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Bastelspaß mit NASA Teilen

  • oww
  • 26. Juli 2025 um 08:23
  • oww
    Fortgeschrittener
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    • 26. Juli 2025 um 08:23
    • #1

    Nicht streng Audio, aber ein spannendes Retro-Projekt bei dem sich eine Blechkiste und ein Haufen Bauteile als Apollo Fernsteuerung entpuppen. Ich stell‘s mal hier ein - bei Bedarf bitte löschen/verschieben. Viel Spaß beim lesen!

    Reverse engineering the mysterious Up-Data Link Test Set from Apollo

    VG Oli

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 26. Juli 2025 um 10:53
    • #2

    Das ist ja mal ein cooles Ding.
    Auf dem Röntgenbild sieht es so aus, als wären das Modul innendrin freiverdrahtet. Zwischen den langen Steckerpins und den Bauteildrähten.
    Man kann da Transistoren, Widerstände und Kondensatoren (?) erkennen.
    Reparatur heißt dann ersetzen von Modulen. Bzw. Ersetzen der gesteckten Platine.

    Vielleicht haben ja auch Audiohersteller früher so kompakt gebaute Module eingesetzt.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Techniclassic
    Klangschrauber
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    • 26. Juli 2025 um 11:39
    • #3
    Zitat von FrankG

    Das ist ja mal ein cooles Ding.
    Auf dem Röntgenbild sieht es so aus, als wären das Modul innendrin freiverdrahtet. Zwischen den langen Steckerpins und den Bauteildrähten.
    Man kann da Transistoren, Widerstände und Kondensatoren (?) erkennen.
    Reparatur heißt dann ersetzen von Modulen. Bzw. Ersetzen der gesteckten Platine.

    Vielleicht haben ja auch Audiohersteller früher so kompakt gebaute Module eingesetzt.

    Ja, haben sie. Es gibt solche Bauteile in älteren Mischpulten. Mikrofon Verstärker z.b.. die hießen damals „Dickfilme“, waren die Vorgänger von ICs.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 26. Juli 2025 um 11:42
    • #4

    Unter Dickfilm würde ich keine Module mit diskreten Bauteilen vermuten. Sondern eine eher relativ große Art von IC bzw. -Vorläufer.
    Da kenne ich mich aber nicht aus. Bin ich zu jung, dass das meine schulische oder universitäre Ausbildung irgendwie tangiert hätte.

    Entspanntes Hören, Frank

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  • papaschlumpf
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    • 26. Juli 2025 um 11:57
    • #5

    Hallo,
    ich fühle mich wieder in meine ehemalige Arbeitswelt
    als Servictechniker bei IBM zurückversetzt.
    Schreibautomat von IBM - MT/ST (IBM Magnetic Tape Selectric Typewriter)
    Mitte 64er- bis in die 70er Jahre.
    Ein Relays-Grab. Relays mit auswechselbaren Schaltkontakten, ohne Ausbau des Relays.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

  • Herat
    Titellos
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    • 26. Juli 2025 um 12:00
    • #6

    Diese alte Technik finde ich extrem faszinierend. Wie kompromisslos man damals versuchte den vorhandenen Stand der Technik zu nutzen.

    Hier ein Erklärvideo über die damals genutzten Core Robe Memories:

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  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 26. Juli 2025 um 12:20
    • #7

    Kernspeicher kenne ich nur als Anschauungsobjekte.

    Weiß jemand bis wann die Stand der Technik waren?

    So Mitte der 60er waren die wohl noch aktuell.

    Denn ich kenne eine Story, wo es um eine Prüfungsfrage in der mündlichen Ergänzungsprüfung eines bekannten Elektroingenieurs geht, bzgl. Speicherkerne.

    Die hat verhindert, dass er am dortigen Lehrstuhl eine Doktorandenstelle bekommen hat. Er ist dann in die Softwareindustrie gegangen und hat dann später mit ein paar Kollegen eine eigene Firma gegründet.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • jokeramik
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    • 26. Juli 2025 um 12:26
    • #8

    Hochinteressant.

    Die technische Realisierung ist beeindruckend.

    Die DDR hat sich in der Kosmosforschung beteiligt. Ein Projekt war u.a. die Datenspeicherung bei Satelliten bzw. Forschungssonden auf Magnetband (u.a. Phobos-Mission). Das Team um Prof. Völz in der Akademie der Wissenschaften der DDR war da tätig. In Zusammenarbeit mit dem Institut Manfred v. Ardenne wurde eine Metallbandtechnologie entwickelt, die später nach Japan verkauft wurde und dort zu den entsprechenden Videobändern in Massenverbreitung weiterentwickelt wurde.

    Er beschreibt auch, welche technische Bedingungen gegeben waren.


    http://www.horstvoelz.de/kontakt/index.html

    http://www.horstvoelz.de/kontakt/Vortrag%20Sternwarte.pdf

    http://www.horstvoelz.de/kontakt/DDR-Tiefraumspeicher%20R%203m.pdf


    http://www.horstvoelz.de/kontakt/WeideHabil.pdf

    VG

  • Herat
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    • 26. Juli 2025 um 12:29
    • #9

    Zur Zeit des Apollo Programms gab es schon Trommelspeicher und Magnetbänder. Die Core Rope Speicher (also ROM) waren wegen der mechanischen Stabilität und geringeren Größe und Masse gewählt worden. Flüchtige Kernspeicher fanden bis in die 70er Jahre Verwendung. Ab da werden wohl RAMs auf Silikonbasis günstiger und leistungsfähiger geworden sein. Kernspeicher waren wiederum leistungsfähiger als die Trommelspeicher.

  • jokeramik
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    • 26. Juli 2025 um 12:32
    • #10
    Zitat von FrankG

    Unter Dickfilm würde ich keine Module mit diskreten Bauteilen vermuten. Sondern eine eher relativ große Art von IC bzw. -Vorläufer.
    Da kenne ich mich aber nicht aus. Bin ich zu jung, dass das meine schulische oder universitäre Ausbildung irgendwie tangiert hätte.

    Das sind fertige vergossene Baugruppen, die raumsparend mit diskreten Bauteilen realisiert wurden. War notwendig, da damals noch keine IC´s, wie wir diese im heutigen Sinne kennen, existierten. Auch ist der Einsatz von hochintegrierten Schaltkreisen unter den Bedingungen im Kosmos durch die dort vorhandene hochenergetische Strahlung und deren Folgen auf solche IC´s nicht immer möglich. Da sind einzelne Bauelemente mit gröberen Strukturen immer zuverlässiger. Prof. Völz beschreibt auch auf seiner Seite die entsprechenden Vorgaben.

    Deshalb wurde auch u.a. Magnetband als Speichermedium eingesetzt.

    VG

  • schnupperabo
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    • 26. Juli 2025 um 12:32
    • #11
    Zitat von jokeramik

    Hochinteressant.

    Die technische Realisierung ist beeindruckend.

    Ähnliche Bauweisen kenne ich auch von Militärgerät. Ich schaue mir so was auch immer gern mal an. Das ist heute natürlich museal.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • FrankG
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    • 26. Juli 2025 um 12:38
    • #12

    Der berühmte, recht oft Probleme machende Computer der MIR bestand (wahrscheinlich der entsprechende Programmspeicher) m.W. aus mehreren Magnetköpfen, die an aufgespannten Magnetbändern vorbeigegührt wurden. Das führte dann wohl öfter dazu, dass sich da mechanisch was verklemmte. Die MIR wurde Ende der 80er in Dienst gestellt. Interessante Technik für die Zeit.

    Entspanntes Hören, Frank

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  • schnupperabo
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    • 26. Juli 2025 um 12:39
    • #13
    Zitat von Herat

    Diese alte Technik finde ich extrem faszinierend. Wie kompromisslos man damals versuchte den vorhandenen Stand der Technik zu nutzen.

    Ich denke, so ist es in bestimmten Bereichen heute immer noch. Auch bei manchen meiner früheren Arbeitgeber. Ich stecke da aber schon lange nicht mehr drin und habe den Anschluss verloren. Ich lese aber immer noch gerne darüber, welche erstaunlichen Dinge in den Bereichen Technik und Wissenschaft gemacht werden.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Herat
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    • 26. Juli 2025 um 12:42
    • #14

    Es gibt/gab hier im Formen einen User, der in einer Firma arbeitet(e), die für die ESA Bauteile herstellte. Er berichtete manchmal hier davon. Mich beeindruckte diese kompromisslose Qualität, die da gefordert und eingehalten wurde.

  • Mattematixx
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    • 26. Juli 2025 um 12:46
    • #15

    Wohnt er jetzt in Oberschleißheim?

    ..... stellt euch vor, es ist Krieg. Alle gehen hin. Und keiner kommt zurück!

  • Herat
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    • 26. Juli 2025 um 12:54
    • #16

    Keine Ahnung. Ich hab mal die Forumssuche bemüht, vielleicht meinte ich thorupp ? Ich finde aber diese alten Beitrage darüber nicht.

  • Mattematixx
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    • 26. Juli 2025 um 12:58
    • #17

    Ja, Thorupp meinte ich.

    ..... stellt euch vor, es ist Krieg. Alle gehen hin. Und keiner kommt zurück!

  • thorupp
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    • 26. Juli 2025 um 13:02
    • #18

    Moin,

    Bauteile haben wir nicht hergestellt. Eher Elektronik für die Raumfahrt gefertigt.

    Deswegen sind meine DIY Sachen auch in dieser Qualität gefertigt. Man möchte ja besser als von der Stange sein. ;)

    Lothar, er wohnte mal in Unterschleißheim, jetzt zwischen Regensburg und Nürnberg.

    LG aus dem Altmühltal
    Thomas


  • Derainer
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    • 26. Juli 2025 um 13:04
    • #19

    soeben im Web gefunden

    LG Rainer

    gewerblicher Teilnehmer - Dynavector Vertriebspartner.
    Alle Dereneville-Produkte teilweise im Direktvertrieb.

  • Mattematixx
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    • 26. Juli 2025 um 13:06
    • #20

    Egal Thomas. Hauptsache, Dich gibt es noch :* .

    LG

    Lothar

    ..... stellt euch vor, es ist Krieg. Alle gehen hin. Und keiner kommt zurück!

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