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Was macht einen guten Hörraum aus?

  • averagemusicfan
  • 17. Juli 2025 um 12:12
  • averagemusicfan
    Marc
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    • 17. Juli 2025 um 12:12
    • #1

    Ich ziehe bald um und hab die großartige Gelegenheit, mir dieses Zimmer als Hörraum einzurichten:

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    Es handelt sich um einen Altbau mit ca. 3-3.5m hohen Decken und einem alten, stellenweise leider knarzigem Dielenboden. Wie gehe ich am besten vor? Was sollte ich alles beachten um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen?

    Meine aktuelle Überlegung ist: Die Couch kommt an die Fensterwand, ca 50cm vom Fenster entfernt, lautsprecher an die gegenüberliegende Wand mit ausreichend Platz zu den Seiten und nach hinten und die Anlage dann an die linke Außenwand, mit zumindest dem Plattenspieler wahrscheinlich auf einer Wandhalterung wegen des Dielenbodens.

    Für den Durchgang in der linken Wand überlege ich einen Akustikvorhang zu installieren, da ich mir vorstellen kann, dass das ansonsten das Stereobild negativ beeinflussen kann.

    Bin ich damit völlig auf dem Holzweg oder gehen die Überlegungen schon in die richtige Richtung? Woran muss ich noch denken?

    LG
    Marc

  • Rook
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    • 17. Juli 2025 um 12:25
    • #2

    Hast Du zufälligerweise noch Fotos vom Raum verfügbar?

    Gruß, Rüdiger

  • averagemusicfan
    Marc
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    • 17. Juli 2025 um 12:34
    • #3

    Leider nur diese beiden (die Heizung wird noch an die Wand unter den Fenstern montiert).

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  • Rook
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    • 17. Juli 2025 um 13:15
    • #4

    Wegen des Durchganges würde ich mir erst einmal keine Gedanken machen.

    Bei so einem "nackten" Raum wäre mein erster Gedanke natürlich eine geeignete Raumakustik zu schaffen.

    Hast Du Überlegungen dazu angestellt?

  • averagemusicfan
    Marc
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    • 17. Juli 2025 um 13:45
    • #5

    Auf den Boden kommt noch ein Teppich, vor die Couch ein Couchtisch, zwischen Die Lautsprecher an die Wand kommt ein relativ großes Ölgemälde, ca 150x150cm, links und rechts hinter der Couch werden große Pflanzen stehen und an die Seitenwände kommen mehrere Wandregale mit mehr kleineren Pflanzen/Deko.

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 17. Juli 2025 um 13:51
    • #6

    Für mich ist es ein großes Plus beim Musikhören zum Fenster raus schauen zu können.

    Das wäre für mich gesetzt.

    Boxen jeweils seitlich des Fensters.

    Anlage links an die Wand, neben den Hörsessel.

    Plattenspieler wg. Dielenboden an die Wand.

    Mein Raum ist 3,48 breit.

    Vordere innere Ecken meiner schmalen Boxen sind 1,8m voneinander entfernt und 1,5m von der Vorderwand.

    Alternativ die Boxen an die lange Wand à la Joachim Gerhard.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Balou
    versuchs mal mit Gemütlichkeit...
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    • 17. Juli 2025 um 14:05
    • #7
    Zitat von FrankG

    Für mich ist es ein großes Plus beim Musikhören zum Fenster raus schauen zu können.

    Das wäre für mich gesetzt.

    Boxen jeweils seitlich des Fensters.

    Anlage links an die Wand, neben den Hörsessel.

    Plattenspieler wg. Dielenboden an die Wand.

    Hallo,

    ich würde für mich Franks Anforderungen insofern ergänzen, das ich tagsüber natürliches Licht im Raum haben möchte.

    Aus genau diesem Grunde gehen Keller ohne Fenster oder nur mit Lichtschächten für mich gar nicht.

    Beste Grüße

    Thomas

  • Techniclassic
    Klangschrauber
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    • 17. Juli 2025 um 14:05
    • #8

    Probeweise die Anlage um 180 Grad drehen: Lautsprecher am Fenster, Sofa gegenüber. Hinter dem Sofa Bücherregal. Stichwort: Live end, dead end…

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • averagemusicfan
    Marc
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    • 17. Juli 2025 um 14:34
    • #9
    Zitat von FrankG

    Boxen jeweils seitlich des Fensters.

    Anlage links an die Wand, neben den Hörsessel.

    Hatte ich auch überlegt, aber ist so ein großes Glasfenster zwischen den Lautsprechern nicht auch schlecht für die Raumakustik? Und das Fenster geht eh zur Straße und den gegenüberliegenden Häusern raus, toller Ausblick ist da eh nicht ^^

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 17. Juli 2025 um 14:48
    • #10

    Klar ist ein Fenster akustisch nicht so toll. Optisch vielleicht schon. Und wenn die Musik hinter dem Fenster draussen spielt, ist wahrscheinlich besser als wenn sie von hinter der Wand spielt. Rein von der Kombination von Optik und Akustik. Vom virtuellen Bild, was sich dir bietet.

    Nimm einen Sessel und setz dich probeweise hin.

    Was ist optisch dein Favorit?

    Denn du bist das Maß der Dinge.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Rook
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    • 17. Juli 2025 um 15:32
    • #11

    Nur mal als Grundüberlegung: Akustikpaneele JETZT in dem leeren Raum anbringen, erspart Zeit, Mühe und nachträglich hässliche Kompromisslösungen.

    Da ist es auch erst einmal Wumpe, wie und wo die Anlage steht.

  • SidVic1904
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    • 17. Juli 2025 um 16:50
    • #12

    Die Position der Lautsprecher neben den Fenstern ist die denkbar Schlechteste, finde ich.

    Ergänzung: Fenster direkt zwischen Lsp und direkt hinter Hörposition finde ich immer störend und müßten behandelt werden. Seitlich spielen die meist keine große Rolle.

    Schaut man sich mal die Druckmaxima im Raum an. Also dort wo die Raummoden am stärksten sich auswirken, dann würden die Lautsprecher genau drin stehen.

    Ich habe deine Raumangaben mal im Online Raummodenrechner eingegeben.

    49HZ Mode

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    63Hz Mode

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    Besser als, wie oben schon erwähnt, du stellst die Lautsprecher rechts und links der Türe auf. Also auf der Längsseite. Es geht dir zwar etwas Sitzabstand verloren, vor allem wenn die Lsp vorne (80cm) bisschen von der Wand weg sollen und der Sitzplatz (70cm) ggü auch aber dafür weniger Auslöschungen etc. Abstand bleibt trotzdem groß genug. Kommst du mit einem Stereodreieck von 2.1m-2.3m Seitenlänge raus.

    Viel weiter wäre das bei der Aufstellung links/rechts vom Fenster auch nicht, da du ja 0,5m Seitenabstand halten solltest.

    Problem ist, du solltest den Durchgang verschließen können beim Hören. Akustikvorhang kannste vergessen. Bedämpft dir zwar den Raum aber alles andere geht durch. Am Besten Schiebetüre installaieren und auf die Rückseite der Schiebetüre QRD Diffusion (15cm tief sind die so ca.) nageln.

    So würde das aussehen:

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    Bleibt genug Platz für weitere Raumakustik Maßnahmen und auf z.b. der rechten Seite ein großes Regal für Platten. Fenster kannst du auch rausschauen.

    Raumakustik Maßnahmen:

    - vermutl. auf jeden Fall Deckensegel bedenken

    - 1st Reflexpunkt kommt auf deine Lsp, deren Abstrahlcharakteristik, und deren Aufstellung an.

    - Bass ertmal messen wenn alles drin ist.

    Grüße

    Mario

    Einmal editiert, zuletzt von SidVic1904 (17. Juli 2025 um 16:59)

  • averagemusicfan
    Marc
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    • 17. Juli 2025 um 17:49
    • #13

    Wow vielen Dank! Auch wenn ich fast nur Bahnhof verstehe 😄

    Lautsprecher neben den Fenstern ist raus, das ist mit klar. Über die Anordnung links und rechts des Durchgangs hab ich noch nicht nachgedacht, bin mir aber auch nicht sicher, wie das dann mit den Lautsprecherkabeln klappen soll.

    Eine Schiebetür, zusätzlich mit Diffusoren stell ich mir vor allem optisch auch schwierig vor. Es sollte schon auf der wohnlichen Seite bleiben, ich wohne auch nicht alleine 😄

    Wie sähe es denn aus mit den Lautsprechern an der dem Fenster gegenüber gelegenen Wand? Meinst du, auch dann ist eine Schiebetür unabdingbar?

    Und wie "misst" man einen Raum überhaupt? Kann man das, wenn man von der Materie überhaupt keine Ahnung hat? Gibt es Profis, die das für einen übernehmen (inklusive Auswahl potentiell geeigneter Maßnahmen)?

    Die Lautsprecher sind übrigens Blumenhofer Tempesta 17.

    Danke und LG

    Marc

  • loricraft
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    • 17. Juli 2025 um 17:53
    • #14
    Zitat von averagemusicfan

    Wow vielen Dank! Auch wenn ich fast nur Bahnhof verstehe 😄

    ….

    falls noch nicht bekannt:

    Raummoden Rechner - Trikustik

    Gruß lori

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
    PS: Hört mehr Jazz

    .... und daran wird noch gearbeitet:
    https://www.discogs.com/user/loricraft/collection?header=12&limit=25&page=100

  • Mike Thomas
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    • 17. Juli 2025 um 18:03
    • #15

    Hallo Marc,

    Ich kann nur raten:

    Probiere es aus! Nach Möglichkeit messtechnisch begleitet. Ich habe in diversen Hörräumen immer wieder Überraschungen erlebt. Selten war das Ergebnis wie zuvor erwartet.

    Theorie und Praxis sind auch hier zwei paar Schuhe.

    Viel Erfolg

    Grüße

    Mike

  • averagemusicfan
    Marc
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    • 17. Juli 2025 um 18:09
    • #16
    Zitat von loricraft

    falls noch nicht bekannt:

    https://trikustik.at/raummoden-rechner/

    Gruß lori

    War noch nicht bekannt, danke! Aber was ich da sehe, versteh ich trotzdem nicht so richtig 😄

  • loricraft
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    • 17. Juli 2025 um 18:31
    • #17

    sorry, hier die Hinweise als “Bedienungsanleitung “

    Raummodenrechner: Raummoden berechnen & beseitigen - Trikustik
    Der Raummodenrechner von Trikustik hilft Ihnen dabei, Raummoden zu ✎ berechnen & zu beseitigen. ➢ Hier finden Sie unseren Rechner!
    trikustik.at

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
    PS: Hört mehr Jazz

    .... und daran wird noch gearbeitet:
    https://www.discogs.com/user/loricraft/collection?header=12&limit=25&page=100

  • SidVic1904
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    • 17. Juli 2025 um 18:33
    • #18
    Zitat von averagemusicfan

    ...

    Lautsprecher neben den Fenstern ist raus, das ist mit klar. Über die Anordnung links und rechts des Durchgangs hab ich noch nicht nachgedacht, bin mir aber auch nicht sicher, wie das dann mit den Lautsprecherkabeln klappen soll.

    Eine Schiebetür, zusätzlich mit Diffusoren stell ich mir vor allem optisch auch schwierig vor. Es sollte schon auf der wohnlichen Seite bleiben, ich wohne auch nicht alleine 😄

    Wie sähe es denn aus mit den Lautsprechern an der dem Fenster gegenüber gelegenen Wand? Meinst du, auch dann ist eine Schiebetür unabdingbar?

    Und wie "misst" man einen Raum überhaupt? Kann man das, wenn man von der Materie überhaupt keine Ahnung hat? Gibt es Profis, die das für einen übernehmen (inklusive Auswahl potentiell geeigneter Maßnahmen)?

    Die Lautsprecher sind übrigens Blumenhofer Tempesta 17.

    Danke und LG

    Marc

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    Die Frage, die du gestellt hast ist was einen guten Hörraum ausmacht. Ein guter Raum liefert in erster Linie konstante und reproduzierbare Ergebnisse. Willst du also einen guten Hörraum solltest du in diese Richtung auch arbeiten.

    Mit dem Durchgang musst du auf jeden Fall was machen.

    Für deinen Boden auf jeden Fall dicke, schwere Platten für unter die Lautsprecher ausprobieren sonst schwingt der unweigerlich.

    Wie du geschrieben hast, sollte es nach Möglichkeit auch noch nach Lebensraum aussehen und da ist meiner Meinung nach eine Schiebetür die wesentlich schönere Lösung als ein Vorhang. Mit QRD Diffusoren ist sowas hier gemeint:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Wenn du damit die Türe Richtung Hörplatz, also die Seite in deinen Hörraum ausstattest und die Boxen entsprechend stehen bekommst du eine tiefere, breitere Bühnendarstellung und schärfer konturierte Instrumente und Musiker. Außerdem rücken diese etwas nach vorne. Hast du z.B. eine unbehandelte Wand findet das Geschehen irgendwo in der Wand statt. Wichtig: genug Diffusionsfläche, auf korrekter Höhe anbringen.

    Deckensegel sehen so aus:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Vermindern Reflektionen. vermindern Hall sog. Flatterechos. Können auch zur Zähmung des Bass genutzt werden. Gibt auch noch andere Elemente ist hier nur als Beispiel gedacht.

    Falls eine Behandlung mit Bassabsorbern notwendig ist, kannst du die auch gut verstecken z.B. in einem Sockel hinter der Couch und diesen dann gleichzeitig als Konsole zur Ablage von "Kram", Vasen, etc. nutzen. Müssen nicht immer die typischen Kisten in den Raumecken sein.

    Hinter der Couch und davon wäre auch dein Fenster im Rücken betroffen, bei der anderen Aufstellungsvariante, solltest du dafür sorgen, dass der Schall hinter die Absorbiert wird. In kleineren Räumen wo man mit relativ wenig Wandabstand sitzt ist das zu empfehlen. Aber man muss sich da auch keinen grauen Schaumstoff an die Wand nageln. Ein schönes Bild auf akustisch Durchlässigem Material gedruckt und dann auf einen Rahmen gespannt. Dahinter 5-10cm dick dämpfenden Schaumstoff (Basotect, Steinwolle, Holzwolle, etc.) und kein Mensch sieht. Alles sieht wohnlich und durchgestylt aus.

    Beispiel:

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    Und ja es gibt professionelle Raumakustiker, die Messern dir den Raum aus (geht mit Messmikrofon und kostenloser Software) und die geben dann auch Tips und verkaufen auch Material. ISt halt schwierig gute und zuverlässige Leute zu finden. Oder du beschäftigst dich selbst mit der Materie und gehst Schritt für Schritt vor.

    Die meisten Regeln gelten ja so oder so. Ausprobieren ist immer wichtig aber halt auch meist mit vorhersehbaren Ergebnissen.

    Grüße

    Mario

  • SidVic1904
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    • 17. Juli 2025 um 18:47
    • #19

    vereinfacht gesagt:

    Raummoden sind eine Eigenschaft des Raums. Je nach Größe werden an unterschiedlichen Stellen im Raum vor allem Bassfrequenzen unterschiedlich stark verstärkt oder abgeschwächt. Dies führt dann dazu, dass genau die Frequenz z.B. dröhnt oder gar nicht zu hören ist. Der Raummodenkalkulator berechnet dir anhand der Raummaße genau welche Frequenzen an welchen Stellen in deinem Raum betroffen sind. 2 der wichtigsten hatte ich dir oben rausgepickt,

    Die roten und blauen Kästchen/Streifen stellen dir genau dar wo/wie die Mode für diese Frequenz am meisten/stärksten wirkt. Sitzt du jetzt genau in einem dieser Bereiche wird die entsprechende Frequenz entsprechend viel zu stark oder schwach wiedergegeben. Steht dein Lautsprecher genau in einem solchen Bereich fütterst du die Mode natürlich ideal mit Energie.

    Ein anderes Problem sind Reflekionen von Schallwellen im Raum. Dies betrifft aber eher Frequenzen oberhalb des Bassbereichs. Dadurch das die Schallwellen im Raum umhergeschossen werden und an Gegenständen etc. abprallen hörst du, und hier sind kleinere Räume extrem viel stärker betroffen, weniger den direkten Schall aus den Lautsprechern als die zeitlich jeweils bei dir eintreffenden reflektierten Schallwellen. Das führt zu einem "undeutlicheerem" Klangbild. Einer der vielen berühmten Vorhänge. Es gilt also bestimmte Reflektionen zu verhindern, so daß mehr direkter Schall der Lautsprecher bei dir ankommt. Hierzu kann man Absorbieren oder Zerstreuen(Diffusion). Effekte hatte ich dir oben schonmal kurz angerissen.

    Für Diffusion brauche ich allerdings Platz. Deshalb macht die in kleinen Räumen an der Wand hinter dem Hörplatz, wo ich meist nah an der Wand sitze, keinen Sinn. Dort also besser absorbieren. In der Front, hinter dem Lautsprechern mittig und nicht direkt hinter den Lsp, macht QRD Diffusion am meisten Sinn. Effekt siehe oben. Bessere Bühnendarstellung etc.

    So ich denke reicht erstmal. ,;-)

    Grüße

    Mario

    p.s:Lnk von Loricraft erklärt auch viel. Habe ich zu spät gesehen.

  • Online
    McRiem
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    • 17. Juli 2025 um 19:32
    • #20

    Servus.

    Erstmal ist gut, dass der Raum nicht quadratisch ist, aber eine Raumlänge entspricht der Höhe?!

    Fenster: Lieber hinter den Boxen als hinter dem Sofa. Es ist sehr irritierend, starke Reflektionen mit kurzer Verzögerung von der Rückseite zu bekommen.

    Ich würde eine lange Wand für die Aufstellung der Lautsprecher wählen.

    Schall Streuung ist vorteilhaft. Links und rechts offene Regale zu haben, egal ob Bücher, Platten, CDs ist allemal besser als glatte Flächen.

    Boden Reflektionen sollten über Teppich gedämpft werden.

    Die Decke ist eigentlich zu weit weg, um ernsthaft zu stören. Ansonsten gäbe es auch Styropor Platten, die quasi eine strukturierte Putzdecke ersetzen könnten.

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

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