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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!

  • Kellerkind2
  • 7. August 2025 um 08:37
  • Online
    mindfidelity
    floskelforscher
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    • 11. April 2026 um 11:15
    • #301

    Wer sich diesbezüglich fundiert fortbilden möchte , dem sei folgender Grundlagenartikel von Walter Fuchs empfohlen :

    HIFISTATEMENT | netmagazine - Der Dämpfungsfaktor, das unbekannte Wesen
    Jeder kennt ihn dem Namen nach, aber keiner kann so richtig sagen wozu er da ist, was er bewirkt und wo er herkommt. Dabei ist er eine unvermeidliche
    www.hifistatement.net
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    Mescalin66
    Dezibel Sensibelchen
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    • 11. April 2026 um 13:10
    • #302
    Zitat von mindfidelity

    Ich weiss nicht ,

    wie lange wollt ihr absoluten Elektronik -Verstärker-Lautsprecher -Laien denn noch mit 3 Buzzwords, die Ihr weder erklären könnt , noch verstanden habt , weiterhin als erratische Geisterfahrer mit Vollgas in den technischen Bullshit-Haufen rasen ... !?

    Es reicht doch, wenn Ihr alten Männer euch neben die Anlage stellt und von euren Gefühlen erzählt ...

    .. gemach .. gemach .. Gevatter .. welch garstig Worte sich in deinen aufgebracht hingeworfenen Zeilen sich doch finden .. gestern beim Rave im Dorfkrug wohl zu viel vom Hirn-Viagra genascht .. so geht man nicht mit "erfahreneren Herrschaften" um .. Grüße an Generation Z .. oda so

    Grüße aus München von Rupert

    - .. der Nachteil am Nichtstun ist, dass man nie so genau weiß, wann man eigentlich damit fertig ist -

  • Michael D.
    Schwarzhörer
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    • 11. April 2026 um 13:47
    • #303

    Die Worte zwar garstig sind, in der Sache jedoch wahr 😁


    🖖

    AAA Mitglied

    Ein Leben ohne Vinyl ist möglich, jedoch sinnlos

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D. (11. April 2026 um 14:09)

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    • 11. April 2026 um 15:34
    • #304
    Zitat von mindfidelity

    Wer sich diesbezüglich fundiert fortbilden möchte , dem sei folgender Grundlagenartikel von Walter Fuchs empfohlen :

    https://www.hifistatement.net/grundlagen/ite…e-wesen?start=0

    Dies ist genau das, was ich ja aussage. Der in Prospekten angegebene "statische" Dämpfungsfaktor sagt nicht viel über das Dämpfungsverhalten der vom Lautsprecher erzeugten Gegen-EMK aus. Man kann nicht sagen, dass ein Dämpfungsfaktor von 7000 den Lautsprecher besser im "Griff" hat, als ein anderer Verstärker mit einem Dämpfungsfaktor von z.B. nur 300. Dies wird sehr oft falsch verstanden.


    VG, Andreas

  • Durian
    Anfänger
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    • 11. April 2026 um 17:23
    • #305

    Ich möchte auch nochmal mein Statement dazu abgeben, wie ich das für mich jetzt sehe was den Unterschied ausmacht zwischen einem Hegel und Proxium. Um es nochmal klar zu stellen Hegel ist ein Phantastisch klingender Verstärker und Höreindrücke sind auf dieser Ebene subjektiv.


    Ich habe mich nach dem Hegel-Check noch mal tiefer mit der Technik beschäftigt, um zu verstehen, warum der Hegel H600 für mich „tot kontrolliert“ klang, während die PROxium V2 diese Gänsehaut-Klarheit liefert. Der Schlüssel liegt darin, wie diese Verstärker ihre Kontrolle (den Dämpfungsfaktor) erreichen. Es prallen hier zwei völlig verschiedene Philosophien aufeinander:
    1. Der Hegel-Weg: Kontrolle durch aktive Korrektur (SoundEngine 2)
    Hegel nutzt die sogenannte SoundEngine-Technologie. Vereinfacht gesagt: Ein „analoger Computer“ im Verstärker vergleicht das Ausgangssignal ständig mit dem Eingangssignal. Wenn er Fehler oder Nachschwingen des Lautsprechers erkennt, schickt er blitzschnell ein Korrektursignal hinterher, um den Fehler auszulöschen.
    Das Problem: Auch wenn Hegel das extrem schnell macht, bleibt es ein aktiver, elektronischer Eingriff in das Signal. Das Ergebnis ist zwar ein hoher Dämpfungsfaktor auf dem Papier, aber klanglich wirkt es oft starr, unnatürlich und eben „tot kontrolliert“. Die Musik verliert ihren natürlichen Fluss, weil das System technisch „erzwingt“, was eigentlich von selbst passieren sollte.
    2. Der Makroaudio-Weg: Kontrolle durch Schaltungs-Design (Circlotron)
    Die PROxium nutzt die Circlotron-Architektur. Das ist ein völlig anderes Konzept. Hier kommt der extrem hohe Dämpfungsfaktor (6000) nicht durch eine nachträgliche elektronische Korrektur zustande, sondern durch den extrem niedrigen Innenwiderstand der Schaltung selbst.
    Der Vorteil: Die PROxium muss nicht „korrigieren“, sie ist durch ihr symmetrisches Design von Natur aus so stabil, dass der Lautsprecher gar nicht erst anfängt zu „eiern“. Das Signal fließt ungebremster. Man hat die totale Führung über die Membran, aber ohne diesen künstlichen Beigeschmack einer strengen Regelung.
    Das Nadelöhr der Messwerte:
    Der Screenshot aus der Stereo zum Hegel hat es ja gezeigt: Am Ende kommen an den Terminals oft nur reale Werte zwischen 34 und 46 an. Da die Frequenzweiche im Lautsprecher diesen Wert noch weiter drückt, bleibt an der eigentlichen Membran kaum noch echte Führung übrig.
    Dass die PROxium trotzdem so viel klarer und detaillierter spielt, liegt daran, dass sie durch ihren extrem hohen Ausgangswert (6000) selbst nach allen Verlusten durch Kabel und Weichen immer noch ein Vielfaches an echter „Bremskraft“ an die Membran liefert als ein Standard-Konzept.
    Mein Fazit:
    Hegel versucht, die Kontrolle mit technischer Gewalt zu erzwingen (und büßt dafür bei der klanglichen Natürlichkeit ein), während die PROxium die Kontrolle einfach „hat“. Das erklärt, warum mein Sohn bei der Makroaudio Details hört, die vorher im minimalen Nachschwingen untergingen, während es gleichzeitig seidig und musikalisch bleibt.
    Es ist der Unterschied zwischen einem Lehrer, der ständig schimpfen und korrigieren muss, damit Ruhe herrscht (Hegel), und einem, der den Raum betritt und allein durch seine Präsenz dafür sorgt, dass alle gebannt zuhören (PROxium).

    Liebe Grüße


    PS. Zu dem Thema alte Alte Herren, ich höre immer noch beim Hörtest bis 15 khz🥳

  • JoDeKo
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    • 11. April 2026 um 19:06
    • #306
    Zitat von mindfidelity

    Wer sich diesbezüglich fundiert fortbilden möchte , dem sei folgender Grundlagenartikel von Walter Fuchs empfohlen :

    Nö, ich möchte mich nicht fortbilden. :D Falls das jemand kurz und knapp für Laien erklären kann, dann gerne. Falls nicht, auch nicht schlimm.

    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

    Timing ist alles - it´s all about the timing.

    Just Listen!

    Ein Tag ohne Kölsch ist wie ein Tag ohne Wein.

  • Handschaltung
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    • 11. April 2026 um 20:28
    • #307

    Der Artikel ist hervorragend geschrieben.

    Wer ihn aufmerksam liest sollte ihn verstehen können (sogar ganz ohne E-Technik Studium) da er den Sachverhalt stark vereinfacht und in mehreren Schritten klar erklärt.

    (Un)gesundes Halbwissen lässt sich halt aber leichter unter‘s Volk bringen.

    Gruß

    Stephan

    while (no success) { try again; if(dead) break; }

  • FrankG
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    • 11. April 2026 um 20:49
    • #308
    Zitat von Handschaltung

    Der Artikel ist hervorragend geschrieben.

    Der von Walter Fuchs oder der Beitrag von Durian?

    Letzteren habe ich nicht verstanden. Sollte das ein Erklärung von Gegenkopplung sind?

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • FrankG
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    • 11. April 2026 um 22:03
    • #309

    Der letzte Satz sollte lauten: Sollte das eine Erklärung von Gegenkopplung sein?

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Kellerkind2
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    • 12. April 2026 um 08:18
    • #310

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ich bleib da ganz ehrlich - ich bin sehr dankbar, wenn Menschen sich die Arbeit machen(das ist Liebe - nichts anderes) - etwas näher erklären zu wollen - weil wir alle auf unterschiedlichen Punkten unserer Lebensautobahn stehen und im Hobby unterschiedlichen Input erhielten.

    Alleine über meine Vita könnte ich Bücher schreiben - und hat mich als Mensch und Hobbyist sehr verändert und geprägt. Tatsächlich hab ich mit dem Sänger meiner Bandprojekte angefangen ein Buch zu verfassen, aber vor einigen Wochen den Faden verloren, weil ich die Aufteilung meiner großen Hobbys - Musik und musizieren, Hifi, Filme, Bücher und meine Beziehung zum HERRN JESUS irgendwie nicht in Worte gefaßt und erklärt kriege - und bei mir viel schwere Traumata - zu Erlösung und Glück führten (in allen Bereichen).

    Wenn ihr mal euer Leben nicht nur überfliegt, sondern mal ins Detail geht und von A aufrollt, werdet ihr merken, wie schnell man ins Stocken kommt und gar nicht mehr weiß, warum man was eigentlich so oder so empfunden hat - weil der Erwachsene von heute alles hinterfragt und wissen will, das Kind von damals hingegen dem Herzen folgte. Hab gerade gestern abend mit meinem Händler Martin geschwätzt, der meinte treffend - im Alter geht alles langsamer - und so ist das . Man verkopft aus meiner Sicht und steht sich selbst im Weg.

    Wißt ihr, ich bin von Natur aus sehr gutgläubig gewesen und genoß eine Erziehung mit viel Demut und Respekt vor Kompetenz, Titel und bestimmte Berufsgruppen.

    Es tat so manches mal weh, morgens aufzuwachen und mein Weltbild zerbröselt zu sehen - enttäuscht zurückgelassen worden zu sein usw. Das ist die Kehrseite, wenn man rein dem Herzen hinterherrennt und nicht lange nachdenkt.

    Irgendwo gibts wohl ein Gleichgewicht - dies zu finden kann zur Lebensaufgabe werden!

    Der Text, der von Herrn Fuchs verlinkt wurde - ist sicher klasse, aber Hand aufs Herz - ich verstehe vieles davon nicht, weil ich auf meiner Lebensautobahn da nicht genug input mit all den Fremdwörtern und Elektrotechnik habe.

    So muß ich es vereinfachen - für mich - und für mich bleibt da der DF das Viech, das dem amp ermöglicht, ein Signal auszubremsen, wenn die Membran noch schwabbeln will.

    Das ist so ne Krücke für mich ohne die saufe ich ab.

    Ihr kennt das bestimmt von anderen Dingen im Leben, manches muß man sich einfach passend machen, sonst verzagt man dran. Das wäre ganz anders, wenn ich, wie Herr Fuchs, beruflich damit zu tun hätte und es meine Aufgabe wäre das zu wissen, weil ich sonst nicht gescheit arbeiten kann.

    Der Charly Warnke hatte vor rund 20 Jahren in seinem Open End Forum immer einen geilen Spruch in der Signatur als Open End, der mir nie mehr aus dem Kopf geht: Es ist alles ganz einfach, solange man nicht tiefer hinterfragt.

    Das ist die beste Signatur, die mir bisher in Foren aufgefallen ist.

    Ich finde es schön, wie ihr als Team arbeitet und dem Durian seinen Verdacht entkräftet habt, daß der DF eigentlich der Seligmacher oder Bösewicht an einem amp ist. Da spielen viel mehr Parameter rein, ich hab das vor Wochen schon mal im Betreuten Hören geschrieben, das sollte man nicht allzu hoch bewerten - um auf den Sound eines amps zu schließen. Dafür hab ich zu viel erlebt, was mit Einzelparametern hörmäßig nicht unter einen Hut zu bringen war.

    Forum ist dazu da, sich in andere reinzuvesetzen und mitzudenken, anzuspornen mitzumachen und sich zu ergänzen - der eine hört mehr raus, der andere weiß mehr Zusammenhänge usw. Schmeißt man all das in einen Topf - hat kein Hersteller mehr die Chance einem ein A für ein 0 zu verkaufen. Mythen und Märchen werden entzaubert.

    Und so manches Mal entpuppt sich auch ein Mythos als wahr -oder findet sich zumindest viel Wahrheit drin. Auch so was kann vorkommen.

    Wichtig ist, sich nicht zu erregen, wenn etwas anders ausfällt, als man es gerne lesen würde - dann ist Forum für einen selbst ganz schlecht und kontraproduktiv. Forum muß freiwillig passieren und mit Freude. An der Sache, an den Menschen, an der Gemeinschaft.

    So, jetzt gehe ich aber Kuchen raussuchen.........

  • Desmond
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    • 12. April 2026 um 08:48
    • #311
    Zitat von Kellerkind2

    Ich finde es schön, wie ihr als Team arbeitet und dem Durian seinen Verdacht entkräftet habt, daß der DF eigentlich der Seligmacher oder Bösewicht an einem amp ist. Da spielen viel mehr Parameter rein, ich hab das vor Wochen schon mal im Betreuten Hören geschrieben, das sollte man nicht allzu hoch bewerten - um auf den Sound eines amps zu schließen.

    Na also, mehr will ich auch gar nicht sagen. Wenn es dem Durian und dir gefällt, dann habt ihr eben diese Vorlieben für Präzision und Analytik.

    An anderer Stelle wurde ja die Musikalität erwähnt, die für das entspannte Hören und genießen von Musik für viele Hörer einfach wichtiger ist. Und die läßt sich eben nicht über einen hohen Dämpfungsfaktor darstellen.

  • Handschaltung
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    • 12. April 2026 um 10:07
    • #312
    Zitat von FrankG

    Der von Walter Fuchs oder der Beitrag von Durian?

    Letzteren habe ich nicht verstanden. Sollte das ein Erklärung von Gegenkopplung sind?

    Na welchen hab ich wohl gemeint 😀.
    Den von Walter Fuchs natürlich.

    KellerKind dass du uns hier an deiner Vita teilhaben lässt und uns erklärst warum du die Dinge so siehst wie du sie siehst ist sehr besonders.


    Ich für meinen Teil halte mich mit Fachvokabeln und deren Zusammenhängen zurück wenn ich sie nicht ganz verstanden habe.


    Viele Grüße
    Stephan

    while (no success) { try again; if(dead) break; }

  • Michael D.
    Schwarzhörer
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    • 12. April 2026 um 10:13
    • #313

    Wie sagte doch gleich Pippi Langstrumpf…….Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.….


    🖖

    AAA Mitglied

    Ein Leben ohne Vinyl ist möglich, jedoch sinnlos

  • Kellerkind2
    Profi
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    • 12. April 2026 um 15:53
    • #314
    Zitat von Michael D.

    Wie sagte doch gleich Pippi Langstrumpf…….Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.….


    🖖

    Ja, die Pippi,

    hab ich damals leidenschaftlich geschaut!

    Da steckt auch sehr viel Wahrheit drinnen - jeder Mensch macht genau das - der eine mehr, der andere weniger.

    Das ist wie mit dem halben Glas Wasser - für den einen ist es halbvoll (zuversichtliche Sichtweise) für den anderen halb leer (eher pessimistische Sichtweise).

    Nach meiner Erfahrung neigt der Mensch dazu nur sich selbst und seinen Mikrokosmos zu sehen - und sich dort eine "Komfortzone" einzurichten.

    Das beobachte ich seit Jahrzehnten in allen Lebensbereichen und hab ich auch an mir selbst wahr genommen.

    Es ist schon komisch, warum man die Handlungen und Lebensweisen anderer immer ohne groß nachdenken zu müssen bewerten kann und Ratschläge erteilen - und ausgerechnet das eigene Leben - das für andere wiederum ganz einfach erscheint - ist für einen selbst total kompliziert und mit wenn und aber noch und nöcher verbunden.

    Ich war mal ein oder zwei Jahre auf der sogenannten Facebook Plattform - da ist mir das erste Mal aufgefallen, wie wir Menschen eigentlich sind - ich meine das war 2014 -

    kurz bevor Deutschland Fußballweltmeister wurde.

    Meine Güte, es wußte wirklich gefühlt jeder dort besser Bescheid über die deutsche Mannschaft und ihr Spiel als der Trainer selbst und was wurde geschimpft.

    Ich war damals zufällig in Mainz am Rhein spazieren mit meiner Frau - nach einem Arzttermin beim Krampfadertöter. An dem Tag - ich wußte das gar nicht(bin kein großer Fußballfan) - spielte unsere 11 in Mainz ein Testspiel, ich weiß nicht mehr gegen wen.

    Plötzlich denke ich da stehen 2 Typen, die kenne ich doch - bis ich 50 Meter weiter den Bus der Nationalelf sah - da war direkt am Wasser ein Hotel - an der Promenade - und das waren 2 Fußballer aus der Mannschaft - also drehte ich um und sah dann ein schwarzes Auto nach dem anderen vorfahren - plötzlich sammelten sich Menschen an und Begeisterungsrufe - und einer nach dem anderen fuhr vor und gab den zulaufenden Menschen Autogramme.

    Dieser herrliche Sommertag bei blauen Himmel war so energetisch - und mir lief das Herz über - ich selber kannte diese neue Fußballergeneration kaum ich erkannte Klose, Özil und Podolski war mir ein Begriff - aber die Atmosphäre - herrlich - ich hatte Gänsehaut, wurde total vom Moment überrascht und überwältigt und sagte zu meiner Frau: Du, diese Truppe wird Weltmeister. Ich wußte das einfach. Und so kams dann auch - und ehrlich, ich hab keine Ahnung von Fußball. Selbst meine besten Freunde lachten mich aus, als ich denen das sagte, von wegen die holen den Pokal. Ich spürte förmlich den Zusammenhalt und den Willen dieser Truppe, den Geist, der da dahinter stand und wie die mit ihren Fans da umgingen.

    Ähnlich ist es im Hifi Hobby - das geht viel mehr übers Herz und die Seele, wie über den Verstand - für den Musikhörer (ich rede nicht von den Herstellern und Händlern).

    Bei Durian und mir holten die Proxiums den Pokal der absoluten Gänsehautmomente und entthronte unsere ganzen Referenzen, wir sind beide nicht mehr die Jüngsten und haben viel durchprobiert und zusammengekauft.

    Und da ist was, das spüre ich in jeder Faser meiner Seele - da wird was draus wachsen - als Eugen Gurskij mich besuchte, sagte ich ihm klar: Du wirst mal eine lebende Legende, wie Schäfer, Burmester, Pass usw. -diesen Sound kriegt man nur von dir.

    Es war ein Deja Vu, wie damals das Gefühl mit der Fußballmannschaft - manches weiß man einfach, man meint es schon erlebt zu haben.

    Am Menschsein finde ich gerade die Begeisterungsfähigkeit für eine Sache bemerkenswert, das kann ich an anderen Lebewesen hier nicht so beobachten. Ein Hund spielt gerne mit dem Ball, verliert aber schnell wieder die Lust und setzt sich nicht dafür ein oder diskutiert da mit anderen Hunden drüber. Fußball bei Menschen geht komplexer.

    Und so was kann vereinen - und zwar Menschen, die sich normal gar nicht beachten würden - auch das ist im Hifi Hobby so. Zu mir sind schon Leute aus Neu Seeland, Schweiz, Kanada, Italien, Holland, Frankreich usw. angereist über die Jahre - nur wegen dem Hobby und Hifi Foren, was durfte ich Menschen kennenlernen - klasse!

  • Mattematixx
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    • 12. April 2026 um 16:28
    • #315

    Hi Kellerkind.

    Wenn ich das mal so sagen darf.

    Kommunikativ bist Du hier im Forum ganz oben der Beste. Alle anderen könnten sich, da binde ich includiert, ein Beispiel nehmen.

    Mein Vorschlag: Geh in die Politik.;)


    Beste Grüße

    Lothar

    ..... stellt euch vor, es ist Krieg. Alle gehen hin. Und keiner kommt zurück!

  • Kellerkind2
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    • 12. April 2026 um 16:52
    • #316

    Lieber Lothar,

    danke für die Blumen, aber Politik wäre für mich zu komplex und wäre ich vom Verstand her in keiner Weise gewachsen, weil das alles so unendlich verschachtelt geworden ist.

    Ich wäre da hoffnungslos überfordert.

    Innerlich lebe ich irgendwie noch in den 70ern und 80ern, vieles danach kommt mir fast wie ein Traum oder Film oder unwirklich vor, ich finde da gar nicht das passende Wort.

    ^^

  • Mattematixx
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    • 12. April 2026 um 16:57
    • #317

    ...ch verstehe Dich.

    ..... stellt euch vor, es ist Krieg. Alle gehen hin. Und keiner kommt zurück!

  • Durian
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    • 12. April 2026 um 18:46
    • #318

    Hallo Werner, hallo zusammen,

    ich muss das jetzt einfach loswerden, während hier gerade die Hütte brennt. Ich höre gerade das „1999“-Album von Prince und was hier passiert, lässt sich kaum noch in normale HiFi-Worte fassen.

    Werner, du hast es neulich so treffend gesagt:

    „Bei Durian und mir holten die Proxiums den Pokal der absoluten Gänsehautmomente und entthronte unsere ganzen Referenzen... da ist was, das spüre ich in jeder Faser meiner Seele.“

    Genau diesen Moment erlebe ich gerade. Ich habe die Kette jetzt auf das Wesentliche reduziert: Der Eversolo T8 liefert als reiner Transport per USB die Daten an den RME ADI-2 (am Keces P6), und der geht direkt in die PROxium V2. Keine Vorstufe mehr, kein unnötiger Ballast. Welches Kabel hast du da?

    Das Ergebnis? Purer Wahnsinn.

    Ich entdecke Prince gerade völlig neu. Diese knallharten Synthesizer, die trockenen Beats – alles steht mit einer unglaublichen Tiefe im Raum. Obwohl ich aktuell sogar nur ein einfaches USB-Kabel dran habe (das Supra Excalibur ist schon bestellt), ist die Präsenz der Musik so unmittelbar, dass es mich förmlich in den Sessel drückt.

    Man spürt diese „eiserne Faust im Samthandschuh“, von der wir immer sprechen. Die PROxium hat die Unison Max 1 so perfekt im Griff, dass selbst die schärfsten Synthi-Riffs von Prince nicht nerven, sondern einfach nur „echt“ klingen. Es ist genau dieser Sound, von dem du Eugen Gurskij gesagt hast, dass er ihn zur Legende machen wird. Es ist ein Sound, den man nicht kaufen kann, indem man einfach nur 12.000 € für einen großen Namen auf den Tisch legt. Man kriegt diesen Sound nur von Eugen.

    Ich bin kein junger Hüpfer mehr und habe, genau wie du, Werner, so viel probiert und zusammengekauft. Aber heute Abend, bei „1999“, spüre ich: Hier ist was zusammengewachsen, das bleibt. Mein Herz wird berührt, der Spaßfaktor ist bei 110 % und ich grinse über beide Ohren.

  • Kellerkind2
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    • 13. April 2026 um 07:53
    • #319
    Zitat von Durian

    Hallo Werner, hallo zusammen,

    ich muss das jetzt einfach loswerden, während hier gerade die Hütte brennt. Ich höre gerade das „1999“-Album von Prince und was hier passiert, lässt sich kaum noch in normale HiFi-Worte fassen.

    Werner, du hast es neulich so treffend gesagt:

    „Bei Durian und mir holten die Proxiums den Pokal der absoluten Gänsehautmomente und entthronte unsere ganzen Referenzen... da ist was, das spüre ich in jeder Faser meiner Seele.“

    Genau diesen Moment erlebe ich gerade. Ich habe die Kette jetzt auf das Wesentliche reduziert: Der Eversolo T8 liefert als reiner Transport per USB die Daten an den RME ADI-2 (am Keces P6), und der geht direkt in die PROxium V2. Keine Vorstufe mehr, kein unnötiger Ballast. Welches Kabel hast du da?

    Das Ergebnis? Purer Wahnsinn.

    Ich entdecke Prince gerade völlig neu. Diese knallharten Synthesizer, die trockenen Beats – alles steht mit einer unglaublichen Tiefe im Raum. Obwohl ich aktuell sogar nur ein einfaches USB-Kabel dran habe (das Supra Excalibur ist schon bestellt), ist die Präsenz der Musik so unmittelbar, dass es mich förmlich in den Sessel drückt.

    Man spürt diese „eiserne Faust im Samthandschuh“, von der wir immer sprechen. Die PROxium hat die Unison Max 1 so perfekt im Griff, dass selbst die schärfsten Synthi-Riffs von Prince nicht nerven, sondern einfach nur „echt“ klingen. Es ist genau dieser Sound, von dem du Eugen Gurskij gesagt hast, dass er ihn zur Legende machen wird. Es ist ein Sound, den man nicht kaufen kann, indem man einfach nur 12.000 € für einen großen Namen auf den Tisch legt. Man kriegt diesen Sound nur von Eugen.

    Ich bin kein junger Hüpfer mehr und habe, genau wie du, Werner, so viel probiert und zusammengekauft. Aber heute Abend, bei „1999“, spüre ich: Hier ist was zusammengewachsen, das bleibt. Mein Herz wird berührt, der Spaßfaktor ist bei 110 % und ich grinse über beide Ohren.

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    Morjen morjen Durian,

    das freut mich alles außerordentlich für dich - und genau deswegen mache ich es ja schon all die Jahre - und berichte über Produkte, die das Potential besitzen, die Menschen vor Freude aus den Latschen zu hauen - ohne gleich die Welt zu kosten und nur für "Privilegierte" da zu sein mit "tonnenschweren Geldbeuteln".

    Du erlebst nun langsam über die Wochen - wie es auch mir ergangen ist mit der Proxium V 2 - die Kiste wird immer "magischer" und besser - und man entdeckt die records neu.

    Irgendwann ist man so weit, daß man förmlich gar nicht mehr anders hören kann und will - ich hing an meinen geliebten Emitter Exclusive genauso, wie du an deiner tiefer gelegten Forte - aber die Umstöpselei ist man irgendwann leid, da man sich eh gleich wieder zur Proxium zurücksehnt, die loslegt, als ob gäbs kein Morgen mehr - und immer wenn man glaubt, nun ist die Schallmauer aber erreicht, schaltet die noch nen Gang höher , das ging mir weit über 500 Betriebsstunden so.

    Man muß so was selbst erleben, sonst hält man das für dummes Geschwätz - oder wie hier im Forum - mir gefiel der Begriff so gut - ein NULLUM!

    Mir fällt so etwas leichter zu überpüfen, da ich verschieden alte Proxiums V 2 im Hause habe und da eben mal schnell zwischen eingespielt und weniger eingespielten Exemplar switchen konnte. So wie es auch früher mit meinen Emittern immer war.

    Du fragst nach meiner Kabelage, im Wohnzimmer bin ich komplett Mogami 2534 verdrahtet mit den Signalen - im Keller mit Via Blue S 1.

    Und Stromkabel stellten sich für mich am passendsten - von denen die ich kenne - die Via Blue X 40 heraus, wobei das Faszinierende ist, beim direkten Umstöpseln würde ich im Blindtest nichts hören - bleibt das Via Blue aber über Nacht mal gesteckt - und ich schalte am nächsten Tag ein - spielt das alles noch viel "freundlicher" mit etwas weniger Auflösung, aber einem herrlichen Schmelz in Sprachen und Violinen, daß ich Augenpipi kriege - wenn ich danach zurück stöpsele auf meine Amazon Strippen - drehe ich automatisch leiser und empfinde es als etwas technischer. Wahrscheins springt da in meinem Körper wegen der extremen Schildung bei Via Blue was an, das kann unmöglich an den Frequenzen liegen, da das nicht im Signalweg ist. Ich bin ja so ein HF und E-Smog Pienschen, wo so viele Geräte nicht nutzen kann wegen Beschwerden oder weit weg sitzen muß, wie vom Router.

    Das beeinflußt meine Wahrnehmung, wie bei anderen der Höhenregler am Verstärker:)

    Der Mensch, der Komplikator vom Dienst und wichtigstes Glied in der Hifikette.

    Daher finde ich Kabelklangdiskussionen immer wenig zielführend, weil man zwar von der Theorie und Sache aufdröseln kann, aber nicht am Hörerlebnis festzurren. Ich schreibe bewußt nicht hören - sondern Hörerlebnis- was viel facettenreicher ist. Beispiel? OK : Der Mensch- ich - gestern kam ich ins Wohnzimmer, bin erschrocken, es stank nach verbrannten Gummi und ich hatte die Panik daß meine neuen Via Blue Kabel evtl. nicht richtig konfektioniert sind und die schmoren (erlebte vor 4 Jahren ähnliches an der Hauselektrik, als der Elektriker was falsch machte) - also Kabel abgezogen - stinken nicht, durchgemessen - alles bestens, aber woher kommt der Gestank ? Verbranntes Gummi - gar nicht gut! Der TV? Meine Frau aus ihren Zimmer gezerrt - sie soll helfen suchen - sagt sie nur: Werner , ich hab da so ne Pomelo gegessen, die hat streng gerochen - geh mal in die Küche, da müßte es viel mehr riechen - ich also in die Küche und fast rückwärts rausgefallen -nur war der Geruch da so intensiv und noch was saueres mit dabei, daß mein Hirn sofort erkannte, das ist kein Gummi - im Wohnzimmer, wo sich das nur leicht durchschaffte interpretierte und erlebte das Hirn das als Gummi!

    Mit der Zusammenarbeit und Interpretation Ohren/Hirn ist es nicht anders, wie Nase/Hirn - oder auch Auge /Hirn. Du kannst eine Mahlzeit in 2 Variationen vorsetzen - lieblos auf den Teller geschmissen oder hübsch arrangiert- das Auge "futtert mit" - und es wird unterschiedlich schmecken. Verblindet wird es Jacke wie Hose sein.

    Meine Nase/Hirn ist getriggert seit dem letzten Kabelbrand vor 4 Jahren:)

    Kurzum - das Erlebte muß beim Mensch keinesfalls mit der physikalischen Realität übereinstimmen.

    Wichtig ist sich selbst kennenzulernen und die Hülle (Körper)zu verstehen.<3

    Sonst macht man sich recht schnell "kaputt" - ich kann ein Lied davon trällern.:P

    3 Mal editiert, zuletzt von Kellerkind2 (13. April 2026 um 08:08)

  • Kellerkind2
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    • 15. April 2026 um 15:10
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    Sodele,

    nun hab ich aber ein Luxusproblemchen in meinen betagten Jahren:)

    Sowohl im Wohnzimmer mit der Proxium V 2 an Proxium Pre und Unison Max 1 - als auch im Keller mit der Proxium V 2 an der Thivan Eros 9 X - klingts einfach so geil wie nie zuvor -

    und ich kann mich gar nicht mehr entscheiden, in welches Zimmer ich meinen Hühnerhintern pflanzen soll -

    weil es gibt da kein besser oder schlechter mehr, nur noch anders.

    Das ist schon krass, wo mich die Proxiums vom Maestro Eugen da hinkatapultiert haben.

    Trotz besten Wetter fällt heute meine Pedelec Tour aus - ich kann mich von meinen Anlagen einfach nicht lösen.

    Schade, daß man den Kram nicht mit aufs Rad schnallen kann und unterwegs weiter hören.

    Makroaudio wird hier zum Dauerbrenner - und die Produkte beschäftigen mich jetzt schon seit Juni letztes Jahr.

    Wenn man mir das im Vorfeld erzählt hätte - gelinde gesagt - ich wäre sehr skeptisch gewesen, weil in den letzten Jahrzehnten zu viel ausprobiert, wo nach dem dicken "Wow- wie geil" schon nach Tagen oder Wochen das "Au, lieber doch nicht, weil dies paßt nicht und das paßt nicht, dafür ist dies und Jenes wohl besser aber.........blabla" als Erwachen kam.

    Und das wo richtig gut war landete dann an Nebenanlagen, Fitneßraum oder so -

    zum konzentrierten Hören robbten sich an den Hauptanlagen immer wieder die Emitter vor im Rack. Weil die Film und Mucke brauchbar abdecken konnten - und erstmals seit 1998 -

    kommt da so eine Endstufe und schubst die Emmis ausm Regal und scheucht mir sogar einen aus dem Haus.

    Ob ich den Verkauf schon bereute?

    Nein, aber ich ließ mir damit auch lange Zeit, weil ich es nicht wahrhaben wollte und stöpselte monatelang immer wieder zurück - nur um mich wieder fassungslos den Proxiums zu ergeben.

    Ich stelle mir einen Drogentrip recht ähnlich vor, wie bei mir im Keller die neue Hoaxed:Death Knocks

    zu hören.

    Total psychedelische Mucke, da wird man regelrecht eingelullt.

    Normal hör ich so was gar nicht, wäre mir zu depri und eintönig - aber über die Proxium ist das total hypnotisierend.

    Ach, aber ich muß jetzt mal mails beantworten, der Kasten wird immer voller.........sonst komm ich gar nicht mehr nach.

    Viel Spaß da draußen euch Allen!

    Nehmt so viel gute Mucke mit , wies geht!

    :love:

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