Ich betreibe seit längerem zwei Maihak V73 4 Watt Endstufen (über V72 Vorverstärker) mit einem Paar Mordaunt Short MS30i Classic. Das alles klingt wie ich finde sehr gut. Allerdings finde ich, die Endstufen werden etwas zu heiß. Die Endstufen sind im Originalzustand. Bis auf ein Elko vollständig original.
Könnte es vielleicht einem einer Impedanz-Fehlanpassung liegen? Die V73 Endstufen haben nur die Möglichkeit von 4 und 16 Ohm. (Schaltschema hier.) Die Lautsprecher haben 8 Ohm. Ich hatte mir gemerkt, dass man bei einem Mismatch die tiefere Einstellung beim Röhrenverstärker wählen sollte, um die Ausgangstrafos zu schonen. Also habe ich am V73 4 Ohm gewählt.
Nun lese ich allerdings hier, dass es sich umgekehrt verhält. Jedenfalls rät der Lautsprecherhersteller Weber dazu, in diesem Fall die höhere Ausgangsimpedanz am Verstärker zu wählen (dies wären beim V73 16 Ohm). Die Gemeinde ist überrascht.
Ich habe das nicht alles gelesen, möglicherweise ist aber festzuhalten, wie es einer der dortigen Forumsteilnehmer formuliert (IOSEPHVS), dass nämlich eine höhere Impedanz des Lautsprechers (wie im meinem Fall) den Ausgangsübertrager gefährdet (und vielleicht überhitzt?). Hingegen gefährdet eine tiefere Impedanz des Lautsprechers (wenn ich also 16 Ohm am V73 wählen würde) die Endstufenröhren. Dies wäre weniger dramatisch, denn EL42 lassen sich leicht ersetzen.
Möglicherweise hängt die Richtung der noch akzeptablen Fehlanpassung auch mit den Eigenarten der jeweiligen Röhrenendstufe zusammen, las ich irgendwo.
Was meint die Gemeinde hier, soll ich auf 16 Ohm am V73 umsteigen?
