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RöhrenAmoMULLARD 5-10 +++ Fragen zum Schaltplan

  • aLog
  • 18. September 2025 um 20:42
  • aLog
    Anfänger
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    • 18. September 2025 um 20:42
    • #1

    Hallo zusammen.

    Um das Rad nicht neu zu erfinden, habe ich einige Verständnissfragen zum Schaltplan des RöhrenAmp: MULLARD 5-10 (10W).

    Zu meiner Person:

    Ich kenne mich mit Elektronik recht gut aus - Schwerpunkt Steuerungstechnik - allerdings erst ab Halbleiter aufwärts...

    Mir geht es bei dem Bau dieser Röhren-EV um einen möglichst linearen HiFi-Klang - mit warmen Röhrentouch ;)

    -1-

    Grundverständniss:

    - Im Schaltplan finde ich oft einen "Mittelpunkt" innerhalb der Werte. Bedeutet das ",", ein Dezimalzeichen?

    - Die Röhrenanschlüsse (auch in Tabellenbücher) sind Beschriftet, Bsp. EL84 "IC", "g1", "k,g3" etc. Ist bei Röhren die Anschlussbelegung IMMER(?) vom Pin-Anschlauss aus gesehen? Also "IC"=Pin1, "g2=Pin9"?

    -2-

    Eingeschränkte Klangregelung:

    - RV28= 2MR/log ... für Hochtonregelung > für geringen/genaueren Regelbereich: 510R + RV28=1MR/log + 510R ?

    - RV30= 2MR/log ... für Tieftonregelung > für geringen/genaueren Regelbereich: 510R + RV28=1MR/log + 510R ?

    - RV32= 1MR/log ... Vol-Regelung

    -3-

    3 Ausgangsstufen-Versionen:

    - R18= 437R ... Version für geringste Verzerrung? HiFi-Qualität? Trotzdem P=10W ?

    - R19= 437R ... Version für geringste Verzerrung? HiFi-Qualität? Trotzdem P=10W ?

    - Ra-a/V3= 6kR ... I/Anode, Version für geringe Verzerrung?

    - Ra-a/V4= 6kR ... I/Anode, Version für geringe Verzerrung?

    - Beide Ra-a möglichst nah am Sockel anlöten.

    Ist es besser die Ra-a=6kR gegen Ra-a=5,1kR + RVa-a=2kR zu ersetzen, um den Anodenstrom optimal einstellen zu können?

    I/Ruhe=24mA kann dann über die o.g. Widerstandskaskade gemessen/kalibriert werden.

    Oder sind solche Feinenstellungen für den Klang und der Röhrenhaltbarkeit belanglos?

    -4-

    Lastwiderstand:

    Bei Lautsprecher 8R, würden R11=22kR, C150pF eingesetzt?

    -5-

    Überflüssige Bauteile:

    C10, R17, C13, R23, C16, R24 ... sind vermutlich nur zur Steuerung externe Geräte gedacht.

    -6-

    Aufbau:

    R15, R16, R20, R21 möglichst nah am Röhrensockel verlöten?

    -7-

    Bauteildimensionen:

    ...kann ich der Bauteiltabelle entnehmen.

    Sind hier praxisorientierte Änderungen sinnvoll?

    Bei welchen Bauteilen ist die Qualität und die Wertetolleranz besonders wichtig?

    Als Händler kann ich mir CONRAD Elektronik vorstellen. Kennt ihr für die Bauteilversorgung (ausser Röhren und AÜ) bessere deutsche/europäische Händler?

    -8-

    Netzteil:

    Was spricht dagegen, statt einer Gleichrichterröhre V5=EZ81, eine ordentliche Halbleiter-Gleichrichtung aufzubauen?


    Vorab schon einmal VIELEN VIELEN DANK für eure Mühen :)

  • schnupperabo
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    • 18. September 2025 um 20:57
    • #2
    Zitat von aLog
    ...

    Mir geht es bei dem Bau dieser Röhren-EV um einen möglichst linearen HiFi-Klang - mit warmen Röhrentouch ;)

    Wenn dir der warme Röhrenklang wichtig ist, ist ein Eintakter die bessere Wahl. Der Mullard 5-10 ist ein Klassiker, der jedoch eher HiFi-Puristen anspricht.

    Durch die Push-Pull-Schaltung werden gerade harmonische Verzerrungen (2., 4. usw.) weitgehend ausgelöscht, was zu einem eher neutraleren HiFi-Klang führt.

    Ein Eintakter (Single-Ended) produziert dagegen vor allem geradzahlige Harmonische, insbesondere der zweiten Ordnung. Diese werden vom menschlichen Ohr als „musikalisch“ und „warm“ empfunden. Typischer Röhrenklang eben.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Online
    McRiem
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    • 18. September 2025 um 21:07
    • #3

    Servus.

    Zitat von aLog

    Beide Ra-a möglichst nah am Sockel anlöten.

    Ist es besser die Ra-a=6kR gegen Ra-a=5,1kR + RVa-a=2kR zu ersetzen, um den Anodenstrom optimal einstellen zu können?

    Das ist die Last Impedanz Anode / Anode und bezeichnet nicht einen Widerstand als Bauteil, sondern stellt die Primärseite des Gegentakt Ausgangs Übertragers dar. Dort erscheint die Impedanz des an der Sekundärseite angeschlossenen Lautsprechers transformiert mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnis'.

    Ich würde empfehlen, daß Du Dich erstmal an einem Komplett Bausatz versuchst... 😉

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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  • aLog
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    • 18. September 2025 um 21:37
    • #4

    Derzeit habe ich 2* EL84/PP-EVs aus holländischer Bastel-Bude - leider Beide mit veralteten Bauteilen, leicht unterschiedlich in Schaltungsaufbau und Klang.

    Der EL84/PP-Sound ist klasse!

    Die Gehäuse sind im genialen 50er-Jahre-Industrie-Stile.

    Daher werde ich Beide auf MULLARD 5-10 umbauen. Passende AÜ habe ich gefunden.

  • Juergen_B
    Horn- und Röhrenbastler
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    • 18. September 2025 um 21:49
    • #5

    Dann auch ein paar Anmerkungen von mir:

    -1- : Ja, 4.7 sind 4,7K oder ja auch oft 4K7 geschrieben. Röhrensockel sind immer von unten betrachtet. Links unten ist dann Pin 1.

    -2-: Ist nicht mein Thema :)

    -3- : Zu Raa hat Dieter ja schon geschrieben. Das ist die Impedanz des Ausgangsübertragers über beide Primär-Wicklungen.

    R18 und R19 sind die Kathodenwiderstände, die den Arbeitspunkt festlegen.

    Mullard empfiehlt nun, für einen Raa von 6 - 6,6K einen Kathoden-R von 437 Ohm zu verwenden, und wenn Raa höher liegt, dann nur 270 Ohm.

    Ich würde dir empfehlen, diese auch mit einer Belastbarkeit von 10W zu verwenden.

    In einem EL34-Verstärker sind mir mal 2 parallele 5W Widerstände durchgegangen.

    C11 und C12, parallel zu den Kathoden-Rs, kommen mir mit 50yF recht klein vor.

    Hier besser ca. 330yF vorsehen. Diese haben auch klaren Qualitätseinfluss. Also gute, schaltfeste, 105 Grad Elkos mit mind. 63V.

    -4- R11 und C6 bestimmen die Gegenkopplung. Mit den mittleren Werten kann man beginnen.

    -5- Ja, sind überflüssig.

    -6- Ja, sie sollen auch Schwingneigung verhindern. Also nah am Sockel

    -7- Adhoc sehe ich keinen Grund, von den Werten abzuweichen. Qualitativ sind alle wichtig. Alle Bauteile in der Schaltung liegen im Signal-Wechselstromkreis. Als wichtig gelten die Koppelkondensatoren C8, C9. Hier MKP oder besser KP oder Wima FKP1. Spannung mind. 630V. Toleranzen sind nicht so wichtig. E12-Reihe reicht wohl. Conrad gilt als teuer.

    In letzter Zeit habe ich oft bei TME bestellt:

    CRL10W-270R SR PASSIVES - Widerstand: Drahtwiderstand | Zement; THT; 270Ω; 10W; ±5%; Ø0,8x35mm | TME - Elektronik Bauteile Deutschland
    SR PASSIVES CRL10W-270R | Widerstand: Drahtwiderstand; Zement; THT; 270Ω; 10W; ±5%; Ø0,8x35mm - Das Produkt ist bei TME erhältlich. Prüfen Sie unser…
    www.tme.eu

    oder auch Darisus-GmbH :

    UKZ2A470MHM - Elko 47uF 100V 85°C 12,5x20 RM5 - NICHICON

    beide liefern an Privatpersonen und Zahlung geht mit PayPal.

    -8- Theoretisch ja. Aber Vorsicht: Ergibt eine höhere Betriebsspannung. Könnte man ausgleichen durch einen höheren Siebwiderstand R22. Und man muss beachten, dass dann die Hochspannung schlagartig ansteht, bevor die Röhren geheizt und damit leitfähig sind.

    Betrifft hier die galvanische Kopplung zwischen der EF86 und der ECC83: Direkt nach dem Einschalten liegt am Gitter der ECC83 dann die volle Lehrlaufspannung. Das wird sie nicht mögen.

    VG Jürgen

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    • 18. September 2025 um 22:02
    • #6

    Servus.

    Nette Bezugsquellen:

    tme

    Reichelt

    Darisus

    Musikding

    Kessler

    BTB

    Jan Wüsten

    Pollin

    Banzai Music

    Tubetown

    Gruss,

    Dieter

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    • 21. September 2025 um 15:13
    • #7

    @Juergen, erst einmal vielen Dank für deine Aufklärungsmühe :)

    zu 8.

    Hier muss ich noch einmal in mich gehen - spricht ja doch einiges für die Gleichrichterröhre... statt konvetionelle Halbleiter.

    @Dieter, auch dir meinen DANK!

    Die meisten Händler hatte ich tatsächlich nicht auf dem Plan.

    Nun warte ich auf kalte, ungemütliche Tage, um meine MULLARDs aufzubauen. Solang müssen die "Transen" weiterhin her halten ;)

    Gruss Frank

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  • Zitronenfalter
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    • 22. September 2025 um 10:57
    • #8

    Hallo Frank,

    für welche Eisenteile hat du dich letztlich entschieden?

    Die Primärimpedanz des PP-Übertragers muß ja zur gewünschten Betriebsart passen, festgelegt auch durch die korrekten Autobias-Widerstände an den Kathoden der EL84.

    Die Low-Loading Version mit einem Raa = 6kOhm hat m.E. den Charme, daß sie dem stark schwankenden Signalverlauf von Musik gerecht wird und dies wohl ähnlich klirrarm wie der Klasse A-Betrieb, hierbei aber die Röhren deutlich schonender gefahren werden; lediglich 7,5W Verlustleitung ggü. 11W.

    Gruß Klaus

  • Zitronenfalter
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    • 22. September 2025 um 12:16
    • #9
    Zitat von aLog

    Hallo zusammen.

    Um das Rad nicht neu zu erfinden, habe ich einige Verständnissfragen zum Schaltplan des RöhrenAmp: MULLARD 5-10 (10W).


    -2-

    Eingeschränkte Klangregelung:

    - RV28= 2MR/log ... für Hochtonregelung > für geringen/genaueren Regelbereich: 510R + RV28=1MR/log + 510R ?

    - RV30= 2MR/log ... für Tieftonregelung > für geringen/genaueren Regelbereich: 510R + RV28=1MR/log + 510R ?

    - RV32= 1MR/log ...

    -7-

    Bauteildimensionen:

    ...kann ich der Bauteiltabelle entnehmen.

    Sind hier praxisorientierte Änderungen sinnvoll?

    Alles anzeigen

    zu -2-

    Da die Potis log. Charakteristiken aufweisen sollen, würde man wahrscheinlich die zusätzlichen Widerstände an den Enden der 1MegOhm-Potis eher stark ungleich wählen.

    zu -7-

    Eventuell könnte der Wert von C2 (Schirmgitter der EF86) etwas erhöht werden.

    Alles wesentliche haben aber Jürgen u. Dieter bereits erläutert (was ich vor meinem letzten Beitrag nicht mehr vollumfänglich im Kopf hatte)

    Gruß Klaus

  • Online
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    • 22. September 2025 um 14:11
    • #10
    Zitat von Zitronenfalter

    zu -7-

    Eventuell könnte der Wert von C2 (Schirmgitter der EF86) etwas erhöht werden.

    Nein, C2 darf nicht geändert werden!

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Zitronenfalter
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    • 23. September 2025 um 10:50
    • #11

    Hallo Toni31

    ich war davon ausgegangen, daß C2 dafür sorgt, daß die g2-Spannung stabil ggü. der Kathode bleibt (Absenz v. Modulation). Eine moderate Erhöhung wäre dann eher vorteilhaft.

    Denkst du, daß hier aber gezielt eine leichte Gegenkopplung vorgesehen wurde?

    P.S.: oft findet man das g2 am Abgriff eines Spannungsteilers angeschlossen. Dann i.a. mit einem deutlich größeren Kondensator (Elko) gegen Masse stabilisiert.

    Gruß Klaus

  • Online
    Toni31
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    • 23. September 2025 um 11:41
    • #12
    Zitat von Zitronenfalter

    Hallo Toni31

    ich war davon ausgegangen, daß C2 dafür sorgt, daß die g2-Spannung stabil ggü. der Kathode bleibt (Absenz v. Modulation). Eine moderate Erhöhung wäre dann eher vorteilhaft.

    Denkst du, daß hier aber gezielt eine leichte Gegenkopplung vorgesehen wurde?

    P.S.: oft findet man das g2 am Abgriff eines Spannungsteilers angeschlossen. Dann i.a. mit einem deutlich größeren Kondensator (Elko) gegen Masse stabilisiert.

    Gruß Klaus

    Hallo Klaus,

    der Verstärker lebt davon, dass ganz bewusst der Frequenzgang verbogen wird. Der Hochtonbereich wird mit R1 10k und C1 330p abgesenkt. Der Tieftonbereich mit C2.

    Ohne Gegenkopplung hat der Verstärker damit dann den als "Loop Gain" bezeichneten Frequenzgang:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Gegenkopplung sorgt anschließend wieder für einen geraden Frequenzgang.

    Durch die doch erhebliche Absenkung im Tief- und Hochtonbereich muss die Gegenkopplung in diesen Bereichen deutlich "kräftiger" arbeiten. Das führt dazu, dass der angeschlossene Lautsprecher gerade in diesen Bereichen dann besser kontrolliert wird.

    Der für einen Röhrenverstärker sehr wichtige Mittenbereich, wird dagegen kaum durch die Gegenkopplung beeinflusst.

    Insgesamt eine interessante Idee, die man mal wieder aufgreifen sollte, da sie klanglich einiges zu bieten scheint.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • schnupperabo
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    • 23. September 2025 um 11:46
    • #13
    Zitat von Toni31

    Insgesamt eine interessante Idee, die man mal wieder aufgreifen sollte, da sie klanglich einiges zu bieten scheint.

    Sehr trickreich :thumbup:

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • AndreasS
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    • 23. September 2025 um 13:58
    • #14
    Zitat von Toni31

    Durch die doch erhebliche Absenkung im Tief- und Hochtonbereich muss die Gegenkopplung in diesen Bereichen deutlich "kräftiger" arbeiten.

    Wenn die Verstärkung an den Übertragungsgrenzen durch Schaltungsmaßnahmen absinkt, dann wird dort auch die Gegenkopplung abnehmen (die die braucht ja "überschüssige" Verstärkung). Es dient also der Stabilität.

    Gruß Andreas

  • Online
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    • 23. September 2025 um 14:07
    • #15
    Zitat von AndreasS

    Wenn die Verstärkung an den Übertragungsgrenzen durch Schaltungsmaßnahmen absinkt, dann wird dort auch die Gegenkopplung abnehmen (die die braucht ja "überschüssige" Verstärkung). Es dient also der Stabilität

    gelöscht, führt nur zu unnötigen Diskussionen.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Toni31 (23. September 2025 um 14:32)

  • JRO
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    • 24. September 2025 um 18:05
    • #16
    Zitat von Toni31

    Hallo Klaus,

    der Verstärker lebt davon, dass ganz bewusst der Frequenzgang verbogen wird. Der Hochtonbereich wird mit R1 10k und C1 330p abgesenkt. Der Tieftonbereich mit C2.

    Ohne Gegenkopplung hat der Verstärker damit dann den als "Loop Gain" bezeichneten Frequenzgang:


    R1 und C1 hätte ich spontan als Maßnahme gegen Schwingungen bei geschlossener Gegenkopplung gesehen. Das sieht man oft in Verstärkern in ähnlicher Form.

    Grüße

    Jörg

  • odermatt
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    • 26. September 2025 um 21:47
    • #17

    Also ich als Leihe habe das Ding viele Male gebaut und das ist super-ich habe auch Fertigverstärkers wie Mc I 225 und die sind nicht besser. Die besten Übertrager hatte ich von Trafo Löwe aus Ostfriesland (long time gone)-allerdings nicht in der Elektor Version

    Auch hier Masseverdrahtung wichtig-sonst kerckert es

    Herzlichst..... <X

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