Rechne doch einfach den Kabelwiderstand zum Ausgangswiderstand der Endstufe hinzu.
Gehe lieber davon aus, dass Röhrenverstärker auch eine Gegenkopplung haben!
Rechne doch einfach den Kabelwiderstand zum Ausgangswiderstand der Endstufe hinzu.
Gehe lieber davon aus, dass Röhrenverstärker auch eine Gegenkopplung haben!
Falls es noch niemand erwähnt hat:
Ich verwende immer gleich lange Kabel. Und zwar aus einem einfachen Grund. Wenn ich z.B. Umbaue und die Kabel an anderer Stelle verwende sind gleiche Längen einfach praktischer.
Dieser wirtschaftliche Aspekt (Nachhaltigkeit), kombiniert mit den vielfältigen technischen und esoterischen Momenten, zeigt doch die Losung.
Eine gute Woche, Jörg
Falls es noch niemand erwähnt hat:
Ich verwende immer gleich lange Kabel. Und zwar aus einem einfachen Grund. Wenn ich z.B. Umbaue und die Kabel an anderer Stelle verwende sind gleiche Längen einfach praktischer.
Dieser wirtschaftliche Aspekt (Nachhaltigkeit), kombiniert mit den vielfältigen technischen und esoterischen Momenten, zeigt doch die Losung.
Eine gute Woche, Jörg
Hallo,
so sehe ich das auch. Die überschüssige Kabellänge würde ich nicht aufrollen, sondern meanderartig hinter dem Schrank legen. Und - wenn du ganz sicher gehen willst - häng es an der Schrankrückwand auf. Dann stören die Kabel nicht beim Saugen und du hast die von manch einem unverzichtbaren Kabelbodenhalter gespart. Highend quasi pragmatisch gelöst.
Gruß Uli
Wenn die Endstufe die üblichen Zobelglieder oÄ im Ausgang hat, sollte es wurscht sein. Die üblichen englischen Verdächtigen könnten verschnupft reagieren.
Von was redet ihr, aufgerollt, mäanderartig, Zobelglieder?
Gruß
Uwe
...ist doch nicht sooo wichtig ob jetzt 3 cm mehr Kabel hinterm Schrank liegen oder nicht.
Der Längenunterschied beträgt 3m, nicht 3cm.
Hörbar ist es sicher nicht aber mein innerer Monk würde sich an unterschiedlichen Längen stören.
Und genau der innere Monk ist es,der sich über viele Jahre eingenistet hat,immer mit Unruhe verbunden,aber es kann gehen,den loszuwerden,man muss nur bei sich selbst anfangen,Restlos ausmisten,Re Start ...
😄😉
Grüße
Michael
Je nach Kabel wird das mit hinter dem Schrank verstecken schwierig:
Das ist kein KI Bild, die Kabel kann man wirklich kaufen ...
ist eigentlich noch jemand außer mir rechts-links Nomade?
Das ist das worauf ich nie geachtet habe, ich geniese eher die Abwechslung
Bessonders Klassikhörer macht sowas ja verrückt ![]()
Jetzt mache mal diese Rechnung am Beispiel eines Röhrenverstärkers mit einen Dämpfungsfaktor von 10. Dann haben wir einen Innenwiderstand von 800 mΩ und somit kommen wir auf 8 / (0,8+0,015) = 9,8 und der Dämpfungsfaktor hat sich nur um 2% verringert.
Und jetzt beziehen wir die passive Frequenzweiche der Box noch mit ein - dann reduziert sich der Dämpfungsfaktor überhaupt nicht mehr weil es nämlich so gut wie keinen Dämpfungsfaktor mehr gibt...
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
wenn du eine Aussage über den vom Dämpfungsfaktor abhängigen Frequenzgang treffen willst, spielt die Impedanz der Frequenzweiche keine Rolle, denn die ist bei der Abstimmung der Box vom Hersteller mitberücksichtigt.
Wenn du die Dämpfung des ausschwingenden Lautsprechers meinst, muss du nicht nur die Impedanz der Frequenzweiche, sondern die gesamte Lautsprecherimpedanz betrachten. Macht man dies, sieht man, dass der Widerstand des Lautsprecherkabel vernachlässigbar ist und es beim Ausgangwiderstand des Verstärkers ähnlich ist.
Gruß
Uwe
Mal ein paar Informationen zum Dämpfungsfaktor:
Folgende Definition wird dafür verwendet:
Der Dämpfungsfaktor ist das Verhältnis der Nennlast-Impedanz eines Verstärkers zur Ausgangsimpedanz desselben Verstärkers.
Die Nennlast ist immer der Wert, den der Hersteller des Verstärkers angibt, also 4 Ohm oder 6 Ohm oder 8 Ohm.
Kabel-Impedanzen oder Lautsprecher-Impedanzen spielen bei der Berechnung des Dämpfungsfaktors keine Rolle!
Die teilweise recht hohen Dämpfungsfaktoren von Transistor-Verstärkern beruhen einzig auf extrem hohe Gegenkopplungs-Werte.
Nicht gegengekoppelte Röhrenverstärker können Dämpfungsfaktoren von 1 oder kleiner haben. Das liegt daran, dass solche Verstärker annähernd Stromquellen sind, die grundsätzlich hohe Innenwiderstände haben. Deshalb macht es keinen Sinn dafür Dämpfungsfaktoren anzugeben.
Gegengekoppelte Röhrenverstärker haben deutlich geringere Gegenkopplungs-Werte als Transistorverstärker. Das liegt daran, dass ein Verstärker erstmal soviel verstärken muss, dass der Lautsprecher genügend Pegel bekommt und dann noch zusätzlich den Wert der Gegenkopplung verstärken muss. Und Verstärkung beim Röhrenverstärker ist teuer und muss mit zusätzlichen Röhren erkauft werden.
Gegengekoppelte Röhrenverstärker haben einen etwas geringeren Ausgangswiderstand als nicht gegengekoppelte Röhrenverstärker und damit ist dann die Angabe eines Dämpfungsfaktor fast wieder sinnvoll, wenn diese Werte auch nicht berauschend sind.
Die Berechnung des Ausgangswiderstandes eines gegengekoppelten Röhrenverstärkers ist recht einfach, wenn der Gegenkopplungs-Wert bekannt ist. Nehmen wir an, der Gegenkopplungs-Wert sei 20 dB (= Faktor 10), dann wird der Ausgangswiderstand um den Faktor 10 +1 reduziert; bei 6 dB (= Faktor 2) wird der Ausgangswiderstand um den Faktor 2 + 1 reduziert.
Der Dämpfungsfaktor eines gegengekoppelten Röhrenverstärkers mit einer Nennlast-Impedanz von 4 Ohm und einer Gegenkopplung von 20 dB beträgt damit exakt 11.
Allein praktische Gründe sprechen für gleich lange Kabel. Nur ein solcher Kabel-Satz ist vernünftig weiter zu geben (sowohl bei einem Verkauf, oder auch bei einer kostenlosen Weitergabe).
Also wenn ich mir Kabel gekauft habe, hatte ich regelmäßig den konkreten Anwendungsfall vor Augen, aber nicht, dass ich die später wieder verkaufen könnte, was allerdings auch ein Aspekt ist.
Meine " Cent: ich hatte einige Zeit unterschiedliche Abstände der LS, habe aber gleichlange Kabel verwendet. Das eine Kabel habe ich zu einer Schnecke gedreht und mit Panzertape hinten an den LS geklebt. Ich hatte keine Unterschiede gehört.
PS: Für mich ist Symmetrie wichtig ![]()
Das eine Kabel habe ich zu einer Schnecke gedreht und mit Panzertape hinten an den LS geklebt
das ist bei einem stromdurchflossenen Leiter keine gute Idee, denn somit hast Du eine Spule bzw. Induktivität geschaffen mit einem Blindwiderstand der dem Stromfluss entgegen wirkt.
Beste Grüße, Heiko
Die ganze theoretische Diskussion ist ja in Ordnung - maßgeblich ist aber, ob man die physikalischen, theoretischen Unterschiede in seinem Hörraum auch wirklich hören kann.
Ein gutes Lautsprecherkabel vorausgesetzt, bezweifle ich stark, dass im privaten Hörraum in der Praxis tatsächlich ein hörbarer Unterschied festzustellen wäre (vorausgesetzt das absolut identische LS-Kabel, jedoch mit unterschiedlichen Längen).
Dennoch würde ICH mir immer ein links/rechts identisch langes Set zulegen - nicht so sehr wegen möglicher klanglicher Unterschiede, auch nicht wegen eines eventuellen Verkaufs in der Zukunft, sondern aus dem mehrfach schon erlebten Umstand, dass man ggf. mal daheim den Raum umstellt, den Raum wechselt, oder gar umziehen muss und dann passen LS-Kabel mit unterschiedlicher Länge l+r meist nicht mehr.
Das wäre folglich ein eher pragmatischer Betrachtungsansatz von mir. ![]()
das ist bei einem stromdurchflossenen Leiter keine gute Idee, denn somit hast Du eine Spule bzw. Induktivität geschaffen mit einem Blindwiderstand der dem Stromfluss entgegen wirkt.
Das ist ein Irrtum.
Das Aufwickeln eine LS-Kabels, das aus zwei nebeneinander liegenden Adern (Hin- und Rückleiter) besteht, erhöht die Induktivität nicht. Der Grund liegt darin, dass sich die Magnetfelder von Hin- und Rückleiter gegenseitig kompensieren.
Die Induktivität eines Kabel wird dann erhöht, wenn Hin- und Rückleiter getrennt werden und eine geschlossene Fläche umspannen. Je größer diese Fläche, desto größer die Induktivität.
Hallo Toni,
Das hatte ich mal so gelernt.
VG, Heiko
ZitatDer Dämpfungsfaktor ist das Verhältnis der Nennlast-Impedanz eines Verstärkers zur Ausgangsimpedanz desselben Verstärkers.
Den Satz führt bei mir zu missverständnissen. Die "Nennlast impedanz " bereitet mir Peobleme.