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  1. Analogue Audio Association
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Aus Mono mach "Stereo"

  • MartinH
  • 10. Oktober 2025 um 23:00
  • MartinH
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    • 10. Oktober 2025 um 23:00
    • #1

    Das ist ja interessant, dass es hier ein eigenes Mono-Forum gibt.

    Vielleicht will ja hier jemand was zum evtl. "Sakrileg" der "Stereofonisierung" (gibt es eigentlich einen besseren/anderen Begriff dafür?) sagen. Ich mache das immer mal wieder gerne, ohne jeden Aufwand, habe aber damit doch einen Hörgewinn. Beispiele:
    Orgel-Messiaen (schwieriges Werk in trockenster Akustik, live) oder Orchester, nochmal Orchester oder Tenor/Klavier, Klavier - Originalversionen jew. verlinkt.

    Dass man allerings (nicht nur) beim Orchester die Stimmgruppen nicht richtig "platzieren" kann, dürfte einleuchten. Schon beim Klavier dürfte manchen die "merkwürdige Saitenanordnung" irritieren. Bei Orgel im Raum ist es nicht wirklich kritisch. Manchmal bekommt man aber irgendwie einen gewissen "Vorhang" nicht weg. Und über Kopfhörer ist es deutlich überzeugender, teilweise hat das dann direkt was von Kunstkopf-Flair.

    Da es selten bis nie gemacht wird, denke ich, dass es viele nicht interessiert bzw. sie schwerwiegende Nachteile sehen. Ich finde das aber höchst raffiniert gemacht und im Übrigen auch immer vollständig monokompatibel. Größere Klangveränderungen kann ich auch nicht feststellen (ok, einen mehr oder weniger großen Hang zum "Metallischen"), allerdings bräuchte ich da wohl deutlich mehr Mono-Hörerfahrung.

    Was anderes ist natürlich das meist zugrundeliegende "Remastering weiterhin für Mono", das dürfte etwas andere Anforderungen haben als für Stereo (oft so ein bisschen "Höhenboost" - und das kann ich mangels Zugriff auf die wirkliche Quelle nicht einfach/sinnvoll rückgängig machen, bzw. am richtigen Punkt ansetzen.

    PS Es ist auf YT (meist) insofern legal, als dass die Verwendung dort ausdrücklich (automatisch) erlaubt wird, und zugunsten der Rechteinhaber monetarisiert. Mag sich offiziell nur auf "Unbearbeitetes" beziehen, aber das könnten die ja nachträglich noch sperren, wenn das ein Problem wäre. Selten wird es mal nicht bzw. deutlich öfter falsch erkannt, da verbleibt dann eben ein kleines Risiko..

    PS Gegebenfalls bitte verschieben, ich bin Neuling hier...

    Einmal editiert, zuletzt von MartinH (10. Oktober 2025 um 23:31)

  • MartinH 10. Oktober 2025 um 23:30

    Hat den Titel des Themas von „"Stereo"“ zu „Aus Mono mach "Stereo"“ geändert.
  • ElvisJunkie
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    • 11. Oktober 2025 um 07:47
    • #2

    Was ist jetzt gennau deine Frage?

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

  • MartinH
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    • 11. Oktober 2025 um 08:57
    • #3

    U.a. ob das auch anderen einen Mehrwert gibt - oder ob ich größere Nachteile übersehe...

  • MonstroMorini
    the Rubberbandman
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    • 11. Oktober 2025 um 10:05
    • #4

    Meine alte HK Signature hatte eine Mono+ Modus, hat mir gut gefallen bei 50'er mono Platten. Wie alles, persönlich.

    ---

    Mfgr,
    Rob

    "There is a crack in everything..... That's how the light gets in."

  • ElvisJunkie
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    • 11. Oktober 2025 um 17:17
    • #5

    Mono is Mono, Stereo ist Stereo. Aus Mono kann man ohne Klangverluste kein Stereo machen. Das klingt immer künstlich und schlechter.

    Meine Meinung.

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

  • Urs
    Profi
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    • 11. Oktober 2025 um 17:45
    • #6

    Für mich persönlich sind diese Stereo-phonisierten Monos ein „Akustischer Frevel“. :sorry:

    Aber ich gestehe, dass ich nur alte (aus den späten 50-er & frühen 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts…) solche "aufgemotzten" Monos zu Stereos habe. Da wurde vielfach der Bass auf die eine und die Höhen auf die andere Seite geschoben oder mit Phasen-Umkehr gearbeitet – fürchterlich !! <X

    Ich kann mir jedoch schon vorstellen, dass modernere Methoden jetzt auch bessere Resultate bringen könnten.
    Trotzdem: Eine GUTE Mono adäquat abgespielt , ist halt unschlagbar….;)

    Gruss
    Urs

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

  • AnTonaus
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    • 11. Oktober 2025 um 17:51
    • #7
    Zitat von MartinH

    Dass man allerings (nicht nur) beim Orchester die Stimmgruppen nicht richtig "platzieren" kann, dürfte einleuchten.


    ...na, jetzt mal nicht den Korn in die Flinte schütten ;)

    Im Prinzip geht da schon etwas - da wirste quasi zum TonI; hier etwas von einer bekannten Marke des Yamaha-Konzerns:
    Stereo zu Mono konvertieren und umgekehrt


    Mit der Doppelung der Mono-Spur und anschliessender Bearbeitung der beiden "neuen" Kanäle kann man da schon etwas machen...ohne DAW, ordentlicher Lernkurve inkl. Geduld geht das allerdings eher nicht bzw. nicht in der vermutlich gewünschten Qualität.


    VIel-Spass-beim-ausprobieren- Grüße,
    AnTon

  • MartinH
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    • 11. Oktober 2025 um 19:51
    • #8

    Stimmen (nicht Spuren) konsequent(!) trennen, stelle ich mir schwierig bis unmöglich vor.

    So sitzt das Orchester halt "ein bisschen anders". Wie meine SW wirkt, ist (gewollt) gar nicht richtig dokumentiert, das Grundprinzip ist aber der schon lange bekannte Haas-Effekt. Da wird es dann zus. auch Algorithmen geben, wie man "Instrumente" verschiebt/anordnet, nach Frequenz, Geräuschhaftigkeit, "Anschlag" etc., könnte ich mir vorstellen. Und wenn es richtig breit/stark verzögert wird, evtl. auch ein bisschen Hall, wer weiß. (Zus. Extra-Hall braucht man m.E. übrigens oft.) Das ist teilweise ziemlich heiß, finde ich, wie gesagt, per KH sogar direkt etwas "binaural". Auf meinem Kanal habe ich massig Beispiele, vieles bearbeite ich öfter, weil es mir nicht mehr gefällt - ggü. Mono finde ich aber eigentlich alles(!) vorteilhafter. Wenn es z.B. mal greller wird, ist das meist im Mono-Remastering so angelegt (und klingt dort auch besser...). EQ spare ich mir meistens. Man achte auch mal darauf, dass wirklich nichts (!) "phasig" klingt, selbst wenn ich Orchester "so breit wie möglich aufziehe". Was allerdings nicht so breit wie "normal" werden kann, und erst recht nicht wie dieses in der Anfangszeit beliebte Ping-Pong-.Stereo (auf dass auch jeder den Unterschied zum alten Mono mitbekommt).

    Wie gesagt, die Originalversionen sind immer in der Beschreibung verlinkt, da kann man klanglich vergleichen. Mache mir da auch die Mühe, einen unkomprimierten Stream "mitzuschneiden", anstatt ein komprimiertes YT-AAC zu verwenden.

    Interessant finde ich, wie spät teilweise Rundfunkanstalten dieses neue Stereo eingesetzt haben. Der SWR hat offensichtlich 1962 noch monofon gearbeitet. Vielleicht musste man erst investieren, um strenge Pflichtenhefte zu erfüllen - ist aber nur eine Vermutung. Eigentlich hätte ich gedacht, dass die ganz vorne dabei sind beim Fortschritt.


    PS Hier Cembalo:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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  • AnTonaus
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    • 11. Oktober 2025 um 20:14
    • #9
    Zitat von MartinH

    Stimmen (nicht Spuren) konsequent(!) trennen, stelle ich mir schwierig bis unmöglich vor.


    ...um offenbar vorhandene Missverständisse aufzuklären:

    Die Monospur ist die Basis, um daraus mehrere Spuren mit bearbeitbaren Stems (einzelnen Instrumenten / Instrumentengruppen) zu erzeugen und diese dann letztlich in zwei "Stereo"-Spuren münden zu lassen.

    Dabei ist durchaus keineswegs unmöglich, letztlich Stems aus Tracks (bzw. einem kompletten Song) herauszulösen. Ist sicherlich beim "Remix" u.a. für DJs eine ebenso praktische, wie halt auch nötige Sache.
    Das muss mittlerweile gar nicht alles komplett "zuFuss" erledigt werden:

    Stems: Die top Apps und Plugins zum Trennen von Musik 2025
    Viele Apps und Plugins beherrschen das Trennen von Audio in einzelne Stems. Die beste Software zum Extrahieren von Gesang und Instrumenten.
    www.gearnews.de


    VG,
    AnTon

  • MartinH
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    • 11. Oktober 2025 um 20:40
    • #10

    Ja, davon hab ich schon gehört (aber es nie ausprobiert). Diese U-Musik-Instrumente (Vocals, Piano, Bass, Drums etc.) sind aber in vielen Parametern so unterschiedlich, dass sie offensichtlich leicht schon automatisch erkannt und separiert werden können. Wie soll man das zwecks Platzierung bspw. der 1. und 2. Geigen machen? Außerdem darf sich das Resultat in Popmusik meist auch "künstlicher" anhören als normalerweise in "E-Musik".

  • AnTonaus
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    • 11. Oktober 2025 um 21:20
    • #11

    ...das würde ich mal nicht überbewerten...bei "regulären" Aufnahmen einer Stereo-Produktion muss schliesslich nicht jedes Instrument einzeln abgenommen werden, andererseits wären auch dann die einzelnen Spuren (abgesehen von Einstreuungen/"Bleed") praktisch ohne Rauminformation (...Ausnahmen bestätigen die Regel):

    Die Entscheidung, wer dann auf einem Tonträger wo "sitzt", wird letztlich von den Tonmeistern und nicht von den Meistern des jeweiligen Instruments getroffen....


    Nun mal etwas historischer und zu den Ergebnissen:
    ERIC RECORDS: Original Versions & the Highest Quality Sound  

    Eric Records
    Hit Parade Records Presents Original Mono Classics In Premium Stereo Sound Bear Family möchte Ihnen HIT PARADE RECORDS vorstellen, die Heimat von…
    www.bear-family.de

    Eric Records ist hier so etwas wie ein kommerzieller Pionier von Mono-zu-Stereo und hat ein entspr. großes Portfolio.


    Mono-tone- Grüße,
    AnTon

    2 Mal editiert, zuletzt von AnTonaus (11. Oktober 2025 um 21:42)

  • MartinH
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    • 11. Oktober 2025 um 23:30
    • #12

    Ok, da fehlt mir aber etwas der Bewertungsmaßstab, stilistikbedingt. Und man wird evtl. eher "Spektakuläres" erwarten dürfen.

    Klar wird das auch bei Klassik schon lange gemacht, früher wohl nicht so überzeugend mangels technischer Möglichkeit. Der Haas-Effekt ist schon seit den 50/60ern bekannt, iirc. Obige Cembaloaufnahme mit der KdF wurde mit dem Remastering etwas "stereofonisiert", wie man leicht hören kann, die Ursprungsaufnahme muss ja monofon gewesen sein. Meine Version ist aber etwas breiter. Tonal ist das aber vollkommen in Ordnung m.E., zumindest mit dem Remastering als Quelle und Vergleich. Und bleibt wie gesagt völlig monokompatibel.

    Ein bisschen aus dem Lot gerät es öfter, wenn ein immer noch "schmaler" Sänger mit einem nun breiter gewordenen Klavier "konfrontiert" wird, wie bei der obigen Klavier-Tenor-Aufnahme. Irgendwie einfach frequenzmäßig kann man den nicht stärken, weil es sich ja diesbezüglich regelmäßig mit dem Klavier überlapppt. Will aber nicht ausschließen, dass man ihn mit höherem Aufwand doch (teils) separieren könnte und dann verstärken/verbreitern, weil er vom Klang her doch anders ist. Dort tritt auch ein gewisses Zittern der Stimme bei bestimmten Frequenzen auf, ist in ein Minimum "verschoben", aber immer noch da, dürfte mit dem zeitverzögert hinzugemischten Signal zu tun haben. Trotzdem selten genug, es funktioniert alles erstaunlich gut m.E. Mit allerdings teils gravierenden Änderungen im Zehntel-ms-Bereich der Verzögerung. Hier stört mich gerade übrigens wieder auch etwas mein hinzugefügter Hall in seiner Beschaffenheit, der aber schon notwendig ist. Vielleicht ändere ich nochmal. Scheint aber überhaupt quasi nur ein Wohnzimmer gewesen zu sein, der nicht vorhandenen Akustik nach.

    Hier noch als vorerst letztes Beispiel (hat hier ja doch was vom Fleischesser bei den Vegetariern) Mono-Aufnahmen mit hohem dokumentarischen Wert, der (berühmte) Komponist Olivier Messiaen spielt seine Werke an seiner (leider teils etwas verstimmten :) ) Orgel. In Mono finde ich das unbefriedigend, in "Pseudo-Stereo" schon besser. Gerade Orgel mit Akustik braucht eine gewisse "Breite". Der Frequenzgang scheint mir auch nicht so ganz "schön" zu sein, habe da aber nichts (edit: doch, aber selten) geändert. Der etwas blecherne Grundsound scheint mir hier schon monofon vorhanden. Da hört man auch öfter, wie nun z.B. im Bass je nach Frequenz links/rechts gepannt wird. Ist allerdings hier nicht auf Lokalisation ausgelegt, sondern möglichst große Breite, bevor es "phasig" wird. Z.B. "Banquet celeste", so wirklich viel besser. Wurde vor einigen Jahren neu aufgelegt, wohl remastered, aber weiterhin in Mono.

    4 Mal editiert, zuletzt von MartinH (11. Oktober 2025 um 23:53)

  • Analogschmiede
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    • 12. Oktober 2025 um 18:59
    • #13

    Hallo zusammen,

    Ich habe da eine Frage zum Thema. Vielleicht ist ja jemand hier der mir die beantworten kann.

    Und zwar ist mir beim durchforsten einer 60er Jahre Jazzsammlung und dem Versuch diese in Mono und Stereo Scheiben zu trennen gerade bei Verve Pressungen der Begriff „a panoramic true hi-fi recording“ oder auch „living hi-fi“ aufgefallen.

    Ist das Mono? Oder stereofiziertes Mono? Also das sogenannte PingPong Stereo?

    Stereo Platten sind in der Zeit allgemein und prominent als solche beschriftet worden.

    Kennt sich damit einer aus?

    Sollte ich mich hier im falschen Thread befinden, sagt Bescheid.

    Liebe Grüße, Markus

    Liebe Grüße, Markus


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  • MartinH
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    • 13. Oktober 2025 um 15:01
    • #14

    "Living Hifi" kenne ich nicht (was aber gar nichts bedeutet), dafür "living stereo", da findet man natürlich auch online einiges Interessantes.https://digital-audio-systems.com/living-stereo-im-digital-zeitalter

    Man könnte übrigens fast glauben, dass Mono eine "Renaissance" erlebt. Gerade auf YT: 4k-Bild, gut sitzende Frisuren - Ton eher egal. Oder vielleicht überhöre ich ja auch eindeutige "Vorteile" ..

    Übrigens streamt auch z.B. der Würzburger Dom, eine ja nicht ganz unbekannte Kirche mit aufwendiger Kirchenmusik (regelmäßig und mit "eigenen Kräften", was überhaupt erst die Leistung darstellt) schon seit Jahr und Tag seine Gottesdienste in Mono. Die Öffentlichkeitsarbeit dort wollte mir das auch erst gar nicht glauben, weil ja quasi aus beiden Lautsprechern oder KH-Muscheln "was rauskommt". :) Ist übrigens alles nicht "Eigenarbeit", sondern zumindest Installation/Konfiguration durch einen "Dienstleister". Nun ja, mir kann es eigentlich egal sein, aber man müsste zumindest für dieses Pseduo-Stereo ja auch quasi gar nichts technisch "aufrüsten". Kann ja sein, dass nur/hauptsächlich monofone Beschallungstechnik dort angezapft ist. Wenigstens hat man auch Nützliches wie automatische Gates integriert (die aber tlw. besser eingestellt werden könnten ..).

    Gerade in Bezug auf Chor, Orgel und auch Gemeindegesang finde ich das echt schlimm, deswegen habe ich mich auch dort vergnügt, man vergleiche nur mal dies mit das.

    Einmal editiert, zuletzt von MartinH (13. Oktober 2025 um 15:11)

  • AnTonaus
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    • 13. Oktober 2025 um 15:30
    • #15
    Zitat von MartinH

    In Mono finde ich das unbefriedigend, in "Pseudo-Stereo" schon besser.


    ...oh-ja, das würde ich in der Tat als einen ebenso ehrenwerten wie nützlichen Ansatz und Effekt sehen:


    Man eröffnet damit einen leichteren, "selbstverständlicheren" Zugang zu historischen Aufnahmen, indem man die durch einen überdeutlichen Abstand zur sonst gewohnten Darreichungsform und Hörgewohnheit entstehenden Irritationen entscheidend verringert.

    Damit lässt es sich einfacher / bewußter / ungestörter auf die eigentliche Darbietung achten, ohne zuvor schon bei vordergründige(re)m "hängenzubleiben".

    Spass-an-der-Freud-an-der-Musik- Grüße,
    AnTon

    Einmal editiert, zuletzt von AnTonaus (13. Oktober 2025 um 16:15)

  • cptfrank
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    • 13. Oktober 2025 um 15:56
    • #16

    Aus einer alten Aufnahme von Now And Then mit den Beatles war mit alter Technik nichts herauszuholen. Mit KI konnte man die Stimme dann endlich ohne Nebengeräusche separieren. Da sollte Stereo aus Mono doch ein leichtes sein.:)

    Gruß

    Frank

  • AnTonaus
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    • 13. Oktober 2025 um 16:12
    • #17
    Zitat von F3Gonzo

    (...)
    Und zwar ist mir beim durchforsten einer 60er Jahre Jazzsammlung und dem Versuch diese in Mono und Stereo Scheiben zu trennen gerade bei Verve Pressungen der Begriff „a panoramic true hi-fi recording“ oder auch „living hi-fi“ aufgefallen.
    (...)

    Zitat von MartinH

    (...)
    "Living Hifi" kenne ich nicht (was aber gar nichts bedeutet), dafür "living stereo" (...)
    .https://digital-audio-systems.com/living-stereo-im-digital-zeitalter
    (...)


    In dem verlinkten Artikel ist u.a. auch eine RCA-Platte abgebildet mit dem Aufdruck ""NEW ORTOPHONIC" HIGH FIDELITY" .
    Dieser Begriff wurde von RCA auch im Zusammenhang mit "Hardware" genutzt:
    SHF3 New Orthophonic High-Fidelity Ch= Radio RCA RCA Victor Co. |Radiomuseum.org  

    ...woraus sich für den Rest der Branche eben die "Erfindung" ähnlich blumiger Marketing-Slogans anbot...bis eben hin zum ebenfalls in Gross-Buchstaben gehaltenen
    "...MONO
    A PANORAMIC TRUE
    HI-FI
    RECORDING"

    auf den Verve-Scheiberln....die Mono-Spezis hier werden dazu sicher einiges mehr sagen können.



    Mono-Tone- Grüße,
    AnTon

  • ueleu
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    • 13. Oktober 2025 um 17:16
    • #18

    Laut Definition ist doch HiFi immer mindestens Stereo, oder?

    Mono kann also eigentlich niemals HiFi sein ...

    Gruß, Udo

    In meinem Alter geht man nicht mehr in Clubs! Als AAA Mitglied eskaliere ich zu Hause. Im Wohnzimmer. Auf der Couch. Sanft mit dem Fuß wippend.

  • AnTonaus
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    • 13. Oktober 2025 um 18:09
    • #19
    Zitat von ueleu

    Laut Definition ist doch HiFi immer mindestens Stereo, oder?

    Mono kann also eigentlich niemals HiFi sein ...


    ...bei "High-Fidelity" ging es primär um die das erweiterte Frequenzspektrum der neuen Schallplatte - gerade auch als Verkaufsargument (neben der längeren Spieldauer) - gegenüber dem Schellack-Pendant..
    hifimuseum.de - Sie sind im Bereich : 1938 - Die RCA Hifi-Platte
    High Fidelity – Wikipedia

    Dies war lange vor der ersten Veröffentlichung einer Stereo-Schallplatte.


    Hoch-fidele- Grüße,
    AnTon

  • Analogschmiede
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    • 13. Oktober 2025 um 21:02
    • #20

    Hallo zusammen,

    Zitat von ueleu

    Laut Definition ist doch HiFi immer mindestens Stereo, oder?

    Mono kann also eigentlich niemals HiFi sein ...

    Die DIN 45500 „HiFi-Norm“ ist erst in den 60er Jahren entwickelt worden und war bis 1996 aktuell.
    Die Vinyl LPs 12“ mit 33,3 RPM wurden schon in den 30ern eingeführt.
    In den Jahren dazwischen waren viele verschiedene Ideen vorübergehend auf dem Markt. Daher die uneinheitlichen Bezeichnungen je nach Hersteller. Und ob die Amis sich damals Gedanken über einen deutschen Normentwurf gemacht haben, sei mal dahingestellt.

    Worum es mir mit meiner Frage geht, ist herauszufinden, ob und welche Platten ich mit einem Mono Tonabnehmer abspielen kann und welche nicht.

    Mein Onkel hat in seiner Jugend, in den Jahren von 1958 bis etwa 1970 sehr intensiv Jazz gehört und die Platten sind jetzt bei mir. Alles Pressungen von Ende 40 er bis Mitte/Ende 60er.
    Immer mal wieder nehme ich mir einige davon vor zum waschen, Hüllen wieder herrichten und natürlich zum hören.

    Nun sind es zu etwa 60-65% Mono Scheiben, der Rest ist sicher Stereo. Unter den Monos sind eben auch welche mit diesen blumigen Bezeichnungen wie „panoramic true Hi-Fi recording“ und andere.

    Da ich noch nie mit einem Mono Tonabnehmer gearbeitet habe bin ich halt etwas unsicher, ob ich da was falsch machen kann. Ich habe gelesen, dass Stereo Pressungen von manchen Mono TAs beschädigt werden können.

    Einen AT VM610XMono habe ich mir dafür bestellt.

    Der oben von MartinH verlinkte Artikel war schonmal sehr hilfreich. Danke dafür!

    Liebe Grüße, Markus

    Liebe Grüße, Markus


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