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HES zu Gast bei Karl Heinz Fink

  • Ingo Hamecher
  • 12. November 2025 um 06:03
  • Geschlossen
1. offizieller Beitrag
  • Ingo Hamecher
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    • 12. November 2025 um 06:03
    • #1

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    AAA Mitglied

  • Sansui SR929
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    • 12. November 2025 um 09:06
    • #2

    Danke für den Link! Ich bin ja von Karl Heinz auch schon durch seine Firma geführt worden.

    Das durchgehend hohe Niveau seiner Entwicklung und Fertigung in Verbindung mit seinem kompetenten und sympathischen Auftreten hat mich damals sehr beeindruckt.

    Zu Recht ist er eines der hochangesehendsten Urgesteine der Lautsprecherentwicklung und äußerst erfolgreich mit seinen Firmen.

    Gruß

    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • Online
    K_K
    Klaus
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    • 12. November 2025 um 09:50
    • #3

    Hallo Ingo,


    Interessantes Video. Danke für das Teilen.


    Gruß

    Klaus

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 12. November 2025 um 12:31
    • #4

    Hi,
    für mich ist immer wieder bezeichnend, dass Karl-Heinz sagt, dass er sehr viel Messtechnik nutzt - teilweise sehr teure Technik z.B. den Laserscanner für 100.000€ -, aber dass er damit nur bis zu einem bestimmten Punkt kommt. Ab da ist das kritische Hören unumgänglich, weil durchaus gut hörbare Unterschiede sich nicht in qualitativ unterschiedlichen Messwerten manifestieren.

    Das ist für mich ein sehr interessantes Statement.
    Wenn ich mal davon ausgehe, dass er uns nicht in die Irre führen will, dann zeigt das, dass die ganze Messerei nicht ausschließlich ausreichend ist, für sehr guten Klang. Was aber von einigen hier propagiert wird.

    Natürlich wäre es für seine Arbeit auch einfacher, er könnte sich das Vergleichshören sparen, und bräuchte lediglich zu simulieren und messen.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 12. November 2025 um 12:38
    • #5

    Mir blieb ein Satz im Ohr: was gut klingt, wird sich auch gut messen. Was sich gut misst, muss nicht gut klingen.

  • Sansui SR929
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    • 12. November 2025 um 13:16
    • #6
    Zitat von FrankG

    Hi,
    für mich ist immer wieder bezeichnend, dass Karl-Heinz sagt, dass er sehr viel Messtechnik nutzt - teilweise sehr teure Technik z.B. den Laserscanner für 100.000€ -, aber dass er damit nur bis zu einem bestimmten Punkt kommt. Ab da ist das kritische Hören unumgänglich, weil durchaus gut hörbare Unterschiede sich nicht in qualitativ unterschiedlichen Messwerten manifestieren.

    Das ist für mich ein sehr interessantes Statement.
    Wenn ich mal davon ausgehe, dass er uns nicht in die Irre führen will, dann zeigt das, dass die ganze Messerei nicht ausschließlich ausreichend ist, für sehr guten Klang. Was aber von einigen hier propagiert wird.

    Natürlich wäre es für seine Arbeit auch einfacher, er könnte sich das Vergleichshören sparen, und bräuchte lediglich zu simulieren und messen.

    Man sollte dieses Statement von Karl Heinz Fink zu Lautsprechern nicht generell für alle Komponenten einer Hifi Anlage übernehmen. Bei Verstärkern, Kabeln und anderem Gedöns kann man durch Messen imho schon konkrete Aussagen zum Klang machen. Lautsprecher sind da eine ganz andere Nummer, da die elektrischen Komponenten nur zum Teil den Klang beeinflussen. Gehäuse und Umgebung kommen als wesentliche weitere Komponenten dazu.

    Gruß

    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 12. November 2025 um 13:26
    • #7

    Andreas, du hast wahrscheinlich eine etwas andere Klangwahrnehmung als ich.

    Die Aussagen von Karl-Heinz bzgl. der Entwicklung des Sonoro Plattenspielers hatte ich so verstanden, dass auch dort die finalen Entwicklungsentscheidungen durch anhören getroffen wurden.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Armin Kern
    Gewerblich
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    • 12. November 2025 um 13:35
    • #8

    Karl Hein ist einn groß3er Fan der klanglichen Abstimmung durch hören. Das ist auch einer der Gründe warum so viel Elektronik und Kabel bei ihm gehört werden. Er hat viele Produkte Salonfähig gemacht ohne damit Geld zu verdienen!

    Er ist eben ein audiophiler Musikhörer

    BG

    Armin

  • Sansui SR929
    Sammelmaniac
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    • 12. November 2025 um 14:18
    • #9

    Dass man zu guter Letzt immer hört, was man fabriziert hat, steht ausser Frage. Das mache ich nach einer Restauration natürlich auch. Und fas Entwickler auch während der Entwicklung genau hinhören, ob der beschrittene Weg den Klang verbessert, steht ebenso ausser Frage.

    Wenn aber z..B. ein Verstärker schlechte Messwerte in Kanalgleichlauf, Frequenzgang und anderen wichtigen Parametern für die Musikwidergabe hat, wird man das wahrnehmen können.

    Selbstverständlich habe ich aber auch nichts gegen eine letztendliche Feinabstimmung nach Gehör.

    Gruß

    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • zardoz
    Gehörnter Realist
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    • 12. November 2025 um 14:22
    • #10

    Hallo Ingo,

    Danke für den Hinweis auf das Video.

    Sehr aufschlußreich und interessant.

    Besonders schön, daß Herr Fink nicht das übliche High End Geschwurbel zum besten gegeben hat, sondern immer schön sachlich und kompetent seine Arbeit beschrieben hat. :thumbup:

    Der steht wirklich mit beiden Beinen auf der Erde...

    Es hat echt Spass gemacht, ihm zuzuhören!

    Gruss Jürgen

    Willkommen in der Realität. Darf ich dich ein wenig rumführen?

    AAA-Mitglied

  • Bonzo
    Erleuchteter
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    • 12. November 2025 um 14:27
    • #11
    Zitat von Armin Kern

    Karl Hein ist einn groß3er Fan der klanglichen Abstimmung durch hören

    Ab einem gewissen Punkt. Die Lautsprecher, die bei Fink gemacht werden, haben keine Auffälligkeiten, also große Ausreißer im Frequenzgang. Und da kommt man über Simulation und Messen hin. Wenn die folgende Feinabstimmung per Hand gemacht wird, bauen die auf Messungen auf. Andersrum wär kontraproduktiv.

    Das, was einige Hersteller im High-End-Bereich abliefern, würde aus dieser Manufaktur nie kommen.

  • Unison12
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    • 12. November 2025 um 16:56
    • #12

    Schönes Video. Die Aussage, daß man sich einen Lsp mit geraden Frequenzgang sich nicht lange anhören kann find ich gut. Auch die alten Verstärker gefallen mir. 8)

    Viele Grüße aus Thüringen

    Man hört sich

    Uwe

  • annalognicht
    Musikhörer
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    • 12. November 2025 um 18:19
    • #13
    Zitat von Unison12

    Schönes Video. Die Aussage, daß man sich einen Lsp mit geraden Frequenzgang sich nicht lange anhören kann find ich gut. Auch die alten Verstärker gefallen mir. 8)

    Hallo Uwe,

    die Geschichte mit dem geraden Frequenzgang ist eine Frage der Messmethode. Er baut keine Lautsprecher die direkt vor den Chassis gemessen einen solchen Gang haben.

    Das macht er deshalb um die Einwirkungen eines üblichen Hörraum auszugleichen.

    Großer Unterschied.

    Und für alle die der ganzen Messerei kritisch gegenüberstehen. Ohne Messen keine Lautsprecher. Die Simulationen finden in einer frigiden Situation statt ohne jegliche Interaktion der Umgebung. Daher wird dann der Rest, den das Simulationsprogramm und dem der es bedient, mit dem Gehör abgestimmt. Damit es im durchschnittlichen Wohnraum wohlklingend wird, nix weiter.

    Die Leute sind nicht unfähig sauber zu simulieren, sie müssen im Nachgang eine halbwegs schlechte Hörumgebung wie das heimische Wohnzimmer erahnen. Das machen sie mit dem Gehör nach Gusto.


    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • Unison12
    Fortgeschrittener
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    • 12. November 2025 um 18:25
    • #14

    Grüß dich Uli

    Ich habe nichts gegen Messen, gehört dazu. Aber nur Messen geht auch nicht.

    Viele Grüße aus Thüringen

    Man hört sich

    Uwe

  • solong
    Irrgast
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    • 12. November 2025 um 18:27
    • #15
    Zitat von Unison12

    Aber nur Messen geht auch nicht.

    Das ganze Interview handelt doch mehr oder weniger davon und zeigt auf, wie es anders gemacht werden kann.

    Viele Grüsse,
    Mario

    Tape my head and mike my brain, stick that needle in my vein. (Thomas Pynchon)

  • Audiohorst
    Meister
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    • 17. November 2025 um 19:24
    • #16
    Zitat von Armin Kern

    Karl Hein ist einn groß3er Fan der klanglichen Abstimmung durch hören. Das ist auch einer der Gründe warum so viel Elektronik und Kabel bei ihm gehört werden. Er hat viele Produkte Salonfähig gemacht ohne damit Geld zu verdienen!

    Er ist eben ein audiophiler Musikhörer

    BG

    Armin

    Sorry, dann hat er ein sehr merkwürdiges Gehör.

    Hört man sich die Borg an, dann kann man in jeder Sekunde den Hochton vom lahmen Bass unterscheiden. Mittelton quasi nicht vorhanden. Wenn ihm das gefällt und er meint, dass wäre das Optimum, dann sage ich mal, solche Laut (oder Leise-) Sprecher lassen sich gut verkaufen, es gibt aber wesentlich besseres. Da kann er noch soviel messen, was rauskommt zählt.

  • fr.jazbec
    ..und tschüss
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    • 17. November 2025 um 19:31
    • #17

    Hugh, der Dude hat gesprochen.🗿

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 17. November 2025 um 20:17
    • #18

    Ihr könnt Karl-Heinz direkt ansprechen. Er ist Teil dieses Forums.

    Klanggeschmack ist wie immer Geschmackssache.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • beachboy
    Profi
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    • 20. November 2025 um 18:14
    • #19

    Vielen Dank für den Link,


    habt Ihr alles Verstanden, was erklärt wurde? Grad das Thema Lautstärkereglung hätte mich interessiert. Schade das der Moderator nichts nachgefragt hat und immer nur "hm"; "hm" gesagt hat und so tat, als währen die Ausführungen allgemeinverständlich gewesen.

    Trotzdem nochmals Danke für's Teilen :)

    Beste Grüße,

    Peter

    "Die Technologie wächst schneller als der Charakter der Menschen." - Egon Bahr

  • Rocsam
    Leisehörer!
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    • 5. Dezember 2025 um 21:15
    • #20

    Lautstärkedifferenzen sind ein großes Thema. Der Mensch kann in aller Regel evolutionsbedingt sehr feine Unterschiede wahrnehmen, das war schon zu Urzeiten wichtig: wer den Säbelzahntiger früh genug durchs Gebüsch schleichen hörte, konnte früher mit dem Flüchten beginnen. Ein Hörspezialist hat mal herausgefunden, dass, wenn unsere Ohren nur ein klein wenig mepfindlicher wären, wir sogar die molekularen Luftbewegungen noch hören könnten. Viele Klangunterschiede sind deshalb Unterschiede in der Lautstärke, mit denen Fequenzen wiedergegeben werden. Das wird dann als Klangunterschied interpretiert. Deshalb ist eine ganz exakte Einpegelung der Quellen für vergleichendes Hören auch so enorm wichtig. Das wollte Fink wohl ausdrücken. Bei Püllmanns gab es damals ein sogenanntes „Load Set“, das waren Stecker für die Cinchbuchsen am Verstärker. Damit konnte man geringste Pegeldifferenzen zB zwischen Hoch-und Mitteltönern von Lautsprechern ausgleichen. Fast alle handelsüblichen Lautstärkeregelungen lassen sich nicht fein genug einstellen, 0,5dB sind bereits zuviel Unterschied um klangliche Differenzen sicher verifizieren zu können. Das Buch: „Hören“ von Jürgen Hellbrück ist dazu eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Seitdem messe ich Hörtests ohne exakten Pegelabgleich keine Bedeutung mehr bei

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