...aus den Rillen genommen. So sieht es aus, nach 20 Platten (Waschungen).
(auch die Akademiker schreien die hier noch Hilfe)
...aus den Rillen genommen. So sieht es aus, nach 20 Platten (Waschungen).
(auch die Akademiker schreien die hier noch Hilfe)
Flohmarktplatten?
Ne, mostly MINT von Discogs oder Kleinanzeigen, einige aus altem bestand.
Ja, ja, MINT, habe da auch so meine Erfahrungen.
Beeindruckend! ![]()
Wie trocknest du die Platten nach der Wäsche?
Habe alte US Platten, da sähe das Wasser bereits nach einer einzigen so aus. Da war schwarzer Nikotin Dreck drauf. In welchem Schmutz man dort gelebt hat ist mir unbegreiflich.
In welchem Schmutz man dort gelebt hat ist mir unbegreiflich.
Nur gut, dass Du die Platten da rausgeholt und gerettet hast 👍🏻😏
Habe alte US Platten, da sähe das Wasser bereits nach einer einzigen so aus. Da war schwarzer Nikotin Dreck drauf. In welchem Schmutz man dort gelebt hat ist mir unbegreiflich.
Nikotin Dreck / Rauchanhaftungen von Zigaretten gehen eher ins Gelbliche. Schwarz lässte eher auf Ruß von Öfen/ Kaminen/ Offenem Feuer schließen. Bei der Schwiegermutter muss spätestens alle 2 Jahre neu tapeziert werden, da alles schwarz wird. Das war übrigens mal Standard und ist es in vielen Regionen dieser Welt immer. Oft dürfte es dort aber wenige bis keine Schallplatten geben.
VG, Martin
Fies gemöppt könnte man sagen: Alles Schwarze, das auf den Tapeten und den Schallplatten landet, teert nicht die Lunge. ![]()
Ich weiß, dass ich mich wiederhole:
Bitte passt mit dem US-Verfahren auf und hört euch jede geschallte LP genau an.
Ich habe nach Einsatz einer Vevor 6L zu Beginn ganz gute Ergebnisse erzielt. Dann im Wasch-Wahn ohne Hörkontrolle mehrere Hundert LPs geschallt.
Davon kann ich einen Großteil entsorgen (Höhen komplett weg, dazu meist grob-körniger Klang, fast wie verzerrt), bei den Übrigen stelle ich ebenfalls eine leichte Höhendämpfung fest, damit muss ich leben.
Schalle nun seit gut 1,5 Jahren keine LPs mehr und ärgere mich jedesmal neu, wenn ich eine geschallte LP aus dem Regal ziehe.
Mein US-Bad sah auch immer schön dreckig aus.
Was mich zunächst gefreut hat, musste ich im Nachhinein bitter bereuen.
Woran es gelegen hat, keine Ahnung. Niedrige Temperatur (20-25 Grad Celsius, gemessen) und nur für 7 Minuten als Einzel-LP geschallt und danach abgesaugt, das sollte alles unauffällig sein.
Auch sind wir ein Nichtraucher-Haushalt, 95% meiner LPs stellen Neuware dar.
Ich vermute, dass sich bei meiner US-Maschine bereits ein Abtrag am Vinyl eingestellt hat.
Besonders bei den Ur-MFSL war das Bad reichlich dunkel gefärbt, im Feinsieb fand sich dunkler Schmodder. Und das, obwohl alle LPs in den Jahren mehrfach mittels meines Punktsaugers gewaschen worden sind.
Passt bitte auf eure Schätze auf und kontrolliert die Ergebnisse.
Viele Grüße
Stefan
Meine werden ganz primitiv mit einem Alkohol getränkten Lappen gesäubert. Es kam schwarzer Dreck runter. Die Platten klingen besser. Gehe pragmatisch an das Thema, würde nur Punktsauger verwenden. Danke für die Warnung.
Guten Abend,
nur, dass wir uns richtig verstehen:
Mit meinem Posting möchte ich die ganzen US-Maschinen nicht verteufeln. Bei mir hat das halt trotz vorsichtiger Anwendung zur Zerstörung etlicher LPS geführt.
Die Vevor 6L nutze ich übrigens noch, darin versenke ich meine 40er Weber-Doppelvergaser für mein Käferchen. ![]()
Grüße
Stefan
Hört der sich nach der Kur geräumiger an? De rKäfer.
Hallo Steffi,
Danke für deine Ausführungen bezüglich der 6l Vevor und der Plattenabnutzung. Ich habe sofort einen Langzeittest begonnen und kann als vorläufiges Ergebnis nach 4 h Ultraschall (das Gerät ist spezifiziert mit 180 W @ 40 kHz) hörbar nichts 100 % richtiges feststellen, die Höhen sind scheinbar noch hörbar. Anbei das Mikroskopbild der Schallplatte bei 4 h.
UPDATE: Ich breche den Test ab, bei mir sind nach 4 h Ultraschallreinigung hörbar noch alle Höhen vollständig vorhanden!
Steffi --> Pack das Dingen wieder aus
Oder Du hast einen Defekt, das kann ich mir aber nicht vorstellen. Zustände wie am Teilchenbeschleuniger CERN, wo Materie einfach so verschwindet hätten meinen elan zu weiteren Untersuchungen jetzt noch einmal angereitzt. Zum Toponium nochmal.
In einem Restaurationsvideo über Uhren sah ich gestern ein Gerät zur Trocknung nach dem Ultraschallbad: Elma Dry.
Ich habe mit meiner Humminguru schon einige Platten gewaschen, aber bisher konnte ich keine einzige Verschlechterung feststellen.
Wie es es mit der Vevor aussieht kann ich nicht sagen. Hatte so ein Teil vor Jahren mal, aber das Reinigen damit war mir zu mühsam. Hab ich bald wieder verkauft.
Ich vermute, dass sich bei meiner US-Maschine bereits ein Abtrag am Vinyl eingestellt hat.
Dem Vinyl werden Zusatzstoffe beigemischt. Einige um die Oberfläche zu glätten, andere um die Reibung zu reduzieren. Vielleicht wurden diese oberflächlich herausgelöst. Dies könnte aber auch beim Einsatz von Chemikalien geschehen.
Danach gleitet nie Nadel nicht mehr wie auf Schienen daher sondern eher wie auf den Schwellern.
Dem Vinyl werden Zusatzstoffe beigemischt. Einige um die Oberfläche zu glätten, andere um die Reibung zu reduzieren. Vielleicht wurden diese oberflächlich herausgelöst. Dies könnte aber auch beim Einsatz von Chemikalien geschehen.
Passiert auch in einem Verfahren welches man "Plasmatieren" nennt.
Dabei werden in einer art Brennprozess mit einer Plasmaflamme im Unterdruckverfahren und reinem Sauerstoff oberflächlich die mehr oder weniger flüchtigen Hifs und Zusatzstoffe eines Kunststoffes entzogen, mit dem Ergebniss einer microskopisch betrachteten Mondoberfläche mit Milliarden von nun winzig kleinen vertiefungen und löchern auf der Oberfläche, dadurch erhält man auch auf unlackierbaren Kunststoffen wie zbs PUR oder PA eine dauerhafte Ädhasion bzw besseres Haftverhalten, bin vom Fach.
gruß
volkmar
Alles anzeigenIch weiß, dass ich mich wiederhole:
Bitte passt mit dem US-Verfahren auf und hört euch jede geschallte LP genau an.
Ich habe nach Einsatz einer Vevor 6L zu Beginn ganz gute Ergebnisse erzielt. Dann im Wasch-Wahn ohne Hörkontrolle mehrere Hundert LPs geschallt.
Davon kann ich einen Großteil entsorgen (Höhen komplett weg, dazu meist grob-körniger Klang, fast wie verzerrt), bei den Übrigen stelle ich ebenfalls eine leichte Höhendämpfung fest, damit muss ich leben.
Schalle nun seit gut 1,5 Jahren keine LPs mehr und ärgere mich jedesmal neu, wenn ich eine geschallte LP aus dem Regal ziehe.
Mein US-Bad sah auch immer schön dreckig aus.
Was mich zunächst gefreut hat, musste ich im Nachhinein bitter bereuen.
Woran es gelegen hat, keine Ahnung. Niedrige Temperatur (20-25 Grad Celsius, gemessen) und nur für 7 Minuten als Einzel-LP geschallt und danach abgesaugt, das sollte alles unauffällig sein.
Auch sind wir ein Nichtraucher-Haushalt, 95% meiner LPs stellen Neuware dar.
Ich vermute, dass sich bei meiner US-Maschine bereits ein Abtrag am Vinyl eingestellt hat.
Besonders bei den Ur-MFSL war das Bad reichlich dunkel gefärbt, im Feinsieb fand sich dunkler Schmodder. Und das, obwohl alle LPs in den Jahren mehrfach mittels meines Punktsaugers gewaschen worden sind.
Passt bitte auf eure Schätze auf und kontrolliert die Ergebnisse.
Viele Grüße
Stefan
Hm, also ich würde erst mal die Platten auf einem anderen Laufwerk hören, bevor ich sie entsorge. Denn das US-Bad selbst sehe ich als unproblematisch. Aber dann gehts los: welche Lösung wird verwendet, wie trocknet man das Vinyl, welche TA tastet ab, ist ein Kabel verdächtig... da kommt die ganze Kette in Frage. Am verdächtigsten wäre aber der Tonabnehmer.
Wie Christoph schalle ich seit Jahren, je nach Verschmutzung 5 bis 15 Minuten. Im Bad finde ich dann sicher ein paar Schwebstoffe, und eine Art Wollmaus von längeren Fasern auf dem Vinyl. Aber eine Dunkelfärbung hatte ich nie.
Welche Flüssigkeit wird denn da so verwendet?
Hallo zusammen,
nun betreibe ich mein Vinyl-Hobby ja nicht erst seit gestern, so 55 Jahre Schallplattenleidenschaft kommen da locker zusammen.
Die zerstörten Platten wurden auf diversen Anlagen gehört, ich selbst habe drei funktionierende Tonabnehmer.
LPs wasche ich mit Flächensauger ab 1992, in 2006 abgelöst durch meinen Punktsauger.
Mit diesen Maschinen gab es nie Probleme, der klangliche Zugewinn war gerade nach der jeweils ersten Wäsche enorm.
Das US-Verfahren interessierte mich dann 2021 doch so sehr und die Vevor 6L wurde bestellt.
Waschflüssigkeit war Desti-Wasser mit einigen wenigen Tropfen Mirasol.
Es ist ja nicht so, dass alle geschallten LPs zerstört worden sind. So habe ich eine FAUST-Box geschallt, die versuchsweise nicht abgesaugt und ganz hervorragende Ergebnisse erzielt.
Gerade in den Pausen zwischen dem Sprechen herrscht Grabesstille.
Ich vermute, dass nicht alle Vinylqualitäten geeignet sind, die meisten MFSL klingen merklich dunkler, meine DSOTM-MFSL ist nach der Schallung klanglicher Schrott, fast keine Höhen mehr, die Oberfläche sieht merkwürdig aus.
Leider kein Einzelfall in meiner Sammlung, auch die Sony-Mastercut „Wish You Were Here“ musste ersetzt werden, klingt grob-körnig mit gedämpftem Hochton.
Ich hoffe, dass ich der Einzige bin und auch bleibe, der diese Probleme hatte.
Ja, sehr schade aber es gibt Wichtigeres als solche LPs zu verlieren, letztlich sind sie ersetzbar.
Weiterhin viel Erfolg beim Schallen, Grüße
Stefan