Preise, Innovation, Design.
Check.
Preise, Innovation, Design.
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Ich meine gesehen zu haben, dass für jeden etwas dabei ist. Und in aufwendigen Gehäusen kann und wird eben solche Technik stecken. Man sollte die Leute nicht für dumm verkaufen und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Wie würdest du hochwertige Hifigeräte gestalten und bewerben, um sie möglichst gut zu verkaufen?
Auch wenn bei Hifi oft Überzeugungstäter unterwegs sind, braucht jeder Hersteller wirtschaftlichen Erfolg.
Ich bin grausam pragmatisch und würde gar nicht erst versuchen, irgendwelche HiFi Geräte zu designen, geschweige diese zu verkaufen. Ich habe 10 Jahre die Gelegenheit gehabt, als Toningenieur in die HiFi Welt einzutauchen und musste immer wieder feststellen: es gibt im Prinzip nichts Neues, wenn es um die Reproduktion von Musik geht. Auf der Aufnahmeseite wird derzeit viel mit immersivem Audio experimentiert, aber ich habe nicht das Gefühl, dass gerade bei Highendern dieses Format ankommt. Im Gegenteil: je „highendiger“ der Hörer vorgibt, zu sein, desto weniger kann er wirklich Krach von Klang unterscheiden. Dann versucht man es halt mit Optik. http://www.omegaudioconcepts.com Zenith CD-Player
Der wurde hier auch vorgeführt 👋
Im Gegenteil: je „highendiger“ der Hörer vorgibt, zu sein, desto weniger kann er wirklich Krach von Klang unterscheiden.
Den Eindruck hatte ich auch schon das eine oder andere Mal ...
Techniclassic
Das war keine Antwort auf meine Frage.
Im Gegenteil: je „highendiger“ der Hörer vorgibt, zu sein, desto weniger kann er wirklich Krach von Klang unterscheiden.
Das würde ich gerne mal genauer wissen. Wie maifestiert sich das nach deiner Ansicht?
Wie definierst du in dem Kontext deiner Ausage Klang und wie Krach?
P.S. Diese Diskussion kann auch gerne ausgelagert werden, von einem Moderator.
Design von Villeroy & Boch?
Techniclassic
Das war keine Antwort auf meine Frage.Das würde ich gerne mal genauer wissen. Wie maifestiert sich das nach deiner Ansicht?
Wie definierst du in dem Kontext deiner Ausage Klang und wie Krach?P.S. Diese Diskussion kann auch gerne ausgelagert werden, von einem Moderator.
Einfach hören… Mache ich jeden Tag.
Design von Villeroy & Boch?
In einer Shishabar abgeguckt…

Der wurde hier auch vorgeführt 👋
Nebenbei: gibt es eigentlich irgendwo Fotos vom AAA-Stand?
Ok, und mal ehrlich: wie viele haben hier Silbatone zu Hause???
Kaum jemand bis niemand. Also ist Klang doch nicht das einzige, weswegen man kauft??
…ich weiß, es ist ketzerisch und der Preis ist manchmal auch entscheidend…
Und wie oft lesen wir hier im Forum, dass etwas nicht schön genug oder gar hässlich nüchtern (Studio-LS, etc) aussieht und man sich das nicht hinstellen möchte. Wie viele stehen hier auf McIntosh, Accuphase, schöne Holzfurniere, große Zappel-Zeiger, Beleuchtungen, satt rastende Schalter, etc?
Ich denke diese Diskussionen sind doch hier omnipräsent, also ich warne davor, sich in die Tasche zu lügen…![]()
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Der Countdown läuft. Noch 6 Stunden, dann ist die Party beendet.
Inmitten der prunkvollen Hallen des Austria Center Vienna, wo Wien – die einstige Welthauptstadt der Musik – sich als Bühne für den Kult des technischen Überflusses hergibt, entfaltet sich die HIGH END 2026 als paradigmatisches Beispiel spätmoderner Dekadenz. Hier versammeln sich 500 Aussteller, über 1.000 Marken und Tausende Besucher, um auf 30.000 Quadratmetern das zu zelebrieren, was man euphemistisch „hochwertige Klangwiedergabe“ nennt: Lautsprecher, die wie Skulpturen aus einer dystopischen Design-Religion wirken, Kabel, die teurer sind als mancher Kleinwagen, und Verstärker, deren Leistung weit jenseits dessen liegt, was menschliche Wahrnehmung je auflösen könnte.
Der Kern der Überflüssigkeit
Philosophisch betrachtet verkörpert diese Messe den Triumph des Habens über das Sein (um mit Erich Fromm zu sprechen). Die High-End-Audio-Industrie predigt eine quasi-religiöse Erlösung durch immer feinere Auflösung, tiefere Bässe und „schwärzere Hintergründe“ – als ob die Qualität des Hörens primär von der Quantität investierten Kapitals abhinge. Dabei ist die Ironie geradezu tragikomisch: Die meisten Besucher besitzen längst Geräte, die technisch weit über dem liegen, was die menschliche Audiologie (mit ihren begrenzten Frequenzbereichen und psychoakustischen Illusionen) überhaupt verarbeiten kann. Dennoch wird hier ein Wettrüsten inszeniert, das an Thorstein Veblens „conspicuous consumption“ erinnert – demonstrativer Konsum als Statussignal in einer Bourgeoisie, die sich kulturell verarmt fühlt und deshalb den Klang zum Fetisch erhebt.
Man könnte einwenden: „Aber die Musik!“ Doch genau hier liegt die Perfidie. Die Messe feiert nicht primär die Musik (Beethoven würde bei manchen Vorführungen wohl die Flucht ergreifen), sondern die Apparatur. Das Werk wird zum Vorwand für die Technik, das Erlebnis zum Vorwand für das Equipment. In einer Zeit, in der Streaming-Dienste und gute Kopfhörer für wenige Hundert Euro eine Klangqualität bieten, die 95 % der historischen Aufnahmen übertrifft, wird hier eine Parallelwelt errichtet, in der man für fünf- oder sechsstellige Beträge das letzte Prozent an „Authentizität“ erkauft – ein Prozent, das vor allem in der Einbildung der Käufer existiert.
Herrliche Rezensionen, die zum Teil tatsächlich den Kern der Realität treffen.
Der wurde hier auch vorgeführt 👋
Und... Klang er besser, als der Xoro Spieler, den Du mal empfohlen hast? ![]()
Gruß
Andreas
Ok, und mal ehrlich: wie viele haben hier Silbatone zu Hause???
Kaum jemand bis niemand. Also ist Klang doch nicht das einzige, weswegen man kauft??
…ich weiß, es ist ketzerisch und der Preis ist manchmal auch entscheidend…
Und wie oft lesen wir hier im Forum, dass etwas nicht schön genug oder gar hässlich nüchtern (Studio-LS, etc) aussieht und man sich das nicht hinstellen möchte. Wie viele stehen hier auf McIntosh, Accuphase, schöne Holzfurniere, etc? Ich denke diese Diskussionen sind doch hier omnipräsent, also ich warne davor, sich in die Tasche zu lügen…
Die Anzahl derer, die Silbatone Geräte besitzen, wird sich in den nächsten zwei Jahren drastisch erhöhen, da Silbatone nun erstmalig in Richtung Steigerung der Absatzzahlen geht.
Auf dem US Markt wird sich das in ein paar Wochen bereits zeigen.
Und wer sich die Preise von Silbatone mal genauer anschaur, wird kaum um in kommen, festzustellen, dass sie in Relation zu den Mitbewerbern im Top Tier Bereich, ganz unten angesiedelt sind.
Einstiegsmodelle:
Phonostage für 10.000€,
DAC das gleiche und Endstufen ebenfalls im Bereich von 12-15K.
Und selbst das top end ist noch weit von den Preisen entfernt die andere so genannten Top Brands aufrufen.
Dafür bekommt man technisch das Ende der Fahnenstange und optisch Britisch anmutendes Understatement wie bei Bentley.
Gruß Christopher
noch eine Information am Rande, bis zum gestrigen Samstag konnte die High End Society 23.000 verkaufte Karten für die Messe zählen.
Das liegt klar oberhalb von München.
Gruss
Juergen
Jürgen,
und die Anzahl der Aussteller ist ähnlich und die Fläche auch gleich groß. Aber alles weitläufiger...
Das Q Woher stammt diese Rezension?
Von Chris Feickert und Dynavector habe ich bisher keine Bilder gesehen. Waren die überhaupt anwesend?
Hier Chris Feickert: