    Das EMT HSD SC6 scheint nach meinem aktuellem Stand die Kunst zu beherrschen, den Fokus des Hörers stets auf das musikalische Geschehen zu lenken. Die mögliche Ablenkung durch Störungen verliert dadurch an Bedeutung.

    Bitte gib mir noch etwas Zeit um eine subjektive Einschätzung zu formulieren. Das Teil ist noch nicht eingespielt. Ich könnte vorstellen, dass Farbigkeit, Eleganz und Geschmeidigkeit noch zulegen.

    Herzlichen Gruß,

    Uwe

  • Grille
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    • 9. November 2025 um 17:52
    • #16

    Nach 5 Tagen mit dem EMT HSD SC6 traue ich mir zu, ein kleines Resumee zu verfassen.


    Ich fange zunächst damit an, was andere Tonabnehmer mitunter besser können, damit das vom Tisch ist.


    - Ja es gibt Tonabnehmer, die im Hochtonbereich transparenter, funkelnder, perlender klingen. Ja man könnte versucht sein hier etwas zu vermissen. Aber es spielt offen, farbig und durchhörbar. Stimmen sind sehr gut verständlich.


    - Ja es gibt Tonabnehmer, denen es gelingt eine wunderbare Bühne zu zaubern und eine atemberaubende Bühnenstaffelung besonders in der Tiefe darstellen zu können, und die Musiker plastischer in den Raum stellen. Es bleibt tendenziell eher zweidimensional aber körperhaft.


    - Ja es gibt Tonabnehmer die feiner die Finessen und Details des Spiels und der Interaktionen zwischen den Musikern wiedegeben. Der Fokus liegt eher auf der Darstellung des Gesamtgeschehens und stellt den Roten Faden in den Vordergrund.


    - Ja es gibt Tonabnehmer die ein tieferes Bassfundament besitzen und kraftvoll aus dem Keller heraus offen und druckvoll spielen. Dennoch spielt der Bass offen, transparent und farbig.


    Aber würde ich sie gegen das, was ich mit diesem EMT erleben darf, eintauschen? NEIN.


    Dieses EMT ist ein wahrer Diener der Musik und ich bin froh dort wieder angekommen zu sein. Wie gerne erinnere ich mich an die Zeit mit dem Linn Akiva, das für mich ein ähnliches Attribut besass.


    Mit diesem Tonabnehmer entdecke ich bereits bekannte Musik neu. Das gehörte lässt mich aufhorchen und die Qualität der Musiker neu bewerten. Sei es die Doors, Marc Knopfler, Supertramp, Ray Brown, Oscar Peterson, Neville Marriner, um nur einige wenige zu nennen. Was haben diese Musiker für eine Meisterschaft erlangt? Ich werde wieder neugierig ja fast gierig, meine Sammlung aufs neue zu entdecken. Endlich wieder, das macht Spaß.


    Vielleicht ein paar wenig Beispiele. Dieses EMT verbindet in wunderbarer Weise die Farbigkeit und die Dynamik. Ich muss mich nicht für eines der beiden Elemente entscheiden, beides wird mir als sinnstiftende Einheit dargeboten. Dynamik ist so wundervoll kraftvoll vorhanden.


    So habe ich Ray Browns Bassspiel zum ersten Mal nicht als Rhythmusgeber verstanden und erlebt, sondern als Kunstfertigkeit eines Musikers. Wie er als Musiker das Musikstück als zentrale Figur mitgestaltet.


    Bei Neville Marriners Vivaldi „Die vier Jahreszeiten” werden Cembalo oder Orgel eingesetzt und beide spielen unverwechselbar in Farbigkeit und Dynamik und geben der Musik jeweils den eigenen Charakter. Die Musik bleibt in ihrer Komplexität stets durchhörbar und als Einheit erfassbar. Musikalisch integriert sind auf einmal auch viele Details da, die zuvor nicht so auffällig waren.


    Pop/Rock-Musik bereitet mir sehr viel Freude, hier ist stets Dynamik (fein als auch grob) vorhanden, ohne dass es auch nur im Ansatz die Kontrolle verlieren würden. Es bleibt stets souverän und kraftvoll. Die Musik macht an.


    In Gänze betrachtet ist das EMT in der Lage Musik so lässig und selbstverständlich wiederzugeben, dass es sich selbst regelrecht in den Hintergrund stellt. Diese Qualität möchte ich nicht mehr missen. Hier muss ich wohl der Versuchung widerstehen, mehr zu wollen. Ich darf auch ankommen.
    Wenn es sich weiter herumspricht, wie gut dieser Tonabnehmer ist, so könnte ich mir vorstellen, dass das EMT HSD SC6 für EMT zu dem umsatzstärksten Produkt werden könnte.


    Abschließend eine kleine Ergänzung zur heftigen Resonanz bei 12 Hz, die ich gemessen habe. Mittlerweile vermute ich, dass die Resonanzfrequenz ganz bewusst mit diese Amplitude dort hingelegt wird, um den Bereich um 6 bis 8 Hz stärker beruhigen zu können. Der LP12 selbst schwingt bei 5 Hz.

  • Online
    PeterPan
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    • 9. November 2025 um 19:44
    • #17

    Moin Moin …und Danke für die Ausführlichkeit.


    Mit der HiFi-Serie aus dem Hause EMT habe ich bisher keine eigene Erfahrung, wohl aber mit der Tondose. Deine Ausführungen haben mich daran erinnert, und das obwohl ich die gehörte Anlage damals nicht wirklich habe einschätzen können. Der Grundcharakter ist demnach verblieben. Das EMT bringt ja eine recht hohe Ausgangsspannung mit, auch die Impedanz ist nicht alltäglich. Wie ist deine Phonostufe dazu eingestellt?

    Wahrheiten gibt es nicht, aber Tendenzen in der Wirklichkeit.

  • Grille
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    • 9. November 2025 um 19:58
    • #18
    Zitat von PeterPan

    Moin Moin …und Danke für die Ausführlichkeit.


    Mit der HiFi-Serie aus dem Hause EMT habe ich bisher keine eigene Erfahrung, wohl aber mit der Tondose. Deine Ausführungen haben mich daran erinnert, und das obwohl ich die gehörte Anlage damals nicht wirklich habe einschätzen können. Der Grundcharakter ist demnach verblieben. Das EMT bringt ja eine recht hohe Ausgangsspannung mit, auch die Impedanz ist nicht alltäglich. Wie ist deine Phonostufe dazu eingestellt?

    Die Empfehlung bzgl der Impedanz laut EMT liegt zwischen 200 und 300 Ohm. Diesen Wert kann ich bestätigen. Ich habe an der Teac PE505 220 Ohm eingestellt und halte diese Einstellung für gelungen. Ein höherer Wert (470 Ohm) oder ein niedriger (100 Ohm) gefielen mir nicht so gut. Die Wiedergabe verliert dann ihre Balance und Ausgewogenheit.

    Verstärkungsstufe ist high gain mit 66 dB, 54 dB mit low gain wäre als Einstellung auch noch möglich. Habe aber den Eindruck, dass es an high gain sehr gut läuft. Ich habe nicht den Eindruck, dass es trotz seiner relativ hohen Ausgangsspannung so viel mehr Pegel hätte.

    Einmal editiert, zuletzt von Grille (9. November 2025 um 20:06)

  • Urs
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    • 9. November 2025 um 22:10
    • #19

    Uwe,

    Nochmals :merci:für Deine Ausführungen !
    Übrigens: Interessante "Play-List", die Du da vorstellst !

    Ich muss mal mit Micha Huber Kontakt aufnehmen wegen meiner "Durchgeknallten" Spezial-Version

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Micha Huber war kürzlich an der "Finest Audio Show" in Regensdorf (nahe Zürich). Er zeigte eine der besten Vorführungen - nicht nur wegen dem Super-Klang, sondern speziell durch seine professionelle und spannende Präsentation.

    Geniesse Deine Musik

    Gruss
    Urs

    PS: Meine aktuellen EMT Zellen betreibe ich mit einem 1:10 , bzw. 1:14 , Übertrager via einen MM-Röhren-Phono-Pre

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

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  • schnupperabo
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    • 30. November 2025 um 19:30
    • #20
    Zitat von Grille

    Abtasttest 60 µm.

    Das ist weit unterdurchschnittlich. :/

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

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