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Belden 8402

  • RobertVinyl
  • 8. Juli 2025 um 17:10
  • RobertVinyl
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    • 8. Juli 2025 um 17:10
    • #1

    Hallo,

    eignet sich das Belden 8402 gut als RCA Verbindung vom Plattenspieler zum Verstärker.

    Gruß

    Robert

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    • 8. Juli 2025 um 21:00
    • #2

    Servus,

    für MC könnte es funktionieren, für MM/MI ist die Kapazität zu hoch.

    Das Datenblatt nennt Kapazitätwerte pro Fuß Länge, also 30,5cm. Für 1/m muss man mit 3,3 plutimizieren.

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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  • ChristianW
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    • 8. Juli 2025 um 22:02
    • #3

    Tatsächlich benutze ich das Belden 8402 (Länge ca. 1,50m) als Kabel zwischen Plattenspieler (Tonabnehmer ist ein MM, bspw. ein Sumiko Pearl) und interner Phonovorstufe im Vollverstärker.

    Wie äußert sich die zu hohe Kapazität da klanglich? Bzw. was sind die negativen Einflüsse die ich hören müsste.

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    • 8. Juli 2025 um 22:42
    • #4

    Servus,

    gefühlt 1000x besprochen, zB

    Thema

    Zusammenhang der Kapazitäten TA, Kabel, Phonopre

    Nachdem ich Tobias Odyssee über die richtige Kombination von TA und Phonopre in einem anderen Thread verfolgt habe, bin ich auf das Thema Kapazitäten aufmerksam geworden. Leider habe ich den Zusammenhang nicht richtig verstanden.

    Was nuss bei der richtigen Paarung von TA, Kabel und Pre beachtet werden?
    Welche Kapazitäteten dürfen welche anderen nicht übersteigen? TA + Kabel Contra Phonopre oder wie?
    Wie berechnet sich die Kabelkapazität? Kann man pauschal berechnen? Muss ich spezifische Daten des…
    Jo-Jo
    18. April 2013 um 21:46

    Gruss,

    Dieter

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  • Matthias S.
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    • 9. Juli 2025 um 07:17
    • #5

    Hallo Robert,

    1m Belden 8402 hat 100pF. Ich denke, dass es bei dieser Länge noch unkritisch ist. Besser wäre, das Kabel etwas kürzer zu halten

    Gruß

    Matthias

    Gruß,

    Matthias

    AAA Mitglied

  • jhr
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    • 9. Juli 2025 um 08:09
    • #6

    Ich verwende 2 m des Belden 8402 für den Anschluss meines K+H FM 2002 Tuners (dieser hat aber mit bis zu 100 m langen NF-Leitungen keine Probleme). ;)

    Wie oben erwähnt, sollte man Phonokabel-Leitungen kürzer halten (speziell bei MM/MI Systemen).


    -- Joachim

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    • 9. Juli 2025 um 09:52
    • #7

    Servus,

    1 Fuß 8402 hat eine Kapazität Ader zu Ader und Schirm von 55pF, also etwa 160pF pro Meter.

    Bei 1,5m Länge und geschätzten jeweils 75pF für Tonarmkabel und Phonoeingang kommen dann schon 240+75+75=390pF zusammen.

    Die Werte für Phonoeingang können stark variieren und hängen vom individuellen Gerät ab.

    Gruss,

    Dieter

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  • ChristianW
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    • 9. Juli 2025 um 09:56
    • #8

    Moin Dieter,

    Danke für Deinen Hinweis auf den Faden.

    Grüße,

    Christian

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    • 9. Juli 2025 um 10:51
    • #9

    Servus,

    Zitat von ChristianW

    Wie äußert sich die zu hohe Kapazität da klanglich?

    es kommt zu einer Verbiegung des Frequenzgangs: mitunter entsteht schon unterhalb 10kHz ein ausgeprägter Peak, danach fällt der Pegel dann rapide ab, so daß um bzw. über 15kHz fast nichts mehr kommt.

    Laut den im Internet verfügbaren Tests und Messungen hat das Pearl um die 10kHz eine breite Senke im Frequenzgang mit einem anschließenden Peak. Evtl. bewirkt hier eine höhere Kapazität ein Anheben des Pegels im Bereich der Senke, was dann womöglich als vorteilhaft empfunden wird.

    Aus dem Stereoplay Test, bei Hifisound als pdf Download erhältlich

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Gruss,

    Dieter

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  • RobertVinyl
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    • 9. Juli 2025 um 12:48
    • #10
    Zitat von McRiem

    Servus,

    1 Fuß 8402 hat eine Kapazität Ader zu Ader und Schirm von 55pF, also etwa 160pF pro Meter.

    Bei 1,5m Länge und geschätzten jeweils 75pF für Tonarmkabel und Phonoeingang kommen dann schon 240+75+75=390pF zusammen.

    Die Werte für Phonoeingang können stark variieren und hängen vom individuellen Gerät ab.

    Gruss,

    Dieter

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    Also eher nicht so ideal.

    Was kannst Du so empfehlen? Vielleicht was von Mogami?

  • ChristianW
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    • 9. Juli 2025 um 15:54
    • #11

    Hey,

    RobertVinyl sorry, dass ich jetzt in den Faden so reingerutscht bin. Hoffe, das wirkt nicht unhöflich.

    Ich bin klanglich eigentlich zufrieden mit der Kombi Belden 8402 (es ist sogar 1,80m lang…) Technics 1210GR, Sumiko Pearl und der internen Phono meines Cyrus Classic Amp:)

    McRiem Danke für Deine Beurteilung im Zusammenhang mit dem Sumiko Pearl:)

    Ich habe nur schnell gegoogelt und konnte für die interne Phonovorstufe meines Cyrus Classic Amp keine Kapazitätswerte rausfinden.

    Dass die zu hohe Gesamtkapazität in meiner Kombi vielleicht sogar ein Defizit des Tonabnehmers ausgleicht, finde ich spannend - war aber so nicht geplant.

    Bei einem Audio Technica VM 760slc, dass ich ebenso am Belden 8402 verwende, habe ich bisweilen tatsächlich das Gefühl, dass der Hochton etwas überbetont ist…

    Zum Ausprobieren werde ich mir mal das Sommer Cable Sinus Control besorgen, das mit einer Kapazität von 75pf pro Meter angegeben wird.

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    • 9. Juli 2025 um 15:57
    • #12

    Servus,

    Zitat von RobertVinyl

    Was kannst Du so empfehlen?

    sehr günstig, flexibel und mit 67pF/m eher unkritisch bzgl Kapazität ist dieses RG59 Flex. Im Ggs zum RG59 b/u ist der Innenleiter komplett aus Kupfer und nicht verkupferter Stahldraht.

    RG59 Flex Koaxialkabel - flexibel und preiswert | Koax24

    Wem das zu billig ist, findet zB bei Hifisound ein QED 40i mit 57pF, kostet 1m mit Steckern um die 64€.😉

    Ich nehme gerne 75ohm Videokabel mit Kuperinnenleiter. Die haben häufig geschäumtes Polyethylen (also verlustarm) als Isolator und mehrfache Schirmung. ZB. Das Ören mini HD; ist allerdings eher etwas steif, weil der Innenleiter ein einzelner Draht ist.

    Gruss,

    Dieter

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    • 9. Juli 2025 um 19:10
    • #13

    Tag,

    dem Lauf der Dinge folgend sollte wohl doch gesagt werden, dass der bei Stereoplay als Sumiko Pearl gezeigte Tonabnehmer mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Sumiko Black Pearl war. Das Exemplar eines BLACK Pearl bei LowBeats stützt die Wahrscheinlichkeit hochgradig:

    Sumiko Black Pearl – der Preis/Klang-Hammer - LowBeats
    Das Sumiko Black Pearl hat einen Verkaufspreis von 115 Euro und ist damit nur unwesentlich teurer al
    www.lowbeats.de

    Die Werte DCR und Induktivität eines realen Sumiko Pearl lauten auch anders, und zwar:

    -- Systemimpedanz (1 kHz) 3,294/3,300 kOhm

    -- DCR 541/539 Ohm

    -- Induktivität (1 kHz) 499,2/497,0 mH.

    -- Induktivität (10 kHz) 277,5/271,9 mH

    Der Frequenzgang sieht dann auch nicht derartig eingedellt aus wie beim BLACK. Wellig ja, aber bei bis 250 pF sanft. Das macht den verbreiteten Reiz des Sumiko Pearl aus.

    Was ein Kabel angeht. BELDEN ist ja gut, wenn es um eine unbalanced Verbindung geht, balanced ist offenbar nicht gefordert, dann gehören Belden 1505A (20 AWG, 53 pF/m, Massivleiter) und Belden 1505F (22 AWG, 55 pF/m, Litzenleiter) in die erste Reihe. Preise bei € 6 pro Meter.

    Freundlich

    Albus

    Einmal editiert, zuletzt von Albus2 (9. Juli 2025 um 19:41)

  • RobertVinyl
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    • 11. Juli 2025 um 17:41
    • #14

    Frage:

    Welches Sommer Cable hat nachweislich die wenigste Kapazität?

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    • 11. Juli 2025 um 21:15
    • #15

    Servus,

    also jenes hätte 53pF/m

    Videokabel SC-Monomax 0.41/1.9 CPR-Version; 1 x 0,41; PVC Ø 3,60 mm; 75 Ω; schwarz; Eca | 600-0041C
    Den Schlankheitswahn...hat unser neues SC-MONOMAX HD 0.41/1.9 gepackt. Mit seinen 3,6mm Durchmesser ist das HD-SDI-Kabel ideal für nahezu unsichtbare…
    www.sommercable.com

    Ich habe keine Lust, die ganze Website durchzulesen.

    -> Nachweis selber suchen!!! 😜

    Es mag da noch ein paar symmetrische Kabel geben, bei denen die Ader/Ader Kapazität deutlich geringer ist. - ABER wir wissen ja alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist und die Kapazität zum Schirm IMMER eine Rolle spielt. 😉

    Ich würde anstelle einer pseudosymetrischen Beschaltung immer ein Kabel mit einzelnem Innenleiter vorziehen, wenn es um geringe Kapazität geht.

    Gruss,

    Dieter

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    • 12. Juli 2025 um 11:49
    • #16

    Tag,

    zu den Kabeln mit irgend geringster Kapazität gehören beispielsweise bei SOMMER CABLE auch die verschiedenen Versionen des SC-VECTOR (20 AWG und dicker, 53-55 pF/m, siehe dort). Es gibt weitere Kabel mit 53-55 pF/m bei SOMMER CABLE.

    Beim Industriebezug BELDEN ist das Kabel mit der nachsehbar geringsten Kapazität das 9857, 125 Ohm, 22 AWG, massiv, geringste 31,8 pF/m. - Derartiges muss man nicht haben wollen, es ist nämlich ein Fall von BCCS (Bare Copper-covered Steel Conductor).

    Freundlich

    Albus

  • RobertVinyl
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    • 12. Juli 2025 um 19:44
    • #17
    Zitat von McRiem

    Servus,

    also jenes hätte 53pF/m

    https://www.sommercable.com/de-de/Videokab…z-Eca/600-0041C

    Ich habe keine Lust, die ganze Website durchzulesen.

    -> Nachweis selber suchen!!! 😜

    Es mag da noch ein paar symmetrische Kabel geben, bei denen die Ader/Ader Kapazität deutlich geringer ist. - ABER wir wissen ja alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist und die Kapazität zum Schirm IMMER eine Rolle spielt. 😉

    Ich würde anstelle einer pseudosymetrischen Beschaltung immer ein Kabel mit einzelnem Innenleiter vorziehen, wenn es um geringe Kapazität geht.

    Gruss,

    Dieter

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    Hallo Dieter,

    Du würdest also ein Kabel mit einzelnem Innenleiter, den Koax Kabeln vorziehen?

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    • 12. Juli 2025 um 20:00
    • #18

    Servus.

    Zitat von RobertVinyl

    Koax Kabeln

    Koaxial meint, dass die Kreise von Innenleiter und Außenleiter denselben Mittelpunkt haben.

    1x Innenleiter

    1x Abschirmung

    => fertig ist das Koaxialkabel!

    Und komplizierter braucht es auch gar nicht sein... 😉

    Das 93ohm RG62 hat bloß 44pF/m. - Allerdings konnte ich auf Anhieb keines ohne Staku Innenleiter finden.

    Gruss,

    Dieter

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    • 12. Juli 2025 um 22:52
    • #19

    Die Koax Kabel haben meistens weniger Kapazität.

    Was denkt ihr sind die Koax klanglich besser, als die Kabel mit mehr Innenleitern?

  • Online
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    • 12. Juli 2025 um 23:29
    • #20

    Servus.

    Zitat von RobertVinyl

    Was denkt ihr sind die Koax klanglich besser, als die Kabel mit mehr Innenleitern?

    Keine Ahnung.

    Fakt ist: bei recht hoher Kapazität hat die das Signal raus treibende Ausgangsstufe evtl. etwas (hörbare) Mühe, diese Kapazität überhaupt erzma umzuladen. Denn dazu muß ein wenig mehr Strom geliefert werden.

    Gruss,

    Dieter

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