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Maihak V73 - welche Impedanz für den Lautsprecher?

  • Tzurby
  • 13. Oktober 2025 um 10:08
  • Tzurby
    Anfänger
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    • 13. Oktober 2025 um 10:08
    • #1

    Ich betreibe seit längerem zwei Maihak V73 4 Watt Endstufen (über V72 Vorverstärker) mit einem Paar Mordaunt Short MS30i Classic. Das alles klingt wie ich finde sehr gut. Allerdings finde ich, die Endstufen werden etwas zu heiß. Die Endstufen sind im Originalzustand. Bis auf ein Elko vollständig original.

    Könnte es vielleicht einem einer Impedanz-Fehlanpassung liegen? Die V73 Endstufen haben nur die Möglichkeit von 4 und 16 Ohm. (Schaltschema hier.) Die Lautsprecher haben 8 Ohm. Ich hatte mir gemerkt, dass man bei einem Mismatch die tiefere Einstellung beim Röhrenverstärker wählen sollte, um die Ausgangstrafos zu schonen. Also habe ich am V73 4 Ohm gewählt.

    Nun lese ich allerdings hier, dass es sich umgekehrt verhält. Jedenfalls rät der Lautsprecherhersteller Weber dazu, in diesem Fall die höhere Ausgangsimpedanz am Verstärker zu wählen (dies wären beim V73 16 Ohm). Die Gemeinde ist überrascht.

    Ich habe das nicht alles gelesen, möglicherweise ist aber festzuhalten, wie es einer der dortigen Forumsteilnehmer formuliert (IOSEPHVS), dass nämlich eine höhere Impedanz des Lautsprechers (wie im meinem Fall) den Ausgangsübertrager gefährdet (und vielleicht überhitzt?). Hingegen gefährdet eine tiefere Impedanz des Lautsprechers (wenn ich also 16 Ohm am V73 wählen würde) die Endstufenröhren. Dies wäre weniger dramatisch, denn EL42 lassen sich leicht ersetzen.

    Möglicherweise hängt die Richtung der noch akzeptablen Fehlanpassung auch mit den Eigenarten der jeweiligen Röhrenendstufe zusammen, las ich irgendwo.

    Was meint die Gemeinde hier, soll ich auf 16 Ohm am V73 umsteigen?

  • wgh52
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    • 13. Oktober 2025 um 10:36
    • #2

    Tzurby

    Ein einfacher Blick in die Bedienungsanleitung der MS30 zeigt, daß die Box nominal eine 8Ohm Impedanz hat, also an den 8Ohm Ausgang gehört!

    Aber abgesehen davon, Röhren werden doch immer heiß, wie kannst Du feststellen, daß sie "zu heiß" wären? :/

    Grüße,
    Winfried

    Je weniger man von einem Problem versteht, desto einfacher erscheint dessen Lösung!

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 11:13
    • #3
    Zitat von wgh52

    Aber abgesehen davon, Röhren werden doch immer heiß, wie kannst Du feststellen, daß sie "zu heiß" wären? :/

    Es ist einfach meine Erfahrung. Ich finde, Röhrenverstärker werden warm, aber nicht heiß. Ich kann meine Hand nur kurz auf die Verstärker legen.

  • bionear
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    • 13. Oktober 2025 um 11:18
    • #4

    Was wird heiß? Die ÜT, NT oder die Röhren?

    Natürlich werden die Röhren heiß und damit auch deren Umgebung.

  • wgh52
    AktivLautsprecherFan
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    • 13. Oktober 2025 um 11:48
    • #5

    Tzurby

    Meine Zusatzfragen:

    Waren die Endstufen mit anderen Lautsprechern kühler?
    ... oder waren sie "immer schon" so heiß?
    Welche "Hitzeerfahrungen" hast Du mit anderen Röhrenverstärkern gemacht?

    Grüße,
    Winfried

    Je weniger man von einem Problem versteht, desto einfacher erscheint dessen Lösung!

  • AndreasS
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    • 13. Oktober 2025 um 12:00
    • #6
    Zitat von Tzurby

    Was meint die Gemeinde hier, soll ich auf 16 Ohm am V73 umsteigen?

    Schließe die Lautsprecher besser an einen Verstärker mit 4 Ohm an. Der Dämpfungsfaktor wird dadurch höher. Die Röhren werden nicht überlastet, selbst bei einem Kurzschluss am Ausgang (anders als beim Transistorverstärker).

    Gruß Andreas

  • Toni31
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    • 13. Oktober 2025 um 12:08
    • #7

    Eine Überlastung der EL42 Röhren beim Anschluss von 8 Ohm LS erfolgt weder beim 4 Ohm- noch beim 16 Ohm-Anschluss. Auch eine Gefährdung des Ausgangs-Übertragers ist ausgeschlossen.

    Die 8 Ohm Lautsprecher sind aber an den 16 Ohm anzuschließen. Der Grund ist einfach: Je höher der Widerstand, den die EL42 Pentoden sehen, desto höher wird der Klirrfaktor K3. Und K3 wird als klanglich unangenehm empfunden.

    Dass Röhren heiß werden, ist völlig normal. Endröhren werden sogar so heiß, dass man sich sofort daran die Finger verbrennt.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • erbse
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    • 13. Oktober 2025 um 12:28
    • #8

    Die Haut meldet Schmerz bei 45 Grad, das wertet man als Verbrennung.

    Für Elektronik ist das "lauwarm".

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 13:04
    • #9
    Zitat von bionear

    Was wird heiß? Die ÜT, NT oder die Röhren?

    Natürlich werden die Röhren heiß und damit auch deren Umgebung.

    Habe gerade nochmals getestet. Es wird erst nach etwa einer Stunde für mein Gefühl zu heiß. Die Trafos bleiben handwarm (nach dem Wiederausbau geprüft). Aber über den Röhren messen ich mit dem Multimeter 57 Grad, was für meinen Geschmack mehr als handwarm ist. Ist das zu hoch oder noch akzeptabel? Der Rest bewegt sich etwa bei 40 Grad.

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 13:05
    • #10
    Zitat von wgh52

    Tzurby

    Meine Zusatzfragen:

    Waren die Endstufen mit anderen Lautsprechern kühler?
    ... oder waren sie "immer schon" so heiß?
    Welche "Hitzeerfahrungen" hast Du mit anderen Röhrenverstärkern gemacht?

    Grüße,
    Winfried

    Hatte nie andere Lautsprecher daran. Habe auch sonst nur ESL-57... Meine Hitzeerfahrung sind vor allem Gitarrenröhrenverstärker. Habe die aber nie gemessen.

  • AlexK
    Messfetischist
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    • 13. Oktober 2025 um 13:10
    • #11

    Wie betreibst du sie denn , senkrecht wie im Einschubträger oder auf der Seite liegend ?

    MfG , A .

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • ake
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    • 13. Oktober 2025 um 14:30
    • #12
    Zitat von Tzurby

    Aber über den Röhren messen ich mit dem Multimeter 57 Grad, was für meinen Geschmack mehr als handwarm ist.

    Röhren werden auch als Glühkolben bezeichnet weil da drin was glüht. Und das ist elementar für die Funktion. Und wenn da was glüht brauchst Du da keine 30° erwarten. Im Gegenteil: da sind 57° schon extrem wenig. Nicht umsonst verlangt die EU ein wie auch immer geartetes Gehäuse als Berührungsschutz über den Röhren...

    Übrigens: bei Endstufen sind 80° keine Seltenheit, selbst bei Transistorendstufen.

    Gruß

    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 14:47
    • #13
    Zitat von AlexK

    Wie betreibst du sie denn , senkrecht wie im Einschubträger oder auf der Seite liegend ?

    MfG , A .

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Senkrecht. In genau diesem Einschubträger. Die beiden V72 allerdings in der Mitte.

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 14:49
    • #14
    Zitat von ake

    Röhren werden auch als Glühkolben bezeichnet weil da drin was glüht. Und das ist elementar für die Funktion. Und wenn da was glüht brauchst Du da keine 30° erwarten. Im Gegenteil: da sind 57° schon extrem wenig. Nicht umsonst verlangt die EU ein wie auch immer geartetes Gehäuse als Berührungsschutz über den Röhren...

    Übrigens: bei Endstufen sind 80° keine Seltenheit, selbst bei Transistorendstufen.

    Gruß

    Andreas

    O.K. Dann gehe ich davon aus, dass das so normal ist. Meine Quad II Endstufen werden übrigens nicht so heiß.

  • Antonio
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    • 13. Oktober 2025 um 20:49
    • #15

    Meine V73 hatte ich damals mit Vorwiderstand in der 230V Zuleitung betrieben um 220V am Verstärker anliegen zu lassen. Schont die Röhren, den Netztrafo und reduziert auch die Wärementwicklung.

    Beste Grüße, Antonio

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 20:53
    • #16
    Zitat von Antonio

    Meine V73 hatte ich damals mit Vorwiderstand in der 230V Zuleitung betrieben um 220V am Verstärker anliegen zu lassen. Schont die Röhren, den Netztrafo und reduziert auch die Wärementwicklung.

    Hatte ich vergessen zu erwähnen. Meine laufen bei höchstens 220V.

  • Tzurby
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    • 13. Oktober 2025 um 20:58
    • #17

    Ich überlege gerade, die Endstufen mit passenden Lautsprechern zu betreiben. In älteren Beiträgen eines chinesischen Forums (http://www.review33.com) las ich, diese Leute betreiben die V73 mit ls3/5a Lautsprechern (Spendor, Rogers), die 15 Ohm haben.

    Sehe gerade, das ich ja ein Riesenthema. (Lautsprecher, die dieser BBC-Norm entsprechen). Sind aber ganz schön teuer. €1000 wäre sicher meine Schallgrenze.

    Gibt es sonst gute Lautsprecher mit 16 Ohm? Oder auch 4 Ohm?

  • AndreasS
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    • 14. Oktober 2025 um 17:15
    • #18
    Zitat von Toni31

    ... Je höher der Widerstand, den die EL42 Pentoden sehen, desto höher wird der Klirrfaktor K3. Und K3 wird als klanglich unangenehm empfunden.

    Hallo Toni,

    K3 steigt mit der Aussteuerung. In Gegentaktschaltungen dominieren ungeradzahlige Harmonische sowieso (bei geradzahligen erfolgt ja Klirrkompensation). Entsprechende Kurven in Abhängigkeit vom Lastwiderstand findest Du z.B. für die 6L6G im Datenlatt von STC https://www.tubezone.net/pdf/6l6g-stc.pdf oder Brimar (https://vacuumtubes.io/datasheets/6L6G).

    Auch zum Lautsprecher arbeitet man mit Spannungsanpassung: die Quellimpedaz sollte kleiner sein als die Last.

    Gruß Andreas

  • Toni31
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    • 14. Oktober 2025 um 17:48
    • #19

    Hallo Andreas,

    hier mal die Klirrwerte der 6L6 in Abhängigkeit vom Lastwiderstand bei konstanter Eingangsspannung:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Wenn man schon nicht den optimalen Wert erreichen kann, weil der Übertrager das nicht hergibt, dann geht man bei einer Pentode den Weg des geringeren Lastwiderstands; das gilt auch für PP-Betrieb.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • erbse
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    • 14. Oktober 2025 um 18:24
    • #20

    Obwohl klanglich zufrieden, wird nun über neue Lautsprecher nachgedacht, weil man das Gefühl hat, die Röhren(!) wären zu heiß?


    Faszinierend.

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