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Makroaudio Littlebig Monoblöcke - Traumendstufen made in germany

  • Kellerkind2
  • 16. Juli 2025 um 15:34
  • Kellerkind2
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    • 16. Januar 2026 um 17:39
    • #261

    Hallo Leute,

    die LittleBig sind in den letzten Monaten an der Thivan S 6 immer besser geworden,
    heute hatte ich Bock und Kraft -

    und rüstete im Wohnzimmer auf Dauer an der Max 1 um auf die LitteBig, bis ich da irgendwann auch noch eine Proxium für kriege.
    Das war ein Riesengefrickel, da ich dieses Mal die Little big da hinstellen wollte, wo später mal die Proxium thronen soll-
    und ich mir nicht sicher war, ob die ganze Kabelage von der Länge ausreicht -
    zum Glück reichte es aus.

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    Die Aktion war gar nicht so einfach - weil ich den Emitter weiter benötige für die Max Mini auf der anderen Raumseite.

    Am Emitter konnte ich ja zwischen den Boxenpaaren hin- und herschalten -

    nun muß ich das anders lösen -

    Quelle ist ja für alles der RME Adi 2 Dac FS nebst DPS 2 Netzteil von RME.

    Der XLR Ausgang des Adi geht jetzt in den BSS 966 Opal EQ, welcher die Raumkorrektur vornimmt für die Max 1 -
    und dann weiter in die LittleBigs - die dann die Max 1 über 2 X 9 Meter Lapp 4 G 6 befeuern.

    Der Cinch Ausgang vom RME Adi hingegen ist nun mit dem ASR Emitter verbandelt und befeuert bei Bedarf die Max Mini und TV auf der anderen Raumseite.

    Die Raumkorrektur für die Max Mini übernimmt der interne RME EQ.

    Das ist im Handling jetzt schon ne Umstellung.

    Wie auch immer, ich hörte dann mal in die Max 1 rein, ich kannte sie ja bereits mit den Little Bigs, da waren die Teile aber noch neu und nicht wirklich eingespielt.

    Jetzt werden die Karten neu gemischt - und boah - gehen die LittleBigs jetzt ab - zumal ich ja auch das Makroaudio 250 Lite Stromkabel dranhabe, welches ich damals noch nicht besaß. Traumhafte Kombi und paßt wie Arsch auf Eimer. Eigentlich reicht das mehr als aus

  • Kellerkind2
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    • 21. Januar 2026 um 09:31
    • #262

    Meine Güte,

    seit Tagen laufen die LittleBigs jetzt an der Max 1 - ich berichtete es schon unzähligen Leuten am Telefon -
    kaum wieder zu erkennen, ggü. dem damaligen Neuzustand - was geht das ab und zaubert.

    Selbst bei minus 60 db am Wandler flutet die Max hier das Wohnzimmer mit den LittleBigs und explodiert vor Spielfreude, so daß ich bei manchen Passagen
    trotz der Flüsterpegel regelrecht erschrecke, weil das wie Blitze im Zimmer aufschlägt.

    Gar nicht auszudenken, wies mir da mit einer Proxium V 2 ergeht, wenn die für die Max mal eingeritten ist - krieg ich ja nun erst im Februar.

    Mich schreiben ja immer wieder Leute an, die gerne meine LittleBig kaufen würden, wenn ich voll "durchgeproxiumt" bin -
    aber ich denke, ich werde die LittleBigs auch behalten wollen, so was baut einem kein Mensch mehr und für das Geld, wo die letztes Jahr kosteten, kriegt man
    ja gar nix Vergleichbares. (auch wenns da etliche gute Sachen gibt, aber diese Leisehörfähigkeit und explosive Spielfreude bietet kein anderer).

    Ich bin wirklich sehr froh, daß ich die LittleBig nochmal der sich mit Händen und Füßen wehrenden Thivan S 6 (die wollte sie nicht mehr loslassen) aus den Pranken gerissen habe und der Unison Max 1 "zum Fressen vorgeworfen" habe. Die geht bestimmt auch auf die Hinterhufe wie ein tobsüchtiges Pferd und wird laut wiehern, wenn ich ihr eines Tages die LittleBig wieder wegnehme und mit dem Proxosaurus Maximus anrücke statt dessen.

    Ist das ein maximaler Spaß!

  • Kellerkind2
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    • 24. Februar 2026 um 15:47
    • #263

    Hallo Freunde,

    die Little Big Mononblöcke befinden sich jetzt auf Forenrundreise und können daheim eine Woche probe gehört werden. Man muß sie lediglich dann auf eigene Kosten dem nächsten Interessenten überlassen, der sich auf die Liste setzen läßt bei mir oder Eugen.

    Man braucht halt etwas Geduld, da schon etliche Interessenten angemeldet sind.

    Ich finde das vom Eugen Gurskij echt geil, daß er sich zu der Aktion bereit erklärte - ich hätte nur eine Bitte, daß jeder, der testet - auch ehrlich schreibt, wies ihm damit ergangen ist - das hilft anderen weiter das Produkt einzuschätzen .

    Heute kam der erste Bericht im Betreuten Hören rein:

    Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem?

    Viel Spaß!

  • varesianer
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    • 24. Februar 2026 um 17:32
    • #264

    Und hier aus besagtem Betreutes Hören Forum das wirklich endgeile Statement, das Ende der argumentativen Fahnenstange, der heilige Gral der Skurilität, der Gipfel der absurden Religiosität:

    "nur die Lötstellen müssen sich ja auch erst einspielen"

    No tubes. Pliocene is over.

  • movingmagnet
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    • 24. Februar 2026 um 18:16
    • #265
    Zitat von varesianer

    Und hier aus besagtem Betreutes Hören Forum das wirklich endgeile Statement, das Ende der argumentativen Fahnenstange, der heilige Gral der Skurilität, der Gipfel der absurden Religiosität:

    "nur die Lötstellen müssen sich ja auch erst einspielen"

    Da sind Sie wieder diese Aussagen wo man sich fragt wie jemand so etwas in die Welt setzen kann. Der Werner hatte vor vielen vielen Jahren in einem Forum behauptet, dass er die eine frische Lötstelle bei einem Kabel hören konnte…..so leid mir das auch tut, mit solchen Aussagen schadet er nur sich selbst.

    Freundschaftliche Grüsse

    MO

  • Indie Röhre
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    • 24. Februar 2026 um 18:39
    • #266
    Zitat von varesianer

    "nur die Lötstellen müssen sich ja auch erst einspielen"

    issen Scherz oder?

    Grüße

    Knut


    "Pokal oder Spital"

  • Ohrgestoeber
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    • 24. Februar 2026 um 18:43
    • #267
    Zitat von Indie Röhre

    issen Scherz oder?

    Vielleicht, vielleicht auch nicht...

    Müßig darüber zu "diskutieren".

    Interessanter wäre es doch die Dinger einfach mal zu Testen, falls man gerade Bedarf in dem Bereich hat.

  • Kellerkind2
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    • 24. Februar 2026 um 21:30
    • #268
    Zitat von movingmagnet

    Da sind Sie wieder diese Aussagen wo man sich fragt wie jemand so etwas in die Welt setzen kann. Der Werner hatte vor vielen vielen Jahren in einem Forum behauptet, dass er die eine frische Lötstelle bei einem Kabel hören konnte…..so leid mir das auch tut, mit solchen Aussagen schadet er nur sich selbst.

    Na ja,


    das stimmt so nicht, erstens lötet man Stromkabel nicht, man crimpt - und zweitens ging es damals um das Phänomen, daß ich unterschiedliche Crimphülsen mit 3 Freunden zusammen klanglich am Kabel gleichen Typs anders im Ohr empfand.

    Ich wollte selber wissen, ob ich mir das einbilde - und es gab einen Blindtest im ASR Emitteruniversum, wo ich das deutlich traf, dito erging es Carsten und Markus damals, während Ludwig da rein gar nicht wahrnahm.

    Bis heute ist mir ein Rätsel, wie sich so was hörbar bemerkbar machen kann - es waren Via Blue X 40 Stromkabel.

    Lötstellen sind eine andere Baustelle und erscheinen mir plausibler und nicht so Voodookram. Es gibt echt geileres, als sich mit so was abzuplacken!

  • Kellerkind2
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    • 24. Februar 2026 um 21:39
    • #269
    Zitat von varesianer

    Und hier aus besagtem Betreutes Hören Forum das wirklich endgeile Statement, das Ende der argumentativen Fahnenstange, der heilige Gral der Skurilität, der Gipfel der absurden Religiosität:

    "nur die Lötstellen müssen sich ja auch erst einspielen"

    Na ja.

    Viele Menschen berichten, dass ein Hifi‑Gerät nach frischen Lötarbeiten in den ersten Stunden „anders“ klingt und sich dann hörbar stabilisiert. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein rein subjektiver Eindruck, doch tatsächlich gibt es mehrere physikalische Vorgänge, die nach einem Lötvorgang weiterlaufen und die diesen Eindruck plausibel machen – ganz ohne Esoterik.

    Eine Lötstelle ist nach dem Abkühlen nicht sofort in ihrem endgültigen Zustand. Im Metallgefüge existieren Mikrospannungen, die sich erst über Stunden abbauen. Die Kristallstruktur des Lots ordnet sich weiter, Diffusionsprozesse zwischen Lot und Kupfer laufen noch nach, und der Übergangswiderstand kann sich in dieser Zeit minimal verändern. Das sind metallurgisch gut dokumentierte Effekte, auch wenn sie im Milliohm‑Bereich liegen.

    Hinzu kommt, dass Flussmittelreste – selbst wenn die Lötstelle sauber aussieht – chemisch weiterarbeiten. Lösungsmittel verdunsten, Rückstände polymerisieren, und die Grenzfläche zwischen Lot und Leiterbahn verändert ihre Oberflächenchemie. Auch das führt zu kleinen, aber realen Veränderungen im elektrischen Verhalten.

    Wenn beim Löten Bauteile mit erhitzt wurden, etwa Folienkondensatoren, Widerstände oder Halbleiter, dann laufen auch in ihnen Entspannungs- und Driftprozesse ab. Dielektrika reagieren auf thermische Belastung, ESR‑Werte stabilisieren sich, Halbleiter-Biaspunkte driften leicht, bis sich das thermische Gleichgewicht wieder eingependelt hat. Das dauert je nach Bauteil Minuten bis Stunden.

    Ob all diese Effekte in Summe hörbar sind, darüber kann man sich entweder unterhalten- oder einfach den Selbstversuch starten. Was andere hören ist doch völlig irrelevant in dem Hobby - deswegen schrieb ich: "kann sein daß das noch zulegt". Es berichten viele erfahrene Techniker, Tonmeister und DIY‑Spezialisten seit Jahrzehnten übereinstimmend, dass frisch gelötete Geräte anfangs etwas steif, rau oder unruhig wirken und nach einigen Stunden runder, entspannter und homogener klingen. Das ist kein Einzelfall, sondern ein wiederkehrendes Muster aus der Praxis.

    Dazu kommt die psychoakustische Seite: Das menschliche Gehör – vor allem wenn es trainiert ist – reagiert extrem sensibel auf Mikroveränderungen im Obertonspektrum, im Timing und in der Feindynamik. Wer solche Veränderungen wahrnimmt, bildet sich das nicht einfach ein, sondern erkennt Muster, die tatsächlich vorhanden sind, auch wenn sie messtechnisch schwer zu erfassen sind. Gerade in hochwertigen Anlagen mit hoher Auflösung können selbst minimale Veränderungen im Übergangswiderstand oder in der Bauteilentspannung einen hörbaren Farbtupfer im Ohr ergeben.

    Unterm Strich lässt sich sagen: Es gibt reale physikalische Prozesse, die nach einem Lötvorgang noch weiterlaufen und das elektrische Verhalten minimal verändern. Ob diese Veränderungen messbar oder eindeutig belegbar sind, ist eine andere Frage. Aber dass manche Hörer – vor allem sehr geübte – diese Stabilisierung wahrnehmen, ist absolut plausibel. Die Kombination aus metallurgischen Vorgängen, thermischer Drift und hoher auditiver Sensitivität ergibt ein stimmiges Gesamtbild, das die Erfahrung vieler Praktiker erklärt.

    :)

  • Zitronenfalter
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    • 24. Februar 2026 um 21:42
    • #270
    Zitat von varesianer

    Und hier aus besagtem Betreutes Hören Forum das wirklich endgeile Statement, das Ende der argumentativen Fahnenstange, der heilige Gral der Skurilität, der Gipfel der absurden Religiosität:

    "nur die Lötstellen müssen sich ja auch erst einspielen"

    Schon etwas kurz gesprungen, aus einem recht ausführlichen Bericht nur diesen einen Satz herauszupicken ?(

    Ich lese da eher interessante Beschreibungen des Zusammenspiels mit unterschiedlichen Schallwandler(-typen).

    Aber soll halt jeder mitnehmen, was er mag...

    Nix für ungut
    Klaus

  • voidwalking
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    • 24. Februar 2026 um 21:51
    • #271

    Auch hier gilt: Leben und Leben lassen. Das gilt jedoch in beide Richtungen. Also müssen sich Menschen, die meinen, unterschiedliche Crimphülsen in Kabeln und frische Lötstellen rauszuhören, weil sehr geübte Hörer, gefallen lassen, dass meine Wenigkeit sie nicht mehr Ernst nehmen kann… das bleibt mir ungenommen.:sorry:

  • Kitaro
    Na und?
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    • 24. Februar 2026 um 22:45
    • #272
    Zitat von Kellerkind2

    (...) und der Übergangswiderstand kann sich in dieser Zeit minimal verändern. Das sind metallurgisch gut dokumentierte Effekte, auch wenn sie im Milliohm‑Bereich liegen.

    Und du willst ernsthaft behaupten, dass diese Minimalveränderungen im Lötmaterial sich als akustische Klangunterschiede objektivieren lassen? Einerseits werden Hörfähigkeiten behauptet, die sich jeder objektiven Überprüfbarkeit entziehen, und andererseits steht dies in völligem Widerspruch zu jeder technisch-wissenschaftlichen Tatsache.

    Zitat von Kellerkind2

    Es berichten viele erfahrene Techniker, Tonmeister und DIY‑Spezialisten seit Jahrzehnten übereinstimmend, dass frisch gelötete Geräte anfangs etwas steif, rau oder unruhig wirken und nach einigen Stunden runder, entspannter und homogener klingen. Das ist kein Einzelfall, sondern ein wiederkehrendes Muster aus der Praxis.

    Deine Behauptungen halte ich persönlich in dieser apodiktischen Form für reine Erfindung oder bestenfalls für Wunschdenken, zumal dafür jeder Beleg und jegliche Quelle fehlt.

    Ausnahmslos jeder Tontechniker oder Toningenieur, mit denen ich im Zusammenhang mit dem Klavierfestival Ruhr regelmäßig zu tun habe, würde diesen absurden Unterstellungen vehement widersprechen; ansonsten würde man sich selbst ein technisches Armutszeugnis ausstellen.

    Kitaro

  • single ended lover
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    • 25. Februar 2026 um 01:09
    • #273

    Also ich nehme Kellerkinds Klangschwurbeleien in keiner Weise ernst.

    Wie schlecht müssen eigentlichen seine alten Lautsprecher und Verstärker geklungen haben? Mehr als Ghettoblätter-Niveau kann das ja kaum gewesen sein, wenn man den Klangbeschreibungen seiner neuen Errungenschaften Glauben schenken will. Da ist ja immer alles sooo viel besser, da muss der alte Kram ja grottenschlecht gewesen sein.

    Dass man unterschiedliche Aderendhülsen und frische Lötstellen heraushören kann, halte ich für ziemlichen Unsinn. Mit der gleichen Berechtigung könnte ich auch argumentieren, dass eine andere Zimmerpflanze im Hörzimmer, oder ein neues Sofakissen einen mindestens gleichen klanglichen Einfluss haben. D.h. sobald auch nur eine Kleinigkeit im Hörraum geändert würde, müsste dies ja immer eine neue klangliche Revolution zur Folge haben. Mal ganz zu schweigen von unterschiedlichen Raumtemperaturen. Da sich die Schallgeschwindigkeit mit der Temperatur geringfügig ändert, müsste dies ja einen großen Einfluss haben. Ach ja, auch die Resonanzfrequenz eines Lautsprecherchassis ist temperaturabhängig, die Nadelnachgiebigkeit eines Tonabnehmers übrigens auch. Das bedeutet, ich habe jeden Tag ein unterschiedliches Klangvergnügen 😉.

    Jo Kellerkind, haste all die Einflüsse eigentlich auch mal getestet?


    VG, Andreas

    2 Mal editiert, zuletzt von single ended lover (25. Februar 2026 um 01:24)

  • benne
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    • 25. Februar 2026 um 01:09
    • #274

    Es ist, was es ist : Wunschdenken und Einbildung!

    LS: Klipsch Heresy III, Verstärker: Quad 33 / 303, CD: SMSL PL200 Transport, Blu-Ray: Panasonic DMP-UB9004, DAC: Fiio K11 R2R, Plattenspieler : Technics SL100C mit Ortfon R20 Concorde, Phono: Quad QC-24P, Thakker Satu m. BOTW Netzteil.

  • Online
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    • 25. Februar 2026 um 06:40
    • #275
    Zitat von benne

    Es ist, was es ist : Wunschdenken und Einbildung!

    Nun ja, davon lebt die Szene. Ohne das wäre der Markt schon vor Jahren völlig zusammengebrochen.

    Einmal editiert, zuletzt von Bonzo (25. Februar 2026 um 06:51)

  • hal-9.000
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    • 25. Februar 2026 um 07:10
    • #276
    Zitat von single ended lover

    Wie schlecht müssen eigentlichen seine alten Lautsprecher und Verstärker geklungen haben? Mehr als Ghettoblätter-Niveau kann das ja kaum gewesen sein, wenn man den Klangbeschreibungen seiner neuen Errungenschaften Glauben schenken will. Da ist ja immer alles sooo viel besser, da muss der alte Kram ja grottenschlecht gewesen sein.

    Wenn man das die letzten Jahre/Jahrzehnte verfolgt ist das bei jeder Änderung so gewesen. Und das waren unzählige - jede neue Tannoy, Emitter, Esoteric, Kabelanschaffung wurde derartig beschrieben - Lichtjahre dazwischen, hinterher alles wahnsinnig gut (vorher also alles Scheiße).

    ich freu mich, dass sich jemand so freuen kann - das ist aber auch alles. Ansonsten kann ich auch nen 3 jähriges Kind fragen, welches neue kleine Miezekatzenbaby/Spielzeug das niedlichste/coolste ist …

    VG
    Mario

    2 Mal editiert, zuletzt von hal-9.000 (25. Februar 2026 um 07:58)

  • Kellerkind2
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    • 25. Februar 2026 um 07:53
    • #277

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ihr verwechselt da was - der Hörbericht ist nicht von mir.

    Ich machte den Autoren nur drauf aufmerksam, auf seine Nachfrage hin, ob sich bei den neuen Geräten klanglich diese Woche noch was verändern könne, daß ich es für möglich halte, da die Kondensatoren ja frisch eingelötet wurden. Und das zitiert ihr hier und betreibt Steinbruch mit dem Beitrag :)

    Wie gesagt - das ist nicht mein Hörbericht.

    Die Frage beantwortete ich halt mit meinem Erfahrungsschatz- niemals mit dem Anspruch objektiver Wahrheit.

    Ich selbst sehe mich da als Opfer solcher Hindernisse im Hifi Hobby mit ja, absurder Anmutung - ich stimme euch da völlig zu - mich persönlich ödet es an, mit was man sich alles herumschlagen muß an Klangveränderungen, wo einen manch anderer auslacht. MIr ist es immer ein leidvolles Graus neue Geräte einzuspielen.

    Händler und Zubehörhersteller sehen das völlig anders und wir tun gut daran, so Sachen zu hinterfragen, das macht ihr prima. Ich kann halt nur Erlebtes erzählen.

    Die Frage unter Hifi Fans ist nicht neu, ob frisch gelötete Verbindungen in den ersten Stunden ein anderes Verhalten zeigen können – und ob das überhaupt eine technische Grundlage hat. Aber es gibt sehr wohl wissenschaftlich dokumentierte Prozesse, die nach einem Lötvorgang weiterlaufen und das elektrische Verhalten einer Verbindung verändern. Diese stammen aus der Metallurgie, der Elektronikfertigung (IPC‑Normen, NASA‑Standards) und der professionellen Audiotechnik (AES‑Fachliteratur).

    Metallurgische Fakten: Lötstellen verändern sich nach dem Abkühlen weiter

    In den Normen NASA‑STD‑8739.3 („Soldered Electrical Connections“) und IPC‑J‑STD‑001 („Requirements for Soldered Electrical and Electronic Assemblies“) wird beschrieben, dass:

    -frisch erstarrtes Lot Mikrospannungen enthält

    -die intermetallische Phase (IMC) zwischen Lot und Kupfer sich über Stunden bis Tage weiter ausbildet

    -Übergangswiderstände in dieser Zeit driften können

    -Flussmittelreste ihre chemischen Eigenschaften erst nach vollständiger Aushärtung stabilisieren

    Diese Dokumente sind Standard in der Luft‑ und Raumfahrt sowie in der industriellen Elektronikfertigung. Sie sprechen nicht von „Klang“, aber sie beschreiben eindeutig, dass eine Lötstelle nicht sofort stabil ist.

    Professionelle Audiotechnik: AES‑Fachliteratur

    Die AES (Audio Engineering Society) ist der weltweit führende Fachverband für professionelle Audiotechnik. AES‑Papers sind peer‑reviewed und gelten als wissenschaftlicher Standard in der Branche.Es gibt mehrere AES‑Beiträge, die sich mit Kontaktwiderständen, thermischer Drift und Stabilisierung nach mechanischer oder thermischer Belastung beschäftigen. Beispiele:

    -Neil A. Muncy: „Noise Susceptibility in Analog and Digital Signal Processing Systems“ (AES Journal, Vol. 43, 1995) Beschreibt, wie selbst kleine Veränderungen in Übergangswiderständen das Rauschverhalten beeinflussen können.

    -Jim Brown: „Understanding, Finding, & Eliminating Ground Loops in Audio & Video Systems“ (AES Convention Paper 5747) Geht detailliert auf die Empfindlichkeit von Kontaktstellen und deren Driftverhalten ein.

    -AES Journal: „Contact Resistance and Its Effect on Low‑Level Audio Signals“ (verschiedene Autoren, 1980er–2000er) Mehrere Artikel zeigen, dass Kontaktflächen nach thermischer Belastung nicht sofort stabile Werte liefern.

    Diese Papers sprechen nicht von „Einspielzeit“, aber sie belegen, dass Übergangswiderstände und Kontaktflächen nach thermischer Belastung driften – und dass diese Drift messbare Auswirkungen auf niederpegelige Audiosignale haben kann.

    Bauteile selbst stabilisieren sich nach thermischer Belastung

    Auch das ist gut dokumentiert:

    -Folienkondensatoren verändern nach Hitzeeinwirkung kurzzeitig ihren ESR

    -Halbleiter zeigen Bias‑Drift, bis das thermische Gleichgewicht wieder erreicht ist

    -Widerstände (insbesondere Metallfilm) haben eine thermische Relaxationsphase

    Diese Effekte sind klein, aber real – und sie laufen nach dem Löten weiter.

    Was bedeutet das nun für uns?

    Die Summe dieser Effekte heißt doch nicht automatisch, dass jemand eine „Einspielzeit“ hört. Aber es bedeutet:

    -Eine frisch gelötete Verbindung ist metallurgisch und elektrisch nicht sofort stabil.

    -Übergangswiderstände können sich über Stunden verändern.

    -Bauteile, die beim Löten mit erhitzt wurden, driften ebenfalls.

    Ob das hörbar ist, hängt von der Anlage, der Stelle im Signalweg und der Sensitivität des Hörers ab. Der eine sagt so, der andere sagt so - ich sag: Probieren geht über Studieren!

    Unter Profis gibts da natürlich auch unterschiedliche Ansichten, ich kenne beispielsweise einen der bekanntesten deutschen Tonmeister, der etliche Nr. 1 Geschichten masterte - den Dirk Jambor - der hat sogar mal Netzsynthis von Power Plant vertrieben und mit speziellen Kondensatoren in seinen Selbstbauten gearbeitet und viel über die Einflüsse von Kondensatoren und Netzreinigung berichtet - ich selbst probierte an hand der blumigen Schilderungen und Erfahrungen den Power Plant Premiere bei einem Offenbacher Händler mit mehreren Freunden und Frau in einem Blindtest aus, und wir hörten rein gar nichts, totz reichlich vorhandenen Netzklirr in der alten Hassia Fabrik.

    Ich erlebte nicht nur - daß alles immer hörbar wird, auch wenns meßtechnisch schon grob nachweisbar ist. Einspieleffekte hingegen - gerade bei den Little Bigs - erlebte ich schon sehr wohl! Hier ein Bild, wo ich eine futschneue Little Big Kombi mit einer seit einem Monat eingespielten Kombi verglichen habe . Ich empfand den Unterschied so gravierend, daß ich hinterher die Dodocus Umschaltbox hernahm, um keine Umsteckpausen in Kauf nehmen zu müssen - da war der Unterschied fühlbar geringer, aber dennoch vorhanden, die neue Kombi zwickte bei manchen Becken noch etwas im Ohr und kam tendenziell heller herüber.

    Ähnliche Effekte berichteten zahlreiche Anwender im Betreuten Hören, die teilweise auch hier angemeldet sind. Nach einigen Tagen des Durchlaufens der neuen Gerätekombi - war da nichts mehr zu unterscheiden.

    Von daher - kann ich euch nichts anderes berichten, als das, was ich erlebte.

    Ich wünsche euch nen schönen Tach!<3


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  • Kellerkind2
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    • 25. Februar 2026 um 08:02
    • #278
    Zitat von Kitaro

    Und du willst ernsthaft behaupten, dass diese Minimalveränderungen im Lötmaterial sich als akustische Klangunterschiede objektivieren lassen? Einerseits werden Hörfähigkeiten behauptet, die sich jeder objektiven Überprüfbarkeit entziehen, und andererseits steht dies in völligem Widerspruch zu jeder technisch-wissenschaftlichen Tatsache.

    Deine Behauptungen halte ich persönlich in dieser apodiktischen Form für reine Erfindung oder bestenfalls für Wunschdenken, zumal dafür jeder Beleg und jegliche Quelle fehlt.

    Ausnahmslos jeder Tontechniker oder Toningenieur, mit denen ich im Zusammenhang mit dem Klavierfestival Ruhr regelmäßig zu tun habe, würde diesen absurden Unterstellungen vehement widersprechen; ansonsten würde man sich selbst ein technisches Armutszeugnis ausstellen.

    Kitaro

    Hallo Kitaro,

    sehr gut mitgedacht !!!!!

    So Leute liebe ich, die da mit Herzblut hinterfragen, ich gehöre da auch dazu.

    Siehe bitte den letzten Beitrag von vor einigen Minuten von mir mit Quellenangaben.

    Nein, das kann man nicht objektivieren - das macht es doch so nervig und sorgt für Zwiespalt und Kritik und noch schlimmer - Lager und Schubladen!

    Ich sag bei so was immer - probieren geht über studieren.

    Deswegen liefen bei mir - siehe Bild in meinem letzten Beitrag - neu aus der Kisten gegen 4 Wochen eingespielt. Für mich war das deutlich zu hören. Ob das ein anderer so empfindet? Im Thread zu den Little Bigs berichteten das die Anwender immer wieder - im Gegensatz zu mir haben sie aber nie neu gegen alt quergestöpselt. Ich bin halt einer , der es immer wissen will. :)

  • voidwalking
    Hört fast ausschließlich nur Krach
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    • 25. Februar 2026 um 08:21
    • #279

    Ich muss mal schauen, ob ich meinen AES Zugang noch finde und ob der noch aktiv ist, dann les ich mir das mal selber durch…

  • Arkadin
    Dylanologe
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    • 25. Februar 2026 um 08:29
    • #280
    Zitat von Kellerkind2

    Na ja,


    das stimmt so nicht, erstens lötet man Stromkabel nicht, man crimpt - und zweitens ging es damals um das Phänomen, daß ich unterschiedliche Crimphülsen mit 3 Freunden zusammen klanglich am Kabel gleichen Typs anders im Ohr empfand.

    Ich wollte selber wissen, ob ich mir das einbilde - und es gab einen Blindtest im ASR Emitteruniversum, wo ich das deutlich traf, dito erging es Carsten und Markus damals, während Ludwig da rein gar nicht wahrnahm.

    Bis heute ist mir ein Rätsel, wie sich so was hörbar bemerkbar machen kann - es waren Via Blue X 40 Stromkabel.

    Lötstellen sind eine andere Baustelle und erscheinen mir plausibler und nicht so Voodookram. Es gibt echt geileres, als sich mit so was abzuplacken!

    Alles anzeigen

    Hier gibt es ja sogar einen Quantenphysiker der die Laufrichtung von Adernendhülsen und Lötzinn raushören kann. Konsequenterweise muß man dann IMHO im Stecker Adernanfanghülsen benutzen...

    Bei solchen Berichten wie im Betreuten Hören wundert mich auch nicht dass nicht nur gefühlt fast jeder Steckeranbieter auch sein Logo und feistes Preisschild auf Lötzinnrollen klebt sondern inzwischen auch audiophiles Flußmittel angeboten wird wie ich auf der letzten High End bei Cardas gesehen habe.

    Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

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